"Die Linkspartei ruft offen zu „gesellschaftlichem Widerstand” auf: Die Menschen sollten ermutigt werden, „sich gegen Politik zur Wehr zu setzen, die ihren Interessen widerspricht – mit Demonstrationen, Bürgerbegehren und zivilem Ungehorsam, aber auch mit Mitteln politischer Streiks”. In Deutschland ist das bisher verboten, in anderen europäischen Länder wie Frankreich dagegen bereits erlaubt" http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/21/wahlprogramm-der-linkspartei/bild-de-zeigt-so-durchgeknallt-ist-das-programm-der-linken.html => wie die Bild Propaganda macht: wo in Deutschland sind Demonstrationen, Bürgerbegehren, ziviler Ungehorsam verboten? Bild wird sich entschuldigen: "unglücklich ausgedrückt".

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Das Statistische Bundesamt meldet sich bei DD

Wir hatten bereits über den Stand der Preissteigerungsdiskussion geschrieben und waren insgesamt unglücklich darüber, dass die Presse blindlings immer mit der Zahl des Statistischen Bundesamtes argumentiert! DD hatte das Statistische Bundesamt angeschrieben und um Aufklärung gebeten, wie bei der individuellen Berechnung ( StatBuAmt eignes Tool ) die nicht über die einzustellenden Parameter preissteigerungsbeeinflussenden Waren beschieden wird.

“Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihr Interesse an der Verbraucherpreisstatistik und am Persönlichen Inflationsrechner.

Der Warenkorb des Verbraucherpreisindex besteht aus 750 Gütern. Für jede Güterart – also zum Beispiel für Bücher, Kinokarten oder für Benzin – wird die Preisentwicklung berechnet. Der gesamte Verbraucherpreisindex (VPI) ist dann ein gewichteter Mittelwert aus der Preisentwicklung bei allen 750 Güterarten und gilt für den durchschnittlichen Konsumenten. Es handelt sich also um Gewichte, die repräsentativ für einen durchschnittlichen deutschen Haushalt sind.

Aber: Den durchschnittlichen Konsumenten gibt es nur in der Theorie. Die amtlich berechnete Teuerung lässt sich daher nicht direkt auf die eigene Situation übertragen. Wie stark ein einzelner Haushalt von der Inflation betroffen ist, hängt von seinem individuellen Konsumverhalten ab.

Der Persönliche Inflationsrechner stellt eine einfache didaktische Anwendung dar, mit der der Einfluss der Gewichtung auf den VPI veranschaulichen werden kann. In diesem kann man beispielhaft einige Gewichte des VPI verändern und so die persönlichen Verbrauchsgewohnheiten ein Stück weit berücksichtigen: Wer z.B. nicht raucht, stellt das Gewicht für Tabakwaren einfach auf null.

Als Datenbasis dienen die gleichen Preisinformationen, die auch der Berechnung des VPI zugrunde liegen. Lediglich die Gewichte für die einzelnen Güter können verändert werden. Insgesamt lassen sich die Gewichte für 13 bestimmte Waren und Dienstleistungen anpassen. Mehr als die Hälfte der Gewichte des VPI (insgesamt 55,2%) lassen sich somit variabel gestalten. Die übrigen Waren und Dienstleistungen des VPI (z.B. auch der Betrieb einer Zentralheizung oder die Fernwärme für ein Mehrfamilienhaus) werden in der Kategorie “Rest” zusammengefasst.

Falls Sie weitere Fragen oder Beratungsbedarf haben, bitten wir um Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
( Unterschrift )”

Kernsätze sind:

  • Den durchschnittlichen Konsumenten gibt es nur in der Theorie. Die amtlich berechnete Teuerung lässt sich daher nicht direkt auf die eigene Situation übertragen. Damit bestätigt das Statistische Bundesamt, was DD immer in Pressezuschriften mitteilte!
  • Insgesamt lassen sich die Gewichte für 13 bestimmte Waren und Dienstleistungen anpassen. Mehr als die Hälfte der Gewichte des VPI (insgesamt 55,2%) lassen sich somit variabel gestalten.
  • Die übrigen Waren und Dienstleistungen des VPI (z.B. auch der Betrieb einer Zentralheizung oder die Fernwärme für ein Mehrfamilienhaus) werden in der Kategorie “Rest” zusammengefasst.

Damit ist die Anwendung des individuellen Rechners deutlich transparenter! Außerdem kann man feststellen, dass zu 45 % die Teuerungsraten denen der Kategorie zuzuordnen ist, die das Statistische Bundesamt definiert als “Die amtlich berechnete Teuerung lässt sich daher nicht direkt auf die eigene Situation übertragen”.

Man kann also sagen, besser mit dem individuellen Rechner, aber mit 45 % Unsicherheit nicht gut genug!

Ergänzung hinsichtlich der brutto- Einkommensklassen: <750 – 2700 – 4600 – > 4600 das sind:
netto- Einkommensklassen: <675 – 1900 – 2950 -> 2950

netto-brutto-einkommensklassen.jpg

Schreiben an das statistische Bundesamt, Mikrozensus:

“Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

für eine Sonderuntersuchung mit dem Schwerpunkt “Sozial schwache Bevölkerungsschichten” ist die vorgegebene Einkommenskategorisierung am unteren Ende nicht fein genug. Immerhin bedeutet eine Nettoeinkommensklasse von 900 Euro eine Bruttoeinnahme von 1015 Euro. Dies entspricht schon Normalarbeitsverhältnissen, jedoch nicht Leichtlohngruppen oder Teilzeitarbeit. Außerdem wird eine Vielzahl Rentner in diese Gruppe fallen.

Besteht eine Möglichkeit, auf der Basis des Ihnen vorliegenden Zahlenmaterials eine andere Clusterung und insbesondere äquidistante Gruppierungen machen zu können? Oder wissen Sie, an wen ich mich mit dieser Frage wenden könnte?

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.- Ing. Bernd Müller”

18 Reaktionen zu “Das Statistische Bundesamt meldet sich bei DD”

  1. bmadmin

    e- Mail an die T- online Redaktion:

    “Ich hatte Sie gestern angeschrieben und im Zusammenhang mit der wahrscheinlichen Rentner- Altersarmut auf den Unsinn, den Sie verbreiten, hingewiesen, dass Sie immer die Inflationsrate des Statistischen Bundesamtes zur Argumentation nehmen.

    Ich habe Ihnen einen Vorschlag unterbreitet, dass Sie sich verdient machen können, in der Diskussion einen realistischen Weg einzuschlagen.

    Heute habe ich vom Statistischen Bundesamt ein Mail erhalten, in dem folgendes bestätigt wird: “Die amtlich berechnete Teuerung lässt sich daher nicht direkt auf die eigene Situation übertragen.” weil “Den durchschnittlichen Konsumenten gibt es nur in der Theorie”. Sie finden sehr freundlichen und sachlich aufgeschlossenen den Brief hier: http://www.deutschland-debatte.de/2008/01/28/das-statistische-bundesamt-meldet-sich-bei-dd/.

    Sie können gern unter der angegebenen Telefonnummer mit mir in Kontakt treten.

    mfg

    Mü”

  2. zdago

    @gewichteter Mittelwert
    und übersetzt in allgemein verständliches Deutsch: ein handliches Desinformationsinstrument für eine korrumpierte Politik! Wer Statistikzahlen als Argument benutzt, belegt nur, daß er betrügen will.
    oder kurz – im Westen nichts Neues!
    mfg zdago
    P.S.: leider kann ich nicht verhindern, daß diese Manipulationsinstrumente auch mit meinen Steuern bezahlt werden – ich bin also mitschuldig – gewissermaßen eine Erbsünde!

  3. Peterle

    Bei dem “Durchschnittlichen Haushalt” wäre noch interessant zu erfahren, ob der Durchschnittliche Konsum eines Gutes oder der Median angesetzt wird bzw. wie stark die Durchschnittswerte der einzelnen Kategorien vom Median abweichen bzw. ob es da auch Untersuchungen zur Gruppenbildung usw. und deren Relevanz/Quantität und deren erlebter Inflation gibt… Auch würde mich interessieren ob das stat. Bundesamt Untersuchungen zu Haltbarkeitsveränderungen bestimmter Güter angestellt hat und der Parameter als Koeffizient in die Quantität mit einbezogen wird.. Vielleicht hat DD ja Zeit und Lust, da mal beim statistischen Bundesamt nachzufragen! :)

  4. Man of the World

    Hallo,

    Man kann Inflation grundsätzlich auf zwei Arten definieren:

    (1) Warenkorb – ist natürlich irreführend zusammengestellt. In den USA wohl noch sehr viel krasser als in Deutschland.

    (2) Steigerung der ungedeckten Geldmenge M3. Wenn die ungedeckte Geldmenge steigt, dann wirkt sich nicht unbedingt sofort auf höhere Preise im Supermarkt aus. Aber mittelfristig und langfristig dann doch schon irgendwie.

    Ganz alarmierend ist, dass die ungedeckte Geldmenge in den USA und in der EU vermutlich ganz erheblich ansteigt – möglicherweise sogar über 10 Prozent.

    Ich gehe vorläufig von folgenden Inflationsraten aus:

    1. Quartal 2007: Circa 7 Prozent
    2. Quartal 2007: Circa 7 Prozent
    3. Quartal 2007: Circa 8 Prozent
    4. Quartal 2007: Mindestens 10 Prozent

    Inflationsrate ist vermutlich tendenziell stark steigend – möglicherweise ist eine Hyperinflation im Anmarsch. Aber da bin ich mir nicht sicher, aber man sollte hoch sensibel die Preise beobachten.

    Grüße

  5. Peterle

    Ideal wäre es ja, wenn der Konsum aller Haushalte identisch bewertet würde, also mal angenommen Haushalt 1 gibt 1000 EUR/Monat aus und Haushalt 2 gibt 10000 EUR/Monat aus dann müsste der Konsum in EUR für Haushalt 2 durch Zehn geteilt werden, bevor die Zahlen aus Haushalt 1 und 2 zusammenaggregiert werden.. Das wäre dann der demokratisch korrekt berechnete Durchschnittshaushalt.

  6. bmadmin

    zdago: “ein handliches Desinformationsinstrument für eine korrumpierte Politik! Wer Statistikzahlen als Argument benutzt, belegt nur, daß er betrügen will.” -> nein, das Statistische Bundesamt sagt auf allgemeinen Seiten, dass diese Inflationsrate inbesondere für Volkswirte … EU … als Mittel für Deutschland zutrifft. Ich denke schon, dass die Statistiker recht genau wissen, wozu Maßzahlen anwendbar sind; nur, unsere Medien missbrauchen diese Daten! Das ist das, was man kritisieren kann. Ich möchte nichts aus meinem ergänzenden Mail zitieren, lassen wir es mal so, bitte.

  7. bmadmin

    Peterle: “Das wäre dann der demokratisch korrekt berechnete Durchschnittshaushalt.”, das wissen sie auch, einen größeren Unsinn kann man nicht machen. Abschlussnote Statistik II: -5-!

  8. bmadmin

    @ MoW: ich entschuldige mich, Ihr Kommentar ist leider im SPAM gelandet und ich habe erst jetzt alle SPAMs angesehen.
    Ich weiß, dass Sie immer über die Geldmenge gehen. Nur, ist das hilfreich für den einzelnen Haushalt? Ich will hier ein Verfahren auch gegen Brachinger implementieren, das es dem einkommensspezifischen Haushalt ermöglicht, besser als heute seine mittlere Preissteigerung abzuschätzen. Es besteht in der Bevölkerung eine erhebliche Unruhe darüber, dass zwischen den Daten des Statistischen Bundesamtes und der Realität des schwindenden Geldes in der Geldbörse ein riesiger Unterschied besteht. Diese Lücke würde ich gern decken wollen, aber nicht mit dem Unsinn von Prof. Brachinger “gefühlte Inflation”. Das hat so was an sich wie “gefühlter Orgasmus” eines 90 Jährigen ( entschuldigt, liebe 90 Jährige!

  9. zdago

    @Ich denke schon, dass die Statistiker recht genau wissen, wozu Maßzahlen anwendbar sind;
    da haben sie sicher Recht! Wie ein Messer kann es zum Brotschneiden oder zum Halsabschneiden benutzt werden – es hängt vom Anwender ab, das Messer hat keinen Einfluß. Die Statistiker sind eher zu bedauern,da sie, sofern sie kompetent sind, nach einer gewissen Zeit erkennen, wofür ihre Arbeit mißbraucht wird und ich setze einmal voraus, daß sie ehrlich genug sind, diese Anwendung nicht zu beabsichtigen.
    Hiermit entschuldige ich mich bei den Statistikern mit dem Ausdruck des Bedauerns, ich unterstelle ihnen hier keine grundsätzliche Absicht.
    mfg zdago

  10. zdago

    @Hiermit entschuldige ich mich bei den Statistikern mit dem Ausdruck des Bedauerns, ich unterstelle ihnen hier keine grundsätzliche Absicht.
    Sorry, das kann ich so nicht stehen lassen! Bei den allgemeinen Aussagen zum Warenkorb mag das Fehlen der Absicht zutreffen, aber bei anderen Angaben zu Themen wie Arbeitslosigkeit oder Verdiensthöhen ist die Manipulationsabsicht des Amtes nicht zu leugnen.
    Wer dort Entscheidungen trifft, tut dies mit manipulatorischer Absicht – auch wenn es richtig ist, daß die Betreffenden nur aus diesem Grund diesen Posten haben, nicht wegen irgendwelchen Fachkenntnissen.
    mfg zdago

  11. Peterle

    Hier nochmal ein Beispiel zum Post oben:
    10 Präkarier geben pro Monat 100 EUR aus, hauptsächlich für einfache Lebensmittel.
    1 Nokia-Aktionär gibt pro Monat 1000 EUR aus, hauptsächlich für Sekt&Kaviar.
    Wenn jetzt einfache Lebensmittel 10% teurer werden, aber Sekt&Kaviar 10% billiger, ist die pro-Kopf Inflation ~8%, die pro-ausgegebenem-EUR Inflation jedoch ist 0%.
    Da als Datenbasis bewusst nur der private Konsumgüterkauf verwendet wird, ist nur der erste Wert (ca. 8%) ein in der populärwissenschaftlichen Darstellung seriöserweise kommentarlos verwendbare Indikator, der zweite Wert (0%) ist ein definitiv erklärungsbedürftiges Nebenergebnis.

  12. bmadmin

    “1 Nokia-Aktionär gibt pro Monat 1000 EUR aus, hauptsächlich für Sekt&Kaviar” -> der ist mir schietegal! Sollten Sie den Kernpunkt nicht akzeptieren, dann ist das nicht mein Problem. Empfehlung: besuchen Sie die Seiten des Statistischen Bundesamtes und beschäftigen sich auch (!) mit Brachinger im Vergleich. Dann könnten wir weiterreden.

  13. Peterle

    “der ist mir schietegal!” -> Das ist doch genau der Kern meiner Aussage!

    Mit Brachinger und dem IWI habe ich mich schon befasst: Höchst bedenkliche Zahlen, wenn man die Vermutung in den Raum stellt, dass häufig gepreiste Güter einfach schneller auf Geldwertänderungen reagieren! Die anhand der unterschiedlichen Kauffrequenzen der einzelnen Güter “gefühlte” Inflation halte ich aber für ein in der politischen Debatte bzw. dem Verteilungskampf weniger überzeugendes Argument. Daher schlage ich die nach Alter, Einkommen, Familienkonfiguration oder anderen relevanten Gruppierungsmerkmalen aufgeschlüsselte pro-Kopf oder meinetwegen auch pro-Haushalt Inflation als auch quantitativ aussagekräftigen Indikator vor. Bei diesen für die politische Debatte wirklich wichtigen, OBJEKTIV feststellbaren Daten sind das stat. Bundesamt und andere konsumforschende Organisationen aber mehr als zurückhaltend!
    Wenn zdago da böse Absichten unterstellt, dann kann ich ihm das nicht verdenken!

  14. bmadmin

    @Peterle: “Mit Brachinger und dem IWI habe ich mich schon befasst: Höchst bedenkliche Zahlen, wenn man die Vermutung in den Raum stellt, dass häufig gepreiste Güter einfach schneller auf Geldwertänderungen reagieren!” -> der hat die mediale Landschaft mit einem neuen nichtsnutzigen Begriff aufgeblasen “gefühltes” blabla, keiner kann was damit anfangen aber der Herr Professor ist im Gespräch. Das ist Statistik mit einem Hauch Okkultismus gewürzt. Die Knochenschmeisser oder Auguren waren mindest genau so gut!

    “Daher schlage ich die nach Alter, Einkommen, Familienkonfiguration oder anderen relevanten Gruppierungsmerkmalen aufgeschlüsselte pro-Kopf oder meinetwegen auch pro-Haushalt Inflation als auch quantitativ aussagekräftigen Indikator vor.” -> ich weiß nicht, ob ich es oben beschrieben habe; aus meiner Sicht sollte man ein einfacheres Modell nehmen; der streng wissenschaftliche Weg wäre, dass man clusteranalytisch ( multivariate Analyse ) ermittelt, welche Parameter möglichst nahe mit der Preissteigerung kongruieren. Da dazu eine langwierige Untersuchung erforderlich ist, das Rechnen des Clusters ist zwar mathematisch nicht wenig anspruchsvoll, weil es streng mathematisch die Datenanalyse im n-dimensionalen Raum ist, aber dafür gibt es ja Programme, ist also diese Untersuchung von uns kaum durchzuführen.
    Also denke ich etwas einfacher ( übrigens, mein Professor Dr. Spur, Strömungslehre II, hatte einmal in einer Vorlesung gesagt: ‘wir Ingenieure haben die Eigenschaft, Dinge so lange zu verkomplizieren, bis sie nicht mehr lösbar sind’, diesen Satz halte ich immer noch sehr hoch ) und möchte vorschlagen, dass das Haushaltseinkommen als einziger Parameter gewählt wird. Sollte mich jemand zu einer Verschärfung der Parameter zwingen, könnte ich mir die Hinzunahme des Merkmals “Einzelhaushalt”/”Mehrpersonenhaushalt” vorstellen; ich bin aber fast sicher, das ist im Bereich der Aussageschärfe. Ich hatte die Einkommensklassen brutto <750 – 2700 – 4600 – > 4600 vorgeschlagen. Schauen Sie doch mal auf den Abschnitt 3, bitte.

  15. Peterle

    Da ich sowieso gerade mein Büro aufgeräumt habe, habe ich mir die Mühe gemacht, mal ein paar alte Private Rechnungen, Quittungen und Supermarkt-Kassenzettel und so zu studieren:

    https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&ID=1021498

    Ich glaub denen kein Wort mehr!

  16. bmadmin

    “Ich glaub denen kein Wort mehr!” -> ich verteidige nicht das Statistische Bundesamt, aber was die machen, sind Durchschnittswerte ( für mich fraglich, die Daten ) unter Berücksichtigung der Gewichtung einer jeden Waren-/Dienstleitungs-/Kostengruppe. Die Gewichtung stammt aus Befragungen ( alle 5 Jahre ) von Haushalten.

    Da ein Millionärshaushalt andere Gewichtungen als ein Haushalt mit unterstem Level hat, ist eine Durchschnittsbildung statistisch sehr kritisch zu beurteilen: es muß Unsinn herauskommen, mit dem man individuelle Haushalte nicht vergleichen kann; das aber hat das Statistische Bundesamt korrekterweise geschrieben ( siehe Brief ).

  17. Konfliktpotenzial Armut vs Reichtum - unsterblich ? « DirkGrund - über Suboptimales

    [...] Quoten von Arbeitslosigkeit, Armut und Verwahrlosung der öffentlichen Infrastruktur. Der Hilfe und Beratungsbedarf steigt immer mehr, zugleich kommt zur privaten Armut die öffentliche Armut verstärkt hinzu: [...]

  18. bmadmin

    @Dirk: leider muss ich mich bei euch einloggen …

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