Wortgenau
Zu dem Steuerdesaster sagt der SPIEGEL: “Tatsächlich gilt Firmenchef Friedrich von Metzler in Frankfurt als hoch angesehener Geschäftsmann und engagierter Mäzen. Vor einem halben Jahr noch sagte er in einem Interview zum Thema Steuerflucht, seine Bank habe “nie als deutsches Haus deutsche Privatanleger ins Ausland bewegen wollen”. Deshalb sei sein Institut auch “eine der wenigen deutschen Banken, in der noch nie eine Steuerfahndung stattgefunden hat”. Letzteres zumindest stimmt seit heute nicht mehr.”
Hören Sie doch genau hin: Metzler sagte “bewegen wollen“. Metzler hat niemals gesagt “deutsche Privatanleger ins Ausland bewegt“!
Erkennen Sie den Unterschied?




Das Bankhaus Metzler ist eine große Bereicherung der hiesigen Bankenlandschaft.
Zitat Gunnar Uldall, Wirtschaftssenator von Ole von Beust
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pressemeldungen/2008/februar/13/2008-02-13-bwa-bankhaus-metzler.html
Da gibt es nicht viel hinzuzufügen, oder?
My: doch, da gibt es was hinzuzufügen. Ihr Link besagt “Hamburg ist seit je her ein starker Standort für Privatbanken. Insgesamt sind 15 Institute in der Hansestadt tätig, acht davon mit ihrem Hauptsitz.”
Hinweis an Steinbrück: fahren Sie mal an den Häusern der Außenalster vorbei! Erste Sahne! Problem: nach Liechtenstein oder in die Schweiz oder nach Österreich, da ist es recht weit zu fahren! Aber nachdem ich gelesen habe, dass Banken notleidenden Kunden auch Geldtransporter zur Verfügung stellen, um die Tonnen Papier dahin zu schaffen …
Mit einem Wort: Herr Steinbrück, es lohnt sich bestimmt! Würden Sie nur wollen!
“nie als deutsches Haus deutsche Privatanleger ins Ausland bewegen wollen”
Wie deutlich soll er es denn bitte sagen??
Bedeutet:
1. Kapitalflucht ist in Mode.
2. Leider auch bei unseren Kunden.
Peterle “Wie deutlich soll er es denn bitte sagen?” -> dann soll er doch zugeben, dass er Kunden geraten hat ins Ausland Gelder zu verschieben.
Hören Sie genauer als ich “Leider”, woher nehmen Sie das Bedauern?