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	<title>Kommentare zu: Kritik des Kapitalismus</title>
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	<description>Hot News: &#34;Deutschland muss sparen, ab 2011 gilt die Schuldenbremse. Doch im neuen Haushaltsentwurf finden sich Posten wie die Finanzssteuer. Luftbuchungen also&#34;, http://www.morgenpost.de/politik/article1337597/Deutscher-Haushalt-enthaelt-Luftbuchungen.html =&#62; der Zerfallsprozess erreicht die konservative Presse; diese ist nicht mehr bereit, Büttel für die konservative Regierung unter Merkel zu sein.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 13:24:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: JohnAtkins</title>
		<link>http://www.deutschland-debatte.de/2009/11/11/kritik-des-kapitalismus/#comment-18488</link>
		<dc:creator>JohnAtkins</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 08:00:06 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;ob nicht diejenigen, die durch die zeitliche Begrenzung der Gültigkeit des Geldes Nachteile erfahren würden (also die Leute mit den ganz dicken Bankkonten), auch die mächtigsten Gegner und Verhinderer einer solchen “Revolution des Finanzsystems” wären?&quot; -&gt;
Logisch, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Es ist ja nicht so, daß durch eine Umwandlung in sogenanntes Freigeld die dicken Bankkonten plötzlich nichts mehr wert wären. Nein, auch diese Leute müssten verflüssigen und notfalls in andere beständige Werte wandeln. Kauf von Immobilien u.ä. Ich habe da gerade keine Idee, da ich nicht in der Zwangslage bin über Millionen zu Verfügen:-)
Letztendlich können wir davon ausgehen, daß die Extremreichen alles schon haben, was man sich für Geld kaufen kann, der Rest des Geldes - nach Abzug der täglichen Million, die man zum Lebensunterhalt zwingend benötigt - liegt doch nur zinsertragend irgendwo herum. Sie wären also gezwungen ihr Kapital in hoffentlich größtenteils binnenwirschaftliche Verhältnisse zu investieren.
Ich kenne reichlich Kleinfirmen, die z.b. mit einer Investition von 100.000 Euro von der Insolvenzklinge springen würden, und langfristig und (Achtung : Modewort) nachhaltig Arbeitsplätze schaffen und halten können. Die meisten dieser Unternehmungen haben hervoragende Techniker als Geschäftsführer, die aber in der Regel kaufmännische Banausen sind. Diese Kombination ist in der heutigen Zeit tödlich. Hier kann helfend mit Finanzmitteln eingegriffen werden.
Nach verschiedenen Quellen liegen zwischen 1 und 4 Billionen Euro auf Sparbüchern, Festgeldkonten oder in Lebensversicherungen. Zum Übergang kann hier die Regelung getroffen werden, daß dieses Geld per sofort nur noch seinen Wert hält, dadurch wird verhindert, daß angespartes Kapital, was womöglich zur Alterssicherung eingesetzt werden sollte, eben nicht verlustig wird.

Mit dem Freigeld kann man sicher auch nur einen Teil der Lösung anbieten. Es wäre aber hilfreich, wenn das Kapital zwingend wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeführt würde, anstatt es zinsertragend brach liegen zu lassen. Das ist das eigentliche Ziel.
Eine Teillösung zeichnet sich auch in verschiedenen Gebieten ab. In u.a. Berlin gibt es einen Arbeitstauschhandel. Bügeln gegen Tapezieren, Kinderhorten gegen Gartenpflege. Auch diese Idee ist nicht neu, wurde sie doch schon seit Jahrhunderten erfolgreich praktiziert und ist heute noch in engen Nachbarschafts- und Verwandschaftsverhältnissen in Gebrauch. Man muß auch hier nur zu verhindern wissen, daß der Staat eingreift. Man könnte unterstellen, daß ich als Bügelanbieter Unternehmer wäre und damit Steuerzahlungen anfallen müßten oder ich womöglich Arbeitnehmer einstelle, nur weil sie bei mir &quot;freiwillig&quot; tapezieren und damit Sozialbeiträge fällig wären. 

Nicht daß ich einen auf dumme Ideen bringen will, aber die Luftholvolumenbegrenzungssteuer ist schon in der Mache, genauso wie die Bemessungsgrenze zur Darmdurchsatzgewichtsfestlegung letzten Monat nach unten korrigiert wurde.
Eingeführt werden jetzt dafür Ideal-Standard-Schüsseln IP54-spritzwassergeschützt mit Wägescheinplotter und Modemanbindung an das zuständige Finanzamt. Die Luxusausführung von Villeroy &amp; Bloch hat zusätzlich eine Digitalanzeige, IP67-Nässeschutz und Standleitung via Internet inklusive Datencomputer für den Vielgastbetrieb.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;ob nicht diejenigen, die durch die zeitliche Begrenzung der Gültigkeit des Geldes Nachteile erfahren würden (also die Leute mit den ganz dicken Bankkonten), auch die mächtigsten Gegner und Verhinderer einer solchen “Revolution des Finanzsystems” wären?&#8221; -&gt;<br />
Logisch, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Es ist ja nicht so, daß durch eine Umwandlung in sogenanntes Freigeld die dicken Bankkonten plötzlich nichts mehr wert wären. Nein, auch diese Leute müssten verflüssigen und notfalls in andere beständige Werte wandeln. Kauf von Immobilien u.ä. Ich habe da gerade keine Idee, da ich nicht in der Zwangslage bin über Millionen zu Verfügen:-)<br />
Letztendlich können wir davon ausgehen, daß die Extremreichen alles schon haben, was man sich für Geld kaufen kann, der Rest des Geldes &#8211; nach Abzug der täglichen Million, die man zum Lebensunterhalt zwingend benötigt &#8211; liegt doch nur zinsertragend irgendwo herum. Sie wären also gezwungen ihr Kapital in hoffentlich größtenteils binnenwirschaftliche Verhältnisse zu investieren.<br />
Ich kenne reichlich Kleinfirmen, die z.b. mit einer Investition von 100.000 Euro von der Insolvenzklinge springen würden, und langfristig und (Achtung : Modewort) nachhaltig Arbeitsplätze schaffen und halten können. Die meisten dieser Unternehmungen haben hervoragende Techniker als Geschäftsführer, die aber in der Regel kaufmännische Banausen sind. Diese Kombination ist in der heutigen Zeit tödlich. Hier kann helfend mit Finanzmitteln eingegriffen werden.<br />
Nach verschiedenen Quellen liegen zwischen 1 und 4 Billionen Euro auf Sparbüchern, Festgeldkonten oder in Lebensversicherungen. Zum Übergang kann hier die Regelung getroffen werden, daß dieses Geld per sofort nur noch seinen Wert hält, dadurch wird verhindert, daß angespartes Kapital, was womöglich zur Alterssicherung eingesetzt werden sollte, eben nicht verlustig wird.</p>
<p>Mit dem Freigeld kann man sicher auch nur einen Teil der Lösung anbieten. Es wäre aber hilfreich, wenn das Kapital zwingend wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeführt würde, anstatt es zinsertragend brach liegen zu lassen. Das ist das eigentliche Ziel.<br />
Eine Teillösung zeichnet sich auch in verschiedenen Gebieten ab. In u.a. Berlin gibt es einen Arbeitstauschhandel. Bügeln gegen Tapezieren, Kinderhorten gegen Gartenpflege. Auch diese Idee ist nicht neu, wurde sie doch schon seit Jahrhunderten erfolgreich praktiziert und ist heute noch in engen Nachbarschafts- und Verwandschaftsverhältnissen in Gebrauch. Man muß auch hier nur zu verhindern wissen, daß der Staat eingreift. Man könnte unterstellen, daß ich als Bügelanbieter Unternehmer wäre und damit Steuerzahlungen anfallen müßten oder ich womöglich Arbeitnehmer einstelle, nur weil sie bei mir &#8220;freiwillig&#8221; tapezieren und damit Sozialbeiträge fällig wären. </p>
<p>Nicht daß ich einen auf dumme Ideen bringen will, aber die Luftholvolumenbegrenzungssteuer ist schon in der Mache, genauso wie die Bemessungsgrenze zur Darmdurchsatzgewichtsfestlegung letzten Monat nach unten korrigiert wurde.<br />
Eingeführt werden jetzt dafür Ideal-Standard-Schüsseln IP54-spritzwassergeschützt mit Wägescheinplotter und Modemanbindung an das zuständige Finanzamt. Die Luxusausführung von Villeroy &amp; Bloch hat zusätzlich eine Digitalanzeige, IP67-Nässeschutz und Standleitung via Internet inklusive Datencomputer für den Vielgastbetrieb.</p>
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		<title>Von: Marvin</title>
		<link>http://www.deutschland-debatte.de/2009/11/11/kritik-des-kapitalismus/#comment-18481</link>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:25:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich wurde vor längerer Zeit auf die folgende Internet-Seite aufmerksam gemacht:

http://www.joytopia.net/natuerliche_oekonomie.html

Leider sind mir viele Begriffe und Zusammenhänge der jetzigen Finanzwelt noch nicht klar, die Auswirkungen sind aber auch mir klar.  Dieses im oben genannten Link erörterte Konzept erscheint mir aber als ein Ausweg aus dem derzeitigen Dilemma und danach zu sein. 

Zu den Modellen von Silvio Gesell und anderen Denkern stelle ich mir denoch die Frage, ob nicht diejenigen, die durch die zeitliche Begrenzung der Gültigkeit des Geldes Nachteile erfahren würden (also die Leute mit den ganz dicken Bankkonten), auch die mächtigsten Gegner und Verhinderer einer solchen &quot;Revolution des Finanzsystems&quot; wären? 
Auch der Übergang vom alten zum neuen System wäre ist mir nicht ganz verständlich....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde vor längerer Zeit auf die folgende Internet-Seite aufmerksam gemacht:</p>
<p><a href="http://www.joytopia.net/natuerliche_oekonomie.html" rel="nofollow">http://www.joytopia.net/natuerliche_oekonomie.html</a></p>
<p>Leider sind mir viele Begriffe und Zusammenhänge der jetzigen Finanzwelt noch nicht klar, die Auswirkungen sind aber auch mir klar.  Dieses im oben genannten Link erörterte Konzept erscheint mir aber als ein Ausweg aus dem derzeitigen Dilemma und danach zu sein. </p>
<p>Zu den Modellen von Silvio Gesell und anderen Denkern stelle ich mir denoch die Frage, ob nicht diejenigen, die durch die zeitliche Begrenzung der Gültigkeit des Geldes Nachteile erfahren würden (also die Leute mit den ganz dicken Bankkonten), auch die mächtigsten Gegner und Verhinderer einer solchen &#8220;Revolution des Finanzsystems&#8221; wären?<br />
Auch der Übergang vom alten zum neuen System wäre ist mir nicht ganz verständlich&#8230;.</p>
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		<title>Von: Bernd Mueller</title>
		<link>http://www.deutschland-debatte.de/2009/11/11/kritik-des-kapitalismus/#comment-18476</link>
		<dc:creator>Bernd Mueller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:57:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;h1&gt;Husar !!!&lt;/h1&gt;

Wissen Sie, welchen Gefallen Sie mir getan haben - DANKE!


&lt;blockquote&gt;
&quot;Dafür erhält er monatlich 78 000 Forint, das sind keine 300 €.&quot;&lt;/blockquote&gt;



Und was steht oben in dem blauen Kasten unter dem Logo?

&lt;h3&gt;&quot;Die Globalisierung und der mit dieser einhergehende Kannibalismus der Volkswirtschaften um bestmögliche Rahmenbedingungen zur Industrieansiedlung, verbunden mit Abgabenverlagerung von Unternehmen zu Beschäftigten bei gleichzeitiger Lohnniveausenkung und der Vandalismus des Kapitals haben die Einnahmen der Volkswirtschafen so sehr ausgedünnt, dass dieses Sozialsystem nicht mehr zu erhalten ist! Die Ursachen sind also die Festlegungen der Globalisierung, zu finden in der http://www.deutschland-debatte.de/wp-content/uploads/2008/06/agenda-21-un-konferenz.pdf&quot;, AGENDA 21 von Rio de Janeiro.&quot;&lt;/h3&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<h1>Husar !!!</h1>
<p>Wissen Sie, welchen Gefallen Sie mir getan haben &#8211; DANKE!</p>
<blockquote><p>
&#8220;Dafür erhält er monatlich 78 000 Forint, das sind keine 300 €.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und was steht oben in dem blauen Kasten unter dem Logo?</p>
<h3>&#8220;Die Globalisierung und der mit dieser einhergehende Kannibalismus der Volkswirtschaften um bestmögliche Rahmenbedingungen zur Industrieansiedlung, verbunden mit Abgabenverlagerung von Unternehmen zu Beschäftigten bei gleichzeitiger Lohnniveausenkung und der Vandalismus des Kapitals haben die Einnahmen der Volkswirtschafen so sehr ausgedünnt, dass dieses Sozialsystem nicht mehr zu erhalten ist! Die Ursachen sind also die Festlegungen der Globalisierung, zu finden in der <a href="http://www.deutschland-debatte.de/wp-content/uploads/2008/06/agenda-21-un-konferenz.pdf" rel="nofollow">http://www.deutschland-debatte.de/wp-content/uploads/2008/06/agenda-21-un-konferenz.pdf</a>&#8220;, AGENDA 21 von Rio de Janeiro.&#8221;</h3>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Husar</title>
		<link>http://www.deutschland-debatte.de/2009/11/11/kritik-des-kapitalismus/#comment-18475</link>
		<dc:creator>Husar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 07:47:14 +0000</pubDate>
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		<description>Als ich heute früh vor der Tür meine erste Zigarette rauchte, kam mein Nachbar von der Arbeit. Er arbeitet, wie er mir gestern erzählte, die ganze Woche Nachtschicht. Dafür erhält er monatlich 78 000 Forint, das sind keine 300 €. Wenn das kein Sklavenleben ist, weiß ich nichts mehr. Das Problem ist, das durch Arbeit Werte geschaffen werden, der der sie schafft fast nichts bekommt und der Sklavenhalter diesen Wert abschöpft. Dazu noch Zins und Zinseszins, wo aus Geld neues Geld gemacht wird auf Kosten der Sklaven, da diese Schulden machen müssen um zu überleben. Wahrlich ein Teufelskreis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute früh vor der Tür meine erste Zigarette rauchte, kam mein Nachbar von der Arbeit. Er arbeitet, wie er mir gestern erzählte, die ganze Woche Nachtschicht. Dafür erhält er monatlich 78 000 Forint, das sind keine 300 €. Wenn das kein Sklavenleben ist, weiß ich nichts mehr. Das Problem ist, das durch Arbeit Werte geschaffen werden, der der sie schafft fast nichts bekommt und der Sklavenhalter diesen Wert abschöpft. Dazu noch Zins und Zinseszins, wo aus Geld neues Geld gemacht wird auf Kosten der Sklaven, da diese Schulden machen müssen um zu überleben. Wahrlich ein Teufelskreis.</p>
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		<title>Von: Peterle</title>
		<link>http://www.deutschland-debatte.de/2009/11/11/kritik-des-kapitalismus/#comment-18474</link>
		<dc:creator>Peterle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 06:45:51 +0000</pubDate>
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		<description>Gehortetes Bargeld spielt heute eigentlich kaum eine Rolle, und Giralgeld kann ja einfach wieder neu beliehen werden, macht also nichts wenn einzelne davon Tonnen anhäufen.
Das Problem mit dem &quot;Horten&quot; ist doch ein viel allgemeineres. Wenn jemand 500 Wohnungen besitzt und vermietet, könnte man genau so gut sagen, dass er Vermögen hortet und somit ordnungswidrig die wirtschaftlichen Kreisläufe stört. Genauer gesagt ist die Grenze zur Störung genau da wo Einkommenserzielung zum Selbstzweck wird. Also da, wo nicht mehr verdient wird, um zu konsumieren und auch nicht verdient wird, um Kapital zu akkumulieren um dann später davon die Kapitalerträge zu konsumieren.

Und wenn Anlage in Geldform nicht mehr lohnt, muss halt der Schuldner als Zwischenpartei zwischen Sachanlage und Geldanlage weg. 

Wenn es einen starken Mangel an Sachanlagen gibt - weil z.B. durch Krieg alles kaputt ist - macht es übrigens durchaus Sinn, wenn durch den Zins zum Sparen angeregt wird und somit Resourcen für Investitionen verfügbar werden. 

Ich kann mich jedenfalls nicht des Eindrucks erwehren, dass die von Zinskritikern aufgeführten Probleme gar nicht am Zinsgeldsystem liegen, sondern ganz einfach an der natürlichen Entwicklung der Vermögensverteilung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gehortetes Bargeld spielt heute eigentlich kaum eine Rolle, und Giralgeld kann ja einfach wieder neu beliehen werden, macht also nichts wenn einzelne davon Tonnen anhäufen.<br />
Das Problem mit dem &#8220;Horten&#8221; ist doch ein viel allgemeineres. Wenn jemand 500 Wohnungen besitzt und vermietet, könnte man genau so gut sagen, dass er Vermögen hortet und somit ordnungswidrig die wirtschaftlichen Kreisläufe stört. Genauer gesagt ist die Grenze zur Störung genau da wo Einkommenserzielung zum Selbstzweck wird. Also da, wo nicht mehr verdient wird, um zu konsumieren und auch nicht verdient wird, um Kapital zu akkumulieren um dann später davon die Kapitalerträge zu konsumieren.</p>
<p>Und wenn Anlage in Geldform nicht mehr lohnt, muss halt der Schuldner als Zwischenpartei zwischen Sachanlage und Geldanlage weg. </p>
<p>Wenn es einen starken Mangel an Sachanlagen gibt &#8211; weil z.B. durch Krieg alles kaputt ist &#8211; macht es übrigens durchaus Sinn, wenn durch den Zins zum Sparen angeregt wird und somit Resourcen für Investitionen verfügbar werden. </p>
<p>Ich kann mich jedenfalls nicht des Eindrucks erwehren, dass die von Zinskritikern aufgeführten Probleme gar nicht am Zinsgeldsystem liegen, sondern ganz einfach an der natürlichen Entwicklung der Vermögensverteilung.</p>
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