Der Wirtschaftshorror kommt in 2011 ff
Während
- die Boulevardpresse behauptet, ab 2010 wird alles bergauf gehen,
- an den Börsen wieder tolle Höchststände erreicht werden,
- die EU eine neue Wirtschaftsstrategie für Schwachsinnige herausgegeben hat,
- die bezahlten Mietmäuler freudig erregt aus unseren heimischen Bildschirmen heraus schauen und Optimismus verbreiten,
- vor der NRW Wahl Deutschland rosa rot angemalt wird,
beginnen erste zaghafte Stimmen, sich von den positiven Prognosen zu verabschieden, weil “Lügen haben kurze Beine”! Selten war ein Sprichwort so wahr, leider. Nun, dass auch in 2010 nicht alles so gut kommt, wie man es dachte, wäre eigentlich nicht so dramatisch.
Die wirkliche Dramatik aber kommt: “Angeregt durch eine entsprechende Äußerung der französischen Finanzministerin sagt eine zunehmende Anzahl von Analysten, Deutschlands Export-Strategie und das Überleben der Euro-Zone seien zwei konkurrierende Ziele. Deutschland profitiere vom schwachen Euro am meisten, die Ungleichgewichte in der Euro-Zone würden zunehmen. Das Land verhalte sich wie China. Während China hierzu die eigene Währung unterbewertet halten muss, erwarte Deutschland von den Defizitländern der Euro-Zone eine Anpassung auf deflationärem Weg.”
Kurz gesagt: die anderen EU- Länder verlangen von Deutschland die Aufgabe der Exportwirtschaft.
Ja, der Sachverhalt ist richtig, Deutschland profitiert vom schwachen Euro, wie in der Deutschland-Debatte schon mehrfach betont, weil Produkte sich damit auf dem Weltmarkt im Vergleich zu Dollar notierten Angeboten verbilligen. Dazu die gute Qualität. Das macht Deutschland stark, “die Ungleichgewichte in der Euro-Zone würden zunehmen”.
So kann sich eine Gemeinschaft nur verhalten, in der um das Überleben gekämpft wird. Vergleichen wir einmal die EU mit einer Familie. Da wird ein Kind mehr oder weniger erfolgreich sein als ein anderes. Haben alle eine ausreichende Lebensgrundlage, so sagt unser Empfinden, es ist gerecht, es wird nicht zum Konflikt kommen. Wenn aber ein Teil der Kinder um das Überleben kämpft, meinetwegen Hartz IV, ein anderer Teil der Kinder jedoch ein Leben in Saus und Braus führen kann, dann beginnt der Futterneid, versteckt hinter den beliebigen philosophischen Vorhaltungen ( Gerechtigkeit, Familienzusammenhalt … soziales Gewissen … ).
Nähme man an, die EU könnte sich gegen Deutschland durchsetzen, mit welchen Mittel immer – die neuen Mehrheitsentscheidungen nach dem wunderschönen Lissabon Vertrag ermöglichen Vieles – und Deutschland würde seine Exportwirtschaft zurückfahren, dann wird in diesem Land das große Zittern beginnen:
- Deutschland hat mit Hilfe der Gewerkschaften das Lohnniveau weit nach unten gefahren, Massenkaufkraft wurde vernichtet zugunsten der Exportwirtschaft,
- Deutschlands Industrie ist keine Binnenwirtschaftsindustrie mehr; für den Konsum wird importiert, bevorzugt aus China, weil China ist billig und passt genau in die Deutsche Strategie der Lohnabsenkungen,
- Deutschland hat sich ein riesiges Heer an Leuten aufgebaut, die arbeiten wollen aber nicht können und nicht können, weil sie nicht wollen ( auch das soll es geben ); dafür wird eine gigantische Summe an Transferleistung verbraucht, die aus Steuermitteln aufgebracht werden müssen; glauben Sie der Politik nicht, die behauptet, dass nur 4 Mio arbeitslos seien – die Wahrheit: ~ 8 … 10 Millionen sind es wirklich!
- Deutschland leistet sich eine Industriesubventionierung ohne gleichen; diese Industriesubventionierung wird uns auch nach der Reduzierung der Exportwirtschaft auf die Füße fallen, also zu bezahlen sein.
Kurz gesagt: Deutschland hat Kosten ohne Ende und eine Wirtschaftsstruktur ohne Einkommenschancen.
Das ist der gewollte Umbau der CDU-CSU-SPD-FDP-GRÜNE. Damit keine Unklarheiten kommen: alle “bürgerlichen” Parteien haben dieses Land damit an den Rand der Existenzfähigkeit geführt, in eine Sackgasse, aus der es keinen alternativen Weg gibt! Rund 20 Jahre lang hat dieser Umbau gedauert – genauer: seit Juni 1992, als die Weltwirtschaftsstrategie seitens der UN neu formuliert wurde, eine Wirtschaftsstrategie, von der es in der Vereinbarung heißt:
1.3 Die Agenda 21 nimmt sich der drängendsten Probleme der heutigen Zeit an und ist zur gleichen Zeit bemüht, die Welt auf die Herausforderungen des nächsten Jahrhunderts vorzubereiten. Sie ist Ausdruck eines globalen Konsenses und einer auf höchster Ebene eingegangenen politischen Verpflichtung zur Zusammenarbeit im Bereich von Entwicklung und Umwelt. Ihre erfolgreiche Umsetzung ist in erster Linie Aufgabe der Regierungen*. Eine entscheidende Voraussetzung dafür sind einzelstaatliche Strategien, Pläne, Maßnahmen und Prozesse. Die auf nationaler Ebene unternommenen Anstrengungen sollten durch internationale Zusammenarbeit unterstützt und ergänzt werden. Hierbei kommt dem System der Vereinten Nationen eine Schlüsselrolle zu. Auch andere internationale, regionale und subregionale Organisationen sind aufgefordert, sich an diesen Anstrengungen zu beteiligen. Außerdem sollte die möglichst umfassende Einbeziehung der Öffentlichkeit und die aktive Beteiligung der nichtstaatlichen Organisationen und anderer Gruppen gefördert werden.
Hier können Sie den gesamten Text des Weltdramas herunterladen: AGENDA 21 Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung Agenda 21 Original.
Sie können schnell zusammenfassen, was diese Agenda, die neue Weltwirtschaftsordnung der UN für die nächsten 100 Jahre will:
- Zölle abbauen – Waren sollen frei miteinander konkurrieren, auch, wenn Kosten völlig unfair und unvergleichbar sind, die Zerstörung heimischer Industrien ist damit vorbereitet,
- Kapital und Industrien sollen von entwickelten Staaten in unterentwickelte verlagert werden, den UN Diktatoren ist die heimische Industrie völlig gleichgültig,
- Der Absatz von Produkten aus unterentwickelte Staaten sollen gefördert werden; rohstoffreichen Staaten ist eine Kostenexplosion für die Rohstoffe freigegeben.
Diese drei Maßnahmen sind der Kern von mehreren hundert Seiten Wirtschafts- und Finanzdiktatur, die das heutige Problem darstellen. Das hat nichts mit ungesundem Protektionismus zutun, die grundsätzliche wirtschaftspolitische Neuausrichtung ist eine Frage des Überlebens der hoch entwickelten Nationen.
Absolut albern – diese lächerlichen Grünen – die in alternativer, grüner Technologie die Flucht sehen. LÄCHERLICH! Damit kann man ein paar hunderttausend Arbeitsplätze schaffen, wir aber brauchen insgesamt 35 Millionen! Grüne Technologie ist das Sahnehäubchen auf einer soliden Wirtschaft, nicht mehr und nicht weniger. Man muss sich grüne Technologie mal erst leisten können. Bisher gab es nur vollmundige Thesen, insbesondere in dem Bereich Strom, der niemals die Kosten einspielt!
Die Entwicklung des Umsatzes im Einzelhandel verheißt nichts Gutes, wenngleich man sagen muss, dass “nur” der gesamte Kfz- Sektor leiden muss, weil die Bundesregierung durch die Verschrottungsprämie meinte die Bundestagswahl gewinnen zu können ( was ja auch durch besondere Dummheit der Bürger auch klappte ):
Bild: Einzelhandelsumsätze im Vergleich; Zusammenbruch des Kfz- Sektors
Wir wissen, die Zukunft wird mit Sicherheit immer teurer. Wo aber soll das Geld herkommen?
Die anderen EU- Staaten machen es sich in ihrem Futterneid einfach: verreckt, heißt die Botschaft deutlicher ausgesprochen. “Verreckt” das ist nicht untertrieben, weil heute bereits rund 15 Millionen Menschen am Existenzminimum leben. Vielen von denen wird nichts anderes übrig bleiben, als zu verrecken!
Will Deutschland in einer solchen Familie bleiben, in der Futterneid der Familienmitglieder zum Verrecken unserer Bürger führt?
Letzte Information: bitte merken Sie sich, jedes Wirtschaftswachstum von unter 3,2 Prozent kostet tausende, hunderttausende Arbeitsplätze!
Wer also von einer Wirtschaftsentwicklung von zum Beispiel 1,8 Prozent spricht, sagt indirekt aus, dass damit die Anzahl der Arbeitsplätze geringer werden, die tatsächliche Arbeitslosigkeit steigt!






@•die Boulevardpresse behauptet, ab 2010 wird alles bergauf gehen
@kostet tausende, hunderttausende Arbeitsplätze!
das ist doch kein Widerspruch, sondern zeigt nur, daß sie einen anderen Blickwinkel auf die Sachlage haben als die Regierigen und ihre Hintermänner.
Für diese geht es in ihren Plänen endlich vorwärts, nachdem sie sechzig Jahre stagnierten.
Die Wegbeschreibung finden sie bei Mr. Morgenthau formuliert, die Zielsetzung auf den Georgia-Guidestones.
Das ist schon seit jahrhunderten so und wird sich auch nicht ändern – nur das gemeine Volk hat in seiner geistigen Beschränkung auf die aktuellen 5 Sekunden den Blick verloren, was überhaupt geschieht.
Allein der schöne Satz : “nichts ist älter als die Nachricht von gestern” demonstriert diese Inkompetenz, denn das heute resultiert aus dem Gestern – und wer das Gestern nicht kennt, dem kann man heute alles erzählen.
Zum Beispiel auch, daß neue Steuern zu zahlen sind, weil dem Staat das Geld ausgeht – denn sie haben schon vergessen, daß erst gestern wieder Milliarden aus der Kasse an die Hochfinanz verschoben wurden – falls sie es überhaupt bemerkt haben.
http://wareluege.files.wordpress.com/2009/03/14444_neu.gif
mfg zdago
Die anderen EU- Staaten machen es sich in ihrem Futterneid einfach: verreckt, heißt die Botschaft deutlicher ausgesprochen. “Verreckt” das ist nicht untertrieben, weil heute bereits rund 15 Millionen Menschen am Existenzminimum leben. Vielen von denen wird nichts anderes übrig bleiben, als zu verrecken!
Wurden wir gefragt ob wir überhaupt da rein wollten? Hab ich da was verpennt?
Axo und zum Thema Agenda 21 nimmt sich der drängendsten Probleme der heutigen Zeit an und ist zur gleichen Zeit bemüht, die Welt auf die Herausforderungen des nächsten Jahrhunderts vorzubereiten. Sie ist Ausdruck eines globalen Konsenses und einer auf höchster Ebene eingegangenen politischen Verpflichtung zur Zusammenarbeit im Bereich von Entwicklung und Umwelt.
Uch hier zeigt der internationale Kapitalmarkt seine Wirkung:
http://www.konicz.info/?p=1102
Die Waffe der Massenmörder ist das Internationale Geld das einige wenige Erfinden.
Udo
nein, eindeutig hat die Parteiendiktatur zugeschlagen. So ganz blöd find ich den Vorschlag nicht: gründet eine Partei, die nur einen Zweck hat – raus aus der EU. Bei einem so “kleinen” Ziel schafft man es!
@1
den werd ich mir auch erhalten, zum Teufel!
@den werd ich mir auch erhalten
und das ist auch gut so !
Ich wollte nur darauf hinweisen, daß der Abbau von Arbeitsplätzen und die Behauptung von Aufschwung kein Gegensatz ist, wenn man berücksichtigt, daß die Bewertung von Leuten mit anderen Zielen kommt, als sie (und ich) sie verfolgen.
Allerdings – mit ihren Zielvorstellungen wird sie ihre Karriere nie zum Bundeskanzler oder Bundespräsidenten tragen – nicht in dieser Bananenrepublik. Dort sind andere Qualitäten gefordert – jedenfalls von den Banksters, die darüber entscheiden.
(Rothschild vorn 200 Jahren: “Gib mir die Macht über die Währung eines Landes (heute kann man sagen “der Welt”) und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”)
Übrigens: Schröder – der Kanzler der Bosse, hatte sich auch einen Platz in der Bankengruppe Rothschild verdient – nur um wieder einmal einige Zusammenhänge aufzuzeigen.
mfg zdago
zdago: es gibt bei mir unverbrüchliche Positionen!