Die Ernüchterung kehrt ein …
Die Deutschland-Debatte war so konzipiert, dass sich hier Unternehmer, Selbstständige, Arbeitnehmer, Arbeitslose treffen, um miteinander zu diskutieren, sich kennenzulernen, mehr voneinander zu erfahren – mit einem Wort: eine gesellschaftliche Brückenfunktion. Diese Grundidee entstammte der Lebensauffassung des Seitenbetreibers, dass man in einer Gesellschaft nur dann vernünftig miteinander auskommen kann, wenn der eine den anderen
- respektiert,
- überleben lässt,
wissend, dass wir alle, die wir hier reinschauen, Mitglieder der Gesellschaftsstufe III sind. Sicherlich, jeder in dieser Gesellschaftsschicht III hat immer noch seine spezifischen Probleme, aber lösen können wir diese nur, wenn wir ein gegenseitiges Verständnis füreinander entwickeln. Sozialträumer- Denken? Vielleicht!
Aber über eines muss sich doch jeder klar sein: sich gegenseitig zu verstehen setzt die Bereitschaft voraus zu kommentieren, um dadurch seine Meinungen/Positionen klarzustellen. Dass zu dem Thema Nockherberg wie wild kommentiert wird, empfinde ich schon etwas komisch, weil ernsthafte Diskussionen zum Beispiel links liegen gelassen werden. Die Umfrage über das Kommentierverhalten war ja nun auch etwas zwiespältig: nutzlos, weil sich nichts änderte.
Natürlich frage ich mich als Betreiber dieser Seite nach 3 Jahren und vielleicht 5.500 Arbeitsstunden: was hat es gebracht? Die monatlichen Serverkosten, na ja, einen ersten Hinweis, dass diese Seite wahnsinnig viel Kapazität auf dem Server frisst, hatte ich schon. Die nächste Stufe ist, einen eigenen Server zu mieten: ~ 100 Euro/Monat. Aber wofür?
Für dieses Ergebnis?
Ich weiß, dass hier einige Selbstständige und Unternehmer herumtoben. Ich weiß, dass hier etliche Arbeitnehmer sind und etliche Arbeitslose und einige Rentner. Ich weiß, dass West- und Ostdeutsche hier lesen und schreiben.
Ist es uns aber hier gelungen, eine Brücke zu bauen zwischen denen, die in der Gesellschaftsstufe III leben?
Was würden Sie denn besser machen?
Was ich aber nicht mehr will, ist quasi eine BILDonline zum Nulltarif!
Was würden Sie denn besser machen?





Leider gibt es nicht allzuviel Gemeinsamkeiten in der sogenannten Gesellschaftsstufe III. Leitende Angestellte z.B. fühlen sich eher als Mitbesitzer. Sie haben nichts gemeinsam mit Arbeitslosen oder prekär Beschäftigten, meinen sie. Das ist unser großes Manko. Diejenigen, die von ihrer Hände Arbeit leben müssen, haben divergierende Interessen, wo wir eigentlich ein gemeinsames Interesse haben müssten. Die Konsequenz wäre, die Entmachtung der besitzenden Klasse. Nur, das wird von den meisten Menschen abgelehnt. Und dieser Gedankengang ist negativ besetzt, teils durch den Untergang des sozialistischen Lagers, teils durch weiterhin geführter Kampf gegen dieses Gedankengut. Viele haben die komische Idee, dass sie gerade in die besitzende Klasse aufsteigen könnten. Es geht immer um Klassen. Und es geht darum, wer besitzt die Produktionsmittel. Diesen Punkt klar herauszustellen, ist heut wichtiger denn je, weil er verwischt wird. Die Einteilung in Klasse I bis III ist auch recht diffus, die gerade den Aspekt des Besitzes nicht widerspiegelt. Unter heutigen Verhältnissen wird es eine Solidarisierung zwischen einer Gesellschaftsstufe III nicht geben. Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass in dieser Gesellschaftsstufe 3 auch Besitzer von Produktionsmitteln sind, die naturgemäß andere Interessen haben, wie Lohnabhängige. Sicherlich gibt es auch in dieser Schicht aufgeklärte Menschen, die aber die berühmte Stecknadel im Heuhaufen wären. Wichtig wäre deshalb, eine Gegenöffentlichkeit zu bilden, eine Gegenöffentlichkeit zu neoliberalem Gedanken. Denn, und das muss ich hier kritisch sagen, wenn hier angezweifelt wird, ob nun 2 % oder etwas mehr Missbrauch von Sozialleistungen getrieben wird, versteht man nicht die Nachricht hinter der Nachricht, die nämlich überspitzt (?) lauten müsste: Ab ins Arbeitslager. All diese Diskussionen wurden schon einmal geführt und zwar Ende der Zwanziger Jahre, Anfang der Dreiziger Jahre hier in Deutschland. Es wäre wichtig, eine klare Sprache jenseits unserer Medien zu führen. Und diese klare Sprache und parteiische sollte Deutschlanddebatte sprechen.
Guten Herr Müller,
da ich den Artikel über den Nockherberg eingestellt hatte, folgendes:
Meine Intension war, wo sind die Grenzen an freier Meinungsäußerung und wo darf Zensur beginnen (BR).
Außerdem war es ein Aufhänger, einfach zu fragen, ob G.W. Gutes tut?
Viele der Kommentare, die ich alle gelesen habe, sind doch tiefgehend und kritisch.
Soll das nun Bildonline Niveau gewesen sein?
Dann kann ich den Beitrag gern löschen und auch den z.B. über” Sexuellen Missbrauch in der Kindheit…”, den auch s viele Menschen bisher gelesen haben.
Dass darauf kaum jemand antwortet, erklärt sich vielleicht von selbst.
Allgemein sind die Kommentare hier eher weng.
Dass dieser Beitrag über Herrn Lerchenberg solche Resonanz erfährt, das dann als Bildonline Niveau zu titulieren, das könnte
ich fast persönlich nehmen. Werde ich aber nicht!
Gruss von Franc
Franc, es geht nicht um Sie oder Ihre geschätzten Artikel! Verstehen Sie bitte, es gab hier Leserbefragungen zu
vielen Ideen bin ich gefolgt und habe Tage dran gesetzt ( Aufbau Forum ) -> Essig! Null Reaktion! DARUM GEHT ES!
Und es geht auch darum, dass ich, so hart es ist, erkennen muss, dass es so, wie man konzeptionell die BASIS aufgezogen hat, nicht funktioniert! Auch neuerliche Ideen, die auf demselben Grundgerüst von mir aufbauen, funktionieren nicht:
Im Meckern sind alle absolut spitze! Aber etwas zu “er”finden, das klappt nicht! 1500 Leute täglich bringen nichts als Meckern zustande. Franc, das alles berührt Ihre Artikel nicht!
Ist es unbillig zu fragen “Wie können wir es ändern, damit wir etwas verbessern?”. Meckern ist BILD Niveau.
Denken Sie nur einmal daran, dass ich an etlichen Stellen dieser “Zeitung” sage, dass unser Lebensfundament marode ist: unsere Ethik wurde systematisch zerstört! Vorherrscht statt dessen allein die Großkonzern- Gewinnoptimierungsmentalität. Wo sind die 10 Regeln unseres ethischen Lebenskonzeptes? Was kommt? Nichts, absolut nichts!
Um es sehr deutlich zu sagen: die Anzahl der täglichen Leser sind mir total egal! Für mich zählt, dass ich mit wenigen möglichst viel erreiche – zum Nutzen derer, die erkennen, dass auf der Basis eines ethischen Grundgerüstes jeder Willige mitgenommen und gewinnen wird! Trittbrettfahrer haben wir zu viele! Wir brauchen die, die ehrlich genug zu sich sind und aktiv mitmachen – jeder nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Sehen Sie alle: das ist Basisdemokratie! Wo sind die Antworten auf die Frage? Wo sind die Antworten auf bGE? Wo sind die Antworten auf …
Erkennen Sie nicht: hier läuft etwas schief, gemessen an MEINEM Anspruch! Wer weiter und intensiver meckern will, wer darin seine Befriedigung findet, der soll zu “Schall&Rauch” gehen. Na toll! Ein prima Platz, wo sich hunderte Jünger treffen. Und was bringt es? NICHTS! GAR NICHTS! Installierte Mütleinskühler!
Volksherrschaft – Synonym für Pseudodemokratie -> Demokratie der Minimalismen! Entschuldige, Gert, es funktioniert nicht! Das sage ich nach einem Jahr mit größten Bedauern und Respekt für dich! Im Gegensatz zur dir sage ich nicht: die handelnden Personen waren falsch – unser Ideal war theoretisch! Und ich habe wie ein Hund darunter gelittten, bis vor wenigen Wochen auch juristisch, nicht du!
Meine Erkenntnis: so geht es nicht! Ein neuer Weg muss her! Wo helfen wir 8,5 Millionen Arbeitslosen/Aufstockern? Wo helfen wir 5 Millionen verarmten Rentnern????????? Wo helfen wir 2 Millionen Kindern in Armut??????????????????????????????
@4
Meine Erkenntnis: so geht es nicht! Ein neuer Weg muss her! Wo helfen wir 8,5 Millionen Arbeitslosen/Aufstockern? Wo helfen wir 5 Millionen verarmten Rentnern????????? Wo helfen wir 2 Millionen Kindern in Armut??????????????????????????????
So überhaut nicht. Zusammentun REALLE Projekte starten, Land/Häuser kaufen und Genossenschaftlich helfen aufzubauen. Regionalwirtschaft stärken und in Juristische Schutzburgen wie Stiftungen und Lebensgemeinschaften sichern vor dem zugriff der Spekulanten und Banken, Gerichtsvollziehern und Inkassofirmen.
Meine Anforderung an mich erhöhen:
1. zu jedem einen Sachverhalt kritisierenden Artikel in Zukunft einen paradigmenhaften Verbesserungsvorschlag bringen, der von den Lesern diskutiert werden kann – im Sinne der Verbesserung!
2. Ableitung und Formulierung einer neuen ethischen Basis, die wir verloren haben! Unser Haus Deutschland ist vom Fundament bis zum Dach ein marodes Gebilde, in welchem eigentlich nur noch wenige gern wohnen! Wir haben dieses Haus verlottern lassen. Wir haben millionenfach Egozentriker gezüchtet. Wir haben es zugelassen, dass vergessen wird, dass wir Deutschen eine große Familie sind und wir nur als eine große Familie überleben können ( Thema: Gemeinsinn, Solidarität ) Wir haben es zugelassen, dass wir auseinanderdividiert wurden – schön seziert nach Interessengruppen. Das haben wir mit uns gemacht und machen lassen!
Ich könnte kotzen, wenn ich mitbekomme, dass der alte blöde Spruch “Wer nichts wird, wird Wirt” dadurch erweitert wird: “und wer nicht Wirt wird, wird Politiker”; von diesen Typen kenne ich inzwischen einige persönlich!
Lieber Herr Müller,
bitte nicht so pessimistisch.
Sie machen hier einen Top-Job, viele Stunden, mühsame Arbeit, aber ich fürchte, Sie erwarten noch zuviel von Ihren Lesern und den Kommentatoren.
Ich halte die meisten Menschen für wachsam, viele sind auch schon erwacht und haben erkannt, daß so, wie es zur Zeit läuft, eben nicht mehr weitergehen kann.
Das grundlegende Problem ist die “Nicht”-Einigkeit oder besser die “Nicht”-Vereinigung dieser Menschen. Denn leider ist die vorherrschende Meinung immer noch die, daß man nichts gegen “die da oben” machen kann. Oder eine andere Meinung ist die, daß man selber nicht genügend Ahnung hat.
Ich habe dieser Tage woanders gelesen – ich weiß nicht mehr wo – daß wir alle doch hochgebildete Politiker sind und richtig Ahnung von diesem Job haben. Wir wirtschaften mit Geld, wir führen Außenpolitik mit unseren Nachbarn, wir üben Bildungspolitik an unseren Kindern aus, wir arbeiten !!!auch Empfänger von ALGII arbeiten, sie lassen das empfangene Geld in den Wirtschaftskreislauf zurück fließen, es löst sich schließlich nicht auf!!! wir sind Verteidigungspolitiker z.B. im Sport oder in der Diskussion, wir sind Juristen, wenn es dabei darum geht, Recht zu sprechen gegenüber unseren Lebenspartnern, nur haben wir offenkundig kein Vertrauen in uns selber, dies in größerem Maßstab auszuführen.
Ich denke, daß die DD eine Basis von sicherlich vielen ist, die einigen Menschen jeden Tag ein Zusammengehörigkeitsgefühl vermittelt und auf dem besten Weg ist zu vereinigen. Klar ist man in einigen Bereichen unterschiedlicher Meinung, aber die Grundtendenz ist hier für alle diegleiche, wenn nicht sogar dieselbe. Wir wollen Änderung, jeder hat mehr oder weniger grob im Kopf wie diese Änderung sein müßte, aber wir haben absolut keinen Plan von der Umsetzung.
Meckern ist eine Möglichkeit einer Umsetzung, denn im Meckervorgang wird die Idee des Meckerers deutlich, auch seine Intension. Sie läuft nur nicht im planbaren Bereich.
Deswegen müßte – als Vorschlag – hier eine Struktur hin, die die Meckerei einerseits in die richtigen Bahnen lenkt und andererseits den Meckerer ´zwingt´, sein Meckern im planbaren Wortlaut zur Verfügung zu stellen. Ich weiß, hört sich unpraktikabel an. Wie wäre es mit einem Punktesystem. Für jede Wertschöpfung in Form einer planbaren Lösung, eines planbaren Lösungsvorschlages gibt es einen Punkt, der es erlaubt zu meckern. Kein Punkt, keine Meckermöglichkeit. Viele Kommentatoren wollen doch ihren Senf dazugeben, das sieht man doch am Lerchenberg-Beitrag, viele kommentieren jedoch nicht, wenn es um´s Eingemachte geht. Keine Traute oder kein Selbstbewußtsein?
Jeder Vorschlag, auch wenn er womöglich im ersten Moment unsinnig oder womöglich dumm erscheint, hat doch einen Einfluß auf den nächsten Denker, macht dementsprechend wieder Sinn. So wie mein Punkte-Vorschlag. Oder trauen sich einige nicht zu schreiben aufgrund einer Schreibschwäche? Mein Gott, wenn ihr so schreibt wie ihr Auto fahrt, dann ist es schlimm, ansonsten stört sich keiner an Rechtschreibfehlern, jedenfalls nicht hier!
Ein offenes Wort : Der nächste Schritt muß automatisch ein e.V. sein. 7 Zwerge lassen sich dafür bestimmt finden.
Diese 7 werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viel Arbeit haben und für die nächste Zeit die “Häuptlinge” sein. Diese Häuptlinge werden die Aufgabe haben, in beschränkten Arbeitsfeldern ihrer Berufung entsprechend, die hier vorab strukturierten Ideen und Verbesserungs- sowie Lösungsvorschläge in eine Vereinspublikation umzusetzen.
Der nächste Schritt ist dann die Gründung einer Partei. Dabei – liebe Regina – ist es automatisch so, daß viele auf den Rängen sitzen und etwas für ihr Eintrittsgeld sehen wollen und die Häuptlinge nach wie vor die Arbeit haben. Aber vielleicht ist es möglich, daß z.B. PeWi, den ich in einem anderen Beitrag ein wenig gescholten habe, sich hier MIT-Arbeitermäßig einbringt, damit die Arbeit auf möglichst viele Schultern verteilt wird. Ich z.B. habe schon eine ca. 60-Stunden-Woche, aber bin trotzdem bereit meine knapp bemessene Freizeit einzubringen, denn – so egoistisch bin ich – diese Einbringung hat langfristig Nutzen für mich, denn ich möchte gerne Unternehmer in Deutschland sein und Arbeitsplätze schaffen. Man muß mich nur lassen und nicht permanent Knüppel zwischen die Beine werfen seitens des Gesetzgebers.
Zielvorgabe : nächste Bundestagswahl
Zielanteil : 10 %
Zielgruppe : Nichtwähler
10% hört sich erstmal richtig viel an, aber man muß sich schon ein Ziel setzen, daß erreichbar ist ohne gleich zu verzweifeln. Bei der letzten Wahl waren schließlich 30% Wähler, die keine etablierte Partei wählen wollten. Die sind für mich die Zielgruppe, da sie offensichtlich keine Lösungsmöglichkeit ihrer Probleme bei den bekannten Parteien sahen.
Schlecht wäre natürlich, wenn es ihnen scheißegal wäre, wer regiert, aber das glaube ich nicht.
Ich grüße Euch
@Bernd Müller,
Ich finde, Franc hat Recht, sich zu beschweren. Und mit Ihrem Begriff des Bildonline-Niveaus beleidigen Sie nicht nur ihn, sondern alle Kommentatoren dieses Lerchenberg-Threads. Ich fand dort hervorragende Kommentare, nicht nur von ‘Alpenhexe’ oder ‘Alexander von der Marwitz’, sondern plötzlich entdeckte man ganz neue Namen und Meinungen! Hat Sie das nicht gefreut? Müssen Sie darauf mit Beleidigungen antworten?
Auch ich schätze Ihre Website und Ihren Einsatz für die Verbreitung der Wahrheit sehr, aber diese Ihre Reaktion bestätigt mir auch warum ich mich hier nicht so häufig aufhalte.
Es gefällt mir nicht wie ich als Leser dort ständig ermahnt werde:
DENKT ENDLICH NACH!! ÜBERLEGT MAL!! HANDELT ENDLICH!!
Wer länger als 5 Minuten auf Ihrer Seite verweilt, der hat bereits nachgedacht, der hat bereits erkannt, was schief läuft, in unserer Gesellschaft. Und sind Sie so sicher, dass nur das “Handeln” nach Ihren Kriterien wichtig ist?
“Handeln” spielt sich auch auf anderen Ebenen ab, als die, sie Sie als einzig gültig betrachten.
“Handeln” ist z.B. Wahrheit verbreiten und so zu der erforderlichen Bewusstseinsänderung der Mehrheit der Menschen dieses Landes beizutragen. Vor allem in diesem Sinne schätze ich den Wert Ihrer Website.
“Handeln” kann man aber auch auf anderen Ebenen. Ändern kann sich die Gesellschaft nur, wenn jeder bei sich selbst anfängt und auf seine Egotrips verzichtet. Auch das ist “Handeln” und dieses ist schwieriger, aber auch zielführender als alles andere.
Das Ego lebt von Dualität, von Konflikten, und die einzige Chance auf Erfolg, individuell und als Gesellschaft, ist die Bekämpfung des eigenen Ego, sonst nützt die beste Staatsform, der beste Verein, die beste Partei nichts.
Die beste Waffe gegen den aktuellen Zustand ist ein Bündnis der Gleichgesinnten, die diese verlogene Gesellschaft mit den korrupten Machteliten ablehnen. (Was natürlich nicht heißt, dass es nicht bessere und schlechtere Staatsformen gibt…)
Daher verstehe ich auch nicht Ihre Seitenhiebe, wie z.B. gegen
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/, die eben nicht nur meckern, sondern auch in Form von “Grassroot”-Aktionen” handeln, also ihre Aktionen auf lokaler Ebene beginnen. Schall und Rauch hat z.B. hervorragende Arbeit geleistet, in Sachen Aufklärung zur Klimalüge oder 9-11.
Also, auch von der Gründung der xten neuen Partei halte ich nichts, solange nicht jeder bei seinem eigenen Ego ansetzt. Und angesichts dieser Ihrer Reaktion auf den großen Erfolg des Lerchenberg-Threads wäre es gar nicht so überflüssig, wenn auch Sie mal über Ihre eigenen Reaktionen nachdenken würden.
Warum fragen Sie nicht nach dem wahren Grund dieser Tatsache der 64 Kommentare? Den Menschen dieses Landes hängt dieses eklige ewig gleiche Ritual zum Hals heraus! Ein Wort zu viel, der nationale Empörungsrat meldet sich, und schon verliert man seinen Job. Keiner der Anwesenden am Nockherberg ist während der kritisierten Passagen aufgestanden und aus dem Saal gegangen, das sagt doch schon alles.
Jeder wartete erstmal auf Frau Knobloch.
Die Menschen haben diese Mediendiktatur satt! Einer hängt den Kopf etwas zu weit aus dem Fenster heraus und schon wird er abgesägt. Wie viele Menschenopfer, geniale, mutige Überzeugungstäter, haben wir diesem Moloch “political correctness” bereits geopfert und wie viele werden noch folgen?
Übrigens, ich wüsste Mittel und Wege, Ihre Frage zu beantworten, die Sie in dem Lerchenberg Thread gestellt haben:
“Bernd Mueller schrieb am 5. März 2010 um 10:24 Uhr:
Herr Heider
Zwangsarbeit für Arbeitsscheue halten viele für gut.
Das wird eine Diskussion wie um das bGE: Wir wissen, dass
1. die Gelder für das Sozialsystem fehlen
2. keiner hat eine nachvollziehbare Lösung für die Bezahlbarkeit
Aber: der Missstand wird ohne Ende wortreich diskutiert. Diskussion ohne Ergebnis.
Das ist ein bekannter Diskussionsablauf: Wir wissen, dass
1. zu wenige Arbeitsplätze vorhanden sind
2. keiner hat eine nachvollziehbare Lösung für die Arbeitsplatzsituation
Aber: der Missstand wird ohne Ende wortreich diskutiert. Diskussion ohne Ergebnis.”
Arbeit gibt’s genug, vor allem auch im sozialen Bereich. Und Geld ist auch genug da, siehe Milliardenausgaben für Kriegseinsätze im Ausland und 480 Milliarden Rettungsfonds. Es geht nur darum, beides richtig einzusetzen.- auch, wenn man bedenkt, dass 40% der Hartz IV-Empfänger Migranten sind.
Nochmal, ich finde Ihre Website sehr hilfreich, aber ich denke, wenn sich die große Masse der Menschen noch nicht bewegt hat, dann gibt es dazu eine einfache Erklärung:
Es geht ihnen immer noch zu gut, der Druck von außen ist nicht stark genug. Traurig, aber wahr, viele brauchen diesen Druck.
Was nicht heißt, dass man mit Verbreitung der Wahrheit nichts erreicht. Vor jeder Änderung einer Gesellschaft gab es eine Bewusstseinsänderung, Diese geschieht auch durch Aufklärung. Dann kann es manchmal sehr schnell gehen…
Viele Grüße
Systemrelevant
Ich bringe das mal auf den Punkt!
Meine Meinung ist:
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es wird immer jemand geben, der bequem darunter durchlaufen kann! Ich hoffe nur das ich nicht zu häufig der „darunter Durchläufer“ bin
Ja, ich gebe zu, das sollte man nicht öffentlich machen, seinen Frust rauszulassen! Aber überlegen Sie: es gibt seit 3 Jahren keinen Urlaub mehr, seit 3 Jahren hänge ich hier an dem Ding rum. WAHNSINN! Wer das nicht selber macht, wie beispielsweise auch andere Kommentatoren hier, der kann sich das nicht vorstellen, um spätestens 5 Uhr früh aufzustehen, Material zu sammeln, um manchmal nach 5 oder 7 Stunden ( bei aufwendigen Artikeln ) einen Artikel zu schreiben – und niemand antwortet substanziell.
Ich habe eine Firma geführt – und da hatte ich Ziele jährlich erstellt. Es muss mir doch erlaubt sein, mich zu fragen, ob ich meine Ziele erreiche ( vielleicht nicht so öffentlich ).
Herr Attkins, darf ich an die Frage am Schluss meines Beitrages erinnern:
“Was ich aber nicht mehr will, ist quasi eine BILDonline zum Nulltarif!
Was würden Sie denn besser machen?”
Was kommt darauf? Nur einer, Udo, den ich überaus schätze, bringt einen Vorschlag, in meinen Worten: mach den Laden zu ( “So überhaut nicht” ), kauf Land …
Und Sie selber sagen: “Deswegen müßte – als Vorschlag – hier eine Struktur hin, die die Meckerei einerseits in die richtigen Bahnen lenkt und andererseits den Meckerer ´zwingt´, sein Meckern im planbaren Wortlaut zur Verfügung zu stellen.” . Was ist mit dem Forum “Deutschland renovieren”? Ich entschuldige mich bei den wenigen, die hier geantwortet hatten, bei der Handvoll Leute. Deutschland fährt gerade mit voller Kraft ( SPD ) voraus vor die Wand und kaum einer ist in der Lage, konzeptionell einen Weg aufzuzeigen. Fast bin ich bei Ihnen, wenn Sie sagen: “Oder eine andere Meinung ist die, daß man selber nicht genügend Ahnung hat.“.
“Der nächste Schritt ist dann die Gründung einer Partei.” Na, dann viel Freude! Sie kennen ja, dass es bei mir so weit ging, dass mich ein Geschäftsfreund darauf aufmerksam machte, gewisse Äußerungen über mich würden mich sämtliche Aufträge kosten!
Ist es unbillig zu fragen “Wie können wir es ändern, damit wir etwas verbessern?”. Meckern ist BILD Niveau. Ich bleibe bei genau diesem Satz und wiederhole: Deutschland fährt gerade mit voller Kraft ( SPD ) voraus vor die Wand und kaum einer ist in der Lage, konzeptionell einen Weg in seinem Erfahrungsgebiet aufzuzeigen.
Eines sei auch gesagt: ich will nicht jedermanns Freund sein!
Dann wünsche ich viel Freunde mit der Münchnerin, um sich mal über die Zeit BASIS zu unterhalten. Dann können Sie prüfen, ob es stimmt, “wir alle doch hochgebildete Politiker sind”. Fast würde ich gern mit Moliere antworten.
Ich schließe hier die Diskussion. Danke für Telefonate. Ja, ich werde weiter machen, bin aber ausgebrannt! Daher nicht so viel, wie bisher.
Hallo Bernd, wer etwas verändern möchte benötigt vor allem einen langen Atem, es geht nicht darum nach einen Sprint erschöpft festzustellen, dass der Weg dann doch zulange ist. Es geht um ein Ziel vor den Augen das die Anstrengung lohnt. Von heute auf morgen wird sich nichts ändern.
Es geht immer noch darum die Bürger wachrütteln, schlafende reagieren nicht.
Angesicht der Diskussion zur Arbeitspflicht in Ein Euro Arbeitsdiensten (Koch, Westerwelle, Kraft) wird sehr deutlich wie utopisch die Diskussion rund um das BGE ist, wir sollten wirklich damit aufhören Utopien zu diskutieren, deshalb habe ich mich nie an der Diskussion um das BGE beteiligt. Ich war schon immer der Meinung, dass es viel wichtiger und sinnvoller ist sich für einen gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau einzutreten.
Ja, die soziale Wirklichkeit des Neoliberalismus hat manche BGE – Träume wie Seifenblasen zerplatzen lassen, aber das Ziel der existenzsichernden Entlohnung (Mindestlohn) am Arbeitsmarkt (Kinderarmut, Familienarmut; Altersarmut) darf nicht aufgegeben werden. EIn Euro Jobs bis zur Rente lösen keine Problem sie schaffe neue und nachhaltige Probleme.
Sybilla, Deine Worte machen mir Mut. Ich habe einen langen Atem, aber, das habe ich gestern in Telefonaten auch erklärt, nach 3 Jahren ohne wirklichen Urlaub, nach 3 Jahren von früh bis spät KÄMPFEN ( auch gegen sich und die Müdigkeit ) ist nun eine Phase, wo ich ausgebrannt bin. Ich habe meiner Frau 3 Jahre eine Menge zugemutet, auch der Kampf ist da.
Und gerade du weißt, dass man auch durch Leser einen Menge Druck verspürt. Dein Satz “wir sollten wirklich damit aufhören Utopien zu diskutieren” ist Gold wert und gleichzeitig nichts, weil jede Menge Sozialutopien bestehen. Ich habe mich bis vor kurzem noch mit einigen auf Treffen heftigst gestritten, weil die an den Utopien festhalten, als wäre es IHRE persönliche Lebensrettung. Warum habe ich mich gestritten? “Es geht immer noch darum die Bürger wachrütteln” und nicht in auch von Gegnern gewollte Utopien hineinlaufen zu lassen!
Du siehst also, liebe Sybilla, wie eng wir verwandt sind! Und dieser Kampf, du machst es auf vielen Seiten, ist verdammt hart!
JA: “EIn Euro Jobs bis zur Rente lösen keine Problem sie schaffe neue und nachhaltige Probleme”, nur ein kleiner Ausschnitt an Essentials!
Noch ein Punkt, den niemand hier mitbekommt: mit zunehmendem Erfolg wird SPAM immer intensiver. Die schaffen es nun, in Kommentare reinzukommen. ich hasse es ! Und schon suchst du nach einem Unterprogramm zur Absicherung automatischer Eingaben.
Schließlich hat der Providerwechsel, den auch fast niemand mitbekommen hat, nicht nur eine riesige Arbeit sondern auch riesiges Geld gekostet. Für diese Seite gebe ich insgesamt mit allen Supportkosten monatlich rund 50 Euro aus – nur zum Spaß?! Überleg mal: 50 Euro ist fast 15 Prozent von dem, was ein Hartz IV zum Leben hat! Auch das muss ich zu Hause rechtfertigen! Und wenn meine Frau dann mal fragt: “Sag mal, was kommt dabei eigentlich raus?” dann ist das eine zulässige Frage!
Und dann noch die täglichen Anrufe … oft bis spät in der Nacht – da hat jemand noch was total Wichtiges zu sagen. Nicht nur 5 Tage in der Woche, nein, 7 Tage. Nach Vereinbarungen mit meiner Frau geh ich ab 19:30 gar nicht mehr ans Telefon.
‘Utopie’ ist eine auf die Zukunft bezogene, oft auch kontrafaktisch festgehaltene Erwartung.
To Kill A Mocking Bird
Bie Kuhl
Ich hätte keine Probleme damit, fünfzig Euro im Monat für etwas auszugeben, was mir Spaß macht. Die Betonung der Unsumme mit Rekurs auf ‘Harz IV’ ist eigenartig.
“…dass sich hier Unternehmer, Selbstständige, Arbeitnehmer, Arbeitslose treffen…” Etwas davon ist mit Sicherheit beinahe Jeder. Die Unterscheidung unterscheidet also gar nichts, sondern zählt mögliche Verteilungen von Individuen über dem System der gesellschaftlichen Arbeitsteilung auf, mit hintergründigen sekundären Bewertungen. Im Alltag begenet das in der Form der ‘unbefangenen*, in der Tat bösartigen Frage: Undwasmachstnduso?, oder: UndwasmachnSie? Ich dächte doch eher, Leute mit Vernunft, Übersicht, Wissen und Erfahrung, sowie kommunikativer Kompetenz sowie interdisziplinärer Gesprächsfähigkeit sollten sich hier treffen. Die Weltveränderung kommt dann etwas später.
Erst einmal gilt es, die eigene Vernunft als existent unter Beweis zu stellen, und damit in gewisser Weise sich selbst in gewisser Weise (begrenzt) aufs Spiel zu setzen, und das ist es dann, was man als anstrengend empfinden kann.
Aber dabei die ‘Nerven’ zu verlieren, geht eben nicht. Dann hat man eben verloren. Was die Anstrengung verursacht ist der Lerndruck, unter den man gerät, wenn man in Diskussionen eintritt, in denen man niemandem Befehle erteilen kann, und die eigenen Grenzen kennen muss. Wenn man es doch versucht hat man verloren.
Die sozialen Hierarchien sind ein ungeeignetes ‘Bewertungsstereotyp’, diskriminierende und diskreditierende Platzanweisung. Sie geben mehr Auskunft über das innere Weltbild als sie sollten.
Was dabei herauskommen kann ist zunächst einmal bestenfalls ein besseres Verständnis dessen, was man meist unbefangen als ‘Wirklichkeit’ ‘for granted nimmt’.
Cooles kleines Programm gegen die automatische Internetpräsenzoptimierung
Werter Alain, ich habe Freunde, die leben von Hartz IV, das können Sie gern zur Kenntnis nehmen. Wenn ich eine Bezüglichkeit zu dem Hartz IV Einkommen mache, dann deshalb, um die Verhältnismäßigkeit für jeden eindeutige darzustellen. Nur Bürger, die tausende Euro/Monat haben, werden sich darüber keine Gedanken machen!
Auf den Rest werde ich nicht eingehen, weil Sie sich keine Gedanken über die Unterschiedlichkeit der Lebenswelten zu machen scheinen!
@14
Ich habe, soweit ich mich erinnere, in einem Mail Ihnen gesagt, dass Ihre Beiträge auch deshalb willkommen sind, weil sie eine andere Ecke des gesellschaftlichens Seins abdecken: die intellektuelle. Die Deutschland-Debatte soll als ein Forum der gesellschaftlichen Breite ( wenn das gelingt ) gestaltet werden.
Ja.
Ich kann mir nicht dennoch nicht vorstellen, dass Ihnen das, was Sie hier tun, nicht auch Vergnügen macht, eine Bedeutung hat, die Ihnen etwas gibt.
Und es geht doch nicht immer nur um stellvertretende Interessenwahrnehmung. Man muss einiges auch den Leuten überlassen, die gehalten sind, sich selbst etwas zu überlegen. Es ist doch auffällig, dass die Ausgeschlossenen sich weder rühren noch die innere Loyalität gegenüber dem aufgeben, was sie ausschliesst, indem sie sich selbst entlang derselben Kriterien betrachten, die man ihnen aufdrängt, indem man sie zu einer eigentlich unakzeptablen Lebensweise verurteilt, die jeden Anlass dazu gibt, dass sie aus dem System mental und intellektuell austreten, aus seinem Wirklichkeitsbegriff. Solange dies aber nicht einmal bewußt wird, gibt es keine ernstzunehmende intellektuelle Distanz zur organisierten Gewalt.
Der Ärger und die Müdigkeit, die das auch verursachen kann, sind doch nur Nebenwirkungen, denen man auch ausweichen kann, indem man seine Kräfte einteilt und sich gelegentlich eine Pause nimmt.
Niemand nimmt das übel, wenn Sie es nicht tun.
16.
Schön, dass Sie das sagen. Ich bin mir gelegentlich nicht mehr sicher, ob wir noch synchronisiert sind. Es ging mir schon in der Schule so: Wenn der Lehrer mit einem Schüler schimpfte, der sich wirklich übel benommen hatte, bekam ich vor ihm Angst.
17.
Das sollte heissen: Niemand nimmt das übel, wenn Sie es tun,
Aber wenn Sie es nicht tun, nimmt Ihre Seele es Ihnen übel.
Aus 15.
“…weil Sie sich keine Gedanken über die Unterschiedlichkeit der Lebenswelten zu machen scheinen!”
Das ist ungerecht. Sie sollten meine Absicht erkennen, die Mitteilung. Die Substruktion, der Rückgriff ins Dunkle meiner Gedanken bzw. NIchtgedanken ist projektiv und geht daneben.
Das ist ein Hinweis, wie bei der Schnitzeljagd.
Ein Vorschlag.
Nehmen wir an, Sie haben drei Jahre mit großer Anstrengung im Internet, in einem riesigen Labyrinth ohne Ariadnefaden unter Bergen von buntem Müll nach etwas gesucht, das Ihnen vorschwebte, ohne ganz konkret auskonturiert zu sein.
Getragen war diese Bemühung von einer unbestimmten Erwartung, die einmal diese, einmal jene Form annahm und sich anhand der Durchmusterung des Begegnenden zu konkretisieren versuchte, so wie man in einem Geschäft nach einem Kleidungsstück sucht, von dem man nicht genau weiß, wie es aussieht, bis man es gefunden hat. Dann überzeugt einen die Evidenz davon, dass es das ist, was man suchte. Aber Evidenz ist ein veraltetes erkenntnistheoretisches Schema. Es gilt als unzuverlässiges Gefühl, das sich schwankenden Stimmungslagen verdankt, und unklaren ästhetischen Vorlieben. Also verfällt sie dem Zweifel.
Dennoch, Sie haben jetzt etwas gefunden. Da wird Ihnen die zurückliegende Anstrengung dieses ‘shopping’ zum ersten Mal richtig bewußt, die Erschöpfung, die die Suche verursachte. Genau so ist das, wenn man sich nach langem Anstieg zum ersten Mal niedersetzt auf dem Stein am Gipfel, und spürt, was man schon hinter sich hat und erkennt, dass man noch einen Weg vor sich hat.
Das wäre die Beschaffenheit des Augenblicks der Besinnung auf halber Strecke. Odysseus bei den Päaken. Man muss noch nach Hause.
Es gibt Sachverhalte die man nur in der scheinbar unscharfen Sprache der poetischen Prosa darstellen kann, und die meisten Sachverhalte, die die menschliche Existenz wirklich betreffen sind von dieser Art. Das muss man angesichts der Technisieurung der Sprache und der systematischen Konditionierung des Lebens auf mechanische oder ökonomische Nützlichkeiten, auf Apparate- und Gestell- bzw. Bilanzmetaphoriken, erst wieder zu Bewußtsein bringen und verstehen lernen.
Das wäre also eine Rekonstruktion mit positivem Aussichtspunkt.
Hören wir, was das Parkett dazu sagt. Gut. Aber: Richten wir und auch danach?
@18
Wissen Sie, ich habe mir in meinem Beruf niemals Leute ausgesucht, die synchron sind, weil es keinen Mehrwert bringt. Ob Sie unter diesen Voraussetzungen “Angst” haben müssen, das sollten Sie für sich beantworten.
@20
Wenn es bei mir eine Bewußtseinserweiterung gibt und ich mit der Position widerspruchsfrei leben kann, ja! Wer nicht mehr flexibel ist, ist bereits ohne es zu wissen tot!
Ohne Utopien wird es auch keine veränderte Gegenwart geben und keine Kraft irgendetwas ändern zu wollen.
@ 21
Das ist alles sehr verwirrend und zusammenhanglos.
Sie sind hier nicht in Ihrem Beruf, und ich habe Ihnen keinen Mehrwert zu bringen.
Lebenswelt ist ein Singular. In der leben wir alle. Das ist eine Belehrung, kein Vorschlag zur ‘Diskussion’. Zurückhaltung ist Ihnen kein Hinweis, es sei denn zum Drüberbrettern. Sie sind in einem miserablen Zustand, jederzeit bereit zum Zuschlagen, bissig, irrational, unverständig und verfehlen gerade bei zurückhaltender Formulierung das Gemeinte.
Die Reaktion auf meinen Witz den ‘Internetpräsenzoptimierer’ betreffend ist grotesk. Sie befriedigen unablässig diktatorische Neigungen, und jeder hier kann jederzeit das Opfer Ihrer unkontrollierbaren Angrifswut werden.
Sie toben seit Tagen.
Tua res agitur.
Ja, für jemanden, der nicht durchblickt!
ich hatte gesagt: ‘Zurückhaltung ist Ihnen kein Hinweis, es sei denn zum Drüberbrettern.’ Gemeint war z. B., dass Sie nicht verstehen, dass die Formulierung: “Die Reaktion auf meinen Witz den ‘Internetpräsenzoptimierer’ betreffend ist grotesk’” meint: sie ist paranoid.
Die Formulierung: “Wissen Sie, ich habe mir in meinem Beruf niemals Leute ausgesucht, die…” ist, vorsichtig gesagt. großartig, mit ‘stolz-verdrossenem’ Ausdruck vorzutragen.
Angesichts Ihrer Aufführung seit Tagen ist die anklagende Beschwerde über die Trägheit der Besucher der site blauäugig, wenn Sie z. B. fragen: Warum wird nicht kommentiert?
Weil man offensichtlich Gefahr läuft, niedergemacht zu werden von Ihrer Überheblichkeit, die ständg aufbraust: Begreift endlich., denkt nach, ihr müsst…dies und jenes…
Die richtige Antwort haben Sie wiederum verfehlt. Sie lautet.
“Danke für den Hinweis, ich habe es jetzt verstanden.”
@Alain
im realen Leben würde man einen Kollegen an die Seite nehmen und bei einer guten Tasse Tee in gemütlicher vertraulicher Runde ohne Einfluss durch Dritte, ohne beobachtet zu werden, einen Gedankenaustausch vornehmen.
Ein Forum, eine Seite mit Kommentarfunktion, ist für so etwas nicht geeignet.
Ich beobachte auch Veränderungen, interpretiere sie für mich und stelle Sachverhalte fest.
Aber es kommen noch andere Faktoren hinzu, die bekannt oder nur vermutet werden.
Wenn Mitmenschen regelmäßig ihre Nöte, Ideen, Meinungen, Sorgen telefonisch mitteilen, dies zu jeder Tageszeit, oft auch spät abends, manchmal nachts, alles im Hinblick dieser aktuellen Wirtschaftskrise, die, eben auch Familiendramen produzieren, ist gerade eine hilfsbereite Person oft der Seelsorger. Wie gern hat man so einen Freund um sich. Man braucht ihn, man mag ihn. Nur, auch dieser Helfer, benötigt Distanz, Distanz zu seinem eigenen Schutz.
In ähnlicher Situation hat mir meine Frau die Frage gestellt : Entweder du hast noch Platz für die Sorgen der Familie, oder du besorgst dir besser eine schwarze Kutte und hängst dir ein Kreuz um.
Also, was ist zu tun?
Zu nächst sollten wir alle mehr Leben in diese Plattform bringen, durch eigene Artikel. Wenn jeder einen Artikel pro Woche schreibt, würde der Betreiber der Seite auch nicht immer seine Artikel verteidigen müssen und könnte mehr am Rande die Diskussion begleiten.
Viele ihrer Argumente sind richtig, aber die Schlußfolgerungen eben nur individuell auf den Leser, so eben auch Sie, bedingt richtig.
Daher möchte ich uns alle etwas zu rufen :
Wir alle gemeinsam können diese Seiten mit Geschichten, Berichten und Erfahrungen ausstatten. Aber wir sollten immer dabei beachten, dies ist hier Freizeitgestaltung. Dementsprechend sollten wir genügend Respekt vor uns entgegenbringen und wie in einem Restaurant beim gemeinsamen Essen nicht über den Gastronom oder gar Koch herfallen und ihn bis in seine Privatwohnung verfolgen.
Lieber Alexander von der Marwitz,
Natürlich haben Sie Recht. Und es ist auch hilfreich, dass sie eingreifen. Und ich will das nicht in ein aber… umkehren. Ich wünschte mir nur, selbst nicht ständig so gänzlich falsch verstanden zu werden, so daß meine doch zunächst sehr defensiven Äußerungen -im Sinne: “Das tritt mir zu nahe” – sogar Anlass werden können für eine Verstärkung der Tendenz in der Form der Antwort, die ich erhalte. Ich wollte daher einfach nur zeigen, dass ich auch ‘nachdrücklich’ sein kann, zumal ich dazu ermutigt, um nicht zu sagen: provoziert worden bin. Ich will daraus aber keinen Habitus machen. Und ich nehme es nicht wirklich übel, jedenfalls nicht lange. Ich hoffe nur, Herr Müller tut das auch nicht. Es wäre schade drum. Vielleicht muss man sich einfach auch einmal streiten?
Vermutlich alles reine Nervensache. Morgen ist ein neuer Tag. Ich halte das alles auch für ein Überlastungssyndrom.
Die Möglichkeit für einen in die Privatsphäre eingreifenden Kontakt habe ich nicht, und das läge mir auch fern, weil ich das Problem kenne. Ich konnte also nichts tun, als das hier beantworten, und es geht ja auch darum, dass wir hier miteinander weiter sprechen können. E-mails hinter der Kulisse austauschen ist kein Mittel der Wahl. Man muss Öffentlichkeit ertragend erträglich gestalten können. Ich hoffe nur nicht schon wieder Anlass gegeben zu haben für entzündliche Prozesse. Da muss Verlässslichkeit in den Austausch, wie immer er dann begrenzt wird. Sonst hat man keinen Boden unter den Füssen.
Danke für Ihre Mitteilung.
Es wäre schon schön keine persönlichen Amusitäten hier auszutragen. Jeder hat eine bestimmte Meinung, die es zu akzeptieren gilt. Die eigene muss damit nicht übereinstimmen. Es wäre schön, wenn man sich den Themen der Posts widmete. Mir scheint da irgend etwas aus dem Ruder zu laufen. Ich komme nur manches Mal hier vorbei und komme immer in irgendwelche persönlichen Streitereien. Ich überlege es mir schon langsam, ob ich wieder vorbei komme
Pewi, ich nehme es zur Kenntnis, dass hier Streitereien ausgetragen werden. So lange die nicht rechtlich beanstandet werden können, muss ich sie akzeptieren. Ich stimme Ihnen voll zu, dass es schwierig zu sein scheint, dass einzelne am Thema denken.
Was ist denn das für eine komische Antwort. Es geht hier nicht um rechtliche Sachen, sondern um gegenseitige Achtung und die würde ich mir schon als Betreiber erbitten. Ein Betreiber einer Seite muss höflich und anständig seine Sache vertreten, genauso wie ein Kommentator.
kommt Ihnen Ihre Antwort nicht etwas komisch vor? Haben Sie meine Seite eigentlich vollständig gelesen: http://www.deutschland-debatte.de/dd-kommentar-etikette/ ?
Und Sie oder wer auch immer bestimmen, wie devot sich jemand zu geben hat?
An welcher Stelle war wer unhöflich? Was ist “unhöflich”?
Kommen Sie, solche Diskussionen bin ich leid, ich habe nichts dagegen, wenn Sie meinen, Sie müssten nicht hier lesen. Punkt.
@27
Alain, wissen Sie, wir hatten beide keine beleidigende Phase. In einer politischen Diskussion gehen manchmal die Wogen hoch. Was soll’s. Das ist halt Politik. Und wer Politik nicht mit Leidenschaft betreibt, der wird nach außen nicht wahrgenommen. Ich strecke meine Hand Ihnen entgegen!