Ich, Bush, der Retter der Welt
“Bush will US-Wirtschaft retten – Börsen in Talfahrt”, schreibt die WELT. Was der angefasst hat in den letzen Jahren: alles nur Müll! Was wir aus Amerika in das good old Europe bekommen haben: alles nur Müll, ohne Nachhaltigkeit.
Nun will der Nachfolger von Greenspam ein Konjunkturprogramm von 50 Milliarden bis 150 Milliarden USD auflegen. Ja wofür denn? USA:
Paff – 50 bis 150 Milliarden sind weg! Sehen Sie die 55 Milliarden in dem Diagramm? Lächerlich! ( 200 Mrd. Abschreibungen, 140 Mrd. capital input US Regierung ). Ein symbolischer Akt. Darum folgen derzeit die Börsen nicht. Sie
werden aber folgen: weil ein weiteres Absacken für den Investitionsstandort NY tötlich ist. Sie werden aber folgen, weil das die Mechanik der Finanzmärkte ist: kleinere Buchverluste ja, während dieser Zeit von den Milchmädchen, die panikartig verkaufen, Geld einsacken und genüßlich dem nächsten Hoch entgegen sehen.
Vielleicht aber geht die ganze Rechnung nicht auf! Weil der Bürger Konsument nicht mehr mitmacht. Er ist heute schockiert von der potentiellen Kurzlebigkeit seines Lebenstraumes, er sieht, wie sein Haus, wie sein Vermögen schmilzt, er erfährt, dass seine Alterssicherung in Gefahr ist. Und gleichzeitig hat die USA die Industriestruktur umgebaut:
- Sinkende Löhne
- ungebremste Jobverlagerung, 3 Mio Arbeitsplätze seit 2000 verloren gegangen; es werden aus China Teile nach Mexiko geliefert, in die Fabriken, die die Amerikaner aus Amerika verlagert haben, werden dort zusammengeschraubt und nach Amerika zum Verkauf geliefert; so wurden aus den vielen Produktionsarbeitern einige wenige Lageristen und Packer, wie gesagt, 3 Mio weniger
- allgemeine Kritik gegenüber den Verschlechterungen der Lebenssituation
- alte meist gutbezahlte Jobs werden ausgelagert, neue Jobs sind minderwertig ( Einpacker, Zusteller, Handlanger aller Arten )
- reale Löhne sind unter dem Niveau von 1999
- des Konsums halber wurden Kredite auch ohne Einkommensnachweise vergeben
- Benennung des Übels: gierige Unternehmer
- Notleidende Hauskredite, mangelnde Rückzahlmöglichkeit durch fehlendes Restkapital
- ständig sich verschlechternde und dramatische Handelsbilanz
- laufend schrumpfender Mittelstand
- Eliten fühlen sich mit der Globaliserung verbunden, das gemeine Volk lehnt diese zu 72% ab
- amerikanische Produktionsanlagen in China sind der Beginn einer viel dramatischeren Entwicklung
- in den nächsten 10 bis 20 Jahren werden in Amerika bis zu 40 Mio Arbeitplätze verloren gehen, insbesondere high-tech Arbeitsplätze
- Billiger schlägt Besser auf dem Markt.
- Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus
- die globalen Produkt- und Kapitalmärkte sind eher Teil der Lösung der amerikanischen Malaise als Teil ihrer Ursache, eine völlig unsinnige Behauptung, weil mehr Globalisierung die vorgenannten Probleme vertieft.
Amerika ist sich zunehmend bewußt: die Globalisierung, die sie für die Unternehmen in den internationalen Gremien durchgesetzt haben, diese Globalisierung schlägt unbarmherzig zurück. Nein, die Anzahl der Arbeitsplätze ist nicht sooo dramatisch gesunken, nur die Qualität. Das merken die Leute an der Basis, die Arbeiter, die anstelle eines Jobs als Maschinenbediener nun Packarbeiten machen müssen, für nun die Hälfte des Einkommens. Und dann stellen sich die supranationalen Päpste hin und verweisen auf die Anzahl unveränderter Arbeitsplätze: quanitative Erbsenzähler und Systemprofiteure, mehr nicht. Aber gefeiert werden sie von der gleichgeschalteten Presse.
Just like in Germany!
Wann merkt die Wissenschaft eigentlich, dass diese Art Kapitalismus tot ist? Peng! Autos kaufen keine Autos! Seit Jahrzehnten bekannt!






Absolut einig: Der Mann hat nur Müll und Müll im Kopf und was er angefasst hat war auch wieder Müll.Was soll man mit so einem Mann nur machen?
Man kann ihn nur auf den Müll werfen.Wenn seine “Amtszeit” vorüber ist.G.D.
“Was soll man mit so einem Mann nur machen?” -> ja, nicht mehr wählen!!! Ich meine, die Konservativen!
[...] Update: deutschland-debatte.de: “Bush will US-Wirtschaft retten – Börsen in Talfahrt” [...]
[...] verändert: auch in den USA hat eine bittere Arbeitsmarktstruktur stattgefunden, weg von hochqualifizierten teuren Arbeitsplätzen, hin zu Niedriglohnarbeitsplätzen. Die Rezepte von gestern können deshalb nicht funktionieren, zum Beispiel Kapital in den Markt [...]