VERDI gehört an den Pranger
Dietmar Henning, Redakteur der World Socialist Website und Mitglied der Partei für Soziale Gleichheit berichtete, Verdi habe im Friseurhandwerk in Brandenburg einen tariflichen Stundenlohn von 2,75 Euro brutto unterschrieben, das seien 464 Euro brutto im Monat bei einer vereinbarten 39-Stunden-Woche (Raunen).
Und wo gehören die Gewerkschaften im Machtkreis der Matrixdemokratie wirklich hin?
Sie kommen hier gar nicht vor, weil die Gewerkschaften für die Parteien nichts anderes als “nützliche Organisationen” sind, die für Wahlen zum Stimmensammeln benötigt werden!
Wie hervorragend VERDI in Berlin agiert, dass kann man life erleben
- seit Jahren müssen Verbeamtete eine laufende Einschränkung hinnehmen, weil VERDI vor Jahren eine automatische Nullrunde nach der anderen vereinbart hat; den Verbeamteten läuft nun die Inflation davon, sie müssen sich deutlich einschränken und es gibt nicht wenige, die bedauern, jemals in den Staatsdienst gegangen zu sein, die in andere Bundesländer auswandern, weil Berlin für Staatsdiener kein gutes Pflaster ist
- die SPD und insbesondere die LINKE innerhalb der Koalition scheinen Staatsdiener aus Leibeigene zu betrachten
- bei der jetzigen Lohnverhandlung der Angestellten des Landes Berlin heißt es nun, Gespräche fehlgeschlagen, Verhandlung ohne Ergebnis, aber es will “VERDI als „Zeichen des guten Willen gegenüber den Berlinern“ ab Montag „wenigstens wieder die Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen fahren lassen”, man hört jetzt schon, dass die Genossen Gewerkschafter vor dem Genossen Dienstherrn SPD einknickt!
- es stehen die Vermutungen im Raum, dass, wenn Sarrazin in dem Lohnkampf nicht erfolgreich wird, nämlich eine 2,x% Erhöhung maximal zuläßt, er von Wowereit geopfert wird, zumal er sich wegen öffentlicher Ungeschicklichkeiten nicht unbedingt beliebt gemacht hat
- es stehen auch Vermutungen im Raum, nach denen bei Lehrern eine Dienst- Anwesenheitspflicht von 8 Uhr bis 16 Uhr in der Schule eingeführt werden soll; ab 16 Uhr finden dann Unterrichtsvorbereitungen, Planung und Korrektur von Klassenarbeiten, Weiterbildung, diverse Schulprojekte und Konferenzen statt, so dass damit zu rechnen ist, dass eine Stundenbelastung von wöchentlich mehr als 50 Stunden abzuleisten ist. Es heißt, dieses Opfer sei in Einvernehmen mit VERDI zu bringen, damit eine ansehnliche Einkommensanpassung herauskommt und jeder der Parteien sein Gesicht wahren kann.
Der typische VERDI- Kuhhandel also wieder einmal! Man kann nur sagen: Leute, diese Gewerkschaft ist so mit der SPD verfilzt, die wird keine Verhandlung betreiben mit dem Ziel, ihre Mitglieder wirklich zu unterstützen.








