"Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) … "Im übrigen sehen wir nicht, dass es einen signifikanten Anstieg befristet Beschäftigter gibt" … Nach IAB-Angaben vom Dienstag stieg der Anteil der befristeten Einstellungen von 32 Prozent im Jahr 2001 auf 47 Prozent im ersten Halbjahr 2009. In Ostdeutschland lag der Anteil an allen Neueinstellungen in der ersten Jahreshälfte 2009 sogar bei 53 Prozent, im Westen bei 45 Prozent" -> http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,8054742,00.html => Kann man so blind sein, Frau vdL?

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April 2009: Rund 8.000.000 Leistungsempfänger in ALGI/ALGII/Sozialgeld

Update:

EU – Arbeitszeitreform geplatzt!

Zitat:

EU-Arbeitszeitreform geplatzt – Europa kann sich nicht auf gemeinsame Arbeitszeit-Standards verständigen. Eine entsprechende Richtlinie ist nach fünfjährigen Verhandlungen gescheitert. Parlament und Ministerrat konnten sich nicht einigen, die maximale Wochenarbeitszeit ohne Ausnahmen auf 48 Stunden zu begrenzen.

______________________________________________________________

Arbeitsmarkt April 2009:

Arbeitslose:

Der BA Monatsbericht berichtet trotz Frühjahrsbelebung von einer Stagnation – 985 Personen der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit 3.584.826 Personen. Im Vorjahr 2008 sank die Zahl der Arbeitslosen von März 2008 3.507.436 Arbeitslose zu April 2008 3.413.921 Arbeitslose
um – 93.515 (/Seite 45 BA Bericht März 08/Seite 46 BA Bericht April 08)

Laut BA Bericht wurden im April 09 (Seite 48) 3.585.811 Personen von der BA – Statistik als arbeitslos erfasst. Das waren 170. 905 Personen mehr als im April 09 und gegenüber November 2008 2.988.444 Personen ist das ein Anstieg von 596.382 Personen.

Leistungsempfänger: (ALG I; ALG II; Sozialgeld)

7.948.681Leistungsempfänger von ALG I, ALG II und Sozialgeld BA Bericht April 2009 Seite 48. Das ist ein Anstieg von 30.039 Personen zum Vormonat. Im Vergleich zu November 08 im Vergleich der vorläufige Zahlen, einen Anstieg um 549.370 Leistungsempfänger.

(BA Bericht November 7.399.311 Leistungsberechtigte im BA Bericht März 09 auf 7.542.787 Leistungsberechtigte korrigiert)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Dezember noch 357.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. (BA Bericht März 2009 Seite 18)

Kurzarbeit:

Schlimmeres verhindert im Augenblick noch die Kurzarbeit,. Nach vorläufigen Berechnungen der BA waren davon im April 1,3 – 1,5 Millionen Personen betroffen.

Arbeitsmarktpolitische Instrumente

Mit Beginn des Jahres 2009 ist eine weitere Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, das „Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente“, in Kraft getreten. Im Monat April befanden sich 1,59 Mio Personen ( + 10.000 zum Vormonat März) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. (Seite 6 BA Bericht April 2009)

Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II (1 € Jobs) 303.339 Personen

—————————————————————-

Bundessozialgericht: Hartz IV ist verfassungswidrig.

Zitat:
Kassel – Die Hartz-IV-Regelleistungen für Kinder bis 14 Jahren sind nach Ansicht des Bundessozialgerichts (BSG) verfassungswidrig. Die gesetzlichen Regelungen verletzten den im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichheitsgrundsatz, die Menschenwürde und das Sozialstaatsprinzip, erklärte das Gericht. Die obersten Sozialrichter haben daher die entsprechenden Vorschriften im Sozialgesetzbuch II dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt (Aktenzeichen: B 14/11b AS 9/07 und B 14 AS 5/08 R).

Arbeit zum Dumpinglohn sittenwidrig.

(Neue Studie – Zahl der Hartz-IV-Aufstocker gestiegen)

Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland – DIW Wochenbericht 4/2009 (PDF)

Enthüllungsbuch über Leben mit Hartz IV – Mit Lizenz zur Ausbeutung

In der ARD-Undercover-Reportage „Arm durch Arbeit“ hat sich Markus Breitscheidel ein Jahr lang durch das Dickicht der Leiharbeitsfirmen geschlagen. Und dabei Erfahrungen gemacht, die ihn als Menschen verändert haben.

Growing Unequal? : Income Distribution and Poverty in OECD Countries Summary in German – Mehr Ungleichheit trotz Wachstum? Einkommensverteilung und Armut in OECD-Ländern Zusammenfassung in Deutsch 9 Seiten

Alexander Engels zu einem neuerlichen Hartz-IV-Problem-Fall – Geldabhängig – Die Tücken der Hartz-IV-Gesetze treten immer in Einzelfällen hervor. Das zeigt sich nun am Beispiel von Marion Kuhnert. Ihre Tochter erhält Bafög, um sich im Studentenleben über Wasser zu halten, und in der Folge verliert die Mutter ihre Wohnung….

Viele Kinder können sich das Schulessen nicht leisten Schüler aus ärmeren Familien haben oft zu wenig Geld für die gemeinsame Mahlzeit.

“Ich weiß, dass Kinder gerne hier essen würden, es sich aber nicht leisten können und anderen Kindern während der Mahlzeit über die Schulter gucken”

Studie – Kein warmes Essen bei Hartz IV

Bei genauer Betrachtung verschärft sich die Vermutung und das Gefühl, das die Reformen am Arbeitsmarkt das Entstehen der Niedriglohnsektoren, Praktika, 1 Euro Jobs, Bürgerarbeit sowie die Schaffung prekärer Arbeitsverhältnisse und Working Poor die Ursachen der aktuellen Finanz – Wirtschaftskrise ubd Arbeitsmarktkrise sind.

Warum wurde die Entstehung von prekären Arbeitsverhältnissen – 1 Euro Jobs die Beschäftigung in Bürgerarbeit und als Pflegeassident/in, multimedial im Gleichklang der meisten Medien bejubelt, wobei jede kritische Betrachtung der steigenden Armut (1 Millionen Tafelbedürftige in 2008 – siehe unten) ohne nennenswerte Beachtung blieb?

Ich fürchte, weil die Last/Kosten der Arbeitslosigkeit solidarisch alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen müssen, die Last der Armut im Niedrigstlohnbereich die Einzelnen ganz alleine.

Was heißt würdige Arbeit?

Ich sage unwürdig ist, wenn Personen die Vollzeit arbeiten sich von ihrem Lohn weder ausreichend Brot noch ausreichend Kuchen kaufen können.

Das heißt, wenn diese Personen kein Brot haben, können diese Personen auch keinen Kuchen essen, sondern sie sind auf steuerfinanziertes ALG II angewiesen dass sie nur nach einer Offenlegung ihrer intimsten partnerschaftlichen Verhältnisse und einer akribischen und für viele sehr peinlichen Bedürftigkeitsprüfung beanspruchen dürfen. Dass ist nach meinem Verständnis mehr als unwürdig.

Vor allem stellt sich die Frage woher leiten Unternehmen die Arbeitnehmer mit Anspruch auf steuerfinanziertes ALG II beschäftigen denn Anspruch ab, dass die Solidargemeinschaft der Steuerzahler und nicht die Arbeitgeber den Lohn der von ihnen Beschäftigten Arbeitnehmer bis zur Grundsicherung aufstockt ?

Analyse des BA Berichts April 2009:

Erstellt von Sybilla am 30.04.09 12 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.

Entwicklung der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit

Offizielle ermittelte BA – Zahlen des Arbeitsmarkt – Bericht April 2009

LEISTUNGSEMPFÄNGER 2) BA Bericht April 2009 Seite 48

LEISTUNGSEMPFÄNGER
- Arbeitslosengeld I 1.180.235 * Personen
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 4.944.133*
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.824.313*
*Vorläufig und hochgerechnet, endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest.

* 7.948.681Leistungsempfänger

+ xxx Personen ca. 1,3 – 1,5 Millionen in Kurzarbeit. Schlimmeres verhindert im Augenblick noch die Kurzarbeit, sagte Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA).

+ xxx Arbeitslose, die im Berichtsmonat, letzte Zahl Dezember 08 (357.000) keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.

+ Kinder von ALG II Leistungsbeziehern im Leistungsbezug des Kinderzuschlags.
Kinderzuschlag – Der Kinderzuschlag wird Eltern gewährt, die zwar ihren eigenen Bedarf durch Erwerbseinkommen bestreiten können, aber nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um den Bedarf ihrer Kinder zu decken. Eltern mit geringem Einkommen haben Anspruch auf Kinderzuschlag von bis zu 140 Euro monatlich.

Zitat:
BA – Bericht April Seite 6 – Zur sozialen Sicherung bei Arbeitslosigkeit – Die Zahl der Leistungsempfänger hat im Vorjahresvergleich zugenommen. Im April erhielten 5.988.000 erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II. Das waren 10.000 mehr als vor einem Jahr. Integrierte Auswertungen zu Leistungsbezug und Arbeitslosigkeit liegen für den Dezember vor. Danach waren 49 Prozent der Leistungsempfänger arbeitslos gemeldet. Von allen Arbeitslosen erhielten 88 Prozent Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung für Arbeitsuchende.
Zitat:
Pressemitteilung Nr. 288 vom 11.08.2008 – Sozialhilfeausgaben 2007: Anstieg auf netto 18,8 Milliarden Euro
Die Nettoausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung lagen im Jahr 2007 bei 3,5 Milliarden Euro; dies entspricht 18% der Sozialhilfeausgaben insgesamt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgaben für diese Hilfeart damit um 12,7% gestiegen.

In dieser Zahl sind nicht (ca. 1,1 Millionen 2007) Personen enthalten die Sozialhilfe nach SGB XII beziehen.

Pressemitteilung Nr.460 vom 02.12.2008 Sozialhilfe 2007: 1,1 Millionen Menschen erhielten besondere Leistungen

Im Monat März 09 befanden sich 1,59 Millionen Personen in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme.
Darunter 303.339 Personen in einer Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II (BA Bericht April 2009 Seite 73)

(März 09 1,58 Millionen)
(Februar 09 1,55 Millionen)
(Januar 09 1,54 Millionen)
(Dezember 1,64 Millionen)
( November 1,62 Millionen)
(Oktober 1,57 Millionen)
(September 1,51 Millionen) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme.[/b]

Ein Blick auf die Graphiken VI. Arbeitsmarkt Gesamtübersicht Seite 46 BA Bericht März 09 zeigt ganz deutlich das die Zahl der Bevölkerung zwischen 15 und unter 65 Jahren erheblich abgesunken ist. Das bedingt auch einen Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Verlässliche Aussagen zu 1 Euro Arbeitsgelegenheiten und arbeitsmarktpolitische Instrumente sind aufgrund einer erheblichen Unterfassung der Daten und Änderungen der Datenerfassung und gesetzlichen Bestimmungen nicht möglich.

Fußnoten BA Bericht April 2009 Seite 73

3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben für 2008 [Datenstand Dez. 2008] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der flankierenden Leistungen erfasst.
6) Im November 2008 erfolgte eine Umstellung der seit November 2005 über XSozial-BA-SGB II gelieferten Förderdaten auf einen neuen Softwarestand. Daher können Differenzen zu den bereits veröffentlichten Daten auftreten.
7) Zum 01.01.2009 eingeführt mit dem Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente vom 21.Dezember 2008. Statistische Daten liegen noch nicht vor.
Leider gibt es keine statistischen Zahlen wie viele Personen in kommunalen Projekten, die ich als „Bürgerarbeit“ bezeichne, beschäftigt werden. Diese Projekte und Personen verbergen sich vielfach in der statistischen Untererfassung der Arbeitslosigkeit.

Entwicklung am Stellenmarkt

Bestand – BA Bericht März 2009 Seite 11

alle Stellen 495.000
darunter: Vakanzen 437.000
ungeförderte Stellen 307.000
darunter: Vakanzen 263.000
ungeförderte “normale” Stellen1) 280.000
darunter: Vakanzen 239.00

Quelle: http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/ser…nat/200904.pdf

2009:
April 495.000 (April 2008 592.000)
März 507.000 (März 2008 588.000)
Februar 506.000 (Februar 2008 565.000)
Januar 485.000 (Januar 2008 528.000)

2008:
Dezember 568.500 (Dezember 2007 (545.600)
November 539.000 (November 2007 577.000 )
Oktober 571.000 (Oktober 2007 608. 500)
September 585.000 (September 2007) 629.100
August 586.000 (August 2007 647.500)
Juli 588.000
Juni 596.000
Mai 579.000
April 592.000
März 588.000
Februar 565.000
Januar 528.000

2007:

Dezember 545.600

Natürlich ergibt sich unter Einbeziehung aller Jobangebote aller Jobbörsen eine höhere Zahl an offenen Stellen, allerdings gibt es den nicht unerheblichen Effekt der Doppelung ( 1 freier Arbeitsplatz wird in mehren Jobstellen ausgeschrieben. Deshalb denke ich das die Zahl der offenen ungeförderten sozialversicherungspflichtigen Stellen näher bei 150.000 als erheblich höher liegt.

Ein Vergleich der Zahl der Arbeitslosen mit Statistiken vor 2005 ist äußerst schwierig – so gab es vor Januar 2005 keine „Bürgerarbeit“ keine Ein Euro Jobs und die Arbeitslosenhilfe hatte eine komplett andere Grundlage von Bedürftigkeit als das Arbeitslosengeld II.
Die Darstellung eines Vergleich der Arbeitslosenzahlen vor 2005, also vor der Neudefinition der Arbeitslosigkeit, durch das SGB II ab 2005 ansetzt, ist deshalb meines Erachtens unsachgemäß. Die Daten zu den Arbeitslosenzahlen werden seit der Reform des SGB II in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und vielen Medien einseitig tendenziös interpretiert.

Knapp die Hälfte aller Leistungsbezieher nicht als arbeitslos registriert

Zitat:
Arbeit und Soziales/Antwort

Berlin: (hib/MPI) Von den 2007 durchschnittlich 6,348 Millionen Beziehern von Arbeitslosengeld I (Alg I) und Arbeitslosengeld II (Alg II) sind laut Bundesregierung 3,135 Millionen (49 Prozent) nicht in der Arbeitslosenstatistik registriert. Dagegen seien insgesamt 3,213 Millionen (51 Prozent) arbeitslos gemeldet gewesen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (16/8458) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/8131). Außer den Leistungsempfängern habe es noch 686.000 Arbeitslose gegeben, die keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen hätten 82 Prozent Leistungen erhalten. Von den durchschnittlich 1,092 Millionen Alg-I-Empfängern im Jahr 2007 seien 26 Prozent nicht in der Arbeitslosenstatistik aufgetaucht, schreibt die Regierung. 225.000 der Alg-I-Bezieher fielen unter die so genannte 58er-Regel, 25.000 der nicht als arbeitslos geführten Personen hätten an einer Trainingsmaßnahme teilgenommen, 26.000 seien arbeitsunfähig erkrankt und 16.000 seien vermindert leistungsfähig gewesen. Kriterien für die Aufnahme in die Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit seien die Arbeitslosmeldung, die Beschäftigungslosigkeit und die Verfügbarkeit. Danach würden etwa Personen, die arbeitsunfähig erkrankt oder dauerhaft erwerbsgemindert sind, nicht als arbeitslos gezählt, “weil sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen”. Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, waren von den im Jahr 2007 durchschnittlich 5,329 Millionen Alg II-Empfängern 2,473 Millionen (46 Prozent) als arbeitslos registriert und 2,856 Millionen (54 Prozent) nicht als arbeitslos registriert. Eine Zuordnung zu bestimmten Gruppen sei bisher statistisch nur annäherungsweise möglich. Zur Gruppe der erwerbstätigen Hilfebedürftigen (“Aufstocker”) mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 400 Euro zählten demnach 524.000 Personen. Der Gruppe der “Ein-Euro-Jobber” und Teilnehmer an Qualifizierungsmaßnahmen wurden demnach 418.000 der als nicht arbeitslos registrierten Alg-II-Bezieher zugeordnet. Ferner seien 484.000 unter-20-jährige und 312.000 über-58-jährige Alg-II-Empfänger statistisch nicht als arbeitslos geführt worden.

http://www.bundestag.de/aktuell/hib/…08_088/02.html

Beschäftigung wurde seit Januar 2005 wurde vor allem durch folgende Maßnahmen erreicht.

- Genration Praktikum
- 1 Euro Jobs
- Bürgerarbeit
- Pflegassitenten/Pfleghelfer
- Bewachung von Fahrradständern
- Jobs mit ergänzenden ALG II

Zitat:
Pressemitteilung Nr. 340 vom 09.09.2008 -Neue Beschäftigungsformen prägen Arbeitsmarktentwicklung

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute im Rahmen eines Pressegesprächs in Frankfurt am Main mitteilte, hat die Zunahme neuer Beschäftigungsformen die Beschäftigungsentwicklung der vergangenen zehn Jahre in Deutschland maßgeblich geprägt. Zu diesen neuen oder häufig auch als atypisch bezeichneten Beschäftigungsformen gehören befristete oder geringfügige Beschäftigung, Teilzeitarbeit sowie Zeitarbeit. Während die Zahl der Erwerbstätigen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen von 1997 bis 2007 um 1,5 Millionen gesunken ist, stieg die Anzahl der Personen in neuen oder atypischen Beschäftigungsformen in diesem Zeitraum um 2,6 Millionen an. Insgesamt ergibt sich für alle abhängig Beschäftigten eine Zunahme um 1,1 Millionen.

Wie Wolfgang Strohm, Leiter der Abteilung „Gesamtrechnungen, Arbeitsmarkt“ des Statistischen Bundesamtes, weiter mitteilte, ist trotz dieser Entwicklung das Normalarbeitsverhältnis nach wie vor die dominierende Form abhängiger Beschäftigung. Knapp drei Viertel (22,5 Millionen) der 30,2 Millionen abhängig Beschäftigten im Alter von 15 bis 64 Jahren, die nicht in Bildung oder Ausbildung waren, befanden sich 2007 in einem Normalarbeitsverhältnis. Demgegenüber standen 7,7 Millionen Personen in neuen Beschäftigungsformen.

Im Laufe der vergangenen zehn Jahre hat die Bedeutung des Normalarbeitsverhältnisses abgenommen, wenn auch nicht deutlich. 1997 betrug der Anteil der Personen in einem Normalarbeitsverhältnis an allen abhängig Beschäftigten noch 82,5%. Der Anteil hat sich seither um acht Prozentpunkte verringert (2007: 74,5%). Entsprechend stieg der Anteil der neuen Beschäftigungsformen von 17,5% auf 25,5%….

Armut

Hartz IV: Trauriger Rekord bei den Tafeln – Die Tafeln vermuten einen traurigen Rekord: Bis Ende des Jahres werden rund eine Million Menschen die Tafeln besucht haben.

3. Armutsbericht vom 19. Mai 2008 (415 Seiten – 1,53 MB pdf.datei)

Zitat:
Tafeln brauchen mehr Lebensmittelspenden

Es gibt immer mehr Bedürftige für Lebensmittelspenden. Die wachsende Armut in Deutschland bringt die Tafeln zunehmend in Bedrängnis. Diesen Trend bestätigte die Sprecherin des Bundesverbandes Deutsche Tafel, Anke Assig. Vor allem in ländlichen Regionen und strukturschwachen Gebieten werde es zunehmend schwierig, Spenden für die Tafeln zu generieren, sagte sie. Bundesweit versorgen die Einrichtungen rund 800 000 Menschen.
http://newsticker.welt.de/index.php?…pa&id=18397734

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Zensur im globalen Dorf – Das Web und die Meinungsfreiheit
Wann wird Journalismus zur unverantwortlichen Medienkampagne?
Der soziale Abstieg der deutschen Mittelschicht
Ein Volk auf den Weg in die kollektive Armut?

Filminhalt: Wer Medien kontrolliert, kontrolliert auch Meinungen ( ~ 3 Min )


Bericht zur Lage der Nation April 2009

Update 27.04.09 Seit der Umsetzung der neoliberalen Politik aus der die missglückte und fruchtlose Agenda 2010 sowie die vermurkste Hartz IV Reform entsprungen ist. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass durch Wirtschafts und Arbeitsmarktkrisen, soziale Unruhen ausgelöst werden könnten, erheblich gestiegen. Zudem die Obrigkeiten in den ARGEN die Leistungsberechtigten Bürger weiterhin unter verstärkt unter Druck setzen…. z.B….. mit einer sogenannten [...]

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Inflation – Preissteigerung … das Verwirrspiel

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Zur Berechnung der momentanen Preissteigerung nutzt das Statistische Bundesamt einen imaginären Warenkorb, dessen Inhalt nach den volkswirtschaftlich verkauften Gütern zusammensetzt und gewichtet. In allen Medien wird so berichtet, als sei die Preissteigerung identisch mit der Inflationsrate. Das wird insbesondere bei den Vertretern der Wiener Volkswirtschaftstheorie starkt bestritten. Diese Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass sich die Inflation [...]

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Hintergründe der Weltfinanzkrise

Liebe Leser, lassen Sie uns das, was 2009 passiert, einmal aus einem anderen Betrachtungswinkel ansehen: die Weltwirtschaft ist plötzlich in eine Schieflage geraten Millionen Menschen bekommen Angst um die Zukunft ihres Lebens ca. 12 Millionen Menschen sind in Deutschland bereits durch den sozialen Rost gefallen, zusätzliche ca. 11 Millionen stehen vor der Tür, um zusätzlich ihrer Zukunft beraubt zu [...]

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Das Ende des Grundgesetzes

Dietrich Murswiek schreibt in der Printausgabe der SZ über das Grundgesetz, welches seiner Meinung nach im letzen Jahre des Bestehens sei; „schuld daran ist der EU- Vertrag von Lissabon“. Erschütternd ist die naive Betrachtungsweise von Murswiek, der sich erschüttert zeigt dass der Bundestag „über die Wirkung des Vertrages, der geradezu revolutionäre Bedeutung hat“ keine Ahnung hatte, dass [...]

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Nachruf für Bernd

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Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung verweigert

“Wegen der heftigen Konjunkturturbulenzen veröffentlicht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung keine Konjunkturprognose für 2010. Die gesamte Zunft der Wirtschaftsforscher befindet sich nach Ansicht von DIW-Chef Klaus Zimmermann im Erklärungsnotstand, weil sie die Krise nicht in voller Schärfe vorhergesehen habe”, schreibt das Manager Magazin. Zunächst sollte man sagen, dass das DIW sich einreiht in die lange Liste [...]

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Der Staat verdient an Wirtschaftskrise

Die BILD- Zeitung wies heute darauf hin, dass durch ein Jahr Hartz IV rund 1% vom Brutto- Monatsverdienst weniger Rente gezahlt wird. Wenn man diesen Verlust umrechnet, unterstellt man, dass im Durchschnitt jeder Bürger 15 Jahre Rente bezieht, wir von etwa 12 Millionen Beziehern von Transferzahlungen reden wir bei diesen betroffenen Bürgern von einem mittleren Einkommen von 1500 Euro [...]

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Verfassung der DDR

Der Bürger- Buschfunk sagt es immer lauter, Müntefering bestätigte, dass er eine neue erste Verfassung für Deutschland will. Was ist eigentlich der Stand? “Das Ganze leidet darunter, dass wir 1989/90 nicht wirklich die Wiedervereinigung organisiert haben, sondern die DDR der Bundesrepublik zugeschlagen haben”, sagte der SPD-Vorsitzende. “Das ist nicht aufgearbeitet.” Das berichtet n-tv. Staatsrechtler scheinen sich nun [...]

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DD warnt vor Beantwortung ähnlicher Mails

“Liebe Bewerber! Sind Sie schon mude von solchen Briefchen, in dem man Ihnen einen Arbeitsplatz anbietet? Ich weiss das. Deshalb mochte ich zuerst Sie um Verzeihung bitten. Ich habe aber eine freie Vakanz und mochte sie Ihnen anbieten. Wenn Sie noch keinen Arbeitsplatz gefunden haben, schreiben Sie bitte mir an meine E-mail Adresse: xyz@gmail.com *) Als eine [...]

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Was macht diese Regierung richtig?

Falsch globalisiert Falsch: Gesundheit reformiert Falsch: Krankenkassen ruiniert Falsch: Familien saniert Falsch: ausländische Arbeitsplätze erhalten Falsch: … Falsch: … Bürger: wollt Ihr solch eine Leistung mit Eurer Stimme belohnen? Würdet Ihr bei Eurem Arbeitgeber für diese Leistung auch noch belobigt? Pfui – solchen Politikern CDUSPDFDPGRÜNE!

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Kommen 600 Mrd. Kosten auf Bürger zu?

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Bürger – wollt Ihr Freiheit, wollt Ihr wirkliche Demokratie?

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“Hiermit laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ein zu einer Kundgebung mit Schweigemarsch für unsere Freiheit JA zum Grundgesetz! NEIN zum EU-Reformvertrag von Lissabon! Unsere Freiheit ist in Gefahr!” schreibt News4Press.com. Als Quelle zum Aufruf wird angegeben: “PBC – Partei Bibeltreuer Christen Bundesgeschäftsstelle Postfach 410810 76208 Karlsruhe Telefon: 0721-495596 Fax: 0721-494125 E-Mail: info@pbc.de” Inzwischen ist DD ein Mail zugegangen mit folgendem Plakat: Diese Demonstration unterstützt DD [...]

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Wie gesetzeskonform sind Parteien?

“Gauweiler beklagte insbesondere, dass die Fraktionsführung der Union bei wichtigen Themen, etwa der Abstimmung über die Erbschaftsteuerreform, massiv Druck auf Abweichler ausgeübt habe. “Da wurden bis zum Schluss Abgeordnete, die ihr abweichendes Votum bereits angekündigt hatten, in einer Weise geknetet und gedreht, dass es einem schlecht werden konnte.” , schreibt SPON und stellt dar, dass [...]

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Wirtschaftliche Lage – Beurteilung April 2009: dramatischer nachhaltiger Absturz!

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Entlassungswelle bei Milliardären

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Erdbebengebiete in Deutschland

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Die EU nimmt gern Pleitestaaten auf

Als Retter der Welt sollen laut IWF Pleitestaaten den Euro einführen: “Der Internationale Währungsfonds (IWF) empfiehlt einem Zeitungsbericht zufolge den krisengeschüttelten Ländern in Mittel- und Osteuropa, ihre Währungen zugunsten des Euro aufzugeben, ohne formell Mitglied der Eurozone zu werden”, schreibt n-tv. Diese Empfehlung der US- gesteuerten Institution IWF  ist beliebig durchsichtig: Staaten mit riesigen Haushaltslöchern führen den [...]

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Allmählich kommt Krise unten an

Man darf nicht frohlocken, man habe es ja geahnt: “Jeder zweite Beschäftigte in der Automobilindustrie und in der Metallerzeugung ist inzwischen von der Zwangspause bedroht. Allein im März verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit (BA) bundesweit für 670.400 Beschäftigte neue Anzeigen für Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen. Seit Jahresanfang haben die Unternehmen damit für fast 1,7 Mio. [...]

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Die Segnungen der Globalisierung

Am 25. November 2007 schrieb DD bezüglich der drohenden Weltwirtschaftskise: Situation derzeit: “Der US-Ökonom Burda fürchtet gar eine “tiefgreifende Rezession”, wie sie die Welt seit Jahrzehnten nicht erlitten hat.” , “In der Kredit- und Immobilienkrise steht Zehntausenden Hauseigentümern das Schlimmste noch bevor” , dass uns eine viel revolutionärere Situation im Wirtschaftsleben bezüglich der Büroarbeitsplätze noch ins Haus steht, [...]

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Der Schwindel mit der Verschrottungsprämie II

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Update 4.4.2009: Angesichts des Ansturms auf die Abwrackprämie hat Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) Verbraucher davor gewarnt, unüberlegt ein Auto zu kaufen. “Ich kann nur jedem raten, genau durchzurechnen, ob die Inanspruchnahme der Prämie für ihn Sinn macht oder nicht”, sagte zu Guttenberg dem “Focus”. Wie Recht DD hatte!!!!! Zudem: die Millionen Autos, die heute gebaut werden, müssen [...]

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Weltwirtschaft: alles paletti

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In unvorstellbarer Demut und Hochachtung gibt sich der SPIEGEL, das Schlichtblatt der Neoliberalen: “Schlicht im Ton, klar in der Botschaft – der Bundespräsident stimmt die Deutschen auf harte Zeiten ein und warnt die Koalition, das Regieren dem Wahlkampf zu opfern. Was Merkel nicht schafft, gelingt Köhler: Er gibt dem Kampf gegen die Krise einen tieferen [...]

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Köhler – Glorienrede IX

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