Hot News: "Deutschland muss sparen, ab 2011 gilt die Schuldenbremse. Doch im neuen Haushaltsentwurf finden sich Posten wie die Finanzssteuer. Luftbuchungen also", http://www.morgenpost.de/politik/article1337597/Deutscher-Haushalt-enthaelt-Luftbuchungen.html => der Zerfallsprozess erreicht die konservative Presse; diese ist nicht mehr bereit, Büttel für die konservative Regierung unter Merkel zu sein.

Deutschland Debatte - wir wecken auf
wir hinterfragen Aussagen, analysieren Folgen politischen Handelns

Hier erhalten Sie einen Überblick über die tägliche Nachrichtenlage! Klicken Sie hier!
Was interessiert Leser - Umfrage - klicken Sie hier!

Demokratie demokratischer machen

Ich danke allen Lesern der Deutschland-Debatte, dass niemand auf den Bericht

Die “Gemeinwirtschaftliche Wirtschaftsordnung” I.

reagierte, obwohl sehr konkrete Änderungen vorgeschlagen wurden. Wissen Sie was? Da kommt bei mir als Autor die kalte Wut hoch: manchmal wünsche ich Ihnen allen einen totalen Absturz, der dann bei Ihnen die Erkenntnis bringt: “Hätten wir doch …”.

Ihnen allen geht es noch viel zu gut, so dass Sie alle nur meckern können und nicht sehen, dass man für die Veränderung der Zustände, gegen das, was mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf uns zukommen wird, in unserem Land sich aktiv einsetzen muss – oder denken Sie, jemand tut es für SIE? Gerade Sie, der Sie sich nicht rühren aber die Hände aufhalten und laut aufschreien: “JA – BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN! ICH WILL’S!” Meinen Sie, das wäre eine intelligente Leistung?

Tun  Sie was! Denken Sie!

Denkt nach, bitte: “Welche Lösung gibt es?”

Aber nein – nichts passiert! Sie sitzen vor dem Blechtrottel und lesen schön. Wie nett! Ändert das etwas? Kriegt endlich Euren Arsch hoch und denkt und schreibt hier mit! Arbeitet mit! Beteiligt Euch – versteht Ihr?

_________

Demokratie demokratischer machen … wie könnte das aussehen? Ich schrieb in dem obigen Artikel:

“Das Staatsverwaltungswesen muss dezentralisiert werden. Die Demokratie muss dahin gehend geändert werden, dass das Staatswesen demokratisch durch die Bundesländer gestaltet wird. Der Bundesrat wird in den Regierungsstand versetzt, politische Entscheidungen werden von den Bundesländern abgestimmt. Der Bundestag wird hingegen aufgelöst. Gleichzeitig wird die Anzahl der Bundesländer mit allen Landesstellen halbiert.”

Das möchte ich hier etwas genauer darstellen:

Wie könnte Dezentralisierung der Demokratie aussehen?

  1. Schritt: Bundestag und Bundesrat werden abgeschafft
  2. Schritt: Wahlen zu Landtagen oder Bundestagen werden abgeschafft.
  3. Schritt: Es werden nur noch Wahlen in Wahlkreisen durchgeführt.
  4. Schritt: Die Gewählten sind Mitglied sowohl des Landtages als auch
  5. Schritt: Politische Entscheidungen auf Landesebene werden wie folgt gefällt.
    a) die stimmenstärkste Partei bekommt den Auftrag, die Landesverwaltung zu führen
    b) die stimmenstärkste Partei hat den Auftrag, politische Gestaltungsvorschäge auszuarbeiten und den gewählten Mitgliedern der Wahlkreise zur Zustimmung vorzulegen
    c) solche Gestaltungsvorschläge erhalten die Mehrheit, die die Mehrheit der gewählten Mitgliedern der Wahlkreise erhalten haben
    d) die gewählten Mitgliedern der Wahlkreise haben jegliches Wahlverhalten in ihrem Wahlkreis offenzulegen, beziehungsweise es kann bei der Regierungsverwaltung der Landesebene ein Automatismus implementiert werden, durch den Abstimmungsverhalten personalisiert öffentlich wird; die geheime Wahl wird verboten!
  6. Schritt Politische Entscheidungen auf Bundesebene werden wie folgt gefällt:
    a) die stimmenstärkste Partei bekommt den Auftrag, die Bundesverwaltung zu führen
    b) die stimmenstärkste Partei hat den Auftrag, politische Gestaltungsvorschäge auszuarbeiten und den gewählten Mitgliedern der Wahlkreise zur Zustimmung vorzulegen
    c) solche Gestaltungsvorschläge erhalten die Mehrheit, die die Mehrheit der gewählten Mitgliedern der Wahlkreise erhalten haben
    d) die gewählten Mitgliedern der Wahlkreise haben jegliches Wahlverhalten in ihrem Wahlkreis offenzulegen, beziehungsweise es kann bei der Regierungsverwaltung der Bundesebene ein Automatismus implementiert werden, durch den Abstimmungsverhalten personalisiert öffentlich wird; die geheime Wahl wird verboten!

Was sind die Ergebnisse einer solchen Demokratiereform?

  1. transparente Entscheidungsfindung – personalisiert,
  2. Beendigung der Parteiendiktatur,
  3. der Bürger kann entscheiden, ob das bekannt gegebene Wahlverhalten ihn veranlasst, diesen Politiker nochmals zu wählen,
  4. der Lobbyismus wird eingedämmt. Inplausibles Wahlverhalten der Mitglieder der Wahlkreise wird sofort offensichtlich,
  5. wir erhalten eine Demokratie, die den Namen Demokratie wieder verdient!

Dass selbst diese Differenzierung noch eine weitere Verfeinerung bedarf, dürfte klar sein.

32 Reaktionen zu “Demokratie demokratischer machen”

  1. Firestarter

    Unsere Politik ist schon so zersetzt und durch Marionetten ersetzt. Diese Politiker (grösster Teil) kennt keine Moral nur Macht(geil). Auf EU ebene werden ständig Gesetzte verabschiedet die unsere Demokratie/Freiheit einschränkt. Jeder wird strafbar! Nachdem kein Aufschrei durch die Bevölkerung geht, wird dann das nächste Gesetzt verabschiedet. Wir werden beschnitten in unsere Freiheit Schritt für Schritt und die Mehrheit denk, es wird schon jemand aufhalten oder glaubt gar, die werden es schon richten. Problem ist auch, das wir Politikverdrossen sind und mit den Gesetzes-Texten überfordert. Es ist gewollt das wir uns aus der Politik raus halten und werden auch schön mit Brot und Spiele abgelekt und bei Laune gehalten. Vielleicht müssen wir erst wieder gemeinsam in der Scheisse sitzen, dass wir erkennen, was Gemeinschaft bedeutet. Seine Zukunft in die Hände eines Fremden zu legen und davon auszugehen, er würde damit Respektvoll umgehen ist nicht gerade eigenverantwortlich. Als erstes müssten wir, die Medien, die und nicht informieren bzw. uns täglich mit irgend welchem Schwachsinn abspeissen und UNS verblöden wollen, die sollten WIR meiden denn das Preissleistungsverhältniss ist unter aller Sau! Man bezahlt GEZ und möchte informiert werden und nicht eingelullt und abgelenkt vom Weltgeschehen!

  2. Bernd Mueller

    Firestarter, ich entschuldige mich sofort für meine Unmäßigkeit

    Unsere Politik ist schon so zersetzt und durch Marionetten ersetzt. Diese Politiker (grösster Teil) kennt keine Moral nur Macht(geil).

    Unsere Politik ist genau so zersetzt, wie die Bürgerschaft zersetzt ist! Marionette, Pflaumen überall! Und wenn wieder ein netter Rattefänger, und sei es HitlerII, käme, man würde denen nachlaufen: widerlich! Hat denn der normale Bürger, der auch die Deutschland-Debatte besucht, keinen Arsch mehr in der Hose?

    Sinngemäßes gilt für “Diese Politiker (grösster Teil) kennt keine Moral nur Macht(geil)”. Mir wird immer klarer, dass ich mit der Deutschland-Debatte nicht nur aufklären will, das machen tausende Seiten. Ich will mit den Lesern Richtungen durchdenken, um dann mit einem gemeinsamen Programm neue Ziele anzustreben.

    Auf EU ebene werden ständig Gesetzte verabschiedet die unsere Demokratie/Freiheit einschränkt.

    Ich kenne einigermaßen die Lissabon Verträge. Wenn ein Volk raus will, dann geht es raus. Und gut is. Es gibt hunderttausende, die diesen Weg mitgehen würden! Ich weiß es.

    Nachdem kein Aufschrei durch die Bevölkerung geht, wird dann das nächste Gesetzt verabschiedet

    Das ist doch genau mein Aufschrei hier! Eben dachte ich, es kommt noch einmal die Zeit, dass ich Koch flehentlich bitte, seine HARTZ IV Ideen zu realisieren, dann merken vielleicht die Leute schneller, wohin der Zug läuft!

    Wir werden beschnitten in unsere Freiheit

    Und was machen Sie dagegen? Erkennen Sie nicht, dass Sie sich nicht beschweren dürfen, wenn Sie sich nur belullern lassen?

    es wird schon jemand aufhalten

    Es ist lange her, dass ich fast wünschte, der Messias oder der Teufel würde über die Erde herfallen. Nein, nein: Tu es selbst!

    Problem ist auch, das wir Politikverdrossen sind und mit den Gesetzes-Texten überfordert.

    Politikverdrossen – was habt Ihr denn schon gemacht, dass Verdrossenheit aufkommen kann? Ein bisschen im Internet rumgequasselt, hier und da und dort gelesen – und immer gesagt “ach, wie schlimm”. Fast muss ich dem Marwitz recht geben, der meinte irgendwo hier, dass charakterliche Stärke eine vergessene Tugend ist.

    Wer redet hier von Gesetzestexten? Das sollen Spezialisten machen. Die Idee muss geboren werden. Diese Idee gibt man Spezialisten, die dann Gesetzeswerke schreiben. Wo sind Ihre Ideen?

    Es ist gewollt das wir uns aus der Politik raus halten und werden auch schön mit Brot und Spiele abgelekt und bei Laune gehalten

    Ha! Sind Sie schon so weit, dass Sie sich an der Leine führen lassen? Sie haben recht, dass wir ein tägliches Schauspiel vorgestellt bekommen: das politische Schauspiel mit allen Inszenierungen. Es erregt uns zutiefst, dass wir gerade eine Regierung haben, in der nichts, rein gar nichts stimmt. Dadurch werden wir abgelenkt von dem, was in den Hinterzimmern wirklich abgeht! Aber: Sie sind derjenige, der sich ablenken lässt. Was sagte unlängst Manuela hier in einem Kommentar? Schalte die Glotze aus, dieses Megabeeinflussungsmistding!

    Vielleicht müssen wir erst wieder gemeinsam in der Scheisse sitzen, dass wir erkennen, was Gemeinschaft bedeutet

    Oh ja, Firestarter! Wie verdammt wahr. Aber genau an diesem Satz zeigt sich die Dummheit der Bürger. Sie müssen erst in der Scheiße sitzen, bevor sie wahrnehmen, dass sie eigentlich schon eine ganze Weile auf genau das Unglück zulaufen. WO IST EURE BILDUNG? WO BLEIBT EUER DENKEN, DASS IHR VIEL ZU SPÄT DINGE ERKENNT?

    Seine Zukunft in die Hände eines Fremden zu legen und davon auszugehen, er würde damit Respektvoll umgehen ist nicht gerade eigenverantwortlich

    Auch das ist ein Fundemantalsatz von Ihnen. Und ich verlange von meinen Lesern der Deutschland-Debatte, dass sie auch dieser Seite kritisch gegenüber stehen.

    ” Respektvoll umgehen” -> meinen Sie, das wäre die richtige Methode, Ziele zu erreichen? Wenn Sie Ziele erreichen wollen, dann müssen Sie knallhart sein, sich selber und anderen gegenüber.

    Als erstes müssten wir, die Medien, die und nicht informieren bzw. uns täglich mit irgend welchem Schwachsinn abspeissen und UNS verblöden wollen

    Sie müssen sich weitgehend immun machen, ganz immun, das wird wohl nicht gelingen. Schon kritische Distanz tut Not! Daher versuche ich, Nachrichten “anders” zu interpretieren. Aber es reicht nicht!

    Beherzigen Sie, was ich in einem Führungslehrgang als Leitmotiv beigebracht bekommen habe:

    “Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

  3. John Atkins

    Das Internet ist voll von Menschen, die meckern, meckern, meckern (ich schließe mich nicht aus) und wenn einer einen Weg weist, dann wird er niedergemacht, niedergemacht, niedergemacht.
    Es gibt bei uns im Rheinland die drei manifestierten Bürgergesetze : (übersetzt ins Deutsche)

    1. Das haben wir noch nie so gemacht
    2. Das haben wir schon immer so gemacht
    3. Da kann ja jeder kommen

    Wir haben aber, glaube ich, das Problem, daß wir direkt den möglichst größten Schritt gehen wollen :
    Ich, mit der Idee der Versammlung in Berlin, Herr Müller mit der Idee der zeitgleichen Demo in Landeshauptstädten, ein Dritter mit der Ratifizierung des Art. 146 GG.

    Dabei ist es mitunter einfacher. Gestern im WDR2 ein Bericht u.a. über Grevenbroich. Der Radiosprecher beschwerte sich allen Ernstes, daß er unzählige Anrufe erhalten würde, wenn denn einer “Grevenbreusch” statt “Grevenbrohch” sagen würde, wenn aber Äintschie tausende Soldaten in den Krieg schickt, würde sich keiner mucken.

    Das ist doch unser Problem. Er hat ja geradezu dazu aufgerufen, sich endlich an öffentlicher Stelle zu beschweren, es tut nur offenkundig so gut wie keiner.

    WARUM?

    Sind wir wirklich alle Schlafschafe oder geht es uns zu GUT? Noch…

  4. Bernd Mueller

    @3, lieber Freund ( verzeihen Sie, wenn ich Sie so anspreche )

    Das ist doch unser Problem. Er hat ja geradezu dazu aufgerufen, sich endlich an öffentlicher Stelle zu beschweren, es tut nur offenkundig so gut wie keiner.

    WARUM?

    Sind wir wirklich alle Schlafschafe oder geht es uns zu GUT? Noch…

    “sich endlich an öffentlicher Stelle zu beschweren, es tut nur offenkundig so gut wie keiner” -> da setz ich hier fertige Mails rein – arbeite an so einem Ding 2 Stunden – nicht passiert! Da schreibe ich nächtelang Konzepte – niemand reagiert darauf.

    Ich sage bald:

    • Ende mit der Träumerei bGE
    • Ende mit HARTZ IV – wer nicht arbeiten kann, soll zum Amtsarzt, sonst: ora et labora! Gemeindearbeit, die heute niemand macht! Altenarbeit, die heute niemand macht, die heute niemand macht, Kinderarbeit, die heute niemand macht.
    • Ende mit der Sozialstütze: Knete vom Staat beziehen, sich zurücklehnen und meckern, bis die Hose platzt!

    Ich hasse diese BILDZeitungsscheiße. Aber die Nullreaktion treibt mich dahin.

    Ich vergaß noch zu sagen: warum diskutieren wir nicht über den besten Weg, der meinetwegen alles beinhaltet?

  5. Bernd Mueller

    warum kommt z.B. hier nichts: http://www.deutschland-debatte.de/debatten/forumdisplay.php?fid=86

  6. Günter Petermann

    Ich persönlich versuche seit Jahren mit Kollegen und Vereinsmitgliedern Gespräche zu führen über die Verlogenheit unserer sogenannten Demokratie. Man kann es sich kaum vorstellen, wie verblendet und weichgeklopft die Mehrheit der Menschen ist. Es ist eigentlich auch nicht verwunderlich, wird man doch von früh bis abends mit den gleichen Lügen (Terrorismus, Islam-Gefahr, Klimawandel, CO2 u.s.w.) zugemüllt. Meine Erfahrung ist dabei, dass die wenigsten bereit sind, aus ihrem Schlaf zu erwachen. Die Wahrheit ist zugegebenerweise auch sehr schmerzhaft, wer will schon zugeben, dass er auf die Lügen unserer Volksverräter reingefallen ist. Mir wird dann um die Ohren gehauen, dass wir die bisher beste Demokratie in Deutschland haben; Zitat:”Wir dürfen wählen, jeder kann eine Partei gründen, man darf offen sagen, was man denkt.”
    Ich schreibe jetzt regelmäßig unserer Tageszeitung E-Mails und weise sie auf diese Meinungsmanipulationen hin, prangere an, dass die meisten Journalisten ja nur noch “Kopieren-Einfügen” beherrschen und nicht bereit sind, Widersprüche zu hinterfragen. Reaktion…, entweder keine oder böse Beschimpfungen. Trotzdem bleibe ich dran und schreibe fleißig weiter. Vielleicht fängt doch mal ein Redakteur an, sein Gehirn einzuschalten. Manchmal bin ich eben ein unverbesserlicher Optimismus ;-) .

  7. Bernd Mueller

    Lieber Herr Petermann,

    Wenn Sie die Energie aufbringen, machen Sie mit in der Diskussion. Es scheint so, insbesondere nach einem heutigen Telefonat, die Menschen brauchen etwas “Griffiges”, womit sie was anfangen können! Dieses “Griffige” muss man finden und einen Weg zur Realisierung.

    Lassen Sie uns einen Weg finden, wie wir die 10, 20 Aktiven zusammenbringen!

    Lassen Sie uns zu vorderst die Regel aufstellen, mit Kompromissbereitschaft an alles zu gehen!

  8. knuka

    Armer Bernd Mueller,

    aber ich verstehe Sie so gut. Unsere Probleme sind zum Mäuse melken und sogar mehrere:

    Problem Nr. 1: Wie bekomme ich die Schlafschafe dazu aufzuwachen!

    Problem Nr. 2: Wie bekomme ich die Aufgewachten dazu auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen!

    Es funktioniert ja beides heute nicht, hier, dort und überall.

    Problem Nr. 1 ließe sich einfacher lösen, hätte man zunächst einmal Problem Nr. 2 gelöst.

    Diagnose zu Problem Nr. 2: Auch uns Aufgewachten fehlt es komplett oder mindestens zu einem Gutteil an Demokratiekompetenz.

    Fast immer vermisse ich Offenheit bzw. Fähigkeit zur Perspektivübernahme und die nötigen Sozialisierungstechniken um echte Gemeinschaften zu bilden.

    Wahrscheinlich müssten wir zu aller erst da einmal anfangen.

    Bernd Müller, ich habe einerseits ein Zeitproblem hier mit Ihnen zu diskutieren, wie in der ganzen Komplexität die Zukunft aussehen sollte, wenn wir die Könige von Deutschland wären. Mir fehlt dazu ehrlich gesagt, da aber auch die Motivation, denn selbst wenn wir das für uns erarbeitet hätten: Kämen wir damit dann wirklich weiter? Sie sind Ingenieur und als solcher meiner Meinung nach zu sachorientiert. Über Macht spricht man noch viel weniger als Geld, weil es das ENTSCHEIDENDE THEMA im sozialen Leben überhaupt ist. Wer etwas verändern will, muss lernen in Machtkategorien zu denken. Den krankhaft Machtgierigen ist das wohl irgendwie in die Wiege gelegt, manche anderen Menschen begreifen erst sehr spät im Leben überhaupt, dass es so etwas gibt.

    Die Frage ist doch, was bringt es, wenn ich glaube zu wissen, wie die Welt aussehen soll, wenn ich keine Macht habe, die Welt dahin zu bringen. Die Frage aller Fragen ist, die erste Frage überhaupt ist: Wie bekomme ich die Gestaltungsmacht, wie entreiße ich sie denen, die sie damit Missbrauch treibend haben?

    In meiner Jugend war ich enthusiastisch parteipolitisch aktiv und musste erleben, dass all jenen Parteikameraden, die fundierte eigene inhaltliche Ansätze hatten, den inhalts- und meinungslosen, funktionalistisch denkenden Typen gerade deswegen um Welten im politischen Machtkampf unterlegen waren, in Arbeitskreise geschickt wurden, um sich da tot zu kreisen. Währenddessen rissen die inhaltlich Planlosen ungehemmt alle wahre politische Entscheidungsmacht an sich.

    Es ist deshalb aus meiner Sicht eine sehr gewagte Hypothese, ob es einem zu Macht verhelfen kann, ein gefertigtes Zukunftsbild zu vertreten und wenn es doch so stimmig ausgearbeitet erscheint.

    Die einfachste Form der politischen Aktivität ist die Artikulation und Vertretung eigener Interessen. Zu aller erst, das ist sozusagen die Einstiegsstufe, zu protestieren, gegen politische Pläne, die einem selbst schaden (“Responsibilität” ist eine der grundlegendsten Komponenten der Demokratiefähigkeit) . Das ist die unterste Stufe, mit der man beginnen müsste. Und es ist eine Kern-Idee des Pluralismus, dass sich aus der Kompromissaushandlung zwischen sich widerstreitenden Interessen, die progressiv vertreten werden, automatisch für alle gute Entscheidungen in der Mitte ergeben. Wenn aber immer mehr Interessen gar nicht mehr vertreten werden, weil die dazugehörigen Menschen das überhaupt nicht mehr können, dann sind dem pluralistischen Ansatz zu Folge, die Menschen, die das nicht tun, sogar mehr in Haftung dafür zu nehmen, als die Menschen, die sich noch für ihre Interessen einsetzen und damit die soziale Realität dominieren. So kann man es auch sehen. Deshalb ist jeder Einsatz für eigene Interessen zu loben und nicht prinzipiell als Angriff auf das Gemeinwohl zu sehen. Vielmehr greifen in einer Demokratie vor allem die das Gemeinwohl an, die sich für ihre ureigenen Interessen NICHT einsetzen.

    Wenn wir die einfachsten Übungen von Demokratiekompetenz nicht mehr gebacken bekommen, dann ist doch eh Hopfen und Malz verloren. Und das allereinfachste ist einfach nur gaaaaaaaaaanz laut Nein, Aua, Stop oder “Moment mal” zu sagen, wenn jemand Anderes etwas tut, was einem selbst schadet. Und vor allem, gerade und umso lauter dann, wenn es jemand ist der viel größer und mächtiger ist als man selbst. Vielen dank für das aktuelle Video mit der Katze und dem Bär. Es zeigt, dass dieses den Größeren durchaus zum Rückzug bewegen kann, alleine durch die Überraschung des unerwarteten Mutes, den jemand Kleineres an den Tag legt.

    Infokrieg.tv hat in der letzten Radiosendung selbst ein politisches Programm vorgestellt und vielen hinteren Punkten würde ich niemals zustimmen. Aber der erste wichtigste Punkt war richtig: Das politische Konzept der Stunde ist einfach, ganz einfach, es heißt einfach nur: STOP! STOP! STOP! Ein völliger Stop jeglicher gesetzgeberischer Aktivität wäre gegenwärtig immer noch besser, als nicht vertrauenswürdige Politiker mit Forderungen zu betrauen, deren vorgebliche Umsetzung jene nur wieder dazu missbrauchen würden, die Welt wieder ein Stück näher an die Visionen der Mächtigen heranzurücken. Sie missbrauchen ja dazu heute selbst Standardanpassungen des Kindergeldes an die Kaufkraftentwicklung, indem sie damit ein ganzes Paket von Klientelgeschenken politisch legitimieren (Sehen Sie sich die Reden zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz im Bundestag an. Jeder Widerredner dagegen wurde platt gemacht nach dem Motto: Sie werden doch nicht den Kindern die Kindergelderhöhung vorenthalten wollen.)

    Mittelschicht.com trat vor zwei Jahren damit an, dass die Menschen in der Mittelschicht, doch wenigstens lernen sollten gemeinsam den Parteien gegenüber Aua! zu sagen, wenn eine Maßnahme ihnen geschadet hat und Rückgängigmachung zu fordern. Sie wissen, dass sich praktisch so gut wie niemand fand, da mitzumachen, obwohl teils laut Hrn. Harling bis zu 15.000 Besuche auf unserer Seite (in den besten Tagen der Mittelschicht.com registriert worden waren).

    Bei der Pendlerpauschale zeigte dann sogar das Bundesverfassungsgericht, wie richtig und legitim wir mit unserem Anspruch lagen und auch alle anderen Themen wurden mittlerweile selbst von Politikern (!) in Erwägung gezogen (Abschaffung Progressionsbauch bzw. regelmäßige Kaufkraftanpassung der Steuersätze, Abschaffung Soli, Abschaffung Studiengebühren, Einführung Mindestlohn, aber das dumme Volk selbst ist zu blöde, für diese Punkte im eigenen Interesse den Mund aufzumachen. Wenn die Menschen nicht einmal für einfache ganz konkrete Schritte in ihrem Interesse zu mobilisieren sind, wie sollten sie zu mobilisieren sein für ein politisches Komplettprogramm, das in einigen Punkten den einen, in anderen Punkten den Anderen zuwider laufen würde.

    Selbst von der Knechtung gemeinsamer Interessen Betroffene solidarisieren sich in diesem Land häufig nicht mehr, selbst wenn ihnen sogar Adresslisten o.ä. verfügbar sind, über die sie sich gegenseitig ansprechen könnten. Ich habe das bereits mehrfach selbst in Fällen erlebt in dem die Interessen der Betroffenen so schlimm verletzt worden waren, dass es für jene existenzbedrohend wurde.

    Wo bleibt die Solidarisierung mit dem derzeitigen Arbeitskampf von VERDI, warum verdammt noch einmal, fiebert dieses verdammte Volk mit seinem jeweiligen Bundesligaverein bei einem evtl. durch Wettmanipulierer getürkten Fussballspiel mehr mit, als bei dem Kampf einer Flagschiff-Gewerkschaft um höhere Löhne?

    Die Fähigkeit mitfühlende Solidarität zu empfinden ist als weitere Komponente der Demokratiefähigkeit in diesem Land völlig auf dem Hund.

    Ohne demokratiefähig zu sein, sind wir von einer möglichen Durchsetzung irgendeines, und sei es noch so genial ausgedacht, “wenn ich König von Deutschland wäre Programms” so etwas von weit entfernt, dass es sich einfach nicht lohnt überhaupt darüber nachzudenken.

    Ich würde viel lieber darüber nachdenken, wie könnten wir gemeinsam wieder Demokratiefähigkeit lernen.

    Mir ist langsam klar wenn wir über das Netz irgendetwas bewegen wollen müssen wir allerunterste Stufe anfangen.

    So wie Linus Torwald das Linux-Projekt damit begann, dass sich zwei Prozesse einfach nur gegenseitig As und Bs gesandt haben.

    Ob wir, alle regelmäßigen Leser dieser Deutschland-Debatte, es zusammenbrächten, die Disziplin haben, einfach nur einmal die Woche und zwar jede Woche mindestens einen Kommentar mit “AAA” oder “BBB” zu posten als Zeichen, ich bin ich auch noch da und für das “Ui seht mal wie viele hier eigentlich da sind?” von einem selbst und aller Anderen.

    Sich unter allen Aktiven zu einigen was zum Gegenwärtigen Stand des Widerstandes der nächste sinnvolle Schritt wäre und diesen Schritt dann einfach einmal gemeinsam mit allen zu vollziehen, das wäre die Mutter aller Debatten, die uns zunächst einmal mit Ergebnis zu führen gelingen müsste.

    Auch darüber, wie Mittelschicht.com ansetzte zu diskutieren, wie wählt man in dieser verratzten Situation noch am sinnvollsten? Denn die Wählerstimme ist ja immer noch auch so ein Hebel mit dem sich irgend etwas tun läßt, leider mittlerweile denkbar schwierig zu bedienen für das gemeine Volk. Aber stellt Euch vor wir würden die beste aller schlechten Möglichkeiten gemeinsam einschalten, dann ließe sich ggf. auch mit einer semi-guten Option etwas bewirken.

    Das sind meine Gedanken dazu.

    KNUKA

    P.S.: Und jetzt findet gleich jemand das auch wieder völlig daneben und macht einen Vorschlag, den ich völlig daneben finde. Merkt ihr nicht wie wir uns damit jeder für sich völlig vereinzelt im Kreis drehen, wenn wir nicht endlich anfangen, gemeinsam die genannte “Mutter aller Debatten” zu führen und zwar konstruktiv und zielstrebig mit offenem Ausgang und der Bereitschaft ein am Ende mehrheitlich vertretenes Ergebnis mit zu unterstützen, auch wenn es nicht hunderprozentig der eigenen Ausgangsmeinung gleicht?

  9. Bernd Mueller

    Knuka:

    Und jetzt findet gleich jemand das auch wieder völlig daneben

    überhaupt nicht! Sehr nachdenkenswert. Aber einen Kommentar erlauben Sie: ” ich habe einerseits ein Zeitproblem hier mit Ihnen zu diskutieren”, das ist das Bedauernswerte, selbst die, die das Potential haben, sagen NEIN!

    Alle anderen werde ich morgen genau studieren! Danke für Ihren Beitrag.

  10. zdago

    @Aber nein – nichts passiert!
    richtig – ich habe es auch zweimal gelesen, aber dazu habe ich nichts zu sagen. Meiner Meinung ist schon der Ansatz falsch – wie soll ich es verständlich ausdrücken?
    Vielleicht mit einem Zitat:
    Nicht Waffen töten Menschen – Menschen töten Menschen.
    Das Werkzeug ist dabei nebensächlich. Da ist ein Brotmesser ebenso gut wie eine Pistole.
    Der spätere US-Präsident Eisenhower hat über eine Million Deutsche umgebracht – nicht im Kampf seiner Truppen als Kriegsgegner oder als Kollateralschaden der Kämpfe – nein – diese Deutschen sind in den Rheinwiesenlagern verhungert, weil ihnen dieser General die Nahrungsmittel verweigert hat. Er verbot dem Roten Kreuz die Hilfe, und ließ auf Bauernfrauen der Nachbarschaft von seinen Truppen schießen, wenn diese den Hungernden ein Stück Brot bringen wollten. Sie sind an Hunger gestorben – er brauchte dazu am Schluß keine Waffen – nur die Macht und die Denkweise und den Willen.
    In diesem Winter sind wieder etliche Menschen in Deutschland erfroren – ohne das es zu Schlagzeilen kam. Die marktradikalen Neocons haben ihnen die Möglichkeit verweigert, sich ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten.

    Die Denkweise der Entscheidungsträger bedeutete den Tod, nicht die Regel.
    Man kann jede Regel im Interesse der Menschen interpretieren, oder gegen diese einsetzen – und heute geschieht letzteres.
    Die Denkweise muß sich ändern, die Gesetze können bleiben.
    Ich bin deshalb gegen jede Überwachung, weil ich den Überwachern nicht traue – die leitenden Gruppierungen haben sich völlig disqualifiziert. Ein BKA, daß sich seine Beweise schnitzt, wenn die politischen Ermittlungen nicht passen, ist inakzeptabel.
    Aktuell: Schäuble wird die schweitzer Steuer-CD kaufen, damit die Daten nicht bei Wickileaks landen, nicht um einen großen Steuerhinterzieher zu belangen.

    Deshalb sehe ich in diesem Thema keinen Sinn – die Regelverwalter müssen ausgetauscht werden gegen Personen mit einem Gemeinschaftsssinn. Alles andere mag zwar schön klingen, ist aber nur ein Hornberger schießen.
    Sorry – tut mir leid – aber die Hoffnung habe ich nicht, daß man bsp. einen Schäuble oder eine Leyen oder eine Merkel mir irgendeiner Regelformulierung zu einem für dieMehrheit der Bürger sinnvollen verhalten bringen könnte.
    mfg zdago

  11. John Atkins

    @8

    AAA

  12. Firestarter

    @Bernd Müller
    Die Gehirnwäsche über TV(Bilder) hatte auch bei mir prima geklappt und bin erst durch das Internet und Bücher wach geworden mit der Erkenntnis, wie sehr wir doch belogen wurden und werden. Es erinnert an die frühere Hexenverfolgung was heute in Sachen Umweltschutz uns aufgehalst wird. Die Industrie und die Bevölkerung sind die Bösen, zerstören die Umwelt mit ihrem Konsumwahn. Was ich dagegen mache? Ich versuche meine Umwelt darauf aufmerksam zu machen, doch erscheine ich denen eher als Schwarzmaler. Fernseher habe ich abgeschaft weil ich mich auch selbst verarschen kann und so, dafür nicht bezahlen muss. Wenn Wahlen sind entscheide ich mich für eine Partei wie z. Bsp.: Tierschutz ev. Wen sollte man denn auch sonst wählen von den Mariontten. Ich überlege mir gut wen ich mit meinem Geld unterstütze doch letztenendes landet es ja doch bei den Geldhaien! So bin ich auch Mitglied in einem Tauschring. Also, Fakt ist die Marionetten müssen weg! Aber wie! Her Müller, wie wäre es denn wenn Sie Vorschläge machen, wie diese Leute(Mariontten) durch Verantwortungsbewusste Menschen ersetzt werden können?

  13. Bernd Mueller

    @12, Firestarter

    Ich habe niemals an Ihrer Integrität gezweifelt!

    So bin ich auch Mitglied in einem Tauschring.

    Wäre das nicht auch eine Mitarbeit hier ( Link ) wert, weil Sie ja praktische Erfahrungen haben?

  14. Alpenhexe

    @8: BBB
    @8 knuka: Danke erst einmal für den Kommentar. Er hat mir in relativ kurzer Zeit Antworten auf ein oder zwei Fragen gebracht, die ich mir bisher eigentlich so noch nicht gestellt hatte.
    Ich werde einiges neu zu überdenken haben,
    Grüsse von der Alpenhexe

  15. Bernd Mueller

    Armer Bernd Mueller, armer Knut Karnann,

    Dann scheinen wir ja von derselben “Krankheit” befallen zu sein …

    Es funktioniert ja beides heute nicht, hier, dort und überall.

    Eine Gruppe arbeitet im Hintergrund an genau dem Problem; daher bin ich noch zuversichtlich! Veröffentlichung bis, denke ich, in 2 Wochen.

    Auch uns Aufgewachten fehlt es komplett oder mindestens zu einem Gutteil an Demokratiekompetenz.

    ??? “uns” ??? Sicherlich kann man sagen, es sei nie genug … aber …

    Fast immer vermisse ich Offenheit bzw. Fähigkeit zur Perspektivübernahme und die nötigen Sozialisierungstechniken um echte Gemeinschaften zu bilden.

    Ich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht: es gibt zu viele Selbstdarsteller, die über das Internet ihre psychischen Defizite erfüllen wollen. Dadurch, dass sie dann mit anderen zusammenarbeiten, meinen sie, sie verlören an Bedeutung. Dadurch kommen selten wirkliche Kooperationen zustande. Beispielsweise mit AEP, Andreas Graefenstein, ein hoch aufgeweckter kluger Mann, der hat es auch nicht nötig, sich zu produzieren. Was er macht, ist Arbeit der politischen Sache willen. Hier sind echte Gemeinschaften möglich. Man sage mir nicht, es sei nicht möglich. Das Thema auf “Sozialisierungstechniken” zu schieben, dem stimme ich nicht zu!

    Mir fehlt dazu ehrlich gesagt, da aber auch die Motivation, denn selbst wenn wir das für uns erarbeitet hätten: Kämen wir damit dann wirklich weiter? Sie sind Ingenieur und als solcher meiner Meinung nach zu sachorientiert.

    Sehen Sie, das ist genau der Punkt, den ich nicht verstehen WILL. Wir meckern über das Heute. Und dann? Dann soll Schluss sein? Ich kenne inzwischen einige, die sagen: “Jetzt gib doch mal eine Perspektive! Immer nur meckern, was soll das?” Meine Motivation ist, und das habe ich als Firmenleiter erlebt, dass Menschen die Zukunft mitgestalten, Ideen produzieren und dann, weil sie mitgestaltet haben, auch begeistert sind, mit zu realisieren. Kämen wir weiter, fragen Sie? Ich habe es in einem anderen Kommentar dargestellt: Prinzip Rafalski.

    “zu sachorientiert”, wissen Sie, wäre ich zu emotional, würden Sie sagen, ich sei zu emotional. Also: ein Haar in der Suppe findet man überall! Wenn es um politische Lösungen geht, dann ist Sachorientierung gefragt. an sonsten kommt nur dummes Geschnulle dabei heraus, das Ihnen der Erstbeste zerpflückt. Na, dann haben Sie aber was gekonnt!

    Über Macht spricht man noch viel weniger als Geld, weil es das ENTSCHEIDENDE THEMA im sozialen Leben überhaupt ist. Wer etwas verändern will, muss lernen in Machtkategorien zu denken.

    Geld ist das Entscheidende! Aus dem Grunde war mein Leiter Finanzen auch eine der wichtigsten Figuren! Ob das in der Firma ist, oder im Staat – völlig gleich! Ihrem Satz “Wer etwas verändern will, muss lernen in Machtkategorien zu denken” stimme ich nur teilweise zu: wer was verändern will, braucht eine motivierte Mannschaft, die in freier Entfaltung kreativ werden kann, der braucht aber auch den Willen zur Führung.

    Die Frage ist doch, was bringt es, wenn ich glaube zu wissen, wie die Welt aussehen soll, wenn ich keine Macht habe, die Welt dahin zu bringen. Die Frage aller Fragen ist, die erste Frage überhaupt ist: Wie bekomme ich die Gestaltungsmacht, wie entreiße ich sie denen, die sie damit Missbrauch treibend haben?

    Wenn Sie nicht wissen, was zu ändern ist, wie die neuen Ziele aussehen, dann bleiben Sie doch besser im Lehnstuhl. Wer überzeugt ist, man könnte gemeinsam was schaffen, es gibt immer Möglichkeiten, Ziele zu erreichen, der wird sich zumindest nicht sagen lassen können es nicht versucht zu haben; jene, die davon nicht überzeugt sind, sind die geboren Loser!

    Wie umsetzen: Dazu sage ich nochmals: Rafalski!

    Währenddessen rissen die inhaltlich Planlosen ungehemmt alle wahre politische Entscheidungsmacht an sich.

    Kann es sein, dass Sachlösungsfindung genau so wichtig ist wie das politische Management? Und jene, die politisches Management betreiben, dann den Kopf frei haben, während jene, die in dem 5. Glied der Antithese herumeiern, nur noch fachidiotisch operieren?

    Es ist deshalb aus meiner Sicht eine sehr gewagte Hypothese, ob es einem zu Macht verhelfen kann, ein gefertigtes Zukunftsbild zu vertreten und wenn es doch so stimmig ausgearbeitet erscheint.

    Wer es nicht macht, ist ein VerFührer.

    Die einfachste Form der politischen Aktivität ist die Artikulation und Vertretung eigener Interessen.

    Sehen Sie, das genau könnte im Forum abgebildet sein. Ich habe geschrieben, dass zu jedem dieser Hauptthemen jeweils ein “Verantwortlicher”, dessen Bereich seinem eigenen Interesse entspricht, sich gern bereit erklärt, dieses zu lösen. Hier auf DD gibt es einige Spezialisten … Warum sollte Franc nicht aus dem Gesundheitsbereich das Unterthema Pharmazie machen? Verstehen Sie, was ich dort aufgebaut habe? Ich bin Wirtschafter, warum sollte ich nicht das Thema Wirtschaft als “Verantwortlicher” mit anderen diskutieren und zu einer Lösung bringen?

    Das politische Konzept der Stunde ist einfach, ganz einfach, es heißt einfach nur: STOP! STOP! STOP!

    Das soll ein Konzept sein? Es ist eine Maßnahme, mehr nicht, wenn auch eine sinnvolle! Maßnahme – Konzept – Strategie – Programmatik, das sollte man auseinanderhalten.

    Sie wissen, dass sich praktisch so gut wie niemand fand, da mitzumachen, obwohl teils laut Hrn. Harling bis zu 15.000 Besuche auf unserer Seite (in den besten Tagen der Mittelschicht.com registriert worden waren).

    Bedauerlich. Und aus dem Grunde versuche ich immer wieder aufzustehen und einen neuen ergänzenden Ansatz zu betreiben.

    Wo bleibt die Solidarisierung mit dem derzeitigen Arbeitskampf von VERDI

    Das überlasse ich gern anderen, denen zuzujubeln, die zum Beispiel in Berlin seit 10 Jahren für die beamteten Bediensteten nichts, rein gar nichts unternehmen, weil eine Seilschaft zwischen Gewerkschaft und SPD besteht! Wo sind denn die Lohnforderungen der letzten 15 Jahre der IGM geblieben? Was für ein lächerliches Theater, wenn man 5 % fordert und am Ende mit 1,8 Prozent rausgeht – bei einer Inflationsrate von 5 Prozent! Warum haben die Menschen immer weniger in der Tasche … ( ach das ist dann ein anderes Thema )

    Die Fähigkeit mitfühlende Solidarität zu empfinden ist als weitere Komponente der Demokratiefähigkeit in diesem Land völlig auf dem Hund.

    Verstehen Sie bitte, es gibt tausende Blogs, die darüber schreiben, auch die Deutschland-Debatte. Aber bringt uns das ein bisschen weiter?

    Wir können uns sicherlich darauf einigen, dass

    1. Aufklärung erforderlich ist; immer wieder den Menschen den Spiegel hinhalten – bis sie selber keinen fremden Spiegel mehr bauchen
    2. Eine Strategie/ein Konzept erforderlich ist, das uns einen Silberstreifen am Horizont aufzeigt, der Menschen begeistert!

    Warum soll eine solche Vorgehensweise nicht durch abgestimmte Kooperation mehrerer Internetseiten möglich sein?

  16. knuka

    @11 und @14 AAA, BBB

    Na bitte, es klappt doch. :)

    @10: zdago

    die Regelverwalter müssen ausgetauscht werden gegen Personen mit einem Gemeinschaftsssinn

    @12: firestarter

    Also, Fakt ist die Marionetten müssen weg! Aber wie! Her Müller, wie wäre es denn wenn Sie Vorschläge machen, wie diese Leute(Marion[e]tten) durch Verantwortungsbewusste Menschen ersetzt werden können?

    @8: knuka

    immer noch besser, als nicht vertrauenswürdige Politiker mit Forderungen zu betrauen, deren vorgebliche Umsetzung jene nur wieder [...] missbrauchen würden

    :) :) :) Zdago, Firestarter, das sollte gefeiert werden. Es ist hier endlich einmal höchste Übereinstimmung von mindestens drei Diskutanden in einem zentralen Punkt festzustellen und vielleicht können wir @14 Alpenhexe :) noch mit dazu nehmen, wenn sie meinen Kommentar so gut fand.

    Freundschaftliche Grüße Euch allen,

    KNUKA

  17. knuka

    @15 Hier ist dagegen einmal wieder soviel zu entgegnen, dass das heute Abend kaum mehr zu schaffen sein wird.

    Dann scheinen wir ja von derselben “Krankheit” befallen zu sein

    Soweit stimme ich noch überein.

    Eine Gruppe arbeitet im Hintergrund

    Warum im Hintergrund vielleicht will hier jemand jetzt schon daran mitarbeiten.

    ??? “uns” ??? Sicherlich kann man sagen, es sei nie genug

    Ja, ich halte Sie bei allem Respekt für Ihre Arbeit, ehrlich gesagt, nicht für einen besonders vorbildlichen Demokraten, sondern verspüre auf Ihrer Seite eine Tendenz zum Rechthabertum. Manchmal merken Sie z.B. überhaupt nicht, dass wir im Grunde einer Meinung sind, weil Sie die andere Meinung zu wenig an sich heranlassen, z.B. hier gleich mit dem nächsten Punkt:

    Ich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht: es gibt zu viele Selbstdarsteller

    Aber Selbstdarsteller beschreibt doch gerade jemanden, bei dem man

    - Offenheit vermisst
    - Fähigkeit zur Perspektivübernahme vermisst
    - und (mindestens s. Defintion der Demokratiekompetenz) “die Bereitschaft zur performativen Realisierung” der nötigen Sozialisierungstechniken, um echte Gemeinschaften zu bilden

    Man sage mir nicht, es sei nicht möglich.

    Ja habe ich das denn etwa irgendwo gesagt?

    … Fortsetzung folgt. Ist auch besser so, da wie ich Sie kenne (und das ist ein Teil der gerade angesprochenen Probleme), Sie an dem oben geschriebenen jetzt schon für eine Weile genug zu “knapsen” haben werden …

    Nehmen Sie es also bitte locker,

    Gute Nacht,

    KNUKA

  18. Bernd Mueller

    K:

    eine Tendenz zum Rechthabertum

    Danke – Sie haben nichts verstanden! Ich wünsche Ihnen auf Ihrem Weg viel Erfolg. Ein Freund hat einen sehr guten Spruch: ‘ich arbeite lieber mit 10 Aufrechten als mit 100 Hinterhältigen’.

    Wer Überzeugung mit Rechthabertum verwechselt und mobbt, der soll mir gestohlen bleiben.

    Und nun ist mir verdammt egal, was irgend jemand von mir hält! Mit den richtigen Mitarbeitern kann man auch nur richtige Ziele erreichen. Punktum.

  19. Peter-Alexander von der Marwitz

    Und nun ist mir verdammt egal, was irgend jemand von mir hält! Mit den richtigen Mitarbeitern kann man auch nur richtige Ziele erreichen.

    Genau so handeln die Vertreter des Imperium`s

    Demokratie demokratiesieren..einen Kreis rund machen..jub, alles klar.

    @ Bernd Müller

    die Kommentare zu diesem Thema zeigen doch die verschiedensten Ebenen der Gesellschaft vortrefflich auf. Sicherlich will jeder auf seiner Gesellschaftsstufe, im Rahmen seines Denken, seines Wissen die heutigen Regierungshandlungen ändern. Aber weder ich, noch Sie oder irgend jemand der Anhänger dieser Seiten wird es schaffen auch nur eine einzige Gesellschaftsschicht ( oder Interessensgruppe) zum Handeln zubewegen, außer wenn es einen Führer gibt, einer dem sie folgen können, oder wir folgen Jemanden, wem auch immer.

    Ohne jetzt irgend jemanden im Auge zu haben, einfach allgemein…Regenwürmer werden niemals den Weitblick von Vögeln haben.

    Grenzen sind uns allen Gegeben, dies zu akzeptieren leider oft nicht.

    Ja, ich verstehe das innere Feuer in Ihnen, die Gesellschaft gerechter werden zu lassen. Nur will es die Gesellschaft wirklich ? Oder nur wenige ?

    Wenn wir den PC abschalten, in die Nachbarschaft blicken, unsere Gemeinde anschauen, sehen wir die “Flutwelle der gesellschaftlichen Probleme”.

    Nur was macht man bei einer Flutwelle am Ufer ? Stehenbleiben und ertrinken wie viele Mitmenschen ? Natürlich nicht, also schwimmen ist angesagt. Schwimmen in den Problemen, möglichst den Kopf über den Problemen.

    Aber…ändern sie damit den Verlauf der Flutwelle ? Oder können Sie eine Flutwelle stoppen ? Niemals.

    Ja, sie haben eine Art Rettungsring mit diesen Seiten geschaffen. Aber nur die, die den Rettungsring als solchen finden und dann auch noch erkennen, werden ihn evtl. benutzen, aber nur wenn sie nicht mehr selber schwimmen können.

    Glauben Sie dann immer noch, das die “fast Ertrunkenen” Rettungsringe bauen können, oder gar die Flutwelle stoppen können ? Nicht wirklich, oder?

    Sie verweisen auf ihre berufliche Erfahrung, die ich hoch einschätze. Aber bedenken Sie, die Kollegen, Vorgesetzten wurden durch einen Arbeitsvertrag für einen Arbeitgeber dazu verpflichtet gegen Bezahlung miteinander ein Auskommen zu finden und mehr noch sich zu motivieren für einen Dritten, den Arbeitgeber der den Lebensunterhalt finanzierte. Also waren Sie alle zusammen gezwungen etwas zu tun.

    Gleiches auf freiwilliger Basis, ohne Auswahl durch einen Dritten im Punkte Qualifikation und Wissen, soll wie funktionieren ?  Glauben Sie ernsthaft, jemand (in einer politischen denkenden Organisation ) gibt fröhlich zu..ich habe keine Ahnung..mach mal, passt schon ?

  20. Bernd Mueller

    @19

    Ja, ich verstehe das innere Feuer in Ihnen, die Gesellschaft gerechter werden zu lassen. Nur will es die Gesellschaft wirklich ? Oder nur wenige ?

    Ich hatte unlängst eine Rechnung aufgemacht, die zeigte, dass ein wirkliches Protestpotential von etwa 5 Prozent da ist. Ihre Frage, “nur wenige”, ist angebracht. Aber selbst diesen 5 Prozent möchte ich eine Hörmöglichkeit und eine Hoffnung bieten.

    Aber…ändern sie damit den Verlauf der Flutwelle ? Oder können Sie eine Flutwelle stoppen ? Niemals.

    Indem ich stehen bleibe: niemals. Indem ich mir überlege, wie ich der Flutwelle entgegne, zum Beispiel mit Dämmen, indem ich plane … überlege … im Voraus (!), habe ich eine Chance, die Wirkung der Flutwelle zu beeinflussen. Nichtstun bringt, wie Ihr Beispiel zeigt, Verderben.

    Glauben Sie dann immer noch, das die “fast Ertrunkenen” Rettungsringe bauen können, oder gar die Flutwelle stoppen können ? Nicht wirklich, oder?

    Doch, das glaube ich. Wir sollten uns alle als Mitarbeiter eines Ziels verstehen, Demokratie demokratischer machen, den Bürgern, die immer mehr entrechtet und finanziell dem Ruin zugeführt werden, ein neues Konzept anbieten. Selbst, wenn Oliver sagt, die Zinswirtschaft müsse abgeschafft werden, nähme man einmal an, es würde so passieren, dann haben wir nur einen kleinen Baustein geschaffen. Viele Menschen, die hier auf diese Seite gehen, haben IHRE Fähigkeiten, ganz hervorragende Fähigkeiten, auch als Gefährdete, die zu ertrinken drohen, zum Beispiel in der Altersarmut in vielleicht 20 Jahren. Warum sollten diese ihre Fähigkeiten nicht einbringen? Das ist auch mein Respekt vor der Leistung eines jeden.

    Also waren Sie alle zusammen gezwungen etwas zu tun.

    Ein bisschen verstehe ich schon, wenn wir über Motivation und Leistung reden. Jemand, der zur Arbeit sich gezwungen fühlt, wird niemals exzellente Leistung bringen. Zudem, wenn Sie auf das Wort “Mitarbeiter” anspielen, auch ich selber bin Mitarbeiter, Mitarbeiter einer Aufgabe, die von vielen “wir müssen … verbessern” gefordert wird, die durchzuführen vielleicht scheitert. Nun gut, dann habe ich es wenigstens versucht und ich kann mir bei dem kommenden Drama keine Vorwürfe machen, es nicht versucht zu haben.

    Gleiches auf freiwilliger Basis, ohne Auswahl durch einen Dritten im Punkte Qualifikation und Wissen, soll wie funktionieren ?

    Wie komme ich dazu, täglich hier viele Stunden lang an dieser Seite zu sitzen? Ich bin motiviert. Motiviert dadurch, dass ich täglich von den Niederträchtigkeiten der Politik lese – soweit zur “freiwilliger Basis”.

    Warum soll sich jemand nur dann einbringen können, wenn er durch einen Dritten getestet wurde ( ich hoffe, ich habe Sie nicht mißverstanden )?

  21. Berlingonaut

    Zitat:
    “Eine Gruppe arbeitet im Hintergrund

    Warum im Hintergrund vielleicht will hier jemand jetzt schon daran mitarbeiten.”

    Das würde mich auch interessieren.

    Fakt ist: Um das Bewusstsein der Menschen wieder zu erwecken, braucht man Macht, Medienmacht! Das ist kein neues Phänomen, sondern war zu allen Zeiten so. Leider haben sich aber INSM, Bertelsmann und Co. der Gegenfraktion verschrieben und so wird es umso schwieriger, ihnen Paroli zu bieten.

    Wer das Volk wieder zum Nachdenken bringen will, muss zuerst einmal eine Plattform schaffen und sich darauf stellen, damit er überhaupt wahrgenommen wird. Diese Plattform muss umso größer sein, je größer die des politischen Gegners ist.

    Um eines gleich vorweg zu nehmen: Eine Internetplattform allein reicht dazu nicht aus, denn sie erreicht eher nicht die Zielgruppe, die es zu erwecken gilt. Nein, um eine wirksame Gegenöffentlichkeit herzustellen, muss man diese genauso intensiv verbreiten wie es INSM und Bertelsmann mit ihrer Doktrin tun. Leider kostet das sehr viel Geld und ich bezweifle, dass es Ultrareiche gibt, die für diese Idee auch nur einen Cent übrig hätten.

    Nun könnte man die finanzielle Last dafür ja auf viele Schultern verteilen, aber dazu braucht es viele Mitstreiter. Diese wiederum muss man erst einmal informieren und motivieren, dazu braucht es aber – man ahnt es schon – Medienmacht! Wir haben hier den klassischen Fall des Henne- Ei- Problems. Nein, so kommt man nicht weiter, und wenn, dauert es viel zu lange!

    Weitaus besser ist die Taktik, den politischen Gegner von Innen anzugehen, als Mitglieder der etablierten Parteien. Wenn sich in jedem Wahlkreis einige, möglichst viele Aufrechte finden, können die Etablierten dort sie nicht weiter ignorieren geschweige denn unterdrücken. Gleichfalls, da bin ich sicher, wird man unter den Altmitgliedern zusätzliche Mitstreiter finden, die genauso denken wie man selbst, sich aber bisher nicht gewagt haben, das auszusprechen. Aber: Gemeinsam sind wir stark, dieser alte Gewerkschaftsspruch hat sich immer wieder bewährt.

    Deshalb: Was spricht dagegen, zuhauf in CDU, CSU FDP, SPD, Bündnis90/Grüne und auch die Linke einzutreten, um Strukturen und Seilschaften aufzubrechen und ein neues Denken zu forcieren? Ich nenne alle Parteien deshalb, weil es nicht ausreicht, sich nur auf eine oder zwei zu beschränken. Für grundlegende Entscheidungen in politischen Parlamenten müsste man dazu erst einmal in der regierenden Partei sein und zweitens braucht man manchmal auch Zweidrittelmehrheiten.

    Habe ich erst innerparteilich den Weg für ein neues Denken bereitet, fällt es mir umso leichter, mich der Verbreitungsmechanismen (Medienmacht) zu bedienen, gegen die ich momentan noch kämpfe.

    Ich denke, die zuvor beschriebene Vorgehensweise bietet einige Vorteile:
    - Sie ist einigermaßen zeitnah durchzuführen,
    - sie kostet den Einzelnen kein Vermögen,
    - sie erfordert keinerlei konspirative Absprachen, da die Gleichgesinnten sich schnell gegenseitig erkennen,
    - sie ist absolut gewaltfrei und legal,
    - sie hat Aussicht auf Erfolg, denn sie wurde schon oft eingesetzt, leider nicht für die richtigen Ziele (CDA, Seeheimer Kreis, Netzwerker).

    Zwei Gefahren seien hier aber ebenfalls genannt:
    - Man muss standhaft sein, sonst läuft man Gefahr, vom Gegner vereinnahmt zu werden statt umgekehrt,
    - der Erfolg ist nicht garantiert, sondern nur sehr viel wahrscheinlicher als bei anderen Methoden.

    LG
    Berlingonaut

  22. Bernd Mueller

    Das würde mich auch interessieren.

    Weil umfangreiche Versuche gemacht werden, um abzusichern, was geschrieben wird.

  23. sokrates

    Sehr geehrter Herr Mueller,
    da ich seit einiger Zeit Ihr Forum besuche, habe ich auch den vor mir liegenden Dialog so aufmerksam gelesen wie möglich. Hierbei sind mir zwei Punkte aufgefallen, die ich gerne nachfragen würde, ob ich diese auch so richtig verstanden habe:

    1.) Punkt 1 = Auf die diametrale Entwicklung der politischen Landschaft aufmerksam machen, die weite Teile der Bevölkerung vom politischen Prozess ausschließt und die viel besprochene Klientelpolitik in Deutschland zur folge hat.

    2.) Punkt 2 = Entwicklung eines öffentlichkeitswirksamen Gegenpools der eben diese breite Masse der Menschen anspricht und im besten Fall diese so weit vereint um eine Änderung in der jetzigen Politik herbei zu führen.

    Ich hoffe, dass ich Sie nicht mit meiner naiv erscheinenden Frage belästige und hoffe auf eine Antwort.

    Mit besten Grüßen

    Sokrates

  24. knuka

    verspüre

    @18: Also Sie haben vielleicht Nerven, wenn Sie hier Menschen wegen aufrichtiger Mitteilung ihres Empfindens verstoßen wollen.

    Gut, dass Sie eine Überzeugung haben und sich dafür ins Zeug legen.

    Aber manchmal regen Sie sich auf, wie einer, der im November Geburtstag hat.

    Da werde ich mit dem Rest meiner Antwort auf Ihren Beitrag @15 noch ein paar Tage warten …

  25. John Atkins

    @24 BBB

    Lieber Knuka, lieber Bernd Müller,

    ich möchte da gerne ungefragt vermittelnd eingreifen.
    Knuka, Sie kennen vielleicht nicht Bernd Müllers Geschichte, aber ich weiß, daß er auf Ihren Beitrag so reagieren mußte.
    Denn, wenn Sie von Rechthaberei schreiben, so muß man doch den Standpunkt genaustens kennen, um diese Rechthaberei unterstellen zu können.
    1. Bernd Müller zeichnet sich verantwortlich für diese Seite. Schon alleine aus haftungstechnischen Gründen muß er Sie verwarnen und gegebenenfalls höflich darauf hinweisen, daß es auch woanders möglich ist einen Kommentar auszulösen.
    2. Ein Jeder hat eine unterschiedliche Beleidigungsschwelle. Wenn Sie dem “Bernd Müller” aus dem 17.Jahrhundert Rechthaberei vorgeworfen hätten, müßte ich ihm beim Duell gegen Sie sekundieren.
    3. Auch wenn Sie Ihre Ansage abmildern durch “Nehmen Sie es locker”, dann bleibt trotzdem die Ansage des “nicht besonders vorbildlichen Demokraten mit der Tendenz zum Rechthabertum” im Raum.

    Lieber Knuka, Sie haben eine eigene in meinen Augen ruhende Seite, die aus mir nicht bekannten Gründen zwar besucht, aber nicht weiter gefördert wird. Dort sind Sie Chef (Ich weiß es nicht, schließe aber aus der Verlinkung in Ihrem Namen daraus).
    Wie würden Sie einen solchen Kommentar, den Sie unter #17 an Bernd Müller gerichtet haben, bewerten?

    Ich möchte abschließend einen persönlichen Wunsch äußern. Die Deutschland-Debatte möchte, wie viele andere Seiten auch, andere Menschen öffnen für freie Gedanken, dabei Lösungsmöglichkeiten darstellen, die dazu dienen, den Moloch der BRD GmbH ins Positive zu wandeln. Hilfreich sind dann Kommentare, die nur dem eigenen Ego dienlich sind und recht wenig mit der Sache an sich zu tun haben, nicht. Deswegen, lasst es an dieser Stelle gut sein und kümmert Euch wieder um “die Sache”. Denn der vermeintliche Gegener ist nicht hier, sondern sitzt in den Landtagen und in Berlin zusammen mit deren Lobbyzuarbeitern.
    Ich danke Euch.

  26. Randerscheinung

    Hallo zusammen, Hallo Herr Müller,

    Beim Surfen bin ich auf diese und andere sehr interessante und, ja ich möchte sagen für mich “wiederbelebende”, Seite gestossen und lese mit großer Begeisterung die Beiträge und nun auch diese Diskussion.
    Als Hintergrund möchte ich ganz kurz etwas zu meiner Person loswerden, nicht etwa weil ich meine geschichte als Besonders empfinde, sondern um kurz darzustellen wo meiner Meinung nach die Schwierigkeit liegt wirklich etwas in Gang zu setzen, dass zweifelsohne längst überfällig ist. Ich selber habe Sozialarbeit studiert, bin aber nach 3 Berufsjahren in die Pharmabranche gewechselt, was ich bis heute bereue. Es war in erster Linie Geldgier die mich damals lockte da ich mein Studium zuvor selbst finanzierte und auch die nächsten Berufsjahre mir keine besonderen finanziellen Sprünge versprachen. Wie gesagt bereue ich mittlerweile diese Entscheidung zutiefst, da ich als Pharmareferentin sofort erfahren musste wie korrupt auch das Gesundheitssystem ist und ich diese ganze Branche mit meiner Arbeitskraft wirklich nicht mehr gerne unterstütze. Heute bin ich einfach finanziell auf dieses Gehalt angewiesen, zumal meine Versuche zurück in den sozialen Bereich zu gehen, bisher erfolglos bzw. finanziell nicht vereinbar waren (Alleinverdiener mit Partner ohne Einkommen, und Kind) In dieser Situation beobachte ich an mir, wie wenig Zeit ich mir in diesem stressigen Berufs- und Familienleben, noch für politische Bildung geschweige denn Beteiligung nehme. Nach Dienstende meist recht spät zu Hause angekommen, schaut man sich die Tagesschau und event. noch das ein oder andere Politmagazin an – das war´s. Zumal ich mir auch nicht täglich vor Augen führen mag, dass ich durch meine Arbeitskraft die ich der Pharmaindustrie im AD zur Verfügung stelle, ein Teil dieses ganzen SCH…Sytems bin. Obwohl ich durch private als auch berufliche Erfahrungen, die Gefahr der Medien und deren Berichterstattung ganz gut kenne, stelle ich heute mal wieder fest, wie sehr ich doch auch von manipulativer Gehirnwäsche beeinflusst bin. Auch wenn ich mir einbilde kritisch zu sein, muss ich immer wieder erkennen dass auch das Wissen um manipulative Mächte nicht davor schützt beeinflussbar zu sein. Und dies macht die sache auch so schwer. Denn ich denke es benötigt mehr als 10-20 Leute um etwas zu bewegen!
    Was ich damit sagen will; So wie mir geht es auch einer ganzen Menge anderer Leute, was ich auch in meinem sehr durchwachsenem sozialen Umfeld erkennen kann. Eingelullt von der message der Medien und im ganz normalen Wansinn der alltäglichen Sorgen, werden auch aufgeklärte Menschen immer wieder träge, zumal wir uns den Manipulationsversuchen auch nicht entziehen können und diese dann ihr Übriges tun um den vielleicht ursprünglich garnicht mal sooo blöden Bürger mit inhaltslosem Geblubber schön ruhig zu stellen und “einzuschläfern”. Hinzu kommt das lähmende Gefühl der Machtlosigkeit…
    Wir benötigen also Massenbewegung wie z.B. durch DR, Motte. Warum nicht durch reale Aktionen, z.B. Piratensender o.ä. die noch mit Lügen total verstopften Gehirne, wozu auch ich mich zähle (!), aktivieren?! Aktionen die auch Tiefschläfer und wieder eingeschlummerte wie mich aufwecken, das benötigen wir! Nicht die Diskussion darum ob wir noch die soziale Kompetenz besitzen uns zu gruppieren, oder nicht. Ist ersteinmal eine Bewegung geboren worden, wird man im schlechtesten Fall eben in Sachen soziale Kompetenz nachsitzen müssen. Diejenigen, die hier dann nicht so viel Nachholbedarf haben, werden sich eventuell als die Wortführer der Bewegung herauskristallisieren.
    Action brauchen wir um die träge fette Masse in Bewegung zu setzen! Action Demos mit Aktionen die die Leute und die Medien hingucken lassen müssen Z.B. könnten sich 20 oder mehr, an nicht sofort ersichtlichen Bungeeseilen verankert, Leute auf ein Hochaus in Berlin begeben und mit Selbstmord drohen, wenn nicht endlich der verantwortliche Politiker XY die große Lüge über XYZ zugeben und aufdecken würde. Nachdem sich eine Menschentraube von “Zuschauern” gebildet hat, springen sie dann….(dank Seil nicht in den Tod)– Ach keine Ahnung, jedenfalls sind diese Seiten mit unabhängiger und kritischer Berichterstattung sehr wichtig; erreichen aber meist eher eh schon Interessierte im netz. Das gemeine Volk, die Arbeiter aber werden dadurch nicht erreicht. Hier bedarf es anderer Methoden um auch diese Leuten aufzurütteln; meist durch Sendungen wie Vero am Mittag u.ä. total dumm gehalten muss aber auch gerade die breite Masse revolutionären Atem eingehaucht bekommen…. Vielleicht wäre einmal in Gang gebracht, sogar ein Generalstreik machbar ;) (träum)

    Dies sind die vielleicht naiven Gedanken einer einfachen Person, die sich, wie viele andere Bundesbürger auch, einfach im System gefangen und von diesem gelähmt und betäubt fühlt, was auch sehr schön erkennen lässt wie gut die angsteinflössende Maschienerie der Mächtigen funktioniert.

    LG von der Randerscheinung

  27. Bernd Mueller

    @26: bin momentan noch im Urlaub und kann nicht 12 Stunden am Rechner sitzen. Immer wieder mal schaue ich nach. Entschuldigen Sie, dass ich sie nicht freigegeben habe.

  28. Bernd Mueller

    @25:

    Die Deutschland-Debatte möchte, wie viele andere Seiten auch, andere Menschen öffnen für freie Gedanken, dabei Lösungsmöglichkeiten darstellen, die dazu dienen, den Moloch der BRD GmbH ins Positive zu wandeln.

    Das ist richtig. Und richtig ist auch, was ein anderer Leser sagte: die Deutschland-Debatte sei seiner Meinung nach die einzige Seite, auf der niveauvoll diskutiert werde. Ich habe mir dieses Niveau auch zu Lasten von Visits erkämpft. Es bleibt so! Und dazu gehört auch die Einhaltung der Nettiquette: http://www.deutschland-debatte.de/dd-kommentar-etikette/

    Eines wird mir, wer mich kennt, niemand vorhalten können, dass ich nachträglich bin. Wer mir die Hand reicht, der ist willkommen!

  29. knuka

    Lieber Knuka, lieber Bernd Müller,

    ich möchte da gerne ungefragt vermittelnd eingreifen.
    Knuka, Sie kennen vielleicht nicht Bernd Müllers Geschichte, aber ich weiß, daß er auf Ihren Beitrag so reagieren mußte.

    Das würde mich wirklich interessieren, was da damals bei der Basis abgelaufen ist, aber das ist ein anderes Thema. Zunächst einmal, lieber Herr Atkins, finde ich es sehr löblich, dass Sie vermittelnd eingreifen wollen.

    Denn, wenn Sie von Rechthaberei schreiben, so muß man doch den Standpunkt genaustens kennen, um diese Rechthaberei unterstellen zu können.
    1. Bernd Müller zeichnet sich verantwortlich für diese Seite. Schon alleine aus haftungstechnischen Gründen muß er Sie verwarnen und gegebenenfalls höflich darauf hinweisen, daß es auch woanders möglich ist einen Kommentar auszulösen.
    2. Ein Jeder hat eine unterschiedliche Beleidigungsschwelle. Wenn Sie dem “Bernd Müller” aus dem 17.Jahrhundert Rechthaberei vorgeworfen hätten, müßte ich ihm beim Duell gegen Sie sekundieren.
    3. Auch wenn Sie Ihre Ansage abmildern durch “Nehmen Sie es locker”, dann bleibt trotzdem die Ansage des “nicht besonders vorbildlichen Demokraten mit der Tendenz zum Rechthabertum” im Raum.

    Lieber Hr. Atkins, ich möchte klar stellen, dass ich weder das “besonders” in der von Ihnen und offenbar auch von Bernd Müller verstandenen Art ironisch gebrauchen wollte, noch das “nicht” so platziert habe. In dem betreffenden Satz habe ich nicht einmal genau gesagt, was ich meine, sondern nur, was ich “nicht meine”. Das “nicht” bezog sich auf mein Dafür-Halten und nicht auf den Demokraten. Selbst ein “nicht besonders vorbildlich”, ließe noch die Einschätzung “vorbildlich” zu. In mancher wichtigen Hinsicht ist Bernd Müller vorbildlich und tut mit seinem großen, gewiss selbstaufopfernden Einsatz ohne Frage sehr viel für unsere Demokratie. Das sehe auch ich so und bin auch immer wieder voll des Lobes.

    Lieber Knuka, Sie haben eine eigene in meinen Augen ruhende Seite, die aus mir nicht bekannten Gründen zwar besucht, aber nicht weiter gefördert wird. Dort sind Sie Chef (Ich weiß es nicht, schließe aber aus der Verlinkung in Ihrem Namen daraus).
    Wie würden Sie einen solchen Kommentar, den Sie unter #17 an Bernd Müller gerichtet haben, bewerten?

    Erstens ist das nicht meine Webseite, sondern die von Uwe und Tom. Nur bin ich zuletzt in dem Weblog-Teil der einzig verbliebene wirklich Aktive gewesen, nachdem Hr. Harling seit geraumer Zeit nicht mehr dazu kam, sich der Pflege der Seite zu widmen. Die Besuche kommen derzeit, weil einige meiner Weblog-Artikel jeweils noch Monate später mit erfreulich viel Zuspruch in Internet-Foren, Kommentierfunktionen und Mail-Empfehlungen herumgereicht werden.

    Ich möchte abschließend einen persönlichen Wunsch äußern. Die Deutschland-Debatte möchte, wie viele andere Seiten auch, andere Menschen öffnen für freie Gedanken, dabei Lösungsmöglichkeiten darstellen, die dazu dienen, den Moloch der BRD GmbH ins Positive zu wandeln.

    Das habe ich immer so begrüßt.

    Hilfreich sind dann Kommentare, die nur dem eigenen Ego dienlich sind und recht wenig mit der Sache an sich zu tun haben, nicht.

    Damit wird mir jetzt wieder etwas unterstellt, was nun wieder mir gegenüber gar nicht freundlich ist! Was sollte das meinem Ego bringen? Stattdessen wollte ich damit gerade auch in der hier zuvor diskutierten Sache etwas klar machen:

    Zur demokratischen Grundfähigkeit der Responsibilität gehört untrennbar auch das Gegenstück bei den demokratischen Grundfähigkeiten der Offenheit und der Perspektivumkehr. Ein Demokrat muss auch selbst zulassen und annehmen können, dass Andere ihre Wahrnehmung und vor allem ihr Empfinden laut und deutlich äußern, auch wenn dieses einem, erst recht vor Dritten, selbst nicht angenehm ist, weil es einem z.B. selbst ein Spiegelbild vorhält, dass man erschrockener Weise so zum ersten Mal sieht und in einem selbst Zweifel und Erklärungsbedarf auslöst.

    Auch diese Klarstellung ist nicht primär an Bernd Müller persönlich gerichtet wie das Eingangsstatement zu unserem Hick Hack “uns Aufgewachten fehlt es mindestens zu einem Gutteil an Demokratiekompetenz”: Ich misstraue mir auch vor allem selbst, denn wir alle leben seit so vielen Jahren in diesen immer dekadenter werdenden Verhältnissen. Ich bin mir bewusst, dass teils und in vielerlei Hinsicht sicherlich auch ich ein Spiegelbild dieses Systems geworden bin und dass keine Läuterung meiner selbst erfolgreich sein wird, die das nicht berücksichtigt. Und diese Methode möchte ich Euch allen wirklich weiterempfehlen, gerade weil ich schon so viele Aufgewachte näher kennen lernen durfte und die dahinter stehende Einschätzung sich in meiner Wahrnehmung sehr, sehr oft bestätigt: So gehört es zur demokratischen Grundfähigkeit des solidarischen Empfindens und der Solidarität, dass sich Dritte, die sehen dass jemand von einem Stärkeren mit unbilliger Härte abgestraft wird, auf der Seite des Schwächeren Partei ergreifen. Herr Atkins, Sie waren der Einzige der hier Stellung zwar nicht nur für mich aber auch für mich bezogen hat, ich habe woanders auch schon erlebt, dass es niemand tat. Für einige andere Leser wird nun vielleicht wieder ein Spiegelbild sichtbar. Nehmt es an und lernt davon!

    Deswegen, lasst es an dieser Stelle gut sein und kümmert Euch wieder um “die Sache”. Denn der vermeintliche Gegener ist nicht hier, sondern sitzt in den Landtagen und in Berlin zusammen mit deren Lobbyzuarbeitern. Ich danke Euch.

    Das kann ich nur unterstreichen: Gerade lese ich die Spiegel-Sonderausgabe über die französische Revolution: Robespierre sollte uns eine Mahnung sein: Der Revolutionär, der erst alle Mitstreiter unter die Guillotine brachte und zum Schluss derart vereinsamt und schutzlos selbst der Guillotine zum Opfer fiel.

    Euer Knuka

    @25 AAA

  30. John Atkins

    BBB

    Sorry, habe ich nicht explizit dargestellt, daß ich nicht Sie, lieber Knuka, meinte, sondern dies in dem Falle allgemeingültig machen wollte.
    Egostreichelnde Kommentare mögen gut für´s Gemüt sein, nutzen in der Regel anderen nicht.

  31. GG146

    Da hier gerade (u. a.) von Selbstlosigkeit im Zusammenhang mit staatsbürgerlichem Engagement die Rede ist, bitte ich um Aufmerksamkeit für die neueste Entwicklung der Anfeindungen gegen Frau Sall May (Vorsitzende Aufbruch Mittelstand Partei):

    http://www.bürgermeinungen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=432&catid=56&Itemid=53

    Jetzt greift der Mob (bzw. die Hintermänner) zum perfidesten, aber heutzutage nicht mehr exotischen Mittel eines vormundschaftsgerichtlichen Verfahrens. Spätestens hier ist die Solidarität aller politisch aktiven Menschen geboten, die sich als Verfechter von Wahrheit und Recht auch in Zukunft noch selbst ernst nehmen wollen.

  32. Bernd Mueller

    @31: aus dem Link:

    “Genau das wurde mir jetzt zum Verhängnis, denn gestern erhielt ich ein Schreiben des Gerichts aus dem hervorgeht das man mich unter Betreuung stellen möchte.”

    Wenden Sie sich mal an Herren Rechtsanwalt Friedrich ( verteidigt durch Schachtschneider ), Schäfer, “Unzurechnungsfähigkeit”  wird “Mode”, unliebsame Bürger aus dem Wege zu räumen!

    Zu dem Hinweis: “natürlich benötige ich ein Konto und Geld um meinen Verpflichtungen nachkommen zu können” äußere ich mich nicht.

Helfen auch Sie, wenn Ihnen die Deutschland-Debatte gefällt: geben Sie bitte diese Internetadresse weiter, an Freunde, an Bekannte! Das gibt Mut für neue Taten. Danke




Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Kommentar Vorschau

Copyright © 2010 by: Deutschland Debatte • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz siehe Impressum; Abschnitt "Urheberrecht"

+++ der Sumpf hat Deutschland vollständig erreicht. Man kann gar nicht so viel schreiben ... +++

Meine Webseite Wert€ 141.619,03