Ihr monatlicher Wohlfühlfaktor
Monat: Februar 2010

Erläuterung:
Unlängst war zu verstehen, dass Facebook in den USA ein System eingeführt habe, durch das bei Dateneingabe der Nutzer eine Aussage über die Lebensqualität getroffen werden kann. Frankreich beabsichtigt, die Lebensqualität ihrer Bürger wie das Bruttosozialprodukt zu bewerten.
Auch die Deutschland-Debatte hat sich entschlossen, einen Index einzuführen, der monatlich erfasst und veröffentlicht wird:
| Wert | Bedeutung | |
| 1 … 2 | es geht mir gut, ich bin sehr zufrieden | |
| 3 | ich komme zurecht, manchmal bin ich zufrieden | |
| 4 | ich komme gerade zurecht, Zufriedenheit kannte ich mal | |
| 5 | ich komme kaum zurecht, der Mangel belastet mich | |
| 6 | ich kann gerade überleben, bin sehr unzufrieden, hadere mit vielem |
Nach dem Motto “Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!”,
, hat die Deutschland-Debatte ein Umfragetool in den Seitenbalken gelegt, das jeweils zu Monatsanfang auf Null gesetzt wird.
Wie wird der Monatswert berechnet? Von jedem Wert 1 … 6 wird die Gesamtsumme gebildet, diese Gesamtsumme wird durch die Summe derer, die abgestimmt haben, geteilt. Ergebnis ist ein ungewichteter Mittelwert eines jeden Monats, der jeweils veröffentlicht wird.
Und das ist der derzeitige Stand ( bitte denken Sie daran, Ihren Cache zu löschen, sonst bekommen Sie nicht die aktuelle Statistik angezeigt ):

Bewertung:
Der Wohlfühlfaktor 4,39 “ich komme gerade zurecht, Zufriedenheit kannte ich mal”, ist überraschend schlecht, ist aber gegenüber dem Vormonat leicht verbessert. Will man den Monat November 2009 hinsichtlich der Einzelangaben aufzeigen, ergibt sich folgende Verteilung:
| Verteilung der Angaben | Abgestimmt | Anzahl | |||
| 1 | XX | 11 | 11 | ||
| 2 | XXXX | 22 | 44 | ||
| 3 | XXXXXX | 34 | 102 | ||
| 4 | XXXXXXXX | 44 | 176 | ||
| 5 | XXXXXXXX | 43 | 215 | ||
| 6 | XXXXXXXXXXXXXXX | 79 | 474 | ||
| 233 | 1022 | 4,38626609 |





Heute mit 5 abgestimmt. Wir hätten heute ein Geschäft nach langen und erfolgreichen Verhandlungen zum Abschluss bringen können, aber gegen das vorgebrachte Totschlagargument heute warenauch wir machtlos:
Der Vertragspartner äußerte nach reiflicher Überlegung, dass er nichts machen kann, was über 1 Jahr hinaus Gültigkeit hat, da man bei diesen Regierungen (sprach in der Mehrzahl) er nicht weiß, was sie als nächstes ausd em Hut zaubern an Gesetzen, Verboten und Abgaben.
Fazit: Das Geschäft ist zwar eine klassische win-win-Situation, aber er hat Recht – wer weiß, was morgen ist?
Das Vertrauen ist zerstört. Nun werden 6 Arbeitsplätze nicht besetzt – und wir werden vorerst nicht auswandern…
Daher gibt es heute von mir statt der 4 eine 5.
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Ich kann Herrn Westerwelle nicht mehr hören und sehen! Reagiere darauf schon absolut allergisch! Es kommt mir langsam alles wie ein Marionettentheater vor! Vielleicht stimmt ja mit mir etwas nicht!