Bürger wehrt Euch durch zivilen Ungehorsam
Er in diesem Staate zivilen Ungehorsam ausruft, der ist verdächtig, höchst verdächtig … Renate Hartwig ist verdächtig, ist gern mit Leib und Seele verdächtig, sich um ein Gesundheitssystem zu kümmern, es zu fordern, Informationen über Bücher anzubieten, um aufzuklären, weil zum zivilen Ungehorsam zunächst einmal das Verstehen gehört. Das Verstehen, was in dieser Republik eigentlich abgeht! Ein besonderer Kampf geht um die laufende Privatisierung des Gesundheitswesens. Gesundheitseinrichtungen sollen von kommunalen Trägern zunehmend in private Hände übergehen. Aus dem Gesundheitswesen wird dann ein geldschneiderndes Wesen … mit allen Folgen für uns Bürger°
Daher der folgende Aufruf, die Pressemitteilung von Renate Hartwig:
Bürger wehrt Euch durch zivilen Ungehorsam – FDP plant Verkauf von Unikliniken!
Die politische Wetterlage unterstützt die rasante Landung der Heuschrecken im Gesundheitswesen. Immer schneller werden unsere kommunalen Krankenhäuser an Klinikkonzerne verkauft. Hinter verschlossenen Türen verhandeln Volksvertreter mit Konzernen, vereinbaren Stillschweigen über die Vorgänge und stellen das Volk vor vollendete Tatsachen. Die Worte „Freiheit“ sowie “Bürgerrechte“ sind in politischen Reden von der FDP gepachtet. In der Realität des Gesundheitswesens sieht es aus, als würden diese beiden wichtigen Begriffe umdefiniert in:
Frei zum Abschuss durch Kapitalgesellschaften!
Birgit Homburger, MdB, hat als FDP-Landesvorsitzende bereits am 5. Januar 2008 beim Landesparteitag der FDP in Baden-Württemberg, die Ziele der FDP erläutert:
„(..)Deshalb werden wir im Jahre 2008 die Privatisierung der Universitätskliniken erneut auf die Tagesordnung setzen. (…) Vorbild kann hier Hessen sein, die vorzügliche Erfahrungen mit der Privatisierung der Kliniken in Gießen und Marburg gemacht haben. (..)Darüber hinaus steht für uns auch die Privatisierung der derzeit 9 Zentren für Psychiatrie weiter auf der Agenda (…)“
Am 5. Januar 2010 wiederholte Homburger massiv beim Landesparteitag der FDP diese Zielsetzung. Wir von unserer Initiative www.Patient-informiert-sich.de haben uns bundesweit als Bürgerschulterschluss e.V. zusammengeschlossen und wehren uns gegen den geplanten Ausverkauf unseres Gesundheitswesens. Wir lassen uns kein X mehr vor einem U vormachen. Bei einer Privatisierung der Universitätskliniken steht die Freiheit von Forschung und Lehre auf dem Spiel.
Es geht um Geld, um Macht, um Verschleudern von Allgemeingut. Vordergründig nennt man es Einsparen! Ohne transparent zu machen wo Milliarden von Beitragsgeldern versickern, wird die Lösung in der Privatisierung gesehen. Die vier Unikliniken Ulm/Heidelberg/Tübingen/Freiburg stehen in BW im Visier um verkauft zu werden. Der Verkauf von den sechs NRW-Unikliniken wird ebenso diskutiert.
Vorreiter in NRW ist der FDP Generalsekretär Christian Lindner. Die Landesregierung, ebenfalls eine CDU/FDP Koalition wie in BW, hat einen Verkauf ins Auge gefasst. Sicher wird eine solche Entscheidung erst nach der Landtagswahl im Mai 2010 fallen und vorher darüber der Mantel des Schweigens gelegt! Die Gesundheitsindustrie und deren Gewinnmaximierung hat Priorität. Mensch und Medizin fallen durch das Raster! Nach meiner Meinung hat sich in Regierungskreisen bereits eine Lobbydiktatur etabliert!
Am goldenen Zügel führt die FDP Spitze unsere Universitätskliniken in Richtung Kapitalgesellschaften. Homburger nennt einen solchen Schritt wichtig und liberal. Und hier irrt sich die FDP, und mit ihr jede Partei sowie alle Volksvertreter die einen solchen Schritt mit ihrer Stimme mittragen: Zum einen werden wir als Patienten verkauft und zum anderen wird die unabhängige Wissenschaft, die an den Universitätskliniken praktiziert werden sollte, geopfert. Mit eigenen Qualitätskriterien werden die Missstände, die über kurz oder lang in der Patientenversorgung auftreten werden, nivelliert und als positives Benchmarking deklariert. Das Volk wird nach dem Motto „wir Politiker haben durch die Wahl die Entscheidungshoheit“ vor vollendete Tatsachen gestellt. Welche Motivation soll ein Landrat, ein Bürgermeister, die Kreisräte, für den Erhalt der regionalen Krankenhäuser aufbringen, wenn das Land seine Universitätskliniken verscherbelt und gezielt die Plünderung unseres Volksvermögens vorantreibt? Als Patient in einem Klinikkonzern bin ich dem Geschäftsmodell des Gesundheitsmarktes, der Gewinnmaximierung um jeden Preis, ausgeliefert. Priorität haben bei einer Aktiengesellschaft Gewinne für die Aktionäre! Nach dem Verkauf der Unikliniken und Krankenhäuser werden medizinische Versorgungszentren wie Pilze aus dem Boden schissen. Unsere Krankheit wird zur Ware, der Mensch zum Humanprojekt! Unsere Ärzte umfunktioniert zu Erfüllungsgehilfen für Gewinnmaximierung von Kapitalgesellschaften, deren MVZ’s und Kassen. Wir werden diese Entwicklung nicht akzeptieren und fordern die Bevölkerung zu zivilem Ungehorsam auf! Mischen wir uns ein und sagen gemeinsam NEIN zu der Plünderung von unserem Allgemeingut – das ist unsere Bürgerpflicht!
Weitere Infos auf unserer Webseite www.patient-informiert-sich.de
Renate Hartwig / Vorsitzende Bürger-Schulterschluss e. V.
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Links:
- Original Pressemitteilung ( pdf )
- Bürgerinitiative Bürgerschulterschluss e.V.
- klicken Sie auf das folgende Bild:

www.mittwochsdemo.de - Fr. Dr. Manuela Peters, eine höchst engagierte Ärztin! DD persönlich bekannt!
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Ergänzender Hinweis der Deutschland-Debatte:
Das Aufzeigen der Bücher von Renate Hartwig ist keine gewerbliche Anzeige.





Renate Hartwig schreibt: “Wir werden diese Entwicklung nicht akzeptieren und fordern die Bevölkerung zu zivilem Ungehorsam auf!”
Dazu sind inzwischen bestimmt schon sehr viele Bürger bereit. Was die Bürger brauchen, sind konkrete Konzepte dazu. Wenn ich z.B. den von mir abverlangten Krankenkassenzuschlag nicht bezahle, dann bekomme ich aber eine Mahnung und am Ende muss ich doch bezahlen. Die Kassen haben die Gesetze hinter sich, egal ob es gerecht ist oder nicht, was die fordern, oder egal ob die uns jetzt belügen oder nicht, was deren finanzielles Defizit angeht. Die Krankenkassenbeiträge sind auch so schon der reinste Wucher. Dazu bekommen die auch immer schön die 10 Euro Praxisgebühr von allen. Wir könnten denen auch 100 Euro Praxisgebühr bezahlen, in einem halben Jahr reicht es dann doch wieder nicht.
Ich bin schon ziemlich ungehorsam, denn ich gebe so wenig Geld wie möglich aus, nur um dem System zu schaden. Ich habe meine ID-Steuernummer zurückgeschickt und auch bis jetzt nichts mehr davon gehört. Ich mache was ich will und will nur in Ruhe gelassen werden vom Staat. Mir kann dieser Staat den Buckel runter rutschen. Er hat nie etwas für mich getan, sondern mir nur Zwänge auferlegt und mir mein Geld gestohlen.
@ Jochen Mitanna
Volle Zustimmung, ähnlich handel ich auch.
Die Frage nach dem richtigen Konzept ist berechtigt, doch nicht einfach zu beantworten. Da jeder für sich Risiko einer möglichen Erkrankung feststellen muß, sind die Grundlagen des möglichen Ungehorsam auch sehr unterschiedlich.
Ich habe der Krankenkasse (für eine Notfallbehandlung bekam ich eine Rechnung über 10 Euro) die erforderlichen 10 Euro Gebühr in bar geschickt. Das Geld wurde mir zurück geschickt, mit dem Hinweis es wäre nur eine bargeldlose Zahlung möglich. Daraufhin habe ich denen eine Rechnung geschickt für die Bearbeitung ( Ausfüllen des Einzahlungsformular und die Kosten einer Bareinzahlung auf deren Konto ) dies war lag bei einem Zeitaufwand von 1 Stunde ( Fahrzeit und Arbeitszeit ) deutlich über 10 Euro. Gleichzeitig verwies ich darauf, dass eine Zahlung erst nach Zahlungseingang bei mir in bar erfolgte.
Nun nach immerhin 2 Jahren und lustigem Schriftwechsel hat man mir die 10 Euro erlassen und geht wohl davon aus, damit auch meine Forderung als erledigt zu betrachten.
Ob dies nun ein Konzept ist für einen Widerstand ? Denke ehr nein.
Doch grundsätzlich frage ich die Vertreter des Imperium, ob es irgendwo eine Unterschrift von mir gibt, dass ich deren AGB..oder wie die sagen, deren Gesetze anerkannt habe.
Wo bitte haben Sie je unterschrieben, dass Sie deren Bedingungen akzeptieren ?
@1:
Sehen Sie, ich habe mich bemüht, ein konzeptionelles Programm zu erstellen. Einer der Leser meinte, es sei nicht sinnvoll, weil man nicht wisse, ob dieses Programm überhaupt umsetzbar sei. Das ist absolut nicht meine Position. Daher stimme ich Ihrer Forderung unbedingt zu!
Was noch nicht klar ist, es gibt grundsätzlich zwei konzeptuelle Möglichkeiten:
a) es gibt sehr viele Internetseiten, hinter denen auch Arbeitskreise stecken; kann eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitskreise ein Konzept erstellen; Problem: es ist wenig wahrscheinlich, dass solitäre Gruppen ein Gesamtkonzept erstellen können.
b) unter einer Gruppe, die gesteuert von Grundsätzen ist, besteht die Möglichkeit, ein neues Gesamtkonzept zu erstellen. Dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, solche Leute/Gruppen zusammenzufinden, ist mir klar.
Ich möchte doch auf den Zentralpunkt hinweisen und beide Kommentare übergehen das Thema: ” Als Patient in einem Klinikkonzern bin ich dem Geschäftsmodell des Gesundheitsmarktes, der Gewinnmaximierung um jeden Preis, ausgeliefert. Priorität haben bei einer Aktiengesellschaft Gewinne für die Aktionäre! “
@2:
Wen genau meinen Sie bitte?
Als ob die Hausärzte, welche offensichtlich die diese “spontane” Kampagne von Renate Hartwig steuern und ihre Kinderbücher kaufen, nicht an Gewinn interessiert wären. Heuchelei! Hartwig haben wir es zu verdanken, dass die Ärzte rund um ihren Spezi Hoppenthaller nun noch mehr Geld machen (durchschnittlich 100000 Brutto pro Jahr!), und die Kassenbeiträge steigen.
Besonders dreist treiben es die Hausärzte mit den “Anwendungsbeobachtungen”, die nichts anderes sind als Bestechungen für Verschreibungen. Nicht ohne Grund wird die Pharmaindustrie von Renate Hartwig nicht angegriffen! Denn der Pharmavertreter ist der beste Freund des Hausarztes! Egal ob solo oder im MVZ!
@ 4
z.B. Polizisten, Beamte der Behörden…eben die die das Imperium oder die Regeln des Imperium mir vermitteln und erwarten, dass ich die Regeln einhalte.
Opferdiskussionen
@ 1
“Mir kann dieser Staat den Buckel runter rutschen. Er hat nie etwas für mich getan, sondern mir nur Zwänge auferlegt und mir mein Geld gestohlen.”
Dazu gehören immer zwei: einer der sich zwingen und bestehlen lässt und einer der bestiehlt und zwingt.
Es stellt sich doch die Frage:
WARUM lassen sich so viele Menschen zwingen und bestehlen und erkennen das nicht einmal?
Weil sie zu dumm sind zu begreifen, dass dieser Staat niemandem etwas schenkt, sondern dass die Bürger der Staat sind und sie für alles haften und bezahlen müssen, was die Volksverräter ihnen vorgaukeln?
Weil die Volksverräter in einem gigantischen Umverteilungswahn, unter Abzweigung erheblicher Mittel für sich selbst und ihren Räsonierbetrieb und unter Aneignung aller 4 Staatsgewalten, die totale Kontrolle und Macht über die Bürger gewonnen haben?
Wir sind bereits auf dem Weg zu einer dystopischen Gesellschaft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dystopie
Wenn jeder sagt, “Mir kann dieser Staat den Buckel runter rutschen” haben wir in der Tat eine in den Anarchismus (nicht negativ besetzt, nicht zu verwechseln mit chaotischer Gesellschaft) einmündende zivile Gesellschaft.
@2
“Doch grundsätzlich frage ich die Vertreter des Imperium, ob es irgendwo eine Unterschrift von mir gibt, dass ich deren AGB..oder wie die sagen, deren Gesetze anerkannt habe.
Wo bitte haben Sie je unterschrieben, dass Sie deren Bedingungen akzeptieren ?”
Das ist die richtige Frage. Darf sich eine Regierung anmaßen Verträge zu Lasten Dritter zu erzwingen?
Ist der Entzug des Rechtes auf Selbstbestimmung und die entschädigungslose/zweckentfremdete und enteignungsgleiche Zwangseinbehaltung des vom Bürger persönlich erarbeiteten Geldes menschenrechtskonform?
Ich wiederhole mich:
Jeder Bürger, der nicht weiß, wo seine Zwangsbeiträge zur gesetzlichen Krankenkasse bleiben, ist nicht qualifiziert, sich über irgendeine Institution dieses Dschungels „Gesundheitswesen“ auszulassen.
Leider bleiben Diskussionen über das deutsche Gesundheitswesen immer wieder in Streitigkeiten über das Geld stecken. Das ist zwar die Stelle, wo es den meisten Menschen wehtut und wo persönliche Betroffenheit den ersten Widerspruch auslöst, doch ist es auch die Stelle, über die in alle Lebensbereiche hineinwirkend, die Menschen gesteuert werden.
Solange sie das zulassen, wird die Neid- und Streitgesellschaft der BRD GmbH sich gegenseitig zerfleischen, während die Verursacher grinsend der Umverteilung in ihre Taschen zusehen.
Letztendlich ist es nicht Geld, was sie kassieren sondern die aus Arbeit geschaffenen Wertgegenstände der Bürger, der Oma „ihr klein Häuschen“ und das von den Bürgern erarbeitete kommunale Krankenhaus.
Ich empfehle nochmals die Lektüre der Arbeit von Dr. Petschow die zeigt, wie über die „Gesundheitsgesetze“ die abgepressten Beitragsgelder zur gesetzlichen Krankenkassenkasse umverteilt werden.
http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/14042PerSaldo.html
@3
Bei der Erarbeitung von Konzepten sollte man sich darüber klar sein, auf welches Fundament das Konzept gestellt wird.
a) Fürsorgestaat = Umverteilerstaat = „Sozialstaat“
b) demokratischer Rechtsstaat = freiheitlicher Staat = sozialer Staat
Sind die gehirnvernebelten BRD Bürger nach 60 Jahren Vereinheitlichung zum unteren Rand des Mittelmaßes überhaupt fähig eigenständig, selbstverantwortlich (Subsidiarität vor Solidartät) und frei zu leben?
Muß ich mich als Bürger und Patient vom „Staat“ ausliefern lassen an von diesem mit meiner Arbeitskraft finanzierte, erzwungene Geschäftsmodelle?
Sicher haben bei einer Aktien AG die Gewinne/Renditen Vorrang für die Aktionäre.
Das ist das Wesen von Aktien AG`S.
Das Problem im Zusammenhang mit international operierenden Klinikkettenkonzernen ist weniger ihre Rechtsform als vielmehr die gesundheitspolitische Weichenstellung, die ganz offen eine Umstrukturierung der „Gesundheitslandschaft“ weg von der flächendeckenden Versorgung und hin zu zentralisierten Versorgungsformen (medizinisches Versorgungszentrum MVZ und angegliederte Kliniken) im Interesse der „Gesundheitsindustrie“ bzw. der dahinter stehenden Hochfinanz erzwingt.
Makaber ist das Ganze deshalb, weil
a) einerseits die Arbeitsleistung der Bürger (kommunale Kliniken und bürgereigene Unikliniken) für einen Apfel und ein Ei an Kapitalgesellschaften verschleudert wird und
b) die Bürger als Zwangsmitglieder einer gesetzlichen Kasse weder die Art der Versorgung, noch die Kosten der Versorgung, noch die Beitragshöhe noch den Ort der Versorgung frei wählen können.
c) gesetzlicher Vertragszwang zwischen Kassen und Gesundheitsanbietern die Patienten zum Spielball macht,
d) auch die „Vertragspartner“ Kassen, Ärzte, Zulieferer etc. Spielball zwischengeschalteter Gremien und politischer Willkürentscheidungen sind.
Dieses ganze undurchsichtige
• Implementieren von Zwangspartnern im SGBV,
• Umlenken der Gelder in schwarze Löcher, durch die Millionen Beitragsgelder versickern
• Stiften von Verwirrung durch über 400 einander teils widersprechende Paragraphen in einem Sondergesetzbuch namens SGBV, welches weltweit einmalig ist
• Installieren einer sich über das Bundesverfassungsgericht erhebenden Sozialgerichtsbarkeit die es ebenfalls in keinem Land der Welt sonst gibt
• Induzieren stetiger Schlammschlachten zwischen den „Partnern“
hat nach m.A. nur das Ziel, die Regelungs – und Kontrollgelüste der Machthaber zu befriedigen und die Zwangsgelder und Zwangsarbeitsleistungen umzuverteilen.
Tatsächlich kann ich eine gewisse Bewunderung über die Cleverness der Verursacher nicht unterdrücken, haben sie es doch geschafft, dass die Opfer aufeinander einschlagen und ihre eigene Fesselung auch noch finanzieren. Genial.
Wer den Systemfehler nicht erkennt, beteiligt sich an der Schlägerei, so wie es leider, leider, in der 5. Antwort wieder geschieht.
Hier ist einer, der Systeme gut erklären kann:
http://www.youtube.com/watch?v=Qdx9AHZC0CU&feature=player_embedded
@5
Es ist zutiefst entsetzlich wie Sie, „AG“, auf anonyme Weise die gute Initiative unbestechlicher Ärzte und Ärztinnen durch Unsachlichkeit und Verallgemeinerung beschädigen.
Abgesehen davon, dass Renate Hartwigs Kinderbücher tatsächlich sehr zu empfehlen sind und es wohl legitim ist von seiner Arbeit leben zu können und sogar Gewinn mit seiner Arbeit zu machen, ist die vorsätzliche Täuschung (und ich gehe hierbei davon aus, dass Sie ein im Kassensystem involvierter Mensch sind) unwissender Bürger über angeblich jährlich steigende Kassenbeiträge wegen Hartwigs Aufklärung über den Ausverkauf des Gesundheitswesens oder wegen der Ärzte um ihren “Spezi” Hoppenthaller, zutiefst ehrenrührig.
Auch das Sinnieren darüber, ob die Ärzte um den „Spezi Hoppenthaller“ ( zur Erklärung für normale Bürger: das ist der Vorsitzende des bayrischen Hausarztverbandes) nun dank Hartwigs Initiative der Bürgerinformation „durchschnittlich 100,000 € brutto/Jahr“ „machen“ oder ob Hartwig wegen der Initiative ihre Kinderbücher an die Ärzte verkauft und von den Ärzten gesteuert wird, ist schlicht kontraproduktiv, lenkt aber im Sinne von „Schlammschlacht führen“ perfekt vom eigentlichen Thema ab. s.o.
So verwerflich die Bestechungspraktiken der Pharmaindustrie sind, so verwerflich die Käuflichkeit einiger Ärzte ist, so strittig die von der Politik erzwungenen Verträge (hier Hausarztvertrag Bayern) sind, so verwerflich ist die Reduzierung des eigentlichen Systemproblems auf bloße Symptombekämpfung unter Beschädigung vermeintlicher „Verursacher“.
Sie sind ein Opfer der Genialität der wahren Verursacher der zweifellos zahlreich zu beklagenden Mißstände im deutschen Gesundheitswesen.
Eine Gesetzeslage die
an Widersprüchlichkeiten und Sonderregelungen nicht zu überbieten ist,
die „Kassenleistungen“ bis zur verordnungsfähigen Kassenrabatt-Tablette vorschreibt,
die Therapiefreiheit der Ärzte stranguliert,
die ambulanten Praxen aushungert und zur sich selbst verzehrenden Zwangsarbeit verdonnert,
unter Aushebelung der Grund- und Bürgerechte die Leistungserbringer kaserniert
die Kassen zu einem beitragsfinanzierten Wettbewerb und zur Finanzierung höchst überflüssiger Institute zwingt
von den Betroffenen unerwünschte Vertragsverhältnisse erzwingt
kann nichts anderes hervorbringen als totales Chaos, jede Menge Missbrauch und eine Schlammschlacht der Opfer um das zugeteilte zu Wenig.
Was zum Beispiel Ärzte in Verträge und zu fragwürdigem Verhalten (u.a. Anwendungsbeobachtungen) zwingt, spielt sich nicht in der Öffentlichkeit ab und ist teilweise erschütternd.
Die verlogenen Diskussionen, Schuldzuweisungen und Statistikfälschungen auch.
Schade, „AG“, dass Sie sich daran beteiligen.
@7
Darf ich darauf hinweisen, dass der Link von AG zu einer Seite geht: “Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte”, mit richtig tollen Namen und Titeln im Impressum ausgezeichnet?
@7
Sicher. Genau dieser Umstand macht es um so schlimmer.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass hinter „AG“ die im Impressum der Initiative aufgeführten Personen stehen.
http://www.mezis.de/uber-mezis/impressum.html
Der „AG“ Link führt zur Startseite von Mezi.
Die Renate Hartwig und die Ärzte um den „Spezi“ Hoppenthaller verunglimpfende und verlinkende Person ist für den Leser nicht erkennbar.
Alle 6 Mezi-Vorstandsmitglieder können es wohl nicht gewesen sein, sonst wäre es eine Stellungnahme des Vortandes, gez……. jedenfalls nicht „AG“
Hinter den „richtig tollen Namen und Titeln“ stehen, soweit ich es herausfinden konnte Personen, die weit weg sind vom Leben eines Kassenarztes.
Für mich hat das den Geschmack von Wein saufen und Wasser predigen.
Was nicht heißen soll, dass ich die Korrumpierbarkeit einiger Ärzte und die Praktiken der Pharmaindustrie gutheiße.
Es ist leicht, Torpedos aus einem U-boot zu schießen.
http://www.youtube.com/watch?v=une9Nncb79w&feature=player_embedded
Gute Nacht
@9:
Ich bin froh, dass du aus berufenem Mund ( Feder ) eine Stellungnahme abgegeben hast! Das verdeutlicht etwas.
@5
Lieber anonymer AG,
ich betreibe eine “Pharma-Vertreter-freie” Praxis. Die Anwendungsbeobachtungen sind in der Tat wissenschaftlicher Blödsinn und gehören verboten.
Die angegebenen 100.000 Euro sind bei mir und meinen anderen Kollegen, die hier im ländlichen Bereich arbeiten nicht angekommen. Das Geld dürfte wohl irgendwo bei den Krankenkassen, im Gesundheitsfond, bei der Kassenärztlichen Vereinigung, in den MVZs oder sonstwo versickert sein. Ich kann garantieren, dass hier beim täglich hausbesuchfahrenden ärztlichen “Fußvolk” davon nichts angekommen ist. Wir arbeiten zur Zeit für 35,86 € pro Patient pro Quartal. Das heißt für knapp 12 € Euro pro Monat betreuen wir einen Patienten von Montag bis Freitag, scheißegal ob er dreimal oder viermal in der Woche besucht werden muß. Beim Installateur kostet das ein Vermögen, bei uns gibt es das als Flatrate!
Lieber AG! Warst du schon einmal krank? Hast du schon einmal einen Hausbesuch gebraucht?
Dann hättest du vielleicht ja sehen können, daß der Arzt, der dich besucht nicht in Samt und Seide gewickelt ist! Sein Auto ist auch eher klein und sparsam.
Lieber AG, hier auf dem Land kämpfen wir mit unseren Praxen ums Überleben! An einen geilen Gewinn ist überhaupt nicht zu denken!
Vielleicht treffen wir uns ja mal im Notdienst . . . . , dann kann ich dir ganz genau erklären wo welches Geld nicht ankommt.
In diesem Sinne: Gute Gesundheit lieber AG!
Mit freundlichen Grüßen
Dr.med.Bernard Freise
Herr Dr. Freise:
Für Sie, der Sie immer Ihre Steuererklärung abgeben, ist es “natürlich” wie folgt zu denken: was ich Netto zur Verfügung habe, ist ein Bruchteil von meinen Bruttoeinnahmen. Dass eine radiologische Praxis mit Millionen Investitionen deutlich höhere Einnahmen hat, relativiert sich somit.
Zudem: Sie machen 6 Jahre ein Studium, oft zusätzlicher Krankenhausdienst, AIP, vielleicht mit Promotion; das sind teilweise verlorene Einkommensjahre!
Es ist eine medientechnische Ungeschicklichkeit der Ärzteschaft, das nicht deutlicher zu veröffentlichen.
@ 7
“Dazu gehören immer zwei: einer der sich zwingen und bestehlen lässt und einer der bestiehlt und zwingt.”
Gut, mal angenommen, wenn wir bei nicht bestehlen lassen und nicht zwingen lassen sind, dann sind wir beim Thema: Ziviler Ungehorsam angelangt.
Wenn nur einer alleine ungehorsam ist, dann bringt das aber überhaupt nichts. Wenn ich den Zusatzbetrag zur Krankenkasse nicht bezahle, dann bekomme ich eine Mahnung und dann noch eine und muss am Ende bestimmt sogar noch mehr bezahlen. Die werden schon wissen, wie sie an ihr – mein Geld – kommen. Wenn alle Bürger zusammen halten würden, dann hätten sie die Macht, der Ausbeutung entgegen zu wirken. Aber das trauen sich die meisten nicht. Es wird etwas herum gemeckert, das jeweilige Thema geht eine zeitlang durch die Presse und dann bezahlen alle wieder schön brav, was man von ihnen verlangt. So war es bisher immer und so schnell wird sich daran auch nichts ändern. Eben weil die meisten obrigkeitshörig sind.
Wenn jemand jetzt weiß, wie man die Masse an Menschen zu Zivilem Ungehorsam mobilisiert, dann soll er es sagen.
Aber vermutlich wird es erst passieren, dass Ziviler Ungehorsam im großen Stil praktiziert wird, wenn den meisten das Geld sehr knapp wird. Hängt also Ziviler Ungehorsam vom Geld im Portemonnaie ab?
Zum Beitrag 5 Renate Hartwig an AG:
Hallo AG, steht das Kürzel für Aktiengesellschaft? Wenn ja welche? Wenn nein, könnte es evtl. auch Anonymer Gekaufter heißen? Egal was sich dahinter verbirgt: Sie haben es augenscheinlich nötig anonym falsche Tatsachenbehauptungen über mich aufzustellen! Psychologisch zwar nachvollziehbar: Denn wer zeigt Dummheit und Feigheit schon gern unter seinem eigenen Namen? Doch erinnern Sie sich an das Sprichwort: Der Feigling und der Denunziant verstecken sich wegen ihrer eigenen Schand! Also sagen Sie wer Sie sind und wir diskustieren offen über Ihre Probleme. Offensichtlich haben Sie solche mit informierten Bürgerpatienten und deren Ärzte!
Allein der Gedanke ich werde gesteuert, (von wem auch immer) oder sei von Pharmaunternehmen abhängig ist nicht nur absurd, sondern zeigt IHRE Motivation: Rufmord zu betreiben und das noch auf die billigste aller Arten -nämlich anonym. Es fällt auf wie Sie zwar meine Kinderbücher nennen, aber meinen Bestseller ” Der verkaufte Patient” aussen vor lassen. Anonymus AG dies kann nur bedeuten:
Scheint Ihnen nicht zu passen wie es mir gelungen ist mit meinem Buch den Finger in die Wunden des verlogenen Gesundheitssystems zu legen und damit bundesweit erfolgreich die Desinformtionsschiene zu durchbrechen und Zivilcourage erreichte. Darüber hinaus stört Sie wie unsere Bürgerinitiative täglich wächst und sich nicht mehr aufhalten lässt! Doch damit sind Sie ja nicht allein. Der von mir innitiierte Schulterschluss zwischen Arzt&Patient liegt auch im Magen: Personen, Unternehmen, Körperschaften, AG’S, Konzerne und durch Spenden gesteuerte Politiker, die verschleiern, wie sie sich an und über unsere Beitragsgelder bereits bedienen und ungestört weiter bedienen wollen. Denunzieren als Versuch mich zum Schweigen zu bringen haben schon andere versucht und es nicht erreicht. Also lassen Sie es sein und überlegen Sie lieber, wer Ihnen helfen könnte, Ihr offensichtliches Problem mit informierten Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu lösen?!