Hot News: "Weil das private Nettovermögen der Deutschen nach Dills Berechnungen bei 8,2 Billionen Euro liegt, kämen die 1,7 Billionen Euro durch eine Abgabe in Höhe von gut 20 Prozent zusammen. Diese müsste allerdings auf jeglichen Besitz erhoben werden – vom Festgeldkonto über das Aktiendepot bis hin zur Immobilie. Weil den reichsten zehn Prozent der Deutschen gut 60 Prozent des gesamten Vermögens gehören, würden sie die Hauptlast bei der Schulden-Weg-Aktion tragen", der SPIEGEL träumt über Möglichkeiten der Schuldenentlastung Deutschlands: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,711589,00.html

Deutschland Debatte - wir wecken auf
wir hinterfragen Aussagen, analysieren Folgen politischen Handelns

Hier erhalten Sie einen Überblick über die tägliche Nachrichtenlage! Klicken Sie hier!
Was interessiert Leser - Umfrage - klicken Sie hier!

Merkel in Wirtschaftspolitik unbedarft

Zusammenfassung: mit allen Tricks wird Schönwetter geredet, wo gerade ein Sturm am Horizont sichtbar wird. Mit massivem geistigen Tiefflug wird dem, was derzeit in der Weltwirtschaft passiert, seitens der Politik begegnet. In unverantwortlicher Weise werden Bürger immer tiefer in ihr Schicksal geritten, damit der Weltmotor nicht noch mehr stottert. Bürger werden zu “Bauernopfer” dieser Weltkrise gemacht.

__________

“Viel Lob und ein Appell: Angela Merkel hat die deutsche Industrie als “Stabilitätsanker der Weltwirtschaft” bezeichnet”, schreibt der SPIEGEL.

Überlegen Sie einmal, was dieser Satz bedeutet! Dieser Satz unterstellt, dass die Weltwirtschaft von Deutschlands Industrie getragen wird. Wer jemals in der Wirtschaft gearbeitet hat, wer die Abläufe und Fabrikplanungen kennt, weiß, dass es wie folgt geht:

  1. für die Budgetplanungen des Folgejahres ermittelt der Vertrieb die wahrscheinlichen Vertriebszahlen der nächsten 5 Jahre
  2. diese Vertriebszahlen werden von den Abteilungen Fertigungsplanung zur Betriebsmittelplanung und Personalplanung, von der Abteilung Materialeinkauf zur Einkaufsplanung, von der Abteilung Logistik zur Transportkapazitätsplanung … gebraucht
  3. Ergebnis dieser Planungen sind Neubedarfe für den Zeithorizont 1-2-3-4-5 Jahre hinsichtlich Maschinen, Anlagen, Einrichtungen, Personalbedarf und daraus folgend ( Geld) Mittelbedarf.

Dieses Konzert habe ich oft genug sowohl als Bereichsleiter als auch als Firmenleiter geübt; nehmen Sie also zur Kenntnis, dass Zentralpunkt IMMER die Absatzplanung ist. Produktionsmaschinen allein generieren keine Wirtschaftsentwicklung! Nur der Absatz von Gütern an den Endkunden generiert Wirtschaftsentwicklung!

Aus diesem Grunde ist ein solcher Satz von Frau Merkel reiner bullshit!

Besonders gerne wiederhole ich auch ein immer wieder genanntes Argument, man sei ja schließlich Exportweltmeister und der Export liefe ja derzeit auch überaus prächtig; daraus könne man sehen, dass die Abschwächung der Weltkonjunktur sich für Deutschland nicht oder kaum auswirke. Herrje, welch ein Unsinn! Sie haben oben in dem Ablauf gesehen, dass die Planungsdaten in den Firmen für den Zeithorizont 1-2-3-4-5 Jahre gemacht werden. Der Abteilungsleiter für die Fertigungsplanung weiß, wie lange der Bestellvorlauf für eine bestimmte Produktionsmaschine ist. Für Standardmaschinen sind Bestellvorläufe überaus kurz, vielleicht im Monatsbereich. Eine Maschinenbaufabrik kann es sich nicht leisten, zu viele Maschinen vom Lager aus zu verkaufen, weil die Kapitalbindung fertiger Maschinen die Rendite schmälert. Das bedeutet, kleinere Einfachmaschinen sind mit einem Zeithorizont von vielleicht 6 Monaten zu bestellen. Wenn also zum Jahresende die 1-2-3-4-5 Jahresplanung fertig ist und eine Kleinmaschine mit Lieferfrist von 6 Monaten bestellt wird, dann kann es schon hinsichtlich des Fertigungsvolumens kaum ein Problem geben.

Viele Maschinen, insbesondere Sondermaschinen, haben einen Planungsvorlauf von zwei umd mehr Jahren bis zur Auslieferung. Wenn man also vorweg plant, dann muss man solche Maschinen schon spätestens 2 1/2 Jahre vor dem erwarteten Produktionsbedarf bei der Maschinenfabrik bestellt haben ( Aufbau, Inbetriebnahme, Schulung der Mitarbeiter, Nullserie ). Das Fatale daran ist dass die Marketingabteilung/Vertriebsabteilung eine überaus hohe Bedeutung zukommt: sie muss recht zuverlässig den zentralen Taktstock schwingen, nach dem sich alle Planungen ausrichten; im Zweifelsfalle muss die Marketingabteilung/Vertriebsabteilung also 2 oder 3 Jahre zuvor mit hoher Zuverlässigkeit die Vertriebsabschätzung machen.

Man sieht, dass die Güte der Vertriebsabschätzung der Kernpunkt ist, was wirklich in der Weltwirtschaft passiert. In der Vertriebsabschätzung sind zufällige Störfaktoren nicht enthalten, insbesondere nicht solche, die eine Langfristwirkung haben. Eine Langfristwirkung kann zum Beispiel eine radikale Änderung des Verbraucherverhaltens aufgrund psychologischer Einflussfaktoren ( Vorsorgeängste, Altersarmutsängste, Sättigungsüberzeugung … ) sein. Tritt also, was ab Herbst 2007 ja deutlich zutage trat, die Finanzkrise ein, in Folge derer die Hypotheken der Hausbesitzer in den USA reihenweise platzen und kaum noch Häuser verkauft wurden und sich dadurch das Nachfrageverhalten von 500 Millionen Menschen änderte, dann hat kaum einer in der Planungs- Prozeßkette damit gerechnet vor – sagen wir einmal – zwei Jahren. Der Fabrikbesitzer hat aber in dem Glauben, der Absatz würde weiter gut laufen, eine neue Maschine mit einer Lieferzeit von 2 Jahren ( plus Aufbau … von 1/2 Jahr ) bereits 2006 für 2008 bestellt. Die Maschinenfabrik hat das Material für die zu in 2008 zu liefernde Maschine im Herbst 2007 bereits eingekauft, eine Auftragsstornierung kann nicht mehr ohne hohe Verluste funktionieren! Also wird, auch wenn diese neue Maschine nicht wegen verminderter Verkaufsprognose nicht mehr erforderlich ist, weitergebaut und ausgeliefert.

Genau diesen Zustand haben wir heute: ja, wir bauen und liefern, als würde die Weltkonjunktur wie vor 2 Jahren prächtig laufen. Es geht gar nicht anders: wir bleiben in Deutschland noch auf einem relativ hohen Auslieferungsniveau. Aber es ist als Zeitprognose nicht entscheidend, wieviel ausgeliefert wird, entscheidend ist, wie die Entwicklung der Auftragseingänge ist. Und genau hier zeigt sich in den Daten, dass sich das Auftragsklima abkühlt: Maschinen, die nicht gebraucht werden, werden auch nicht bestellt.

Übrigens: Wenn ich ein-zwei-fünf Millionen in die Anschaffung einer neuen Maschine stecke, die für Kapazitätsausweitung angeschafft wird, jedoch nicht gebraucht wird, erhöhen sich die Fertigungskosten bei bestenfalls stagnierender Fertigungs- Stückzahl um ca. 200.000 Euro je eine Millionen Investition. Was ist die Folge davon? Zwangsläufig Preissteigerung der Produkte, weil ich bei gleicher Stückzahl höhere Kosten habe. Was ist die Folge davon? Preissteigerungen auf breiter Front! Inflation. Auch die haben wir derzeit.

Am Rande sei bemerkt, dass in einer solchen Situation alles getan wird, die psychologische Stimmung bei den Verbrauchern zu steigern; dazu dienen sicherlich auch Lohnerhöhungen! Es gehört zwar zum Unternehmerritual dazu, Lohnerhöhungen zu verdammen, aber sie wissen auch: Maschinen kaufen keine Maschinen! Zu diesem Zeitpunkt wird alles eingespannt, was unterstützend wirkt:

  • Prognoseinstitute
  • Wirtschaftsexperten, Bankexperten
  • alle Medien, schreibende und Fernsehen
  • beschwichtigende Politiker ( “alles halb so schlimm”, “kleine Delle”, “Leute kauft”, “so billig wars noch nie” und weitere hunderttausend Argumente )

kommt doch alles darauf an, dem Bürger ein X für ein U vorzumachen!

Frau Merkel, dem SPIEGEL- Bericht weiter: “Aber wenn immer noch fast jeder Zweite über 55 Jahren bei der heutigen Lebenserwartung keine Chance mehr in der Wirtschaft hat, dann kann etwas nicht stimmen”, sie fordert also die verstärkte Einstellung von älteren Mitarbeitern.
So viel Unverständnis über wirtschaftliche Zusammenhänge, das glaubt man doch nicht! Wurde sie von Glos nicht gepromptet? Nun geht die Weltwirtschaft schlimmen Zeiten entgegen und die Merkel fordert die Einstellung von Mehrpersonal. Das könnte sie nur dann teilweise durchsetzen, wenn diese Alten zu Armutslöhnen tätig werden. Genau das passiert, wie wir in den letzten Tagen erlebt haben: dramatischer Ausbau des Niedriglohnsektors. Es ist beschämend, wenn die Politiker, auch Merkel, sagen: ‘es sei zwar gelungen, die Zahl der Beschäftigten über 55 Jahren von 40 auf jetzt 50 Prozent zu steigern’, weil das eine total unqualifizierte Erbsenzählerei ist. Die Betroffenen wissen es genau: Sie können sich nichts leisten, sie leben am Existenzminimum in diesem Lebenshaltungsstandard, sie können nichts für die Altersvorsorge aufbauen, sie wissen, dass Altersarmut wahrscheinlich ist. Solch ein Merkel- Satz, geäußert vor Hunderten Wirtschaftführer wird ohne Ende gefeiert, ist jedoch eine geistige Armut, eine beschämend unverantwortlicher geistiger Tiefflug unserer politischen Elite. Ich feiere mit einem solchen Satz die zukünftige Armut der Bürger!

Können Sie vielleicht nun den Satz im SPIEGEL anders einordnen als zuvor, wenn es heißt “Mit Blick auf zurückgeschraubte Wachstumserwartungen für die deutsche Wirtschaft betonte sie jedoch, die Aussichten seien gut, dass Deutschland weniger von der Krise betroffen sein werde als andere Länder”?

Ich weiß, Gegener werden nun sagen, bmautor ist ein Kommunist: Es ist nicht eine temporäre Krise, es ist der innere Widerspruch des Kapitalismus, wenn die Wirtschaftsentwicklung, wenn das Leben der Menschen nur dann funktioniert, wenn sich Privathaushalte verschulden! Aber genau das ist es ja: ohne Verschuldung der Privathaushalte in einer halbwegs gesättigten Wirtschaft mit abgesenktem Nachfrageniveau und Mindereinkommen funktioniert die Wirtschaftsprosperität nicht. Wenn man gestern lesen konnte, dass die Finanzkrise bewirke, dass Kredite wesentlich vorsichtiger ausgegeben werden, dann steckt in diesem Satz eine Zeitbombe: wer genügend Geld zum Kaufen hat, der braucht keine Kredite. Wer aber größere Geldsummen zur Anschaffung braucht, der wird demnächst kaum noch bedient; anders gesagt: die die Finanzmittel haben, brauchen sie sich nicht leihen – sie haben ohnehin alles -, die, die keine Finanzmittel haben, können sie sich nicht leihen, weil sie als zu wenig kreditwürdig gelten.

Die Entwicklung ist bmautor klar: wenn die Nachfrage aufgrund restriktiver Finanzmittelverfügbarkeit an Konsumenten stark nachlässt, kommt auf die Finanzierungsinstitute zweierlei Druck: die shareholder werden höhere Gewinne fordern, höhere Gewinne werden nur dadurch erzielbar sein, dass man ds Risiko erhöht. Der andere Druck entsteht durch die Politik, die durch die verstärkte Verarmung und durch den geringen Verkauf Steuereinnahmeverluste und erhöhte Staatsverschuldung haben wird: die Politik wird hinter verschlossenen Türen die Finanzierungsinstitute zu höheren Risiken anhalten. In spätestens 3 Jahren werden wir wieder den Zustand von 2006/2007 haben; wir werden von einer Finanzkrise in die nächste schlittern müssen!

Dem oft geäußerten Argument, China und Indien werden der Motor für die Weltwirtschaftsentwicklung werden, dem Argument werden wir einen gesonderten Artikel widmen!

15 Reaktionen zu “Merkel in Wirtschaftspolitik unbedarft”

  1. Lemmy Caution

    Die Bedarsplanung von Unternehmen kann durchaus sehr unterschiedlich sein. In vielen Branchen und Bereichen sind die Planungszyklen deutlich kürzer. Es gibt also nicht den “einen” Weg sondern eben konkurrierende Wege.
    Von den angeblichen “Widersprüche” des Kapitalismus wird seit nunmehr 160 Jahren geredet. Wieso war der Kapitalismus vorher so stark und überlegen und soll augerechnet jetzt an seinen angeblichen inneren “Widersprüchen” zugrunde gehen? Wo verschulden sich denn bitte in Deutschland die Privathaushalte? Im Gegenteil SPAREN in Deutschland die Aggregation aller Privathaushalte. Die Privatinsolvenzen sind zwar zu hoch, jedoch machen Sie nur einen Bruchteil aller Haushalte aus.
    Die Importnachfrage steigt ja nicht nur aus Indien und China, sondern auch aus Ost- und Mittelosteuropa sowie aus Rohstoff- und Nahrungsmittelexporten aus Südamerika*, Kanada, Australien und Afrika. Deshalb verwundert es auch nicht, dass der Bedarf an Maschinenbau-Ingeniören weiter steigt.

    * ausgenommen Venezuela, die mehr auf Traktorenfabriken als Joint Ventures mit der sozialistischen Regierung Weißrusslands hoffen :-)

  2. bmadmin

    Leider verstehen Sie nichts von dem, was ich hier schreibe, Lemmy; ich habe, hören Sie bitte einmal zu, von MASCHINENBAUUNTERNEHMEN GESCHRIEBEN. Dass die Eisbude von nebenan, von der Sie reden, kürzere Zyklen hat, das ist hier nicht das Thema, insbesondere volkswirtschaftlich total irrelevant! Ihre einzige Intention ist, zu opponieren, blind. Haben Sie einmal nur in Ihrem Leben eine Firma geführt von ein paar Hundert Mitarbeitern?

    Das nächste Beispiel für Ihre Unbedarftheit: “Wo verschulden sich denn bitte in Deutschland die Privathaushalte?” Haben Sie jemals den Begriff “Privatinsolvenz” gehört? Vermutlich nicht, sonst könnten Sie so einen Unsinn nicht schreiben!

    Auch dieser Satz entspringt einem sechzehnjährigen Geist: “Wieso war der Kapitalismus vorher so stark und überlegen und soll augerechnet jetzt an seinen angeblichen inneren “Widersprüchen” zugrunde gehen”; Wenn Sie soweit dazu in der Lage sind, gehen Sie mal beim Statistischen Bundesamt in GESTATIS und suchen Sei dort einmal die Haushaltssättigung. Sollten Sie nicht fündig werden, kann ich Ihnen gern Nachhilfestunden geben: je Tag 1.600 Euro + Spesen + Hotel.

    Nein, lassen Sie es, ich bitte Sie. Es kostet mich zu viel Zeit, einem 16 jährigen alles zu erklären!

  3. Lemmy Caution

    bmadmin, ich habe noch keine Firma geführt, wohl aber Projekte. Und es gibt sehr wohl Maschinenbauunternehmen mit deutlich kürzeren Laufzeiten. Der Trend geht sogar eindeutig zu kürzeren Produktlebenszeiten. Man denke einfach an Nokia-Handy. Nicht unbedingt Maschinenbau, aber in den internationalen IBM Partner Programmen, an denen ich teilnehme, geht es viel um die Senkung der Release-Zyklen auf 9 bis 15 Monate. Im Maschinenbau sollte es ähnliche Tendenzen geben. Plattformen, Module. Effizienzsteigerungen können wohl auch besser durch ständige Prozess-Verbesserungen als durch monolythische “geniale” Entwürfe.
    Da Ihnen Führerschat ja nun einmal so am Herzen liegt: Wann haben Sie denn ein Unternehmen geführt? In unserem Wirtschaftssystem? Oder in dem anderen?
    Zum Thema Privatinsolvenzen habe ich geschrieben, dass diese nur einen Bruchteil der Privathaushalte betrifft.
    Ihre Tagessätze stehen mit Verlaub für meinen Geschmack in keinen günstigen Verhältnis zu der angebotenen Leistung. Die sind ja noch höher als meine Apothekenpreise! Mit diesen Ideen können Sie vielleicht Die LINKE Wähler überzeugen, aber mich doch nicht. Eine kreative Unternehmerschaft findet immer Märkte an denen es ausreichend Nachfrage gibt.
    Die Verwechselung von Kritik mit “ständigen opponieren” bitte erst nach der Weltrevolution :-)

  4. bmadmin

    Lemmy “Im Maschinenbau sollte es ähnliche Tendenzen geben”, es ist erschreckend mit Ihnen. Sie behaupten einfach ohne Basiswissen. Haben Sie jemals von AFA- Tabellen gehört? Wenn nein, beschäftigen Sie sich damit. Stellen Sie sich die Frage, wie lange die Abschreibungsdauer eines Bearbeitungszentrums ( im Wert von 800.000 Euro ) ist und was Sie mit BM- Lebenszyklen von 9 bis 15 Monate machen?

    “Da Ihnen Führerschat ja nun einmal so am Herzen liegt” -> auch hier WOLLEN sie mich missverstehen. Es geht nicht um Führerschaft sondern um Wissen, welches bei dem komplexen Zusammenspiel in einem Unternehmen ermöglich wird zu erwerben.

    Zu Ihrer Frage nach meinen Vorkenntnissen muss ich Regelungen meines Ausscheidungsvertrages berücksichtigen, den zu veröffentlichen mir untersagt ist, dafür habe ich meine Unterschrift gegeben. Ich war bis vor wenigen Jahren, weniger als eine Hand wird benötigt, Vice President einer italienischen Aktiengesellschaft, also im europäischen System.

    “Zum Thema Privatinsolvenzen habe ich geschrieben, dass diese nur einen Bruchteil der Privathaushalte betrifft.
    Ihre Tagessätze stehen mit Verlaub für meinen Geschmack in keinen günstigen Verhältnis zu der angebotenen Leistung. ” sehr bekannte Konzerne sehen das anders. Ihre Beurteilung interessiert mich nicht. Da Sie auch das nicht kapiert haben: ich habe Ihnen ein Angebot zu Schulung gemacht. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, dieses Angebot auch abzulehnen!

    “Eine kreative Unternehmerschaft findet immer Märkte an denen es ausreichend Nachfrage gibt.”, auch hier wieder ein totales Tolstoy- Loch: etwas mit Nichts und einem großen Rand. Sie verschwenden wirklich meine Zeit mit Ihrem Geplapper.

  5. Lemmy Caution

    Sie machen aus meiner Sicht den Fehler, dass sie ihre Erfahrungen auf andere Bereiche der Wirtschaft verallgemeinern. Volkswirtschaften funktionieren eben einfach nicht wie die Konstruktion ihrer Maschinen.
    Nochmal: Es wird auch im Maschinenbau eine Menge Firmen geben, die Konzepte entwickeln, um sich auf eine verändernde Nachfrage sehr schnell durch Modularisierung, Plattformen, etc. reagieren. Zumindest ist dies in der Software ein, wenn nicht der entscheidende Faktor.
    In den letzten Jahren sind die Preise für Kredite auch auf Grund des Marktzutritts neuer Anbieter auf den deutschen Markt eher gestiegen als gesunken. Meine Bank bietet mir ständig Kredite an.
    Natürlich gestaltet sich die mittelfristige Vorhersage von Kundennachfrage in einem immer größeren und info-Fluß-mässig immer vernetzteren Markt zunehmend schwieriger. Nur wächst der deutsche Maschinenbau um über 5% p.a. und generiert entsprechend viele Arbeitsplätze.
    Mit mehr Anbietern von technologischen Produkten sinken natürlich insgesamt die Gewinnmargen in diesem Bereich. Dafür gewinnen die Produzenten von Rohstoffen und landwirtschaftlichen Produkten. Vielleicht ist das fair. Dagegen unternehmen kann man ohnehin nichts. Käufer-Entscheidungen sind eben Käufer-Entscheidungen.

    Ich hab das ähnlich in meinem Bereich so wahnsinnig oft gehört und deshalb macht es mich wütend:
    - Es gäbe schon für alles eine IT-Lösung (so ähnlich wie ihre Haushaltssättigung-Theorie)
    - Es würde demnächst “alles” in Indien gemacht.
    Folgt man solchen negativen Einstellung, wird es eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

  6. bmadmin

    Belehrungen Ihrerseits brauche ich von einem Greenhorn nicht. Punktum.

  7. veilchen

    Sind das nicht nur geschickte Störmanöver? – Immer mit einem kleinen Hieb in Richtung Ostdeutschland?
    Ich glaube nicht, dass es ernsthafte Auseinandersetzungen sind! – Dafür waren bisher alle Beiträge gleich gestrickt – gleiches Muster!

    Das könnte ein Opfer von Professor NEOLIBERALIS sein. – Armer Kerl – fürs Leben versaut!

  8. Peterle

    Aber es stimmt wirklich! TENDENIZIELL versucht man heute in der Produktion möglichst kurzfristig zu planen, da Preissensitivität sehr hoch (die Leute kaufen lieber Schrott wenn es dafür ein ganz bisschen billiger ist), Nachfrage sehr volatil und Produkt-Lebenszyklus ebenfalls ungewiss. Der moderne Betriebswirt baut tendenziell lieber keine soliden, teuren Betonhallen für die effiziente und störungsfreie Produktion in den nächsten 20 Jahren, sondern greift lieber zur angemieteten ehem. Schweinestall-Ruine, um mit notdürftig Instand gesetzten Schrottmaschinen das Produkt zu bauen, was JETZT am Markt funktioniert. Ziel in der Produktentwicklung und der Produktionsplanung ist aufgrund des vermuteten Absatzrisikos die “möglichst hohe Wertschöpfungstiefe, aber bitte möglichst Investitionsfrei” und “Output-Erhöhung nur ohne Risiko”. Das gilt natürlich nicht pauschal für jeden Betrieb oder jede Branche, aber in der Tendenz muss ich das schon so konstatieren. Die Anlagen-/Maschinenbauer als “Neuwagen-Verkäufer” der Wirtschaft sind da vielleicht besonnener als der Durchschnitt, das kann ich nicht beurteilen.
    @Lemmy Caution: In einer aufstrebenden Volkswirtschaft, in der wegen wachstumsbedingtem Kaufkraftzuwachs laufend alles besser wird, mit einer Firma Erfolg zu haben ist halt viel einfacher als in einer voll entwickelten, in es nur noch neu zu entdeckende Marktnischen zu füllen gibt.

  9. bmadmin

    Peterle: “die Leute kaufen lieber Schrott wenn es dafür ein ganz bisschen billiger ist” -> ich habe erkannt, dass dahinter ein wohl durchdachter Mechanismus steckt.
    1. Zölle runter, Grenzen für Waren öffnen
    2. Preis-/Kostendruck erzeugen
    3. Lohnniveau runter
    4. Leute können nur noch Schrottwaren kaufen.

    So läuft die Globalisierung durch einen inneren Automatismus.

    “Der moderne Betriebswirt baut tendenziell lieber keine soliden, teuren Betonhallen für die effiziente und störungsfreie Produktion in den nächsten 20 Jahren, sondern greift lieber zur angemieteten ehem. Schweinestall-Ruine, um mit notdürftig Instand gesetzten Schrottmaschinen das Produkt zu bauen, was JETZT am Markt funktioniert.” -> das können Sie nur für einige wenige Branchen machen. Insbesondere denke ich daran, dass kaum ein Kunde, der eine solche Fertigung inspiziert ( Audit ), insbesondere nicht in der Massenfertigung, sich davon angesprochen fühlt, von Qualitätskriterien von ISO 9000 ff, QS 9000, VDA 6, ISO TS einmal abgesehen.
    Mit Schrottmaschinen können Sie auch nur minderwertige Ware bauen; solche Produkte sind ohnehin in ein paar Jahren vom Deutschen Produzentenmarkt verschwunden. Über solche Firmen rede ich in dem Artikel auch nicht! Ebenso rede ich nicht über den Einmannbetrieb mit Eimer und Pinsel.

    “Die Anlagen-/Maschinenbauer als “Neuwagen-Verkäufer” der Wirtschaft sind da vielleicht besonnener als der Durchschnitt, das kann ich nicht beurteilen.” -> das genau ist die Welt, die ich bestens kenne; übrigens: die gesamte Chemiebranche arbeitet auch nicht anders. Die Energieerzeugerbranche hat wesentlich längere Vorlaufzeiten.

  10. veilchen

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir diese Diskussionen hier alle aus unternehmerischer Sicht verlaufen. – Sie dienen nicht dazu, jetzt sage ich es auch mal, “lohnabhängig Beschäftigte” mit einzubeziehen.

    Das Leben besteht nicht nur aus einer Unternehmens- und Politikersicht. – Es wird natürlich daraus resultiert, wenn die Wege wieder geordnet werden, geht es den Arbeitnehmern auch wieder besser.

    Die Menschen müssen aber begreifen, wo und wie etwas Korrektur betrieben werden muss. Man muss sie mitnehmen und man kann ihnen nicht die Sicht des unternehmerischen Denkens einfach überstülpen! –
    Es werden Seminare angeboten für 10 Euro in IRGENDWO angeboten, die die breite Masse überhaupt nicht versteht. Sie wollen nicht hören, wie der moderne Betriebswirt denkt und handelt, sie möchten hören, wie es für sie weiter gehen könnte.

    Diese Seminare sind vermutlich für Fachkreise geeignet. – Bitte verstehen Sie meine Kritik nicht falsch. Sie werden keinen Erfolg bei der breiten Masse erhalten, weil die Leute Sie nicht einmal verstehen.

    Eine andere Frage wäre natürlich die: Wen möchten Sie z. B. hier mit dem Forum ansprechen? - Ich habe den Eindruck, dass Leute wie ich hier total fehl am Platze sind. – Wir werden nicht angesprochen – man stellt die Unternehmenssicht in den Mittelpunkt – es werden mengenweise Daten des Bundestages zugrunde gelegt –

    Ich denke, dass hier der gleiche Fehler gemacht wird, wie ihn die ganze Politik macht. – An der breiten Masse wird vorbei gehandelt. -
    Es ist interessant, einmal dieses WARUM und WIESO zu erfahren, alles einmal zu durchleuchten, aber dann sollte es doch wieder auf einer normalen Ebene weiter gehen.

    Hier etwas typisches:
    das können Sie nur für einige wenige Branchen machen. Insbesondere denke ich daran, dass kaum ein Kunde, der eine solche Fertigung inspiziert ( Audit ), insbesondere nicht in der Massenfertigung, sich davon angesprochen fühlt, von Qualitätskriterien von ISO 9000 ff, QS 9000, VDA 6, ISO TS einmal abgesehen.

    Ich denke, dass so etwas in speziellen Foren erörtert werden könnte, aber nicht dort, wo man die breite Masse erreichen möchte!

    Seien Sie mir bitte nicht böse und fassen Sie das nicht als böse Kritik auf. Das Wissen, über das Sie verfügen, ist bestimmt sehr umfangreich. Es imponiert mir auch, aber es ist nicht dem Vorhaben hier dienlich.

    Oder habe ich alles falsch verstanden?

  11. bmadmin

    Veilchen: “Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir diese Diskussionen hier alle aus unternehmerischer Sicht verlaufen. – Sie dienen nicht dazu, jetzt sage ich es auch mal, “lohnabhängig Beschäftigte” mit einzubeziehen.” -> ich kann Ihre Sicht sehr wohl verstehen. Die Priorisierung auf Unternehmer ist deshalb, weil diese sämtliche Freiheiten hat, nicht jedoch der abhängig Beschäftigte. Was sich in der Wirtschaft bewegt oder nicht, in diesem kapitalistischen System, wird bestimmt nicht mehr von den Bürgern, nicht mehr von den Arbeitnehmern, sondern einzig und allein von den Unternehmern. Daher muss man sich mit dieser Gruppe so sehr beschäftigen.

    Was meinen Sie, durch wen DIESE verdammte Globalisierung aufgekommen ist?

    “Die Menschen müssen aber begreifen, wo und wie etwas Korrektur betrieben werden muss. Man muss sie mitnehmen und man kann ihnen nicht die Sicht des unternehmerischen Denkens einfach überstülpen!” -> nennen Sie eine Partei in Deutschland, die das verbietet.

    “Es werden Seminare angeboten für 10 Euro in IRGENDWO angeboten, die die breite Masse überhaupt nicht versteht. Sie wollen nicht hören, wie der moderne Betriebswirt denkt und handelt, sie möchten hören, wie es für sie weiter gehen könnte.” -> wollen Sie sagen, dass Nichtwissen und Nichtverstehen richtig ist? Wenn Sie auf mein Seminar ansprechen, am Ehesten verstehen, wenn überhaupt, Städter, je mehr ländlich desto weniger. Ich halte es gerade deshalb für richtig, jene Menschen anzusprechen, die von Information und Bildung fern gehalten werden. Ein Schwappenburger Kreisblättchen kann Informationstiefe nicht bieten.

    “Sie werden keinen Erfolg bei der breiten Masse erhalten, weil die Leute Sie nicht einmal verstehen.” -> es ist Ihnen unbenommen, so zu denken. Sie scheinen hellseherische Fähigkeiten zu haben.

    “es werden mengenweise Daten des Bundestages zugrunde gelegt” -> das ist so nicht richtig, es werden Daten von staatlichen Behörden, BA, Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank … zugrunde gelegt. Wer sich nicht mit Daten abgeben will, der kann nur polemisieren; das will diese Seite nicht. Wenn Sie das erwarten, dann sind Sie tatsächlich falsch hier.

    “Es ist interessant, einmal dieses WARUM und WIESO zu erfahren, alles einmal zu durchleuchten, aber dann sollte es doch wieder auf einer normalen Ebene weiter gehen.” -> und Sie definieren, was “normal” ist? Mit dem Begriff hatten wir schon einmal Schwierigkeiten. Sie scheinen auch nicht zu berücksichtigen, dass Verhältnisse und Situationen national und international laufend sich ändern und daher eine jeweilige Neubewertung erfolgt.

    “Es imponiert mir auch, aber es ist nicht dem Vorhaben hier dienlich.” -> ich sagte schon zuvor, dass Verhältnisse und Situationen national und international laufend sich ändern, dass vor allem die Komplexität, das Ineinandergreifen verschiedenster auch unterschiedlicher weit entfernter Einflußfaktoren Situationen dramatisch verändern. Auf dieser Seite bemühe ich mich, das mit möglichst vielen Lesern zu besprechen. Und wenn Qualitätskriterien dazu führen, dass indirekt Preise beeinflußt werden, dann führe ich das hier auf. Sie könnten höchstens fragen, warum das so ist, ich werde bei der Tiefe bleiben!

    Wenn bis jetzt, heute, etwa 600 Leser hier waren, dann wird das auch seinen Grund haben. Wenn ich mit 20 Lesern/Tag gestartet bin und jetzt in Spitzentagen auf 1200 komme, dann sicherlich nicht deshalb, weil hier nicht lesergerecht gearbeitet wird, ja gearbeitet, weil die hier Beiträge posten täglich mehr als 12 Stunden daran arbeiten!

  12. veilchen

    Herr bmadmin,

    Sie haben jetzt soviel aus der Kiste gekramt, alles Dinge, die ich nicht kritisiere.

    Lesen Sie bitte meine Zeilen noch einmal genau durch, denn es hat den Anschein, dass Sie nicht verstanden haben, was ich meine.

    Ich schätze Sie, weiss, was Sie auf sich nehmen. Mit keinem Wort habe ich das, was Sie tun, in Misskredit bringen wollen. Ganz das Gegenteil ist der Fall.

    Manchmal ist das Niveau etwa zu hoch, so dass es allgemein nicht mehr verständlich ist. – Nur das wollte ich ausdrücken. Deshalb muss ja keine Polemik betrieben werden.
    Die Allgemeinheit muss ja nicht zur modernen Betriebsführung vorgebildet werden. – Das war eigentlich auch nur so nebenher erwähnt. – Bleiben Sie bei der Sprache, die das Volk versteht, ohne auf BILD-Niveau abrutschen zu müssen. – Das war doch lediglich eine Empfehlung an Sie. – Mehr sollte es nicht sein.
    Es hat auch nichts mit mir persönlich zu tun, habe es allgemein gehalten, weil man es mir sagte, als ich die Seite empfahl. Und ehe Sie mir jetzt antworten, weise ich darauf hin, dass das keine BILD-Leser waren, ganz normale Arbeitnehmer!

    Wenn man gemeinsam etwas betreiben möchte, wird man doch wohl auch mal etwas einwerfen dürfen, oder?
    Ich verzichte jetzt darauf, auf Ihre Teilsätze dementsprechend zu argumentieren. Es würde ausufern und der Sinn meiner ersten Kritik, das Volk doch mitzunehmen, wäre dann in die Irre gelaufen!

    Bitte nehmen Sie mir meine Worte nicht übel.

  13. zdago

    @Merkel in Wirtschaftspolitik unbedarft

    Na und, dafür hat sie doch ihre Experten aus der Hochfinanz und verschiedenen Beraterfirmen. Ich nenne sie jetzt nicht, weil ich nicht weiß, ob es denen genehm ist, daß ihre Politik-Steuerung so öffentlich diskutiert wird. aber wer sich für das Thema interessiert, weiß eh Bescheid.
    Die Diskussion hier ist doch ein Streit um des Kaisers Bart – leider !
    mfg zdago

  14. Peterle

    @bmadmin:
    “Mit Schrottmaschinen können Sie auch nur minderwertige Ware bauen; solche Produkte sind ohnehin in ein paar Jahren vom Deutschen Produzentenmarkt verschwunden.”
    Das könnten Sie genausogut von hochwertigen Produkten behaupten! Abgesehen davon, dass es relativ Schwierig ist, hochwertige Konsumgüter – oder überhaupt Konsumgüter – nach China durch den Zoll zu bekommen, ist der Export von hochwertigem Werkzeug und hochwertigen Maschinen, die China trotz eisernen Siegeswillens immer noch nicht in ausreichender VIELFALT selbst herstellen kann, ein Geschäft in dem seit vielen Jahren ein wohlig-warmes Wachstumsklima herrscht, kostspielige Werbeikonen wie ISO9001, Konferenzen, Messen und ähnliche Kalorienkiller sind da immer noch auf der Tagesordnung!
    Diese Exportbranche erinnert mich irgendwie stark an in die frühren 90er, die Edel-Maschinenbauer/-designer haben den Chinaschock offensichtlich noch vor sich!
    In anderen Wirtschaftsbereichen glaube ich hingegen eine Post-China-Überflutungs-Phase zu erkennen, achten Sie beim nächsten Supermarktbesuch mal auf Produkte, die aus krampfhaft wenig Einzelteilen bestehen und recht groß/sperrig sind, aber interessante Oberflächen/Materialien haben, z.B. Holzkohlegrills und so Zeugs!

  15. gutes-fernsehen » Blog Archive » Glaub ich nicht … - Le Pen: Ist das Fernsehen schuld?

    [...] Mittel gegen Populisten ist also direkte > > Demokratie. > Nicht ganz. Le Pen fordert zum Beispiel ein Referendum zum Euro und > zur EU. Und was die heutigen Politiker mit Volksabstimmungen machen, > [...]

Helfen auch Sie, wenn Ihnen die Deutschland-Debatte gefällt: geben Sie bitte diese Internetadresse weiter, an Freunde, an Bekannte! Das gibt Mut für neue Taten. Danke




Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Kommentar Vorschau

Copyright © 2010 by: Deutschland Debatte • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz siehe Impressum; Abschnitt "Urheberrecht"

+++ der Sumpf hat Deutschland vollständig erreicht. Man kann gar nicht so viel schreiben ... +++

Meine Webseite Wert€ 141.619,03