Pflichtarbeitsdienst für Arbeitslose
Hatten wir das nicht alles schon einmal? Diesmal angeregt über ein Gutachten des Institutes zur Zukunft der Arbeit (IZA).
Ursprünge
“Die Idee eines nationalen Pflichtarbeitsdienstes hatten die nationalsozialistischen Machthaber aus Bulgarien übernommen, das in einer dem Deutschen Reich vergleichbaren Situation bereits 1920 einen Pflichtdienst eingeführt hatte, zu dem pro Jahr 30 Prozent der Bevölkerung herangezogen wurden, um gemeinnützige Arbeiten zu verrichten … Ab dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Reichsarbeitsdienst auf die weibliche Jugend ausgedehnt”, schreibt Wikipedia.
Heute
Nun heißt es über Barleben, ein Versuchsort für ein Projekt. Wenn es funktioniert, könnte Barleben Modell für ganz Deutschland werden :
- Gemeinnützige Arbeit statt Hartz IV
- Die Arbeitslosen … arbeiten deshalb inzwischen in staatlich finanzierten gemeinnützigen Jobs
- Bürgerarbeit, Bürgerarbeiterin, Bürgerarbeiter
- für wen keine Arbeit gefunden werden kann, wird in die Bürgerarbeit übernommen
Ergebnis der Politiker
“Das hat Glos so sehr beeindruckt, dass sein Ministerium jüngst forderte, Bürgerarbeit in ganz Deutschland einzuführen”, schreibt der Berliner Tagesspiegel mit sichtbarer Begeisterung. Die Politiker werden sich über die mediale Begeisterung wahrlich freuen: “Dank der intensiven Betreuung der Arbeitslosen konnte die Erwerbslosenquote in Barleben schon wenige Monate nach der Einführung des Modells von ursprünglich mehr als acht Prozent auf rund drei Prozent gesenkt werden. Inzwischen hat sie sich bei etwas mehr als vier Prozent eingependelt – nach gängiger Definition ist das schon Vollbeschäftigung”, so der Tagesspiegel!
Über so viel Unverfrorenheit und Verkennung der Tatsachen muss man nur den Kopf schütteln: das ist das Umerziehungslager Deutschland life!
1. Betreuung durch BA
Die wirklich Arbeitslosen in allen Städten empfinden es als Hohn, wenn von einer “intensiven Betreuung der Arbeitslosen” gesprochen wird. Sie werden, das zeigen die vielen Anrufe bei bmautor, abgeschoben, sinnlos in Beschäftigungsprogramme gesteckt, weil diese Art Globalisierung die einfachen Arbeiten, die es für die unterschiedlichen Bildungsstände und Bildungsfähigkeiten in Deutschland immer geben muss, ausgelagert wurde. Die Politik hat bei gewissenlosen Unternehmern durchgehen lassen, dass sie Arbeitsplätze in Deutschland abbauen und zu Niedriglohnstandorten verlagert haben und immer noch verlagern.
2. Erwerbslosenquote gesenkt
Klar, dass diese Quote gesenkt wurde, wenn es vermutlich hieß, entweder du machst, was wir wollen oder wir streichen dir alle staatlichen Zuwendungen. Das ist das heutige Deutschland!
3. Erwerbslosenquote vier Prozent eingependelt – nach gängiger Definition ist das schon Vollbeschäftigung
Der Tagesspiegel soll einmal die Quelle für diese Definition nennen! Vier Prozent hat vor etwa 15 bis 20 Jahren einen politischen Entsetzensschrei ausgelöst und soll nun Vollbeschäftigung sein? Das ist schlichtweg eine menschenverachtende und neoliberale Informationspolitik zu Diensten der Nachbarn in Berlin, der Bundesregierung! Das ist ein besonderes Beispiel für Willfährigkeits- Publizismus!
4. Kohls blühende Landschaften kommen!
Wer es noch nicht weiß, alles dient dazu, die Bürger dieses Landes zu täuschen:
- Die Zahlen der Arbeitslosigkeit werden durch Neudefinition und durch gesetzliche Regelungen nach unten korrigiert, ganz wie in gelenkten Staaten
- Die Politiker reden nur über Nummern, Prozente, nicht über Arbeitsqualität. So kommt es, dass bereits bestens ausgebildete Bürger zu hochqualitativen Arbeiten mit Mindestlohn herangezogen werden ( und bist du nicht willig, dann brauch ich (Geld)Gewalt ), Arbeitgeber setzen im Osten Dumpingtarife durch
- Null-Euro Jobber: Wie Hartz IV-Empfänger zu kostenloser Arbeit gezwungen werden
- Immer mehr Arbeitnehmer unzufrieden mit Entlohnung
- Sie sind die Verlierer der weltweiten Verflechtung: Unter der Globalisierung haben in Deutschland vor allem gering qualifizierte Arbeitnehmer zu leiden. Ihr Arbeitsplätze werden verlagert – und nicht ersetzt; Frage an alle: meint man, aus Facharbeitern nun alle (!) Ingenieure machen zu können, eine Idiotie!
- Qualifiziert und arbeitslos, hier nur eine Internetseite von vielen Berichten!
- Dank der neuen Bürgerarbeit werden blühende Landschaften kommen!
Nein. liebe Leser, die Moral dieser Politikerkaste ist verkommen bis zum Letzten! Es wird ständig dem Esel ( Volk ) die Mohrrübe vor das Maul gehalten, es wird die Hoffnung auf einen kommenden Leckerbissen, Arbeit, besseres Leben, Anerkennung, Ehrerbietung geweckt, als realisiert.
bmautor wartet nur noch auf den Zeitungsbericht, in dem ein gekaufter ehemaliger Arbeitsloser von seinem glücklichen Bürgerarbeitsleben erzählt. Ach ja, wir brauchen ja für die dramatische Steigerung des LKW Aufkommens neue Autobahnen! Ja, so kommen dann die blühenden Landschaften und die versammelte Nachrichtenbranche jubelt!
Politiker: wundert Euch nicht, dass die rechte Szene wächst! Das ist das Ergebnis Eurer Politik, das muss man klar sagen! Wer neoliberal sät, wird braun ernten!
Bitte, lieber Leser: denken Sie zur nächsten Wahl daran, wessen Modell das ist, es ist das Modell von der liebreizenden Frau Merkel, repräsentiert von Glos/CSU!
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Hinweis admin: Ich lösche nicht demokratische Kommentare!




Ein Leben zwischen Resignation und Wut.
Das Bildungssystem in Deutschland macht es möglich , die Konzernmedien machen es möglich. Wenn ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr die Zusammenhänge versteht , kann man sie mit Sprechblasen abfertigen. Gestern bei Anne Will , wieder ein Paradebeispiel der Volksverblödung. Das was man der Linken vorwirft wird dort ungehindert/unkritisch praktiziert. Purer Populismus !! Eine Frau wird eingeladen , die alle Arbeitslosen als Faule abstempelt. Bildbeiträge werden gezeigt um Stammtisch-eindrücke zu verfestigen. Söldner wie Guido Westerwelle stellen selbst einen Oskar Lafontaine in den Schatten. Zitat Guido “50 % der Deutschen zahlen 94 % der Steuern” Geschickt gemacht Herr Westerwelle , das passt gut ins Bild. Die Schmarozer beuten die Arbeitnehmer aus , sagen sie doch gleich das was sie indirekt unterstellen wollen. Hätte er doch mal die Rechnung mit 10 % gemacht und der Einkommensverteilung, aber diese Zahl wäre wohl ungünstig. Würde sie dem Mittelstand doch zeigen, wie ihre Leistung von der Wirtschaft wirklich entlohnt & eingeschätzt wird. Wie einfach wäre es für einen gebildeten Menschen, diese ganze Runde platzen zu lassen. Aber die lädt man lieber präventiv meistens nicht ein, die Gefahr, dass dann doch den ein oder anderen ein Licht aufgeht, wäre zu groß..
Was bleibt mir da noch anderes übrig, als mir meinen Seelenfrieden bei Georg Schramm zu suchen. Ich glaube, wenn dieser Mann aus der Öffentlichkeit verschwunden ist, alle Hagen Rethers, Priols, Schramms dieses Landes durch Raabs, Jauchs und Bohlens ersetzt wurden, dann ist es wirklich Zeit sich als Deutscher zu Fragen, ob Dignitas nicht doch die bessere Alternative ist zum Leben in diesem Land.
Vielleicht liebe Leser von Deutschlanddebatte, verstehen sie meine Verzweiflung nicht ganz. Ich bin 25, Ingenieur aus Franken. Ich lebe in forderster Front, das Verdun an den Stammtischen meiner Heimat habe ich allzu oft erlebt. Ich bin nahezu der einzige aus meiner Region mit Studium und werde von Bauern, Rentnern und der Spießbürgerschaft, der ich selbst entspringe durch ihre Masse mundtod gemacht. Es kostet verdammt viel Kraft Menschen, aufklären zu wollen, die einen als “Gegenargumente” nur die Sprechblasen von Politikern entgegenbringen , diese runterbeten wie die Lehren die Katholischen Kirche im 15 Jh. Für meine Oma ist Frau Merkel die “Friendenskanzlerin”, für meinen einen Onkel sind alle links der CSU/CDU “Kommunisten”, für meinen anderen Onkel/Tante ist das alles egal, sie sind Rentner und ehemaliger Unternehmer, sie wissen, was in diesem Land vor sich geht aber haben aufgegeben und gehen nicht mehr zur Wahl. Aber neben meiner Mutter sind sie die einzigen, die mir Kraft geben, denn immerhin sind es keine Menschen die einfach nur “glauben”.
Vielleicht verstehen sie nun die Überschrift meines Beitrags.
Der Beitrag erweckt in mir die Fragen:
nicht marktwirtschaftlich verwertbar sind bewirtschaften.
Wieviel Sozialismus braucht eine Schiksalsgemeinschaft?
Muß jede Handlung marktwertschaftlich verwertbar sein?
Ich habe hier mal ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Vorschlage:
HIV wird vom Arbeitszwang befreit.
Arbeitswillige erhalten HIV plus x.
Ungenutztes Kapital, und ich meine das aus der Formel Kapital gleich Arbeit plus Boden, wird gemeinnützig bewirtschaftet.
Arbeitswillige, die aufgrund ihrer Weltanschauung
Sie ermitteln den Bedarf und die Bedürfnisse der Schiksalsgemeinschaft.
@Ursprünge – Heute – Betreuung durch BA
Verdammt – da hätte ich fast etwas falsch gelesen. Aber ist das nicht schon ein verboterner Vergleich?
na ja, Gleichsetzen kann ich ja verstehen – aber vergleichen. Wer einen Vergleich scheut, weiß wohl, warum!
Übrigens – die Laufleist in Rot. Ist es Ihnen klar, daß der Umsturz zur Zeit stattfindet. Wenn der Lissabon-Vertrag durch ist, gibt es die alte Banenrepublik nicht mehr, dann ist die nächste Stufe erklommen!
mfg zdago
zdago: “Übrigens – die Laufleist in Rot.” -> ja, nachdem ich einen anonymen Anruf mit einer Warnung verbunden bekommen habe! Was wäre denn, wenn Sie mal eine Internetseite aufmachen würden?
“Ist es Ihnen klar, daß der Umsturz zur Zeit stattfindet. Wenn der Lissabon-Vertrag durch ist, gibt es die alte Banenrepublik nicht mehr, dann ist die nächste Stufe erklommen!” -> ja, dann war’s das mit Deutschland. Und unsere Hymne können wir samt der vielen Dichter und Denker auch einpacken. “Soylent green” ist dann Trumpf!
@4 Pah – ich bin auch so schon auf der Exekutionsliste, da muß ich nichts mehr provozieren.
Für mich stellt sich nur die Frage, ob es ein KSK-Killertrupp sein, wird, oder der Polizist aus der Nachbarschaft, der auf Kommando plötzlich hier auftaucht und abdrückt.
Eigentlich bin ich für den Aufwand der KSK-Schläger nicht wehrhaft genug, deshalb rechne ich eher mit einem Polizeitrupp auf Durchreise. Aber die Listen sind längst fertig – nicht nur der französische Präsident hat seine Exekutionslisten jederzeit vorliegen, bereit zum auslösen.
(Und ehe sie sich über den Franzmann wundern – der hat vor einigen Jahren ganz öffentlich zugegeben, daß ihm seine Geheimdienste regelmäßig eine Liste mit Leuten vorlegen, die ihrer Meinung nach exekutiert gehören, der Präsident muß da nur noch nicken!)
Und nach allem, was ich in den Jahren so beobachtet habe, ist das in allen Ländern für mögliche Veränderungen vorbereitet, auch hier in der Bananenrepublik.
Und hier in unserem geliebten Land steht eine solche Veränderung bevor.
mfg zdago
Hält er sich für derart wichtig
Dem Gegner ´nen Schuß wert zu sein
Nicht ´mal ein Verhartzter
Gäbe sich
Trotz Aufwandsentschädigung
Dafür her