Der verkaufte Patient, Renate Hartwig
Rezension zu Renate Hartwigs Buch „Der verkaufte Patient” von Dr. M. Peters
Das Buch der Autorin Renate Hartwig ist ein Blattschuß!
Wie gut, dass es Menschen wie sie gibt, die so klar, ehrlich, unmissverständlich und vor allen bürgerverständlich, Licht in das Dunkel dieses komplizierten Gesundheitssystems bringen.
Was Renate Hartwig da zu Tage fördert ist erst die Spitze des Eisberges, doch die ist schon schrecklich genug.
Enttarnt wird ein verlogenes undurchsichtiges System, das schamlos die Bereicherung Dritter an den „Gesundheitsmilliarden” ermöglicht und die Patienten und Ärzte gnadenlos ausnimmt.
Das Sondergesetzbuch, (Sozialgesetzbuch V) das den Bürgern ihre Grundrechte entzieht, sie zum Spielball willfähriger Politik macht und der Ungerechtigkeit und Ausbeutung Tür und Tor öffnet, bringt die Autorin erstmals dem „normalen” Bürger ins Bewusstsein gebracht.
Wie wohltuend für Ärzte. Endlich kein Ärztehasserbuch, kein verlogenes Expertengehabe und keine lügnerische Verleumdung. Endlich die Wahrheit! Endlich das Einsehen, dass Ärzte und Patienten eine seit Jahrtausenden gewachsene Einheit bilden und sich gemeinsam wehren müssen.
Sie hat nun mächtige Feinde, die Frau Hartwig. Es ist zu erwarten, dass die Profiteure dieses Gesundheitsmilliardenspieles mit übelsten Tricks aufwarten. Eine Rufmordkampagne dürfte dabei noch das geringste Problem sein.
Wenn schon im Vorfeld des Erscheinen dieses Buches und der Patientengroßkundgebung im Münchener Olympiastadion, die CSU solche Register zieht, wie die Beeinflussung der Medien und des Benediktinerordens, mit dem Ziel die Veranstaltung zu torpedieren, dann ist das ein ernstes Signal.
Es ist der Beweis für das Zusammenbrechen unserer Demokratie.
Es ist der Gipfel an Verlogenheit, wenn Frau Stewens nach der erfolgreichen Veranstaltung verlautbaren lässt, sie begrüße diese Veranstaltung, denn sie und die CSU hätten sich schon immer für die flächendeckende Hauarztversorgung eingesetzt.
Wenn schon im Vorfeld des von Renate Hartwig begründeten Patientenbürgerengagements zum 111. deutschen Ärztetag in Ulm im Mai diesen Jahres, der bayrische Rundfunk eine Verleumdungssendung gegen Patientenvertreter (u.a. Renate Hartwig) und Hausärzte (bayrischer Hausärzteverband) bringt (funkstreifzug vom 18.05.08) um angebliche neutrale Beratungsstellen (natürlich von Beitragsgeldern und BMG-legitimiert = Landesverbraucherzentralen) zu den wahren Patientenvertretern zu erklären…….dann liebe informierte Leser weiß man, was die Stunde geschlagen hat.
Wenn auf diesem 111. deutschen Ärztetag zum zweiten Mal in Jahresfolge mit deutlichen Worten die elektronische Gesundheitskarte von den Ärzten abgelehnt wird, und das BMG über den Ministeriumssprecher Andreas Deffner folgende Stellungnahme veröffentlicht: „Wir begrüßen die konstruktive Mitarbeit der Ärzteschaft”, sagte …..dann liebe Leser wissen Sie, Ärzte und Renate Hartwigs Patienteninitiative haben die Politiker empfindlich getroffen.
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns und hochrangige Politiker der CSU haben nicht nur versucht, die bayrischen Hausärzte vor Nürnberg am 30.01.08 zu kriminalisieren. Auch die Autorin wurden bedroht.
Renate Hartwig hat Recht. Das einzige Mittel gegen diese “Mafia” ist Transparenz. In Ihrem Buch deckt Sie die Euphemismen auf, die die Bürger über die wahren Ziele der Gesundheitspolitik täuschen.
Das Kapitel „Tante Ella” ist besonders erhellend. Ich habe mich köstlich amüsiert. Es ist so ein Wohl-wehe-Amüsement…man weiß einfach nicht ob man lachen oder weinen soll. Die Tränen laufen jedenfalls.
Ich fasse es hier noch einmal kurz zusammen, das, was alles sagt
Auszug aus dem Kapitel „Tante Ella und das System” S.185
“Wenn Sie Beschwerden im Kopf haben, dann drücken Sie die 1…..Sie haben die 1 gedrückt- wenn Sie nun Beschwerden im Hinterkopf haben, dann drücken Sie die 4. Sind die Beschwerden aber im Vorderkopf, dann drücken Sie die 7…..
Wenn Du dann endlich den Casemanager hast, Tante Ella, dann darfst Du ihm Deine Gesundheitsnummer sagen….er wird Dich ins MVZ (medizinische Versorgungszentrum) der nächstgrößeren Stadt schicken, zur Firma Healthy-Pop-Wealthy. Er ruft für Dich die Ambulanz der Healthy-Pop-Wealthy-Partnerfirma SANA-ZACK-Mobil.
Wenn Du dann ins MVZ kommst, Tante Ella, findest Du einen Healthy-Pop-Wealthy-Arzt mit dem Healthy-Pop-Wealthy-Käppi, der dir ein Mittel der Partnerfirma Healthy Pharm verordnet, woraufhin Dich Sana-Zack-Mobil zur Partnerapotheke APO-SANA bringt.
Am nächsten Tag, Tante Ella, bringt Dich SANA-ZACK-Mobil in das Diagnosezentrum HEALTHY-Resort.
“Und was ist mit der Kasse? Bezahlt die das?…..”
Ich will es kurz machen Tante Ella. Es kostet Dich ein paar Tausend Euro, die Du vielleicht gar nicht hast.Der nette Casemanager verschafft Dir sogar einen günstigen Kredit bei der SANA & SANELLA Bank.
Schließlich, wenn Du noch ein Häuschen hast, wirst Du zur finalen Pflege in eines dieser feinen ST.-SANA-Seniorenheime vermittelt. Sonst mußt Du zur Arbeiterwohlfahrt, zur Caritas oder zum Paritätischen Wohlfahrtsverband.Und, liebe Tante Ella, wenn die noch ein Stück weiter sind mit ihrem hilfreichen Firmenverbund und der integrierten Versorgung, gehört eines Tages auch noch ein Bestatter dazu.
Der Fassungslosigkeit des Lesers setzt Renate Hartwig das Beispiel ihrer Zivilcourage entgegen. Als Organisatorin der bisher größten deutschen Patientenprotestveranstaltung im Olympiastadion am 06.07.08 in München hat sie 28.000 Menschen zusammengebracht.
Haben Sie in den Medien etwas davon gehört? Nein?
Lesen Sie das Buch, solange es noch auf dem Markt ist.
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DD hatte sich für diese Münchener Veranstaltung eingesetzt, die wirklich überaus erfolgreich war. Sowohl vorher als auch nachher hat sich DD in der Presselandschaft umgeschaut: Ebbe – nichts – totgeschwiegen. So geht man mit missliebigen Systemkritikern um! Wacht endlich auf und macht Widerstand zur Pflicht.
Renate Hartwig ist eine Kämpferin für uns Patienten!







Woos? 06.07.08??
Heut is doch erst der 22.6.!!
@Olympiastadion am 06.07.08 in München
ja Peterle, irgendwie finde ich es auch verständlich! Obwohl ich vermute, daß das Problem hier vor den Tasten sitzt und das Datum falsch ist.
Ansonsten:
Ich kämpfe mich noch durch: Jörg Blech: Die Krankheitserfinder : Wie wir zu Patienten gemacht werden
Für mich äußerst schwer zu lesen, ich komme nur seitenweise vorwärts.
mfg zdago
da scheint ein Tippfehler drin zu sein, den 06.07.08 haben wir doch noch vor uns?
siehe Textstelle…..
Der Fassungslosigkeit des Lesers setzt Renate Hartwig das Beispiel ihrer Zivilcourage entgegen. Als Organisatorin der bisher größten deutschen Patientenprotestveranstaltung im Olympiastadion am >>06.07.08<< in München hat sie 28.000 Menschen zusammengebracht.
Haben Sie in den Medien etwas davon gehört? Nein?
Liebe DD- Leser: ich möchte Ihnen ein großes Kompliment machen: hier wird ernsthaft gelesen und nicht nur drübergeschaut! Ich hätte es in der Intensität nicht vermutet.
Sie alle haben natürlich Recht: es war der 7.6.2008; kann ja immer mal in der Eile passieren. Also: verzeiht!
Siehe dafür hier: http://www.deutschland-debatte.de/2008/06/12/vom-deutschen-gesundheitswesen-xi/ und gern stelle ich folgenden Brief noch hier ein:
Frau Staatsministerin Nachrichtlich:
Christa Stewens Hausärzte Bayerns
Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und Sozialordnung,
Familien und Frauen
Winzerer Str. 9
80797 München
Sehr geehrte Frau Ministerin Stewens,
in meiner Eigenschaft und in meiner Pflicht als Vorsitzender des BHÄV habe ich eine Musterklage gegen die Kostenbewertung des EBM 2000 plus geführt. Aus rechtlichen Gründen musste ich diese als Praxisinhaber einreichen. Bei der mündlichen Verhandlung waren im Gerichtssaal außer dem Richter und meinem Anwalt nur Mitarbeiter der KVB und der KBV anwesend. Dennoch waren meine Daten – natürlich mit einer gezielten Verzerrung – einige Tage später unter der Überschrift „Der gierigste Arzt Bayerns“ in der Bild-Zeitung zu lesen. Diese Daten wurden einem Journalisten der Bild-Zeitung übergeben, der früher für die Ärztezeitung gearbeitet hat und weiterhin – natürlich gegen Honorar – Veranstaltungen der KV moderieren darf.
Kurz daraufhin erschien auf der Titelseite des CSU nahen Wochenblattes meines Landkreises ein weiterer Schmähartikel desselben Inhaltes gegen mich.
Dies war nur die Einleitung, es kommt noch besser:
Wie Sie wissen, war ich 2004 noch stellv. Vorstandsvorsitzender der KVB. Vor zwei Wochen musste ich nach nur kurzem Abstand eine erneute Steuerprüfung über mich ergehen lassen. Als ich den Prüfer nach dem Grund dieser erneuten Prüfung befragte, erzählte er mir, dass dem Finanzamt Kelheim eine genaue Auflistung meiner KV-Bezüge des Jahres 2004 vorliegt. Da diese Auflistung keinen Eingangsstempel und auch kein Handzeichen trägt, müsse es seiner Meinung anonym dort abgegeben worden sein. Dies war wohl auch der Anlass dieser erneuten Steuerprüfung.
Meines Wissens können nur Personen in leitender Funktion in der KVB an solche Daten herankommen. Da beide Beispiele deutlich zeigen, dass man alles daran setzt, meine Existenz zu vernichten sowie meinen Ruf zu zerstören und es sich hier um einen eklatanten Verstoß gegen den Datenschutz handelt, fordere ich Sie auf, umgehend eine Untersuchung dieses letzteren Vorganges unter Heranziehung eines externen EDV-Sachverständigen anzuordnen. Da alle Zugriffe auf persönliche Daten in der EDV der KVB gespeichert werden und auch nur ein sehr begrenzter Personenkreis für diese Tat in Frage kommt, dürfte die Aufklärung dieser gravierenden Datenschutzverletzung nicht schwer fallen.
Sehr geehrte Frau Ministerin Stewens, dem lesenswerten Buch von Frau Renate Hartwig, „Der verkaufte Patient“, ist folgendes zu entnehmen:
Die KVB gründete am 19.12.2006 und 19.04.2007 drei Gesellschaften:
1. Die Gediselect-Dienstleistungs-GmbH mit einem Stammkapital von 570.000 Euro (19.04.2007)
2. Die Gediselect GmbH & Co. KGaA mit einem Grundkapital von 50.000 Euro. Es wurde jedoch bereits am 19.12.2006 der Beschluss gefasst, das Grundkapital auf 4,6 Millionen Euro zu erhöhen. (19.12.2006)
3. Die Gediselect-Beteiligungs-GmbH als Komplementärin der KGaA, mit einem Stammkapital von 50.000 Euro. (19.12.2006)
Am 22.05.2007 richtete unsere Anwältin bezüglich Gediselect GmbH eine Anfrage an Sie, nachdem der Vorstandsvorsitzende der KVB unser diesbezügliches Schreiben nicht beantwortet hatte. Die Anfrage unserer Anwältin bezog sich deshalb nur auf die Gediselect-Dienstleistungs-GmbH mit dem Stammkapital von 570.000 Euro, weil uns zu diesem Zeitpunkt von der Existenz einer weiteren Gediselect GmbH & Co. KGaA mit einem Stammkapital in Höhe von 4,6 Millionen Euro nichts bekannt war. Die Darstellungen der KVB in den Presseerklärungen waren – wohl absichtlich – so undeutlich und verwirrend, dass wir die darin enthaltenen Ausführungen auf die Gediselect-Dienstleistungsgesellschaft GmbH bezogen. Auch der VV der KVB wurde die Existenz letzterer verschwiegen.
Abgesehen davon, dass Sie in Ihrem Antwortschreiben vom 28.06.2007 nicht einmal auf die Frage eingingen, weshalb die KVB für die Gediselect GmbH 570 000 Euro einsetzen durfte, anstatt der sonst üblichen 20 000 Euro, gingen Sie mit keinem Wort auf die Gediselect GmbH & Co. KGaA mit einem Stammkapital von 4,6 Mio Euro ein, Diese existierte zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits ein halbes Jahr. Wussten Sie von dieser nichts? Hat Ihnen der Vorstand der KVB deren Gründung nicht angezeigt? Woher kommen diese 4,6 Mio Euro?
Wissen Sie auch nicht, dass die Gediselect GmbH & Co. KGaA laut obigem Buch mit Beschluss vom 21.02.2008 in die Bonacur GmbH & Co. KGaA umbenannt wurde? Nach diesem Buch wurde der Name Bonacur am 05.03.2008 beim Patentamt in München als Wortmarke angemeldet. Inhaber der Marke sind die drei Vorstandsmitglieder der KVB Dr. Munte, Dr. Schmidt und Herr Bittner – alle drei mit Wohnsitz bei der Privatadresse des Herrn Dr. Munte.
Weshalb hat der Vorstand der KVB die Gediselect GmbH & Co. KGaA umbenannt und weshalb hat er diesen neuen Namen nicht auf den Namen KVB, sondern auf die Namen der Vorstandsmitglieder persönlich eintragen lassen?
Diese und einige Fragen mehr möchten wir von Ihnen als die zuständige Rechtsaufsicht über die KVB beantwortet haben, da wir hier die Vorbereitung zur unerlaubten persönlichen Bereicherung des Vorstandes der KVB nicht ausschließen möchten. Deshalb fügen wir diesem Schreiben einen Fragenkatalog bei, den wir für Interessierte auch auf unserer Homepage veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüßen
W. Hoppenthaller
Verfasser:
Dr. med. Wolfgang Hoppenthaller
Landesvorsitzender
stellv. Bundesvorsitzender
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DD- Anmerkung: warum, um Himmels Willen, setzen Sie sich nicht der Bertelsmannisierung des Gesundheitswesens auseinander? Wollen Sie alle das amerikanische oder britische Krankheitswesen?
Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: ich bin kein Mediziner, in meiner heutigen Familie ist kein Mediziner, ich habe ein “einfaches” Interesse an diesem Thema als Kunde, als Patient, der ( noch ) an seinem Leben hängt und nicht um das Gegenteil betteln will!
@und nicht um das Gegenteil betteln will!
Und heir haben sie das kurzfristige Ziel genau erfaßt. Die geplante nächste Stufe ist es, die Bevölkerung umfassend abhängig zu machen. Jeder soll akzeptieren, daß er von der Finanz-Oligarchie und ihren politischen Handlangern abhängig ist und nur mit täglichem Bitten sein leben erhalten kann. Zusammen mit der umfassenden Individualisierung sind dann die Voraussetzungen geschaffen, die Bevölkerung nach Belieben zu reduzieren. Und mit einem feinen, gengesteuerten Gift wird es sich auch unauffällig machen lassen, und bei Notwendigkeit jedem beliebigen in die Schuhe schieben.
Oder haben sie gedacht, die Südafrikaner hätten als einzige an gen-optimierten Viren usw. gearbeitet. Und mit der passenden Gen-Datenbank läßt es sich ganz nach Anforderung auf Rasse, Familie oder Einzelperson optimieren. Und da man zum Nachweis ganz spezifisches Wissen und spezielle Instrumente braucht, ist es in Bezug auf die justiz sogar entdeckungssicher!
mfg zdago
Diese Ärztedebatte ist zwar nicht was mich jetzt im Kern beschäftig, aber es gibt ja noch genügend Baustellen ähnlicher Art, bzw. das große Rad an dem die Finanzelite dreht hat viele Zähne.
Greifen wir mal den hier gefallenen Begriff der Bertelsmanisierung auf, so kann kann man diesen vereinfacht auf Medienmacht reduzieren und wenn dann noch etwas Resthirn funktionsfähig ist auf Privatfernsehsender und Bildzeitungsschlagzeile.
Jenseits dieses Hirneinsatzes wird die Luft allerdings zunehmend dünner, bzw. dort wiederum tummeln sich auch wiederum gespaltene Persönlichkeiten, die die verschiedensten Kanäle bedienen. Letztendlich bleiben für den Patienten kaum Fürsprecher übrig.
In Ihrem Buch schreibt Frau Hartwig, daß es letztendlich nur um die Renditebefriedigung der Kapitalgesellschaften geht, womit Sie absolut recht hat.
Dazu möchte ich mal einen Blick auf den Zahnradzahn Altersvorsorge werfen. Auch hier geht es um Geld, aber das Thema Geld ist hier im Gegensatz zum Thema Patient praktisch die Überschrift, also nicht versteckt!
AWD-Chef Carsten Marschmeyer sagte auf der Hauptversammlung 2005 in Hannover. Eine Aussage, die spiegelbildlich für die menschenverachtende Arroganz dieser sogenannten Finanzelite zu werten ist. Er sagte:
„Die Altersversorge steht vor dem größtem Boom den die Branche je erlebt hat. Die Verlagerung von der staatlichen zur privaten Altersvorsorge ist ein Wachstumsmarkt über Jahrzehnte. Man kann zwar nicht überblicken wie sich der Anstieg der privaten Altersversorgung präzise ausgestaltet. Es ist jedoch so, als wenn wir auf einer Ölquelle sitzen. Sie ist angebohrt, sie ist riesig groß und sie wird sprudeln.“
Dazu braucht man doch wohl keine weiteren Kommentare! Wo Ölpreise hinführen, hat wohl jeder mittlerweile mitbekommen. Da ist doch klar, daß jede irgendwie erreichbare Ölquelle angebohrt wird.
Ob diese Ölquelle heißt, Gesundheitsreform, Altersvorsorge, Wasserprivatisirung, genmanipuliertes Saatgut, oder was es da sonst noch gibt, sind alles Zähne dieses großen Zahnrades.
Damit könnte ich jetzt hier meinen Kommentar abschließen, weil über die Aufregung darüber hinaus, wird selten weiter gedacht und würde hier auch die Zeilen sprengen. Aber wer weiter denken will, der gehe mal auf Wikipedia.de und gebe ein das Wort „Brasilianisierung“ und lese die Beiträge unter Referenzen.
Und das sind bei Gott, keine theoretischen Modelle, sondern wir stehen mit beiden Beinen schon mitten drin.
Letztendlich geht es darum, sich ein Recht auf die Recurcen des anderen anzueignen. Ein Recht, daß durch Macht, erschlichen, ererbt oder durch Privilegien ausgeübt werden kann. Früher hatte man dies Recht bevorzugt durch einen Waffengang geltend gemacht und den Verlierer zur Tributzahlung gezwungen. Heute geschieht das selbe, nur mit viel ausgefeilteren Mitteln. Schließlich muß ja auch daß Brainstorming zehntausender best ausgebildeter Menschen sinnvoll genutzt werden.
Und unsere Medien- und Werbewelt suggeriert uns fast stündlich: Auch Du darfst als großer Gewinner an den Renditen der Finanzmärkten mit dabei sein. Und so ist diesem System von vornherein die Absolution sicher!
[...] Der verkaufte Patient, Renate Hartwig [...]
Bemerkenswerte Frau!!!Sie hat voll und ganz recht.. mit all Ihren aussagen.
Als chronisch Kranker Patient weiss ich wovon ich rede. Dieses Buch beschreibt das System wie es ist. Ungerecht, intransparent und mafiös. Das Buch ist sehr gut recherchiert. In Wirklichkeit ist es noch schlimmer als im Buch beschrieben. Es trifft den Nagel auf den Kopf. Ich bedanke mich bei FrauRenate Hartwig für Ihren Einsatz ,für alle Patienten und unsere Ärzte. Bitte lesen Sie alle dieses Buch, stellen Sie zuhause Ihre Politiker zur Rede und erzählen Sie auch Ihrem Arzt, dass Sie verstanden haben, was los ist. Nur wir gemeinsam mit unserer Stimmgewalt können zu einer Umkehr führen und uns helfen. Ich wünsche mir, dass viele Menschen dieses Buch lesen und aufwachen. Nur Ärzte und Patienten zusammen in breiter Front können uns alle noch vor dem Schlimmsten bewahren.
Mehr Infos auf : http://www.patient-informiert-sich.de/ Der verkaufte Patient, von Renate Hartwig