Steuerzahler, öffnet den Geldbeutel!
“In einer dramatischen Rettungsaktion bereitet sich die Regierung Bush jetzt mehreren Zeitungen zufolge darauf vor, die riesigen Finanzinstitute Freddie Mac und Fannie Mae komplett zu übernehmen. So soll ein Kollaps des Kreditmarkts verhindert werden”, schreibt der SPIEGEL.
Schnell die Fakten:
- “Als staatsnahes Unternehmen erhält Fannie Mae allerdings erstklassige Bonitätsbewertungen von den Ratingagenturen”, Wikipedia.
- 5,3 Billionen Dollar Immobilienkredite vergeben; ( Hinweis: das ist die Summe, 5300 Milliarden = 3700 Milliarden Euro ).
- “Fannie und Freddie versorgen den Hypothekenmarkt mit einer enormen Liquidität” und “ohne sie wären die Zinssätze bei Hypotheken deutlich höher”, schrieb Mark Vitner, leitender Volkswirt bei Wachovia Corp. in Charlotte, North Carolina, in einer Mitteilung an seine Kunden. “Die Rettungsaktion gilt dem Immobilienmarkt und der breiten US-Wirtschaft” … Die beiden Hypothekenfinanzierer haben bereits rund 20 Mrd. Dollar eingeworben, um ihre Verluste auszugleichen”, schreibt Börse-Express.
- “Ende September werden 234 MRD USD Anleihen fällig, die vermutlich nicht mehr refinanziert werden können”, schreibt ein Leser in Wallstreet online.
Wenn diese Finanzkrise so fortgesetzt wird, dann wird Frau Merkel mit betroffenem Gesicht der ARD und dem ZDF, also dem Staatsfernsehen, mit Betroffenheitsmine dem deutschen Volk erklären: “Die volkswirtschaftlichen Eckdaten zum zweiten Quartal 2008 haben die Folgen dieser verheerenden Wirtschaftspolitik wieder einmal mit aller Deutlichkeit gezeigt. Nur schaut kaum jemand mehr hin. Klar, dass das Wachstum des BIP mit minus 0,5 Prozent negativ war, das war vorab schon bekannt, und alle Beschwichtiger hatten uns schon beruhigt, das sei nur eine unvermeidliche Reaktion auf die verzerrt hohe Wachstumsrate des ersten Quartals. Dass die Nettolöhne pro Kopf gegenüber dem Vorjahr wieder um ein Prozent gesunken sind und der Konsum privater Haushalte dementsprechend im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent abgerutscht ist, interessiert kaum jemanden“, was ein Leser in Wallstreet online schreibt.
Aber die Krise ist ernster, als eigentlich gedacht:
- Von den 5300 Milliarden Dollar sind geschätzt ca. 30% faule Kredite, also ca. 1.800 Milliarden Dollar oder 1.250 Milliarden Euro
- 20 Milliarden Dollar sind gerade einmal 1 (!) Prozent der fehlenden Summe.
Konsequenz: die Amerikaner werden die Notenpresse anwerfen müssen. Die derzeitige Dollaraufwertung erscheint somit unter einem anderen Licht: Nichtamerikaner sollen zum Dollar gelockt werden, der danach wie ein Stein fällt, vielleicht im Oktober, einem beliebten Monat für Börsenprobleme?
Über eines sollte man sich klar sein: die Amerikaner lassen die Welt dafür bitter bluten, dass sie eine fulminante Verschuldungsprosperität haben. Es ist in dieser Welt ja auch niemand, der sich mal die Amerikaner zur Brust nimmt und ihnen deutet, es geht so nicht weiter! Statt dessen gibt es nur Speichellecker, die voller Willfährigkeit die Finanzkrise mit verursachen.
Es ist übrigens nicht ganz auszuschließen, schaut man sich die Verschuldung in den westlichen Ländern an, dass alles in einem riesigen Zusammenbruch endet, um als westliche Einheitswährung, schuldenlos, wieder von Neuem anzufangen. Konsequenz: jeder, der heute gespart hat und sein Geld anlegte, der wird das Opfer dieses Kapitalismus sein!




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Hallo..
Ich kann nicht sagen obs 100% dazu passt.. aaaaber:
Hatte gestern eine WELT vom MI in der Hand in der so nebenbei angedeutet wurde, dass der Anteil der Millionäre weltweit massiv am Steigen wäre. Allein in D wären es im Erfassungszeitraum über 21% MEHR Millionäre in “diesem unserem Lande” gewesen.
Leider wurden keine Zahlen zum Vergleich dagegen gesetzt, wieviel neue Arme es in Deutschland im glechen Zeitraum gegeben hat. Ich fürchte allerdings, das deren Anzahl auch überproportional gestiegen ist…
Gruss!
–DG-
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hier kann jeder sehen – der sehen will – wie unsere Finanzelite ihre “Werte” schafft. Das hier jetzt die Teile aus US-Land durgekaut erden, ändert ncihts am System.
mfg zdago
Ja Doc,
die Zahl der Millionäre um 21 % gestiegen.
422.000 deutsche Großverdiener.
Chemnitzer Forscher: 278 Euro an Hartz IV reichen!
Heute auch zu nachzulesen in der NRZ auf der Titelseite: http:www.derwesten.de
Welch ein Hohn für die einfachen Bürger!
Wer aber nicht weiter zusehen möchte, wird etwas dagegen tun!
Konsumverweigerung!
Kauft wirklich nur noch das Allernötigste. Allen Luxus laßt liegen, auch wenn es schwer fällt.
Die verführerische Werbung, auch Eurer TV-Lebenserhaltungsmaschinen,
sind die Taschenfüller dieser Millionäre, aber nicht Eurer Geldbörsen!
Nicht nur sagen, wir können ja eh nichts dagegen tun!
Es muß auch mal etwas getan werden.
Mamamia