Causa: Eva Herman – Stellungnahme des Programmdirektors Dr. Thomas Bellut
Stellungnahme des Programmdirektors Dr. Thomas Bellut zur „Kerner“-Sendung mit Eva Herman und Mahnwachen für Meinungsfreiheit vor ZDF-Gebäuden.
Stellungnahme des Programmdirektors Dr. Thomas Bellut
ZDF – Programmdirektor Dr. Thomas Bellut locuta, causa finita?





Die Sendung war meines Erachtens nach darauf ausgelegt für einen Eklat zu sorgen, denn die Gesprächsrunde verhieß ja im Vorfeld nichts Gutes. Aber auf der anderen Seite muss ich sagen, hätte es für Frau herman nicht besser laufen können. Mit diesem Eklat dürften sich die Verkaufszahlen ihres Buches vergrößert haben.
Der Programmdirektor: “Es war weder die Absicht der Redaktion noch des Moderators, eine Situation zu schaffen, in der Frau Herman gegen ein Übergewicht weiterer Gäste Stellung nehmen sollte. Schon gar nicht sollte die Anmutung eines „Tribunals“ entstehen. Es war stattdessen geplant, mit Eva Herman über das Thema „Familienpolitik in der heutigen Zeit“ und ihr neues Buch zu sprechen.”
Es ist Gepflogenheit in allen Unternehmen, seine Mitarbeiter nach außen abzuschirmen, zu schützen. Bellut macht nichts anderes, als eine Argumentation aufzubauen, die der nicht zu dem ZDF Gehörige nicht kennen kann. Man kann ihm glauben, muss es aber auch nicht! Ich glaube ihm nicht! Die Art und Weise von Kerner, in der Wort- und Satzwahl, in dem Tonfall, zeigt eine andere Tendenz, als die harmlose Bellut- Interpretation!
Bellut: “Der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Wippermann sollte zudem die Debatte über die Äußerungen von Frau Herman nach ihrer Pressekonferenz und die ihr vorgeworfene missverständlichen Begrifflichkeiten historisch einordnen.” Wippermann hat sich nicht ungern als historisches Gewissen dargestellt, wie fast alle Professoren lebt auch er von der Drittmittelforschung und hat das als angenehme Bühne aufgefaßt.
Bellut “Jeder Gesprächsgast hatte die Möglichkeit, seine Ansichten frei zu äußern. Die kritischen Nachfragen von Herrn Kerner an Frau Herman haben jedoch in Verbindung mit dem Charakter der Runde sicherlich den Eindruck eines zu starken Insistierens hervorgerufen.” Ich denke, Bellut hat eine sehr eingeschränkte Sichtweise, wenn er nur von “kritischen Nachfragen” spricht. Es war eine Inquisition, so einfach ist das, die das Ziel hatte, die Hermann dazu zu bewegen, sich zu entschuldigen. Dass eine Entschuldigung ein Schuldeingeständnis ist und das ein Schuldeingeständnis in einem laufenden Arbeitsrechtsverfahren dazu führt, dass die Hermann keine Chance hat, das unterstelle ich Bellut sehr wohl zu wissen! Bellut hat sich so mit zum Helfershelfer des NDR gemacht.
Bellut “Als im Verlauf der Diskussion nach Ansicht des Moderators kein neuer Erkenntnisgewinn erwartbar war, entschloss er sich, die ursprünglich geplanten Gespräche mit den weiteren Gästen zu führen. Die Verabschiedung von Frau Herman kann sicherlich als Unhöflichkeit gegenüber ihrer Person bewertet werden. Der Vorwurf eines Verbots der freien Meinungsäußerung ist jedoch deutlich überzogen. Auch der Begriff „mediale Hinrichtung“ wird unseres Erachtens zu leichtfertig benutzt und dient nicht der sachlichen Diskussion.” Man müßte fragen: Bellut soll einmal darstellen, in welcher Sendung bereits schon einmal ein Gast (!) rausgeworfen wurde; wenn es um Erkenntnisgewinn geht, dann wechselt man den Gesprächspartner und betreibt nicht den Rausschmiß.
Bellut “Johannes B. Kerner moderiert für das ZDF weit über 100 Sendungen pro Jahr. Aufgrund einer nicht optimal strukturierten und daher ungewöhnlich kontroversen und teils auch unausgewogenen Auseinandersetzung seine Entlassung zu fordern ist abwegig.” Als Vorgesetzter eine normale Reaktion. Andere sich schon wegen nichtigeren Dingen zu anderen Aufgaben gekommen; vielleicht könnte Kerner ja zu der Wurstfabrik wechseln, für die er so tolle Werbung macht!
Bellut “Die Forderung wird vor allem Herrn Kerners journalistischer Kompetenz nicht gerecht, die mitunter deutlich über der von anderen professionellen oder privaten Kommentatoren liegt.” Das mag man sehen, wie man will; wenn immer der Kerner auftaucht, ich krieg immer – leider – das Würgen!
Wolfgang Wippermann, Agent des Guten…
Ausführlicher wird in diesem Blog in den nächsten Wochen der Zeithistoriker Wolfgang Wippermann behandelt werden, der auf dem 24C3 über Verschwörungstheorien referieren soll. Als Hobbyist, der aus privatem Interesse das gleiche Thema in den letzten…
@Wolfgang; ich habe die Aufzeichnung des gesamten lächerlichen Tribunals, die Kerner-Show, meine ich. Dabei sind mir einige fragwürdige Thesen von Wippermann auch aufgefallen; es schien mir, als sei der vorher gepromptet worden und ein Robbi rief ein Sprachprogramm ab.
Wer ist Wolfgang?
@classless Kulla: Wolfgang blackout. Take it easy, sorry! Ich würde dem aber schon gern den Satz haben zukommen lassen.
Man kann ihm ja Briefe schreiben.
Liebe Freunde,
es ist ein Jahr bereits vorhanden, seitdem das unser Lexikon vervollständigt mit “WORT POLIZEI”, “AUTOBAN GEHT NICHT” oder “OFFENTLICHE HIRICHTUNG” wurde.
Am 9. Semptember der NDR Programmdirektor Volker Herres kündigte Journalistin Eva HERMANN aus der Anstalt. In seinem Kündigungschrift u.a. wurde Eva Herman “schriftstellerische Tätigkeit” zum Last gelegt. Also: so was haben wir schon mal oft aus einer andere Ecke (als die “braune”) gehört: die “DDR” und insbesondere ” die UdSSR”. Was das unserem GRUNDGESETZ widrig ist, braucht man nich nochmal Artikel 5 zu zietieren.
Für vielen es scheint so, dass dieser Fall abgeschlossen ist, also ad acta gelegt. Fehlanzeige, die Auseinadersetzungen darüber werden nicht leiser. Ihre Laufzeile im rot u.a. sagt:”…WER MEDIEN KONTROLLIERT, KONTROLLIERT DAS DENKEN” ist ja beste Bestätigung dafür, dass das Problem bleibt.
Was füllt sich ein abgebrannter Mensch nach einem Jahr der Verbannung aus der Öffentlichkeit, gehen damit auch eingen Freudschaften verloren, ob nach der Auto da Fe im Studio KERNER beim ZDF man vorsichtiger geworden und warum ein NS-Forscher hat die Augabe den Bürger eines souveränes Landes zu belehren und vieles mehr erfahren Sie aus meinem Inteview, die ich mit Eva Herman Anfang September geführt habe. Das Interwiew ist freigegeben. Mein Versuch alle 230 Großzeitungen mit diesem Interview zu beschäaftigen, ergaben nur 2 postive Reaktionen, die aber mit Bedenken belegt sind. Keine Interesse? Oder die Menschen in Deutschland haben sich damit abegefunden?
Hier ist der Wortlaut:
«Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt.»
So sagte Eva Herman in ihrem Interview ein Jahr nach einer beispiellosen Kampagne in der Öffentlichkeit, die nach ihrer Kündigung von ihren ehemaligen Kollegen veranstaltet wurde. Trotz aller Gegenbemühungen der politisch Korrekten, Eva Herman eroberte die Herzen der ehrlichen Menschen weltweit. Diskussionen über die Probleme dauern an. Diejenigen, die bei uns der “Vergangenheit wegen” Hass, Lügen, Fälschungen und Beleidigungen anstatt Argumente benutzen, gehören zum Glück nicht zur Mehrheit. Für dieses Interview hat mir am 2. September 2008 nach unserem Telefongespräch Frau Herman meine Fragen per E-Mail geantwortet. – Jurij Below, Frankfurt.
Das Interview ist von mir freigegeben und darf überall veröffentlich werden.
Interview mit Eva Herman
EIN JAHR DANACH
Jurij Below: Frau Herman, fast vor einem Jahr wurden Sie durch die Entscheidung von Volker Herres (NDR), meiner Meinung nach aus politischen Gründen gekündigt. Stört Sie eine derartige „Politisierung“ Ihres Falles?
Eva Herman: Es wurden vonseiten des NDR in der Öffentlichkeit verschiedene Gründe für die fristlose Kündigung genannt, zum einen, dass meine schriftstellerische Arbeit nicht weiter mit meiner Tätigkeit beim NDR vereinbar wäre. Ein anderes Mal wurden mir Äußerungen unterstellt, die ich niemals tätigte. In Wirklichkeit setze ich mich für die Rechte von Kindern ein, für den Erhalt der Familie und die schöpfungsgewollte Aufteilung von Mann und Frau.
Diese bisher harmlosen und selbstverständlichen Themen bieten neuerdings allerdings eine Menge Zündstoff, denn es gibt europaweit einen ganz klar feministisch ausgerichteten Weg vonseiten der Politik und Wirtschaft, dem so genannten Gender Mainstreaming, den wir Menschen gehen sollen, der uns allerdings weit wegführt von den erwähnten Grundlagen einer Gesellschaft. Wer sich dagegen stellt, hat es künftig erheblich schwerer als vorher.
Jurij Below: Es ist bekannt, dass Sie inzwischen einmal Prozeß gewonnen haben und doch am Ende in der wichtigsten Fragen der Kündigung „verloren“ haben? Wurde diese Entscheidung, Ihrer Meinung nach, bei dem Rechtsystem unseres Landes gesetzkonform oder nicht. Wenn nicht, dann: warum?
Eva Herman: Es ist nichts verloren. Ich bin in die Berufung gegangen, der nächste Gerichtstermin findet im Herbst statt.
Jurij Below: Ein Monat nach Ihrer Kündigung wurden Sie im ZDF Kerner-Studio in Hamburg durch Ihren Gastgeber Johannes Baptist Kerner einem Verhör unterzogen, welches viele Bürger unseres Landes als „öffentliche Hinrichtung“ bezeichnen? Haben Sie damals auch so ein Gefühl gehabt?
Eva Herman: Nun, es war schon mehr als merkwürdig, was sich dort abspielte. Wenn man fast eine Stunde lang klar und deutlich sagt, dass die Unterstellungen nicht der Wahrheit entsprechen, die Anwesenden auf geheimnisvolle Weise jedoch allesamt auf diesem Ohr taub sind und gebetsmühlenartig ständig wiederholend ein Schuldeingeständnis einfordern, wird es einem dabei heiß und kalt. Es war der Horror.
Jurij Below: War es für Sie eine Überraschung, dass Ihre Kollege Frau Tietjen, die mit Ihnen gemeinsam Herman & Tietjen Sendung mitgemacht, sich von Ihnen „distanziert“ hat? Ist das normal für eine freie Presse in einem Rechstaat?
Eva Herman: Ich weiß nicht, wie groß die Anstrengungen von Frau Tietjen gewesen sind, diesen Fall sowohl journalistisch als auch menschlich irgendwie zu bewerten oder gar zu untersuchen. Auf jeden Fall hat unsere Freundschaft ein trauriges Ende genommen.
Jurij Below: Man weist inzwischen, dass grobe Attacken gegen Sie durch die Fälschung Ihrer Worte während der Pressekonferenz, auf welcher Sie Ihr Buch präsentierten, zustande gekommen sind. Würden Sie heute etwas „vorsichtiger“ mit Medien umgehen?
Eva Herman: Leider muss ich auf diese Frage mit “Ja” antworten. Ich musste lernen, dass man die Geschichte unseres Landes öffentlich besser nicht thematisieren sollte, ebenso auch nicht über die verhängnisvollen und zerstörerischen Folgen sprechen sollte, die aus diesem ideologischen Regime als furchtbare Folgen über uns gekommen sind. Einige junge Journalisten schrieben mir traurig, sie stellten nun fest, dass ihr Beruf Gefahren berge, von welchen sie bis zu dem “Fall Herman” noch nichts gewusst hatten.
Jurij Below: Über 500.000 Bürger haben in allen möglichen Foren, Blogs und Bürgervereinen Ihre Bemühungen sehr positiv bewertet, ja, Sie sogar für Ihren Mut gelobt und am häufigsten festgestellt, dass Sie aus den Herzen und der Seele des Volkes sprechen. Halten Sie auch die Meinung vieler Bürger über die Kluft zwischen den Bürgern und Regierung für glaubwürdig?
Eva Herman: Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt. Die Medienvertreter in Deutschland sind zwischen 60 und 70% kinderlos. Viele von ihnen sind nicht an Familienthemen interessiert, sondern sie glauben im Gegenteil, dass ihre eigenen derzeitigen Lebensentwürfe das “moderne Bild” der Gesellschaft widerspiegelte. Und genau das sie schreiben und berichten auch. Es scheint ihnen in der Vorstellung nicht zu gelingen, sich in die Situation von Müttern, Vätern und Kinder hineinzuversetzen, in der es um ein Miteinander und den so wichtigen Familienzusammenhalt geht, um Werte, Tradition, den Glauben, die geistige Weiterentwicklung, kurz, die Ehrfurcht vor dem Leben.
Jurij Below: Frau Herman, während Ihrer langen Kariere als Journalistin und Buchautorin haben Sie gewiss viele Intellektuelle in Deutschland persönlich kennen gelernt. Wundert es Sie, daß viele davon kein Gutes Wort während einer abscheulichen Verleumdungskamapnie für Sie gesprochen?
Eva Herman: Nein, das wundert mich nicht. Man darf von denjenigen Menschen, die sich rudelartig in unserer Gesellschaft voranbewegen, auf keinen Fall zuviel erwarten.
Jurij Below: Frau Herman, Sie haben sich etwas spöttisch bei Prof. Wippermann für seinen “Geschichtsunterricht“ bedankt. Später in einem Interview in „Deutschland Radio“ beklagte Wippermann sich über Tausende von Protest- und Schimpfbriefen von den Bürgern, die er nach seinem Auftritt bei Kerner damals bekommen hat. Wippermann behauptete, dass es in Deutschland eine „schweigende Mehrheit“ gibt, die ihm nach „sehr gefährlich“ ist. Was halten Sie, Frau Herman, von dieser „Schweigende Mehrheit“ in Deutschland?
Eva Herman: Die schweigende Mehrheit in Deutschland sind genau die Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, in einer TV- Sendung ihre Position öffentlich zu vertreten. Meine Erfahrung ist, dass zehntausende Menschen an die Fernsehanstalten NDR, ARD und ZDF schrieben, zahlreiche Protestbriefe waren es, in welchen sie klar zum Ausdruck brachten, dass sie mit der Vorgehensweise der Sender nicht einverstanden waren. Klar wirken diese Menschen auf Herrn Wippermann gefährlich, weil sie nicht seine ideologische Linie vertreten, und ihn auch nicht mit Samthandschuhen anfassen.
Jurij Below: Sie haben auch während des Tribunals bei Kerner über den Verlust Ihres „Jobs“ geredet. Das war nur Ihre Replik auf Schreinemakers Behauptung, dass Sie sich als Opfer gefühlt. War doch Ihre Jahre im Fernsehen nur ein Job oder Berufung?
Eva Herman: Ich habe stets und immer sehr gerne meine Arbeit beim Radio und Fernsehen gemacht. Ob es allerdings einer Berufung entspricht, wenn man TV- Nachrichten spricht und Talkshows moderiert, würde ich eher bezweifeln.
Jurij Below: Zum Schluß möchte ich gern von Ihnen erfahren, ob Ihre positive Einstellung der Kirche gegenüber Ihnen hilft, weiter für Ihre Meinung gerade zu stehen?
Eva Herman: Es ist mein Glaube, der mir entscheidend weiterhilft, der mich stützt und mir Kraft gibt, in einer Kirche bin ich nicht organisiert. Ich bin also nicht kirchengläubig, sondern gottesgläubig, oder besser: Ich bin fest von des Schöpfers ewiger Anwesenheit überzeugt. Es ist das Wissen, vor dem Schöpfer und für den Schöpfer das Richtige zu tun, und auch dann ganz fest zu stehen, wenn die Welt rundherum unterzugehen droht. Ich halte es in diesem Fall mit der Apostelgeschichte: “Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen”.
Jurij Below: Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Worte und wünsche Ihnen Gottes Segen und vor allem bei guter Gesundheit blieben. Wenn Ihr Sohn eines Tages alles begreifen kann, er wird ganz bestimmt nicht über seine Mutter schämen. Das ist das besten Erlebnis eines Menschen in unserer Liebe-Hass Welt.
Hamburg/Frankfurt am Main, 2. September 2008
Besser zu sehen könnten Sie das Interview in Schrift, Bild und Ton auf meiner Webseite mit Angängen:
http://www.jubelkron.de/projekt-Dateien/ehi.htm
Dieses Inteview wurde jedoch durch mehreren unabhängigen Bürgervereine, Foren und Blogs verlöffentlicht und vor allem durch durch Bürgerverein gegen Medienmanipulationen e.V. (Wuppertal) http://www.medienquovadis.de
die als erste wagte sich dieses Gespräch in Rahmen der Aktion Jahrestage Eva Herman zu veröffentlichen .
Jurij Below, Frankfurt
Für Ihre Fragen stehe ich zur Verfügung unter: jubelkron@freenet.de