Finanzkrise – EZB pumpt 95 Milliarden Euro in Finanzmärkte
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Und zum Zweiten:
EZB kündigt Schnelltender zur Liquiditätssicherung an
Droht jetzt eine hohe Inflation?
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Die Europäische Zentralbank hat angesichts der US-Immobilienkrise mit einem so genannten Schnelltender frisches Geld in die nervösen Finanzmärkte gepumpt. Insgesamt 95 Milliarden Euro wurden investiert.
Die Großbank BNP Paribas hatte wegen der Krise an den US-Hypothekenmärkten drei Fonds geschlossen.
Quelle
Finanzkrise weitet sich aus – EZB druckt neues Geld – taumelt der wirtschaftsliberale – kapitalistische Neoliberalismus seinen finalen Chaos und somit den Ende entgegen?
Was bedeutet diese globale Finanzkrise für den deutschen “Aufschwung”?





Zum Thema passt folgender Artikel vom 21. Juni 2007: Das Ende ist nahe!
Lesen Sie mal einige Artikel von E. W. Kreutzer auf dessen Homepage. Dort sind sehr gute Hintergrundanalysen zu unserem Geld und zu unserem Finanzsystem zu finden.
Ich frage mich sowieso: Warum wird die Geldmenge M3 in den USA offenbar nicht mehr veröffentlicht? Explodiert die vorhandene Geldmenge M3 der USA?
[...] Wenn jemand schlecht gewirtschaftet hat, dann wäre es eigentlich der normale Gang der Dinge, dass er dann seine Insolvenz erklärt und sein Vermögen zur Befriedigung der Gläubiger verwertet wird. Wenn es sich dabei jedoch um Banken handelt, die indirekt in der Kriegsfinanzierung engagiert waren, sieht das aber offenbar anders aus. Da hilft dann anscheinend eine nette Zentralbank gerne aus und spendiert mal eben 95 Mrd Euro. [...]
Das dies auf den Gütermarkt überschlägt, ist ja wohl überhaupt nicht zu erwarten (also keine Inflation). Soweit ich mich erinnere läuft die Transmission von größerer Geldmenge über billigere Kredite, mehr Investitionen, mehr Arbeitsplätze, mehr Konsum, etc. Im Gegenteil ist ja wohl aktuell mit einer restriktiveren Vergabe von Krediten zu rechnen.
Und keine Regierung läßt Banken ins offene Messer laufen, da die Kosten von bank-crashes wohl höher sein werden als die Kosten der Stützung.
Letztlich werden hier aber die häuserkaufende US-Mittelschicht und die zu gutgläubigen Banken auf Kosten der Gesamtgesellschaft subventioniert.
Einen Grund eine Welle von wegen: “Das Ende ist nahe” oder “Inflation” zu starten, empfinde ich dagegen als einfach nur unsachlich.
[...] viel Geld ins Finanzsystem, damit es liquide bleibt. Mehr dazu kann man im Debatten Blog unter „Finanzkrise – EZB pumpt 95 Milliarden Euro in Finanzmärkte“ lesen. Die EZB kann den Geldhahn aber nicht noch weiter öffnen, da Sie damit die schon stark [...]
geholfen hats nicht….
95 Milliarden Euro, wieviel ist das? Peanuts!
Also wenig ist es sicher nicht….
Andi: denken Sie bitte daran, dass der Artikel am 9. August 2007 veröffentlicht wurde.