Hot News: "Deutschland muss sparen, ab 2011 gilt die Schuldenbremse. Doch im neuen Haushaltsentwurf finden sich Posten wie die Finanzssteuer. Luftbuchungen also", http://www.morgenpost.de/politik/article1337597/Deutscher-Haushalt-enthaelt-Luftbuchungen.html => der Zerfallsprozess erreicht die konservative Presse; diese ist nicht mehr bereit, Büttel für die konservative Regierung unter Merkel zu sein.

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Griechenland – der Prüfstein der EU?

Griechenland – der Prüfstein der EU?

Griechenland scheint die Kernposition für die EU zu sein, betrachtet man die Intensität, wie sich national und international die Kräfte sammeln:

  • Politiker, die Angst um den Fortbestand der Großeuropäischen Lösung haben, die mühsam aber auch skrupellos gegen die Völker Europas erzwungen wurde,
  • Internationale Organisationen, zum Beispiel IWF, die im Auftrag der USA alles tun werden, um Großeuropa als neuen westlichen Machtblock zu erhalten,
  • Finanzsektor, der aus politischen Restriktionen und Machtbestrebungen Gewinne schöpfen will.

Das Volk spielt derzeit nur eine untergeordnete Rolle, es hat zu funktionieren, sich einzufügen in die „große Politik“! Das wäre vielleicht gerade noch hinzunehmen, wenn deutlich wäre, dass wirklich ein Vorteil für das Volk entstünde. Aber genau das hat keiner der politisch Tätigen bisher verdeutlichen können. Es besteht der fortgesetzte Eindruck im Volk, dass bis auf Entfall des Geldwechselns zum Urlaub kein Vorteil entsteht.

Dabei ist es an der Zeit, eine sorgfältige IST- Analyse zu machen, die, das sei zugegeben, bis in jedes Detail in der Deutschland-Debatte nicht geleistet werden kann. Zumindest sind einige Hauptaspekte aus Sicht des Autors darzustellen.

Sage niemand, die Lage um Griechenland wäre nicht bekannt gewesen: „Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Weltbank und der Internationale Währungsfonds, aber auch die EU mahnen die Reform seit Jahren an“, schreibt der Berliner Tagesspiegel am 26.11.2007.

Der soziale Stand griechischer Bürger

Folgende Bereiche sind nach Ansicht gewisser Kreise der EU erforderlich zu überarbeiten:

  • Sozial- und Rentensystem,
  • der Abbau des Beamtenheeres,
  • reale Lohnkürzungen,
  • Steuersystem und
  • Ausgabensituation des Staates.

Kurzum: Einnahmen des Staates erhöhen, Ausgaben des Staates senken.

Ein wichtiger Parameter ist das Einkommen der Bürger im Lande im Verhältnis zum Lebenshaltungsniveau.

Bild 1: das Einkommen der Bürger im Lande im Verhältnis zum Lebenshaltungsniveau

Der Einkommensvergleich innerhalb der EU, die Statistik des Verhältnisses Bruttoinlandsprodukt je Bürger unter Berücksichtigung der Kaufkraft ( Lebenshaltungsniveau ), zeigt für Griechenland einen relativ guten Wert: 94,3 gegenüber dem EU- Normierungsdurchschnitt von 100.

Bild 2: Beschäftigungsquote Griechenland im europäischen Vergleich

Griechenland steht mit 61,9 Prozent gegenüber Deutschland mit 70,7 Prozent fast 12,5 Prozent schlechter. Das heißt, nimmt man Bild 1 und Bild 2 zusammen, dann kann man interpretieren, dass die Einkommensverteilung in Griechenland deutlich zugunsten der Gewichtung der Besserverdienenden spricht. Vereinfacht gesagt: es gibt in Griechenland verhältnismäßig mehr Gutverdienende als in Deutschland ( die arm-reich Schere ist deutlich weiter in Griechenland ).

Bild 3: Die Bundeszentrale für politische Bildung über relative Armut in Europa

Hier wird die Analyse der Bilder 1 und 2 bestätigt. Wer also behauptet, Griechenland sei ein relativ reiches Land meint eigentlich nur eine sehr reiche Oberschicht, während die Statistik große Armut ausweist.

Der soziale Stand griechischer Bürger kann also nicht eindeutig als „prächtig“ genannt werden, weil wenigen sehr Reichen viele sehr Arme gegenüber stehen.

Die Bundeszentrale schreibt: „Im europäischen Vergleich wird neuerdings die 60-Prozent-Linie als “Armutsgrenze” angesehen: Menschen gelten als arm, wenn sie über weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verfügen. Danach war Deutschland im Kampf gegen die Armut recht erfolgreich. Mit einer Armutsquote von elf Prozent gehörte es zusammen mit Schweden (neun Prozent), Dänemark, Finnland und den Niederlanden (jeweils elf Prozent) zur europäischen Spitzengruppe mit vergleichsweise wenig armen Menschen. Am weitesten ist Armut in Griechenland und Portugal (jeweils 21 Prozent) verbreitet.

Übrigens: mit den Ländern Italien, Irland, England, Spanien und Portugal befinden sich in der Armutsstastistik genau die Volkswirtschaften, die derzeit alle am Staatsbankrott kratzen: liegt es vielleicht daran, dass man in der marktwirtschaftlichen Systematik oder politischen Schwerpunktsetzung die breite Bevölkerungsschicht an der Einkommensentwicklung des Landes jeweils vergessen hat und damit die Gefahr einging, dass die Binnennachfrage total zusammenbrach?

Es ist daher die viel zu lesende Analyse als zynisch zu bezeichnen, die lautet: „In vielen Interviews und Kommentaren ist zu hören, die Griechen lebten “über ihre Verhältnisse” und müssten nun gerechterweise “den Gürtel enger schnallen”.“

Die ATTAC geht einen recht eigenwilligen Weg: „Wer den Menschen in Griechenland helfen will, muss die wichtigsten Probleme des Landes bekämpfen: Arbeitslosigkeit, Lohndumping, Armut und soziale Ungleichheit. Das kostet Geld, zahlt sich aber aus.“ Es wird genau genommen der heute immer schärfer deutliche Widerspruch des Prinzips der freien Marktwirtschaft in Verbindung zur real existierenden Globalisierung deutlich: Gute, international-global vergleichbare Löhne einerseits und Weltmarktfähigkeit andererseits, auch inter Berücksichtigung der Lohnstückkosten, mit dem Ziel der Vollbeschäftigung schließen sich aus! Das funktioniert nicht! ATTAC müsste also die Systemschieflage anprangern und nicht einzelne Systemparameter zu optimieren versuchen.

Zudem ist des recht zweifelhaft zu sagen „Das kostet Geld“, wenn es nicht eine Frage des Geldes sondern eine Frage der Schieflage des Systems ist!

Richtig dagegen in der ATTAC- Analyse ist: „Das Vorgehen der EU erinnert stark an die gescheiterte Entwicklungspolitik von IWF und Weltbank in den 80er und 90er Jahren. Diese Institutionen waren und sind mit ihren radikal-neoliberalen Reformen für viel Armut und Hunger in der Welt verantwortlich.“

Die heutigen Forderungen:

  • Steuererhöhungen, Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent
  • weniger Gehalt für Angestellte im öffentlichen Dienst
  • im öffentlichen Dienst soll das 13. Gehalt (Weihnachtsgeld) um 30 Prozent und das Ferien- und Ostergeld um ebenfalls 30 Prozent gekürzt werden
  • Rentenzahlungen sollen sowohl für Beamte und als auch Angestellte im Privatsektor eingefroren werden.

erzeugen einen massiven Kaufkraftverlust für die, die sich noch etwas leisten können und verschärfen die soziale Situation derer, die heute schon nach Regeln der EU als arm gelten! Ja, die Staatsausgaben werden gesenkt, die Einnahmen (virtuell ) erhöht, aber gleichzeitig wird der Binnenmarkt stranguliert – mit unabsehbaren Folgen für das dieser Art Länder traditionelle Kleingewerbe. Als Folge wird eine unabsehbare Pleitewelle zu erwarten sein und mit der Pleitewelle ein großer Arbeitsplatzverlust im Kleingewerbe.

Der nächste Schritt ist damit vorprogrammiert: Konzerne übernehmen die Funktion der Kleingewerbebetriebe und erzeugen dadurch effektivere Mitarbeiternutzung; anders gesagt, für dieselbe Funktion werden zukünftig weniger Mitarbeiter benötigt. Auch hier deutet sich der katastrophale Fehler an: Massenarbeitslosigkeit durch Industriekonzentration.

Da bei einer solchen Entwicklung ein jedes Sozialsystem zerstört wird, gibt es erste Forderungen „Griechenland erwägt Rente mit 75“, natürlich unter dem neoliberalen Argument Alterspyramide! Man muss sich das verdeutlichen: in der Nähe des vermutlichen Todes beginnt die Rentenzahlung!

Weil Politiker das Weltwirtschaftssystem in seinen Strukturen nicht anfassen will, werden zunehmend die Sozialsysteme geschleift – das ist die Wahrheit!

Um es deutlich zu sagen: es geht weniger darum, dass die Menschen mehr Wertschöpfung in ihrer Lebensarbeitszeit für die Gesellschaft erbringen, es geht darum, dass der Staat nicht mehr ein Rentensystem erhalten kann, das durch die globale Wirtschaft vernichtet wird!

Eine erschreckende Analyse aus 2006 zeigte auch auf, welche Folgen durch die arm-reich- Einkommensschere entstehen: „Eine Studie des griechischen Gewerkschaftsverbands ergab, dass nahezu jeder zweite Grieche schwarz arbeitet und deshalb keinen Rentenanspruch erwirtschaftet. Diese Schwarzarbeiter sind später auf die Unterstützung ihrer Kinder angewiesen.“ Weil die Wirtschaftssystematik in den unteren Einkommensklassen nicht ausreicht, in Deutschland sprechen wir von Multijobber, und Schwarzarbeit betrieben werden muss, um ein auskömmliches Leben zu haben, kommen auch keine Sozialbeiträge in die Staatskassen. Ein circulus vitiosus, der sich immer schneller dreht!

Steuererhöhungen sind das denkbar ungeeignet Instrument zur Verbesserung der Situation. Sie rauben nicht nur Kaufkraft, sie senken den Umsatz und tragen dazu bei, die Geschwindigkeit der Insolvenzen der Kleingewerbetreibenden zu erhöhen, mit allen Sekundärfolgen.

Steuererhöhungen für „den kleinen Mann“ – man überlege sich, er wird zukünftig noch weniger kaufen können. Die Armutsquote wird steigen!

Reale Lohnkürzungen haben denselben Effekt wie Steuererhöhungen. Wir erleben es doch auch gerade in Deutschland: wird der Strompreis durch die Einkommensverluste billiger? Nein, im Gegenteil. Was also passiert? Jene, die wenig haben, werden zukünftig noch weniger haben, weil sie in dieser Art Wirtschaftssystem völlig schutzlos dem Markt ausgeliefert sind. Die Rechnung der Volkswirte, durch niedrige Löhne werden Industriearbeitsplätze entstehen, wird derzeit und in absehbarer Zeit nicht aufgehen: es gibt in dieser Welt genügend Länder, in denen die Lohnkosten, in denen die Lohnstückkosten günstiger sind, als in den westlichen Ländern, mögen sie auch noch so verarmt sein.

Eine in der EU gelenkte Systematik wird auch in Griechenland sichtbar: Einwanderung aus sogenannten europäischen Niedriglohnländern zur Absenkung des Lohnniveaus. “Im neuen Jahr hat Griechenland seinen Arbeitsmarkt unbegrenzt für Arbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien geöffnet. Somit hoffen die Behörden die illegale Arbeitsmigration aus den beiden Staaten zu minimieren”, so schreibt ein Forennutzer; andere sehen es realistischer: “Finde ich schade,diese Arbeitskräfte sind meist unterbezahlt demendsprechend lustlos und unmotiviert bei der Arbeit und der griechischen und auch englischen Sprache kaum mächtig.”

  • Bulgarien
  • Rumänien
  • Albaner

lassen es auf den Punkt bringen: “Die paar Angestellten aus den Ländern, die die Hotels haben, werden als Arbeitssklaven zu Niedrigstlöhnen nur ausgenutzt.”

Die Deutschland-Debatte bleibt bei der Einschätzung: die Generalpolitik der EU und ihrer führenden Staatsoberhäupter führt zur verstärkten Verarmung breitester Schichten, eine Verarmung, die so langsam fortschreitet, dass die Politik hofft, sie würde nicht zu sozialen Unruhen führen.

Griechenland – der Prüfstein der EU?

Nein, nicht nur: Griechenland ist das Ergebnis einer Weltwirtschaftssystematik, die für schöne Zeiten mit kleinen möglichen Systemdellen funktioniert. Griechenland ist somit ein Kristallisationsobjekt, an dem sich zeigen wird, ob eine grassierende Entwicklung zu einem globalen westlichen Bürgerkrieg entsteht. Wir werden mit großer Sicherheit höchst brutale Eingriffe gegen Bürger erleben!

12 Reaktionen zu “Griechenland – der Prüfstein der EU?”

  1. Oliver

    Hallo,

    Kein Land der Welt kann jemals seine Schulden komplett abbauen, da es sonst kein Geld mehr gibt. Geld entsteht aus der Verschuldung, da heisst aus einem Kredit. Der Kreditnehmer haftet für den Betrag mit seiner Unterschrift und den Sachwerten die er haben muss um den Kredit überhaupt zu bekommen. Die Bank schafft das Geld aus dem Nichts (siehe Multiple Geldschöpfung Wikipedia) und verlangt Zinsen darauf die mit dem Kredit nie mitgeschaffen werden.

    Ohne Schulden keine Geldvermögen und ohne Geldvermögen keine Schulden.

    Siehe Film, extrem Wichtig:

    Ihr müsst endlich mal verstehen wie die Geldschöpfung funktioniert, sonst kommen wir hier auf der DD nicht weiter. Griechenland kann niemals seine Schulden abbauen, es kann nur hinausverzögert werden durch erhöhen der MwSt., Lohnkürzungen usw.

    Es wird eben der kleine Mann zur Kasse gebeten, damit die Zinsen für die Geldvermögenden weiter bezahlt werden können.

    Es geht nur darum, die “Elitäre” Schicht hält die Masse der Menschen nur als Biomasse.

    „Ich fürchte der Mann auf der Straße will nicht hören, dass Banken das Geld eigentlich erschaffen. Und die welche die Schulden der Nation kontrollieren, bestimmen die Politik der Regierung und halten das Schicksal des Volkes in ihrer Hand“.
    Zitat: Reginald MC Kenna Vorsitzender Bank of England

    „Wenn ihr weiterhin die Sklaven der Banken sein wollt, dann lasst die Banken weiterhin das Geld erschaffen und die Kredite kontrollieren! “
    Zitat: Sir Josiah Stamp, Direktor Bank von England

    „Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methoden in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.“
    Zitat: Abraham Lincoln

    Erlaube mir das Geld einer Nation zu kontrollieren und ich kümmere mich nicht darum wer unsere Gesetze macht.
    Zitat: Mayer Anselm Rothschild

    Ich denke, dass Bank-Institute gefährlicher als stehende Armeen sind!
    Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre Währung heraus geben, dann werden die Banken und Konzerne, die so entstehen werden, das Volk seines gesamten Besitzes berauben, bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten.

    Thomas Jefferson
    1743 – 1826

    „Wer nicht gewillt ist, aus der Geschichte zu lernen, ist leider gezwungen, sie zu wiederholen.“ (Jürgen Müller aus „Generation Gold“, 2006)

    Die Zitate sagen uns die Wahrheit, wir alle sind es die dieses System mit unserer Akzeptanz und unserem nicht verstehen “wollen” geschaffen haben.

    Liebe Grüße Oliver

  2. Firestarter

    Griechenland soll seine Inseln verkaufen? Geht es um Geld oder Sachwerte? Wem gehört die Welt? Wem gehört das Geld? Bei wem haben wir Schulden? Mit was begleichen wir diese Schulden? Mit unserem Land? Mit unserer Freiheit?

    Wir werden doch über die Verschuldung unseres Landes beraubt! Alles nur, mit bedrucktem Papier! Klever!

  3. Firestarter

    Das grösste Problem scheint allerdings die Hortbarkeit unsere Geldes zu sein. Der Zins stellt eher ein Mittel dar um die Inflationrate die Geldschwemme gering zu halten, sie zu verzögern. Je mehr Geld in der Wirtschaft ist umso mehr wandert es ab, auf die Seite wo gehortet wird bzw. durch Geldverleihen, Zins und somit Geld vermehrt wird. Somit muss immer neues Geld in die Wirtschaft gefüht werden um sie im Gleichgewicht zu halten. Durch diese Geldschwemme findet eine Inflationspirale statt die sich dann umkehrt, wenn die Verschuldet-Seite zu groß wird und somit kein Geld mehr in die Wirtschaft geführt werden kann. => Die Deflationspirale nimmt ihren Lauf.

    Inflation ist nicht die Ursache von zuviel Geld. Zuviel Geld ist die Ursache von Inflation(Geldschwemme).

  4. Bernd Mueller

    OLIVER:

    “Ihr müsst endlich mal verstehen wie die Geldschöpfung funktioniert, sonst kommen wir hier auf der DD nicht weiter. Griechenland kann niemals seine Schulden abbauen, es kann nur hinausverzögert werden durch erhöhen der MwSt., Lohnkürzungen usw.”

    Du reitest immer nur auf einem Thema: das Geldsystem. Es ist richtig, was du sagst, aber nur ein Ausschnitt des Ganzen. Hier in diesem Artikel ging es um den sozialen Stand der Griechen und darum, dass die Götter der Welt wollen, dass es den Griechen noch dreckiger geht.

    Und unsere Merkel applaudiert dazu!

    Der Verkauf griechischer Inseln wird gleich noch thematisiert.

    Oliver, ich habe mit DD auch eine soziale Verantwortung! Geld ist eine Sache, der laufende Betrug, die Fälschungen der Herrscher, das ist eine andere Sache! Man will, das kommt ja aus obigem Gesagten heraus, eine finale Umverteilung von unten nach oben machen! Unten sollen sich verschulden, damit oben das Vermögen wächst! Und dieser Vorgang soll möglichst verschleiert in “Gerechtigkeitsforderungen” gestellt werden. Genau diese Sachzusammenhänge gilt es darzustellen.

  5. Udo Herrmann

    @Oliver

    Sehe es ein hier sind gläubige Anbeter der Frühen Neuzeit am Werke die uns Deutsche um jeden Preis als Arbeitssklaven des Kapitals erhalten wollen obwohl das ganze System nicht mehr Funktioniert was wir “Wirtschaft” nennen und nur zum Wohle der Geldparasiten wirkt. Die willig ihren Bankenherrn folgen.

  6. Firestarter

    Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Kreditbereitschaft, ihnen vieles erleichtert hat. Wir leben(? oder Konsumieren) fast nur noch auf pump! Problem ist auch,
    dass der Markt zunehmed gesättigt(bzw. Überkapazitäten aufgebaut sind) ist. Zuviel Geld an den Schuldendienst geht!
    Omas Sparstrumpf war garnicht so verkehrt.

  7. Saito

    Hat unsere Kanzlerin nicht bereits verkündet, daß “nach der Krise” weitergemacht werden soll, wie vor der Krise?
    Es soll sich also nichts ändern. Das bedeutet, daß sich auch nichts bessern wird.

    Ein Gutes hat die griechische Krise schon. Die Lügen der Politiker werden immer offensichtlicher und es
    ist nicht mehr einfaxch zu erklären, warum der deutsche Steuerzahler alle Welt retten soll, selbst aber immer weniger verdient und im Renten- oder Notfall mit Almosen abgespeist werden soll.

    Leider sind bei uns die Gewerkschaftsbosse so korrumpiert, daß sie keinen effektiven Widerstand organisieren und die Politiker der etablierten Parteien sind eh gekauft. Deshalb gibt es in Deutschland keinen Widerstand, weil ihn niemand organisiert.

    mit freundlichen Grüßen

  8. Oliver

    Hallo,

    zu Firestarter:

    Die Geldhortung ist natürlich auch ein Problem, den man mit einer anderen Form der Umlaufsicherung lösen kann, anstatt die Gutschrift von Zinsen bei Hortung einen Abzug der Zinsen wegen der Hortung, damit Geld (öffentliches Gut) wieder zu dem wird was es darstellt und zwar als Tauschmittel, Tauschvereinfachung, Wertmaßstab und Wertaufbewahrungsfunktion.

    Das Hauptproblem aber ist die Geldkreierung denn die ist in privater Hand. Unser Geldsystem ist so beschaffen dass sich die einen verschulden müssen, damit die Geldvermögenden leitungslos Zinsen beziehen können.

    Was kaum jemand weiss ist, dass in unseren Konsumgütern im Durchschnitt etwa 35-40 Prozent Kapitalkosten einkalkuliert sind.

    Das heisst konkret, dass bei einer normalen Familie in Deutschland bei 1.660.- Euro Einkommen im Monat und 20.000 Euro im Jahr, der Familie kein Geld zum sparen übrig bleibt. Das ganze Einkommen wird für den Konsum aufgebraucht (Miete, Essen, Trinken, Kleider usw.).

    Rechnet man bei dieser Familie 40 Prozent Kapitalkosten versteckt in allen Gütern und Dienstleistungen dann zahlt diese Familie sage und schreibe 8.000 Euro Zinsen obwohl diese Familie keinen einzigen Euro schulden hat.

    Das heisst diese Famile muss über ein Guthaben von 200.000 Euro bei Ihrer Bank verfügen, damit sie genau so viel Zinsen bekommt (bei 4 prozentiger Verzinsung) als dass diese Familie in den Preisen für ihren Konsum bezahlt.

    Diese Ausbeutung funktioniert schleichend und ist der Bevölkerung nicht bekannt. So entstehen die Zinssklaven die Biomasse für das Kapital. Im oben genannten Beispiel, arbeitet die Familie sage und schreibe annähernd 5 Monate nur für das Kapital, die anderen Steuern noch nicht mitgerechnet.

    Liebe Grüße Oliver

  9. Udo Herrmann

    Omas Sparstrumpf ändert nix an der Grundproblematik das immer mehr Menschen verarmen müssen in diesem Geldsystem einerseits und das Vollbeschäftigung (Im Sinne von Produktionsarbeit) eine Absolute Verblödungspropaganda geworden ist für Dumköpfe.

    Bleiben wir in der klassischen Denkstrucktur des Besitzdenkens und Schuldskaventums der Antike bekommen wir nicht eins der Probleme geregelt die wir heute im Sozialen bereich beobachten.

    Den Schuldendienst und “Sozialdienste” sind WERTLOSE Dienste im Sinne der heutigen Wertschöpfungslogik die ja auf Materialismus aufbaut. Im gegenteil für uns deutsche sind sie als deutsche Tödlich. Diese beiden Posten sind die Spitzenreiter im Umverteilungsstaat BRD. Wie gesagt entweder wir passen die Bevölkerungszahl den Arbeitsplätzen an (dann können 6 Mrd. weg ca.) oder wir finden eine andere Formel. Dieses System so wie es ist kann nur Armut für die Meisten Produzieren das ist die eigentliche Wertschöpfung die wir betreiben.

  10. Firestarter

    @8
    Nicht wirklich der Zins ist das Problem sondern die Entwertung/Ausweitung des Geldes(s. M3).
    Nicht die Preise steigen, sondern das Geld ist weniger wert da mehr vorhanden. Die Hortenseite bekommt allerdings durch den Zins zuwachs und entzieht der Wirtschaft das Geld. Die Sättigung des Marktes gibt das ihre dazu und es wird immer schwerer in der Wirtschaft Geld zu verdienen. Das Geld wandert ab auf die Spekulationseite(Blasenbildung durch künsliche Nachfrage). Hier wird wiedermal und Ordentlich von unserer Finanzelite das Geld abgeschöpft. Kein Geld in der Wirtschaft oder Bedarf an Gütern bedeutet auch Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit bedeutet mehr Schulden und mehr Steuern. Wieder weniger Geld in der Wirtschaft Dieser Vorgang ist ein Aufblähen(Geldschwemme) des ganzen Systems was nur reguliert werden kann indem Überkapazitäten vernichtet werden und dies geschieht in der Deflaltion. Der Abschwung ist angekommen!

  11. Firestarter

    Was denkt ihr was nächstes Jahr passieren wird wenn das Kurzarbeitergeld wegfällt. Betriebe werden dazu gezwungen sein Leute zu entlassen. Andere werden gezwungen weniger Lohn in kauf zu nehmen. Banken werden Kreditausfälle haben und abschreiben müssen bzw. sie gehen Bankrott. Hier wird Geld vernichtet! Die Politik kann da auch nicht viel ändern nur etwas hinaus zögern indem er Schulden macht. Doch auch hier gibt es ein Ende.

  12. Firestarter

    Einzelhandelsumsatz im Januar 2010 real um 3,4% gesunken

    WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Januar 2010 nominal 3,0% und real 3,4% niedriger als im Januar 2009. Allerdings hatte der Januar 2010 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Januar 2009. Das Ergebnis für den Januar 2010 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Dezember 2009 stieg der Umsatz im Januar 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,1%, real war er genauso hoch (0,0%) wie im Dezember 2009.

    Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Januar 2010 nominal 2,6% und real 2,3% weniger um als im Januar 2009. Dabei wurde bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal 2,6% und real 2,2% weniger als im Januar 2009 abgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 2,6% und real um 2,9% niedriger.

    Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Januar 2010 nominal (- 3,5%) und real (- 3,9%) weniger als im Januar 2009 umgesetzt. In diesem Bereich lagen die Umsätze in allen großen Branchen nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats.

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+++ der Sumpf hat Deutschland vollständig erreicht. Man kann gar nicht so viel schreiben ... +++

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