Nokia soll Patente verletzt haben?
“Der Rechteverwerter IP-Com aus Pullach bei München verlangt Lizenzgebühren für Mobilfunkpatente im Gesamtwert von zwölf Milliarden Euro“, schreibt der Berliner Tagesspiegel. Einer klammheimlichen Freude kann ich mich da nicht entziehen! Übrigens: überall in der Welt geht es so, dass Konkurrenzprodukte analysiert werden, dass Patentschriften untersucht werden, wie man diese umgehen kann und dennoch die Ideen nutzt; es scheint sich hier um so wichtige Basispatente zu handeln, dass NOKIA Schwierigkeiten zu haben scheint, diese zu umgehen. Daher: warum nicht gleich 50 Mrd?
Nun soll der Konzern auch noch zu allem Überflüss gesagt haben, dass die Forderungen überzogen seien. Nun weiß man, dass Patentreche nicht nach der Formel
5-mal-Pi-mal-Omega-geteilt-durch-17-mal-Währungsparität-Rubel
bewertet werden können. Das gibt es schlichtweg nicht! Angeblich sollen Verhandlungen schon lange laufen; wer Patentwertverhandlungen bereits mitgemacht hat, der weiß, dass das “politische” Verhandlungen sind und oft über Nachtsitzungen mit Sitzfleisch gelöst werden. NOKIA wollte bisher wohl nicht zahlen, jedenfalls nicht die zur Verhandlung anstehenden Beträge.
Also hat der Patentinhaber nun eine Klage eingereicht: Ziel ist, Verkaufsstop von NOKIA Produkten in einigen Ländern! Das trifft sich ja:






so ist das nun einmal in der modernen amerikanischen BWL – wenn die Gewinne sprudeln…
mfg zdago
Es ist was faul im Staate Finnland.