Berater der Regierung: Arbeitszwang für Arbeitslose einführen! Teil 2
Bisher erschienen:
Berater der Regierung: Arbeitszwang für Arbeitslose einführen! Teil 1
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Zusammenfassung Teil 1:
- Arbeitslosenbashing verschlimmert sich
- Arbeitslosigkeit, weil Qualifizierungsniveau, Antriebsniveau oder Arbeitsplatzangebot nicht ausreichen
- Berufsfindung staatlich ohne Hilfe
Wir müssen, das ist Realität, das ist Fakt, feststellen, dass der Arbeitsmarkt und der menschliche Angebotsmarkt auseinander laufen.
2. Gibt es eine Schattenseite bei den Arbeitslosen?
“Betrugsfälle” bei den Transferleistungen: Olaf Henkel spricht bei Anne Will von 160.000; 160.000 von fast 8 Millionen Beziehern von Transferleistungen, also 2 Prozent; würde man die Basis bei 3,5 Millionen ansetzen, wären das 4,5 Prozent. Anders gesagt: 98 ( 95,5 ) Prozent aller Bezieher von Transferleistungen beziehen ehrlicherweise diese Leistungen. Es bleibt einem vorurteilsfreien Beobachter überlassen, ob man derart geringe Fallzahlen so sehr aufbauschen muss, als ob sie die Norm wären.
Aber, das darf auch nicht vergessen werden, wir haben einen unbekannt großen Anteil Menschen, die nicht arbeiten wollen. Tun wir aber bitte nicht so, als sei das eine Erscheinung der Neuzeit, der HARTZ IV- Zeit! Das gab es zu jeder Zeit. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen Trend in der Bevölkerungs- Meinungsbildung ausgemacht: “Zu Beginn der Beschäftigungskrise im Herbst 1975 vermutete die Hälfte der Bevölkerung unter den Arbeitslosen viele Arbeitsunwillige. Danach nahmen die Vorbehalte sogar noch zu. 1977 und 1981 sahen fast 60 Prozent der Bevölkerung unter den Arbeitslosen viele, die nicht wirklich arbeiten wollten. Damit war der Wendepunkt markiert. Bis 1986 sank die Zahl derer, die unter den Arbeitslosen viele Arbeitsunwillige vermutete, auf 39 Prozent. Mitte der neunziger Jahre blieben die Werte auf einem niedrigen Niveau. Erst Ende der neunziger Jahre stiegen sie, und so fällt der aktuelle Faulheitsvorwurf mit den in Westdeutschland historisch höchsten Zustimmungsraten zu dieser Frage zusammen (66 Prozent). In Ostdeutschland ist die Entwicklung ähnlich, allerdings stiegen hier die Werte von einem viel geringerem Ausgangsniveau. Den Eindruck, viele Arbeitslose wollten gar nicht arbeiten, teilten 1994 gerade 11 Prozent der Ostdeutschen, mittlerweile sind es 40 Prozent” und kommt zu dem Kernsatz: “Dabei zeigen Untersuchungen, dass es für 90 Prozent aller Arbeitslosen wichtig ist, schnell eine neue Beschäftigung zu finden“!
Aus diesem Grunde, 90 Prozent, sind alle Vorführungen im Fernsehen oder in Presseorganen reine Stimmungsmache. Also, es gibt sie, die “faulen Arbeitslosen”; jeder Zehnte will nicht arbeiten – jeder Zehnte, das sind rund 350.000 der gesamten offiziellen Arbeitslosenzahl.
Unbekannt ist, wie viele von den sogenannt “faulen Arbeitslosen” zu denen gehören, von denen Olaf Henkel spricht, die also zum Beispiel auch durch Schwarzarbeit ihr tägliches Leben verbessern wollen. Jegliche Diskussion darüber ist jedoch Spekulation – Spekulationen gehören zum Stammtisch im Golfclub!
Daher wird der Fokus auf die Systematik von angebotenen Arbeiten und und angebotenem Qualifikationsniveau gelegt.
3. Das Qualifizierungsniveau reicht nicht
Jeder Arbeitgeber ( zumindest, der zertifiziert ist ) hat eine Stellenbeschreibung von den Arbeitsplätzen. Inhalt der Stellenbeschreibung ist das komplette Anforderungs- Qualifikationsprofil, welches erforderlich ist, die Anforderungen der Arbeitsinhalte voll zufriedenstellend abzudecken. Kleinstfirmen haben oft an ihrer Spitze Eigentümer, die meinen, das Anforderungs- Qualifikationsprofil im Kopf zu haben ( Empfehlung: aufschreiben! ).
Kommt ein Bewerber, dann wird das Anforderungs- Qualifikationsprofil in allen Kategorien, beginnend mit den Fachkenntnissen bis hin zur Sozialkompetenz “abgefragt”. An der Stelle ein kleiner HALT:
Warum gibt es nicht eine Pflichtberatung des Staates oder einer neuen Vereinigung der Unternehmerschaft, die die nicht fachgebundenen Fähigkeiten testiert? Vielleicht wäre es auch möglich, eine Art Fragebogen zu entwickeln, der bei Arbeitsaufnahme vorzulegen ist, die fachgebundenen Fähigkeiten kann ein Fachmann ( nicht nur die Personalabteilung ) relativ zielsicher herausfinden.
Viele bestehen die Tests oder Vorstellungsrunden nicht. Es hat wieder nicht geeicht. “Ich habe schon 200 Bewerbungen geschrieben”, immer wieder dieselben Mäkel – als würde durch Bewerbungen das Anforderungs- Qualifikationsprofil plötzlich erfüllt werden. Bei vielen, dass kann jeder, der einmal mit Einstellungen zutun hatte, bestätigen, ist Traum vorherrschend: “Aber ich kann doch …”. Der Fehler wird leider bereits zu Beginn gemacht: es wird ein Beruf gewählt,welcher
- nicht zukunftsträchtig ist
- nicht den wirklichen eigenen Fähigkeiten entspricht
- durch Wandel ( auch jeder Beruf mit seinem Anforderungsprofil entwickelt sich ) außerhalb der Fähigkeiten geglitten ist.
3.1 Phase der Berufsfindung
An der Stelle ein kleiner HALT:
Aus welchem Grund gibt es keine Kommission aus Regierung und Unternehmerverbänden, die eine Kurz-, Mittel- und Lanfristabschätzung über Berufsbedarfe erstellt, die für junge Menschen bereits zum Berufsstart eine Orientierung darstellen. Es ist abzuschätzen, dass der Fehlleistungsanteil falsch ausgebildeter Menschen Milliarden Euro schwer ist! Man muss sehr deutlich sagen, dass solche Informationen zur Berufsfindung die jungen Menschen nicht haben können! Wer auf das Arbeitsamt verweist, ist ebenfalls falsch gepolt. Von hier kann bestenfalls der heutige Markt benannt werden, was aber wie sich entwickelt, das wissen die Leute vom Arbeitsamt nicht! Auch Eltern sind zumeist überfordert mit dieser Frage. So ist das Ergebnis im Beruf absehbar
- im besten und seltenen Falle: volle Zufriedenheit mit dem heutigen Beruf über lange Zeit
- geschätzt mehr als 50 Prozent: unzufrieden, weil die Differenz zwischen Anforderungen und eigenem Qualifikationsprofil Stress bereitet, Antriebs- und Motivationslosigkeit, die auch mit einem noch so hohen Gehalt nicht überwunden werden kann, die Leistung wird mittelmäßig erbracht
- totale Lustlosigkeit im Beruf bis hin zur inneren Kündigung, inneren Arbeitsverweigerung gehen kann, so geschätzt 15 bis 2o Prozent.
Die Ursache, dass das Qualifizierungsniveau nicht erreicht wird, liegt also bereits in der Phase der Berufsfindung! Der Staat und auch die Unternehmerverbände lassen Bürger hier völlig allein “im Regen stehen”, beschweren sich jedoch später über den Bürger, wenn es zu spät ist.
Hat nun jemand seinen Beruf gewählt, dann ist es ein Trugschluss zu glauben, dass dieser Beruf das leben lang sich nicht verändert. Ein eigenes Beispiel:
Der Autor hat technischer Zeichner in einem Maschinenbaubetrieb gelernt. Die Lehre begann damit, dass man ein Stück Zeichenpapier ( Transparentpapier ) bekam, dass man mit einer Schablone mit schwarzer Tusche Buchstaben auf das Papier zeichnete, um die nach dem Trocknen mit einem Rasiermesser ( später kam ein Glashaarpinsel zum Einsatz ) ausradierte, um zu lernen, wie man Zeichnungen korrigieren kann. Wer heute mit CDA- Systemen

Dank an Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Computer_Aided_Design
umgeht, kann darüber nur müde lächeln. Dieses Beispiel zeigt aber auf, dass sich ein Beruf total ändert!
3.2 Phase der Berufsausübung und lebenslanges Lernen
Das Beispiel zeigt auf: wer in seinem Beruf nicht dazulernen will, der bleibt stehen, wer lange stehen bleibt, der wird sich plötzlich in seiner Umgebung verlassen fühlen!
Nun ist es leider so, dass viele Arbeitgeber auf “Training on the job” meinen auszukommen. Es ist auch so, dass viele Arbeitnehmer glauben, es habe sich doch in ihrem Büro, an ihrem Arbeitsplatz … nicht so viel geändert. Es gehört auch Eigenantrieb und Eigenwillen dazu, sich – wo auch immer – umzuschauen. Das heutige Internet ist Gold wert, im wahrsten Sinne des Wortes. Fachseiten berichten über Entwicklungen. Man kann sich auch mal in eine öffentliche Bibliothek setzen.
Wer meint, die gebratenen Tauben müssten einem in den Mund fliegen, der irrt. Auch wenn es unmodern ist: “Ohne Fleiß kein Preis” beinhaltet, ohne Eigenantrieb keine Zukunft. Punktum. Das gilt für jeden: für den Arbeitnehmer wie auch für den Arbeitgeber, für den “Hilfsarbeiter” wie auch für den Topmanager!
Um bei dem obigen Beispiel zu bleiben: ich wusste, dass sich mein Beruf total ändert und kaufte mir damals noch einen ZX81, ein unmögliches Ding, dann einen Atari und so weiter. Im Beruf hatte ich einen HP mit Plotter durchgesetzt; mein Vorgesetzter, einer vom antiquierten Schlag, meinte, ob ich wieder Videospiele mache ( damals waren die Speile mit den Bällen ( Tennisplatz ) erstmals aufgekommen ), während ich für Arbeitssysteme Ausfallwahrscheinlichkeiten berechnete und aufzeichnete. Da muss man sich im Beruf durchsetzen oder schlimmstenfalls den Arbeitgeber wechseln – für Ihre Zukunft!
Setzen Sie sich auf den Hosenboden, Packer, Lebensmittelladen- Regalbefüller, Lagerist, Logistiker … kein Beruf ist zu geringwertig, als dass man sich nicht damit beschäftigt, wie hier die Entwicklungen sind und was man noch dazu lernen sollte. Denken Sie nicht nur an Fachinformationen!
Wer vorbeugend lernt, der wird bei dem zu erwartenden “Kampf” um den Arbeitsplatz keine Angst haben müssen. Über eines wird man sich klar sein: wie auch im ersten Teil bereits gesagt, wird auch die kontinuierliche und unausrottbare Rationalisierung gerade in den Arbeitsstellen, die geringere Anforderungen stellen, einen ständigen Verdrängungswettbewerb entstehen, dem viele zum Opfer fallen ( dazu aber später ).
3.3 Phase der Berufsausübung und Selbstmotivation
Bei manchen Mitarbeitern kann man den Eindruck haben, sie bestimmen selber, ob ein Stundenlohn angemessen ist oder sie ihre Arbeitsmotivation herunterfahren sollten. Wenn Sie einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, dann ist es nicht so, dass Sie den Zugang zum Zirkus erreicht haben und können nun auf einem Rang Platz nehmen! “Ich zeige Liebe zum Detail”, gilt ein solcher Spruch noch?
Was bedeutet “Liebe zum Detail”? Dahinter steckt Motivation! Klar, man hat immer mal einen “schlechten Tag”. Klar, wenn familiäre oder finanzielle Probleme kommen, das belastet, das ist einfach so. Aber jeder wirklich verantwortliche Arbeitgeber kennt es ( auch von sich ) und kann darüber hinwegsehen. Man sollte aber auch immer in der Lage sein, sich selber zu beobachten, zu sehen, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Wer an dieser Stelle von Eigenverantwortung spricht, tut gut! Hier kann man selber eingreifen, notfalls mit einer psychologischen Beratung! Auch dafür sollte sich niemand zu schade sein! Selbst das Gespräch mit einem tiefen Freund, mit der Ehefrau tut gut, kann helfen, kann aufbauen.
Ein wichtiges Thema bei der Motivation ist das Gefühl der sozialen Stellung in einem Unternehmen. Wer sich hier unwohl, falsch verstanden, falsch beurteilt fühlt, der sollte ein offenes Gespräch mit seinem Chef führen! Oder auch mal den Arbeitsplatz wechseln. Kein Strategie ist es abzuwarten, zu hoffen, alles werde sich schon geben. Dagegen eine Strategie ist, zumindest einmal am Tag sich zu verdeutlichen: “Das habe ich geschafft!”
3.4 Letzte Phase des Arbeitslebens
Wir sollen doch hier nicht so tun, als gäbe es dieses Problem nicht! Arbeitslosigkeit, die von der Politik gewollt war: Frühverrentung! Es gibt zwei Sichtweisen der Frühverrentung:
a) Die offizielle Scheinheiligkeit: ist es nicht so, dass nach einem langen und schweren Berufsleben ältere Arbeitnehmer das Recht haben, sollten, frühzeitiger aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, um dann noch etwas von ihrem Leben im Alter zu haben?
b) Die harte Wirklichkeit: Es ist schlichtweg so, dass die Arbeitsentgelte von Mitarbeitern steigen, wenn sie länger im Beruf sind; sie haben Leistungen gezeigt, die den Arbeitgeber zu höheren Einkommen veranlassten. Arbeitgeber haben aber erkannt, dass zur Senkung der Kosten es effektiver ist, ältere Arbeitnehmer rauszuwerfen und statt dessen jüngere, sehr junge, einzustellen. Qualifikationsmaßnahmen führen sie schnell an die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer heran.
Hunderttausendfach gibt es den “goldenen Handschlag”, es werden Abfindungsverträge gemacht, die erstens geheim zu halten sind, und zweitens dem Staat ein schönes Zusatzeinkommen bescheren! So weit die pekuniäre Sichtweise.
Es gibt kein Zweifel, dass jene Frühverrenteten oft mit brutalsten Methoden herausgemobbt werden: jener, der gern bis zum 55. Lebensjahr arbeitete, kommt zur Personalabteilung und ihm wird gesagt: entweder Ausscheidensvereinbarung oder wir haben noch einen Arbeitsplatz im Keller ( Bangladesh … ). Und dann stehen Sie und fragen sich, ob Sie mit Ihrer Familie nach Bangladesh auswander sollten … Ihnen geht es saudreckig durch saudreckige Verhaltensweisen. Und Sie kriegen das Kotzen, wenn Sie wissen, dass Sie Jahre lang auf sozialkompetentes Verhalten geschult wurden, selber geschult haben und nun Bangladesh hören!
Man konnte inzwischen bereits vernehmen, dass die Industrie Frühverrentungen ab 50 betreiben will! Das soll man sich einmal vorstellen! 15 Jahre vor dem offiziellen Rentenbeginn auszuscheiden!
Und dann noch die berühmte 58er Regelung, Link:
“Erwerbslose können mit der 58er Regelung die Zeit bis zu einer abschlagfreien Rente überbrücken. Die 58er Regelung soll eine Zwangsverrentung mit geringeren Rentenbezügen abwehren. Am 25.1. 2008 hat das Parlament mit den Stimmen von CDU und SPD den Bezug von Arbeitslosengeld und Rente neu festgelegt. Was hat sich geändert?
Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I
- Die 55 bis 57 Jahre alten Erwerbslosen erhalten die Leistung weiterhin 18 Monate lang.
- Für 50 bis 54 Jahre alte Erwerbslose erhöht sich die Bezugsdauer von 12 auf 15 Monate.
- Für mindestens 58jährige Erwerbslose steigst die Bezugsdauer von ALG I von 18 auf 24 Monate.”
Solche Bilder sind der Gipfel der Scheinheiligkeit, der System- Verlogenheit ( Quelle ), gehören aber voll zu der psychologischen Überzeugungsstrategie ( waren Versicherungen oder Banken die Ideengeber? ): ‘wir Alten können uns endlich um unseren Enkel kümmern’.
Wer hat jenen Frühverrenteten das eingebockt? Diese verdammte SPD, die dies der SPD ihr Leben lang nicht mehr vergessen können – ich schwöre es Ihnen Herren Steinmeier, Gabriel und so weiter.
Lüdemann, Wilke, ZEW Mannheim, schreiben: “Die Effekte der Arbeitsmarktreform in den 80er Jahren, im Zuge derer durch eine Verlängerung der Anspruchsdauer auf ALG für ältere Arbeitnehmer die Möglichkeiten der Frühverrentung ausgeweitet wurden, untersuchen z.B. Hunt (1995) sowie Fitzenberger und Wilke (2004). Die Ergebnisse von Fitzenberger und Wilke (2004) deuten auf erhebliche Mitnahmeeffekte durch Unternehmen und ältere Arbeitnehmer hin.”
Mitnahmeeffekte durch ältere Arbeitnehmer? Den Nachweis hätte man gern präzisiert!
Vielleicht sollte es einmal eine faire Untersuchung darüber geben, ob in Unternehmen Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Mitarbeiter genau deshalb ausbleiben, weil man die älteren damit leichter als unqualifiziert abschieben kann! Das sind die doppelten Mitnahmeeffekte der Unternehmen: sie sparen Weiterbildungsmassnahmen und können infolge dessen die alten Mitarbeiter leicht und fröhlich vor die Tür setzen und nochmals Kosten sparen.
3.5 Arbeitslos durch Insolvenz
Arbeitslos durch Insolvenz, das wäre ein weiterer Abschnitt. Die Untersuchungen zeigen, dass jene, die nicht sofort nach Ausscheiden durch Insolvenz einen Arbeitsplatz finden oder erhalten, leicht in die Langzeitarbeitslosigkeit geraten. Zum Qualifikationsmerkmal kommt ein weiteres Merkmal hinzu: Das “Geschmäckle”: woran liegt es, dass jemand so lange arbeitslos ist? Das liegt doch sicher an dem Arbeitslosen selber! Dies soll aber hier nicht weiter vertieft werden.
3.6 Resümee zum Abschnitt “Das Qualifizierungsniveau reicht nicht”
Es gibt in jeder Lebens- und Berufsphase eine Vielzahl an Ausprägungen, warum ein Qualifizierungsniveau nicht ausreicht. Fest steht:
- viele Arbeitnehmer können selber etwas tun, um nicht in die Arbeitslosigkeit zu verfallen
- der Staat und auch Unternehmerverbände könnten systematischer arbeiten, um den Menschen bessere Chancen zu geben
- Unternehmen müssten tarifvertraglich gezwungen werden, Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter durchzuführen.





