Schäuble und der Islam …
Die WELT schreibt einen Artikel “Schäuble sieht kein Monopol der Muslim-Verbände” und sieht den Bundesinnenminister als einen gerechten Kämpfer um ein Stück kulturelle Identität der Deutschen einerseits, mit einem Zuhöreffekt andererseits.
Längst nicht alle Politiker äußern sich so offen zu einer aktiven Integrierung auch der Muslime in unsere Gesellschaft, so diese hier langfristig leben. Insbesondere finden sich bei den Grünen, Ströbele mag als Beispiel dienen, Damen und Herren, die immer noch vom Multikulti der 68er träumen und negieren, dass der Islam längst nicht als so harmlos angesehen werden kann, wie er immer von einigen dargestellt wird.
DD hat bereits vielfach darüber geschrieben, dass sich die Politikerseele von der der Bürgerseele weit entfernt hat, weil zum Beispiel globalpolitische oder industriebegehrliche Sachzwänge Priorität zu haben scheinen. Es ist zu einem schleichenden Gift in der Medienlandschaft geworden, die teilweise offen geführten Diskussionen, die WELT ist aus unserer Sicht ein überaus mutiges Publikationsorgan, weil diese durch einfache Prozeduren die Teilnahme an Diskussionen unterstützt, alle Achtung, WELT, als populistisch zu diffamieren und damit die Volksmeinung in die ewige Verbannung zu schicken. Eine Politiker- oder Medienkaste, die sich so weit vom Volk entfernt hat, dass dieses nur noch zur sanften Einschläferung taugen soll, selbstverständlich Stimme/Kauf der Medien eingeschlossen, hat seine Daseinsberechtigung verloren.
Es ist der Vorteil solcher Internetseiten, nicht mainstreamartig den möglichen Begehrlichkeiten des Bundespresseamtes oder des BND nachzulaufen ( siehe Kommentar von “mein Parteibuch” ). Daher erlauben wir uns wieder einmal, Lesermeinungen des obigen Artikels hier darzustellen und hoffen auch bei der WELT auf Verständnis, weil diese Meinungen doch leider, wie beschrieben, von vielen als schwachsinnige Meinungsäußerung von Ignoranten oder Verblendeten diffamiert werden. DD bittet die Leser dieses Artikels ausdrücklich darum, den Text des WELT- Artikels einschließlich der Kommentare zu lesen, weil wir selbstverständlich nur auszugsweise zitiert haben.
DD will wagen, Pflöcke der Meinungsrichtungen einzuschlagen:
- Verblendete, Träumer-Phantasten, kritiklose und überzeugte Gläubige
- Abwiegler
- Rechthaber, Hardliner-Egozentrierte, Kämpfer
- Sprücheklopfer ohne argumentativen Hintergrund.
Wir bitten die Leser, die folgenden Zuschriften des obigen Artikels nach unserer Kategorisierung zu beurteilen.
DD ist zu dem Schluss gekommen,
- Wir wissen viel zu wenig wirklich über den Islam, um eine Sachdiskussion zu führen
- die Frage ist statthaft, ob wir uns wirklich mit dem Islam auseinandersetzen müssen oder ob eine Forderung nach einer quasi Assimilation ausreicht
- die Gefährlichkeit der Ideologie Islam sollte neutral ( d.h. ohne Einflussnahme irgendeiner Organisation oder eines Staates oder machtpolitischer Begehrlichkeiten ) erarbeitet werden; nur daran kann man auch ermessen, ob die GG- Forderung nach Religionsfreiheit nicht nur einer Zeitströmung 1948/1949 entstammt, die heute für unsere Gesellschaft ein Gefährdungspotential darstellt
- auf der Basis der Islam- Untersuchungen sollte man die Frage nach Zuwanderung, Integration neu beurteilen.
DD ist sich relativ sicher, dass diese Forderungen nicht umgesetzt werden, weil geopolitische Überlegungen eine solche Sichtweise verhindern werden. Gerade deshalb aber fordern wir und suchen Kräfte in Deutschland, die dieses unterstützen. Wenn Sie als Leser interessiert sind, nach demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien hier zu schreiben, bitte geben Sie uns ein e-mail ( siehe Impressum ).
Wir würden uns freuen, wenn diese Internetseite sich als lebendiges Diskussionsforum installieren würde; wir sind zwar erst ein paar Wochen online aber der steigende Zuspruch legt den Schluss nahe, dass wir auf diesen Seiten Knackpunkte ansprechen.
Aufforderung zur Tat: beteiligen Sie sich an den Diskussionen auf dieser Seite oder werden Sie hier Autor ( kurzes e-mail genügt ).
Es folgen nun die Leserzuschriften ( ausschnittsweise ), die das Meinungsspektrum aufzeigen sollen:
- Wer in unserem christlich geprägten Land leben möchte kann nicht die Bedingungen eines Zusammenlebens diktieren. Jeder Zuwanderer hat die Pflicht deutsch zu lernen und zu sprechen. Er hat das Grundgesetz als unsere Verfassung zu respektieren und sich in unsere Gemeinschaft einzuordnen. Alles andere ist unakzeptabel. Hoffentlich hat unser Volk noch die Kraft dies durchzusetzen – von unseren Volksvertretern haben wir nichts mehr zu erwarten.
- Eine traurige Tatsache, dass “der Islam ein Teil unseres Landes ist”, allerdings hab ich auch so das Gefühl, dass “unser Land und seine Demokratischen Werte kein Teil des hier ansässigen Islams ist”..
Ich hoffe dass viele Menschen in Deutschland ihre Vorurteile, ihre Unwissenheit und ihre Wut den Islam gegenüber abbauen können. - Islam heißt Unterwerfung. Ich wünsche mir auch viele Ergebnisse von der Islamkonferenz. Das endlich Schluss ist mit dieser Augenwischerei. Gemeinsamer Schulunterricht von Mädchen und Jungen gleich welcher Konfession. Gemeinsame Teilnahme am Schwimm- und Turnunterricht.
Gemeinsame Klassenfahrten. Kopftuchverbot in öffentlichen Gebäuden und Schulen. usw. usf.
Der Islam ist eine menschenverachtende, gewalttätige Pseudoreligion. - Manche unserer Politiker behaupten doch allen Ernstes unser Land ist ein Einwanderungsland. Wenn dies stimmen sollte, sollten wir auch mal überprüfen wer bei uns so alles einwandert und ob wir diese Leute auch brauchen. Wenn nicht sollen sie wieder in ihre Heimat zurückgehen. Wer nicht arbeitet verliert nach einer noch zu definierenden Zeit automatisch seine Aufenthaltserlaubnis.
Wenn nicht bald etwas in dieser Richtung geschieht gehen wir vor die Hunde.
Die Einwanderer saugen unser Sozialsystem aus. - Wenn wir nicht bald ehrlich zu uns selber sind, werden Deutsche Frauen in 30 Jahren hier in Deutschland Kopftücher tragen müssen. Alice Schwarzer hat das schon vor Jahren erkannt…so langsam sollten auch mal die letzten 68er aufwachen. Wir üben Toleranz und was machen die Moslems???!!! Der Islam unterscheidet nur in Gläubige und Ungläubige und die Ungläubigen sind nach moslemischen Glauben nichts wert (sollen unterworfen und getötet werden). Bei einer Geburtenrate islamischer Frauen in Deutschland von 3,6 (natürlich schön von Steuergelder finanziert) und Deutscher Frauen von 1,5 können wir bald einpacken. Es muss etwas unternommen werden und es kann nicht sein, dass jeder der auch nur eine leicht islam-kritische Äußerung macht, sofort als Rassist o.ä. beschimpft wird. Freiheit und Aufklärung müssen beschützt werden!
- Ich denke es ist sehr wichtig, dass es Ergebniss in der Islamkonferenz vorgelegt werden. Da die Integration ohne Hilfe und Verständnis der Nation nicht vollzogen werden kann. Wir müssen lernen einander zu verstehen, um uns unabhängig ein Bild von dem “unbekannten wahren” Islam zu machen. Islam ist eine tolerante Reiligon.
- Kein wahrer Moslem, keiner der sich Allah hingegeben hat, würde jemals einen Menschen töten. Denn Islam ist Frieden. Auch die 10 Gebote gelten für Moslems. Es sind Gebote für alle Menschen.
- Wir wissen aber alle dass es die Unwahrheit war, was Bush uns erzäht hatte. Wo Weltfrieden drauf stand, waren kanallharte Geschaftinteressen. So ist es auch mit der Taliban. Sie benutzen nur den Namen “Islam” für ihr unheiliges Werk.
- ISLAM ist nicht nur eine Religion sondern auch eine Ideologie und sollte auch so behandelt werden. Ich moechte jedenfalls weiter in einem christlich gepraegtem Land leben. Wer das nicht moechte, sollte sich eventuell ueberlegen, in ein, durch den Islam gepraegtes Land zu ziehen. Weiterhin sollte man den alten Radikalenerlass auch auf die Zulassung von Moslems zum Staatsdienst (Lehrer, Juristen usw.) anwenden. Die Aelteren unter uns erinnern sich sicher noch daran, dass jemand, der in der KPD war z.B. nicht Brieftraeger oder Lehrer werden konnten. Warum sollte jemand, der unsere freiheitlich rechtliche Grundordnung ablehnt, auch wenn es angeblich aus religioesen Gruenden geschieht, in den Staatsdienst eintreten duerfen!
- Wenn eine Frau bedeckt aus dem Haus geht, ist das nur ein Schutzmechanismus für sie. Ich denke, du kannst nicht über entwas urteilen, was du nicht kennst. Wenn einpaar Christen etwas machen, verurteilen wir doch nicht etwa das Christentum oder die restlichen Christen für seine Schandtaten. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich und nicht etwa die Religion oder die Gemeinschaft.
- Hier ist ein sehenswerter Beitrag des englischen Senders Chanel5, der mit versteckter Kamera in einer als liberal geltenden londoner Moschee aufgenommen wurde.
- Mein Traum ist ein Deutschland in dem alle Menschen, egal welcher Religion, in Frieden leben können. Friede sei mit Euch denn Islam ist Frieden
- Es ist sehr richtig, daß wir die Zuwanderer und Gäste islamischen Glaubens besser verstehen sollen, diese jedoch müssen sich in gleicher Weise in Verständnis üben. Problematisch am Koran ist seine relativ unverbindliche Interpretierbarkeit insbesondere bzlg. des Umgangs mit Nichtmuslimen, die vielfach der Mißachtung und der gewaltsamen Verfolgung offen ist. Der Versuch der wortwörtlichen Wiederherstellung von historischen Verhältnissen des 7ten Jahrhunderts ist, wie wir überall erleben, unflexibel, unmenschlich und daher z.B. mit Europa nicht vereinbar. Das Teilverständnis Gottes nur als Herrscher über die Menschen ist eine Sackgasse, die durch die Suche in Richtung Barmherzigkeit (eines der hoffnungsvollen Worte des Koran) aufgebrochen werden kann. Dort steht Christus, der Menschensohn Gottes und niemand kommt zu Gott außer durch ihn und seine Liebe. Genau an dieser Stelle könnte das Gespräch zwischen Christen und Moslems zur Erfahrung und zum Segen werden.
- Du solltest wissen ich verachte ebenso diese “Heißmacher” und Fudamentalisten. Gerade diese Leute werden in den Medien dokumentiert, während die friedlebende muslemische Gemeinschaft untergeht. Ihr solltet den Islam selber kennenlernen und durch eure Augen sehen und nicht durch die Augen solcher Leute, die ihn für eigene Ziele missbrauchen.
- Gott ist sehr gerecht. Gott ist Liebe. Gott ist Barmherzigkeit.
- Aber die Menschen leider oft nicht. Kinder sterben jeden Tag an Hunger. Wir sagen “Wie kann Gott soetwas nur zulassen”? Es sind die Menschen die dies geschehen lassen. Butterberge, Milchseen werden lieber in Meer geschüttet als hungernde Menschen zu ernähren, damit die Preise stabil bleiben.
- Die wahre Lehre des Islams findet ihr ausschließlich im Koran und mit eurem gesunden Menschenverstand. Schaut doch selbst hinein und werdet geleitet. Ich denke, wir leben einem Zeitalter und in einem Land, wo sich jeder über alles informieren kann und sollte. Ihr solltet mal den Islam leben, dann werdet ihr wissen, dass Gewalt und Ungerechtigkeit zur Vergangenheit angehört.
- Geben Sie die Bibel z.B. einen Moslem, einen Christen, einen Juden, einen Buddhisten, einen Atheisten, einen Hindu und einen Buddhisten…jeder wird die Bibel anders interpretieren, weil jeder andere “Augen” hat eine andere Sichtweise.
- Leider steht mein Koran-Exemplar im Bücherregal des Erdgeschosses, sonst würde ich zitieren. Es gibt eindeutige Hinweise auf Gewalt und Unterdrückung von Nichtmuslimen und Auferlegung von Tributen bzw. Steuern auf Juden und Christen. Es gibt dort auch Aufrufe zur Bekämpfung der Juden und Christen. Des öfteren ist vom Niedermachen und Brennen der Nichtmuslime die Rede. Fairerweise gibt es dann eine Stelle in der einige “hl. Männer” der Christen geachtet werden sollten. Erstaunlich ist, daß der Koran in seiner heutigen Form aus dem 9ten Jahrhundert stammt und zwischenzeitlich eine sehr weltliche, aggressive Eroberung von Nordafrika, dem Nahen Osten und des größeren Teils der iberischen Halbinsel stattgefunden hatte. Der Koran hat seine Ungeklärtheiten, die für alle Muslime verbindlich geklärt werden müßten.
- Religion ist nun mal Metaphysik.
- Für Hingabe, Vertrauen und Liebe zu Gott und seiner Schöpfung brauche ich verdammt noch mal keine Religion!!! Ganz im Gegenteil – Die von Menschen zur Unterdrückung und Beherrschung von Menschen gemachten Religionen machen alles, was an waren und tiefen Gefühlen des Glaubens in einem Menschen ist, KAPUTT!!! GOTT SCHAUT IN DIE HERZEN UND NICHT NACH DER RELIGIONSZUGEHÖRIGKEIT!!!
- Eignetlich sollte man nich noch eine Religionsgemeinschaft integrieren, im Gegenteil, man müsste an der Abschaffung der etablierten arbeiten. Solange die Menschen nicht lernen sich mit ihrer Existenz tatsächlich auseinanderzusetzen und weiterhin diesen Dogmatikern und ihrer “leichten Kost” folgen, geht es mit der Menschheit nicht voran. Religion hat schon immer mehr getrennt als verbunden.
- Jeder Mensch ist Egoist. Das ist die menschliche Natur. So sieht es die moderne Soziologie.
- Ach wissen Sie nun sind die Milchmädchenrechner unter uns. Ein Vertreter des wahren Aristoteles hätte sich auf eine solche einfache Gleichung nicht verlegt. Sie sollten sich über Metaphysik informieren, Sie fragt nach dem Woher, Warum, Wohin und führt im Verbund mit anderen existierenden Wissenschaften (Geschichte, Theologie, Phänomenologie, Philosophie) oftmals in eine interessante Richtung, die dem Alten und Neuen Testament, dem Koran und dem Talmut ähnlich ist. Dies ist zugegebenenmaßen “wahnsinnig” spannend.
- Sure 4, Vers 89:”Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet.” Diese Sure ist u.a. verantwortlich, dass sich in keinem Land der Welt die Muslime in die Gesellschaften der “Ungläubigen” “integrieren, denn sie betrachten uns als minderwertig bzw. gar nicht als Menschen: Sure 8, Vers 88: “Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.”
- Islam ist Unterwerfung unter eine faschistische, mittelalterliche und zutiefst undemokratische Ideologie. … Warum sollen wir uns an irgendeinen ‘Propheten’ wenden, wenn uns der Sohn Gottes seine Fürsprache beim himmlischen Vater zugesichert hat? … Jesus selbst hat vor Mohammed gewarnt ! Matthäus 24,11: “…..und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen.” Matthäus 7,15: “Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe.” Jesus ist der Messias und Erlöser – nach Ihm kommt niemand mehr. Im Evangelium (Johannes 14,6) sagt Jesus von sich: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben – niemand kommt zum Vater, denn durch mich.”
- Aristoteles erfand den Syllogismus, damit man nachprüfen kann, ob jemand die Wahrheit sagt.
- ueber meinen Glauben mach Du Dir bitte keine Gedanken – ich halt mich lieber an eine Religion die Menschen wie Mutter Theresa als eine wie die Eure, die Menschen wie Osama bin laden hervorgebracht hat. Und Belehren muss ich mich von einer Unglauebigen wie Dir nicht lassen. Nicht alle Moslems sind Terroristen – aber fast alle Terroristen sind Moslems !
- 1933 hättest Du bestimmt “Nichtarier” zu mir gesagt oder?
- Der Islam ist halt nicht so einfach ein Döner oder Kebab.
- Leer Kirchen zeigen mir den Fortschritt in der Gesellschaft. Jetzt müssen wir noch die Moscheen und alle anderen Tempel leer räumen, dann hat zumindest eine Form der Unterdrückung ein Ende.
- Die Gottesvorstellung des Islam ist von christlicher Seite durchaus nachzuvollziehen und zu würdigen, die verhaltene Agressivität gegenüber Andersgläubigen ist es nicht.
- Fakt ist: Wer nicht in der Lage ist, ALLES im Leben bei Bedarf halbwegs kritisch in Frage zu stellen, mit dem ist schlecht zu diskutieren. Auf welchem Level denn? Islam ist toll, Islam hat immer recht, Islam darf nicht kritisiert werden? Ich darf doch wohl bitten…
- Saudi-Arabien ist im Gegensatz zu Deutschland weder eine Demokratie noch eine liberale und offene Gesellschaft. Sie zum Vorbild im Umgang mit Muslimen zu machen wäre in hohem Maße reaktionär. Das nämlich ist die saudische Gesellschaft!
- Wer im Namen Gottes Ungläubige tötet, ist ohne Legitimation. Welch Anmaßung Taten in Gottes Namen begehen zu dürfen? Hoffentlich gibt es genügend weltliche Gerichte diesen die Hammelbeine langzuziehen!
- Hoffentich wird Schäuble morgen nicht vor den Forderungen der Mohammedanertum-Vertreter einknicken, sonst heißt es vielleicht eines Tages: Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee
- Letztlich wird Deutschland vor allem wegen seines demografischen Problems irgendwann muslimisch. Die Muslime sind die Volksgruppe, die am stärksten wächst, während die Deutschen immer weniger werden – Huntington lässt grüssen. In 50 Jahren haben wir sowieso eine Art islamische Heilsfront oder deutsche Hamas, dann gibts nichts zu lachen mehr für die Nicht-moslems.
- Dennoch wäre es sinnvoll, eine Quote für Einwanderer mit muslimischem Hintergrund einzuführen, wie es in den USA eine Zeit lang praktiziert wurde. Dann würden wir uns einfach eine Menge Ärger sparen und den Sozialstaat ebenfalls massiv entlasten. Warum holen wir uns diese Hitzköpfe denn alle ins Land? Das ist doch Selbstmord.
- der islam hat einen weltherrschaftsanspruch, sein symbol ist das schwert. ich glaube auch nicht, dass es einen demokratischen islam geben kann. leider sehen das unsere politiker anders und verstehen nicht, dass das eigentliche problem die unterwanderung und infiltrierung unserer gesellschaft mit islamisten ist (siehe spiegel aufmacher von vor zwei wochen).
- Nichts zu lachen haben werden nicht nur die Nichtmoslems, sondern auch die Moslems werden sich heftig umgucken, wenn sie nicht gerade linientreu der islamischen Glaubensrichtung angehören, die gerade vorher per Terror und Massenabschlachtungen die Macht ergriffen hatte. Der Irak lässt grüßen.
- Ich bin ja schon froh, dass wir ENDLICH das Christentum evolutionstechnisch überholt haben..





[...] Islam gibt es bei der Deutschland-Debatte einen gründlich missratenen Artikel mit Titel “Schäuble und der Islam“, der einen reichlich ekligenArtikel mit Titel “Schäuble sieht kein Monopol der [...]
1. Da der Beitrag nicht gegen rechtliche Regeln verstößt, haben wir ihn zugelassen.
2. Leider haben wir nur obigen Text empfangen; kann es sein, wir bitten, den Autor das zu prüfen, dass Argumente leider nicht mitgesendet wurden?
3. “eklig” sollte etwas besser erklärt werden, es läßt sich schwerlich so diskutieren
4. Es sind hier nur Kommentare wiedergegeben, wie sie von Lesern gepostet wurden; das ist die heitige deutsche Wirklichkeit, mit der man sich auseinander setzen muß. Wer nun sagt, das sind alles Rechte oder welcher Farbe auch immer, betreibt genau denselben Fehler wie viele in Medien und in der Regierung: Diffamierung anstelle offener Auseinandersetzung. Wer die Kommentare an der angegebenen Stelle liest, der wird leider nicht umhin kommen festzustellen, dass neben sachlicher Auseinandersetzung die Emotionen ziemlich nach oben spülen.
5. Wenn man kontroverse Themen nicht mehr diskutieren kann, mit welchem Ausgang auch immer, dann ist diese Demokratie am Ende; bisher nahm ich an, dass viele dieser Internetseiten die gelebte DEmokratie anmahnen!
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Meine Bitte: etwas mehr Inhalte würde einer Diskussion nützlich sein.
Eines vorweg: Was hier als Kommentar #1 steht ist ein Pingback eines Beitrages von Mein Parteibuch. Durch Anklicken des Kommentartitels gelangt man zu dem Beitrag, der recht ausführlich darauf eingeht, warum der Artikel hier als “gründlich missraten” und der Artikel der “Welt” als “reichlich eklig” bezeichnet wird.
Die Debatte über die Fragen der religiösen Gefahren ist, wie die Kommentare in der Welt zeigen, in der Tat sehr wichtig. Eines der wichtigsten rhetorischen Stilmittel, um eine unangenehme Diskussion in eine gewünschte Richtung zu lenken, ist das Agenda-Setting.
Hier sind mal einige – durchaus belegbare – Thesen, die aufgrund des Agenda-Settings in der Welt leider etwas zu kurz gekommen sind und hier als Antipode zum Beitrag in der Welt verstanden werden sollen:
1. Das Christentum ist unter seinem Anführer George W. Bush die gefährlichste Religion der Welt
2. Die CIA ist die gefährlichste Terrororganisation der Welt
3. Die gefährlichsten Kriegstreiber der Welt sitzen in der israelischen Regierung
4. Die Welt verbreitet wie der Rest der Springerpresse einseitig die verlogene Propaganda dieser gefährlichen Organisationen und Personen
5. Die CDU ist gezwungen, die Vorgaben der Sprigerpresse zu übernehmen
6. Wolfgang Schäuble hat die Realisierung von nicht mit der Verfassung zu vereinbarenden “Sicherheitsplänen” gefordert
Auf dieser Grundlage könnten wir nun entweder über die Richtigkeit dieser Thesen diskutieren oder darüber diskutieren, wie in diesem Zusammen die folgende in der Welt zitierte Äußerung zu werten ist: “in Sicherheitsfragen haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Muslimen, wo es um die gemeinsame Verantwortung aller Bürger in Zeiten des Terrorismus geht. Ich glaube, das Bekenntnis zur Verfassung ist bei vielen kein Lippenbekenntnis mehr.”
Außerdem könnten wir uns darüber unterhalten, ob die fremdenfeindlichen Reaktionen im Stile von “Islam ist eine menschenverachtende, gewalttätige Pseudoreligion” der Kommentatoren angesichts der durch die Welt verbreiteten “Informationen” irgendwie überraschend sind.
Der Beitrag von mein-parteibuch.com ist deshalb so abgeschnitten, weil es ein sogenannter Trackback ist, also ein Rücklink auf einen Artikel bei mein-parteibuch.com.
[...] Beitrag, in dem sich einige Anmerkungen zum Thema Islam gefunden haben. Kritisiert werden dort ein Beitrag auf http://www.deutschland-debatte.de und ein Artikel der Tageszeitung Die Welt. Der Parteibuch-Autor [...]
Marcel, Jens, Wa(h)renhaus,
ich möchte nicht auf das Thema pingback eingehen, weil ich keinem Leser zumuten möchte, eine Diskussion über ein Thema durch Springen von einer Seite zur anderen zu verfolgen. Daher hatte ich auch gebeten, wie es in anderen Veröffentlichungen üblich ist, dass man hier diskutiert und nicht durch Springen von einer Seite zur anderen ein Thema verfolgen muss, wie gesagt, dem Leser zuliebe.
Zum Thema: Dass die verdammte Einseitigkeit dieser Art Politik immer mehr dazu aufruft, Themen der dritten bis fünften Priorität nach oben zu holen, ist sicherlich genau unsere Aufgabe durch solche Veröffentlichungsmöglichkeiten, weil wir uns nicht von irgend einem Verleger vorschreiben lassen, was opportun ist auf die TO zu kommen. Die von dir angesprochenen Themen können durchaus individuell als weitere Diskussionspunkte gesehen werden, jeder von uns auf den Internetveröffentlichungen wird da seine eigenen Schwerpunkte haben, je nach Grundeinstellung oder Erfahrungen des Autors einer Seite.
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DD hat hier begonnen, das Thema Islam und seine Vielschichtigkeit darzustellen, Integration ist nur ein kleiner Teil davon. Es wird ja wohl keiner behaupten können, dass dieses Thema in der deutschen Politik und erst recht in der deutschen Öffentlichkeit keine Rolle spielt. Außerdem haben wir gerade auch in Berlin tagtäglich Anknüpfungspunkte; Ich kann nur sagen, täglich hundert oder mehr ( ich möchte nicht weiter aus dem Privatleben hier berichten ).
Attentate in Spanien, London und anderswo sind die total andere Ecke mit der wir uns auseinandersetzen sollten, weil jene immer behaupten, sie würden auf religiöser Basis handeln. DD wird sich sicherlich auch seine Schwerpunkte selber gestalten, um auch unangenehme Ecken der gesellschaftlichen Auseinandersetzung anzureißen. Wer meint, dass dieses Thema einer Beachtung nicht wert wäre, na gut. Wer meint, dass Aussagen wie diese „Ziel des Islams ist, ein welt-weites Kalifat zu schaffen, wenn es sein muss mit Gewalt“ nicht zu erörtern seien, der mag das so sehen, DD sieht es anders.
Um es auf den Punkt zu bringen:
1. wir werden unsere Schwerpunkte, die sich im Laufe der Zeit immer auch ändern, finden und veröffentlichen
2. wir möchten, dass auf unseren Seiten eine zusammenhängende Diskussion erkennbar ist, damit es für Leser einfach möglich ist, den Argumente zu folgen
3. andere Internetseiten können immer ihre eigene Diskussion, auch parallel zu DD, führen, das würden wir nie in Abrede stellen
4. dass es Hardliner auf der einen Diskussionsseite wie auch auf der anderen gibt, dürfte klar sein; wer jedoch immer nur eine Seite betrachtet und die zum Postulat erhebt, der arbeitet aus DD- Sicht nicht sauber
5. die bisherigen Beiträge zeigen mir hier noch nicht, was an diesem Artikel so entsetzlich ist: ist es die Meinung einiger Bürger dieses Landes? Ist es, dass DD es überhaupt wagt, dieses Thema aufzunehmen? Ist es der Schreibstil oder die Wortwahl der von DD erstellen Sätze? Wer sich nicht mit der öffentlichen Meinung auseinandersetzen will, der blendet aus DD- Sicht einen Teil dieses Landes als nicht existent weg.
@DD: Ich finde Track- und Pingbacks für eine Venetzung in der Blogosphäre gut und richtig und wichtig, gerade dann, wenn man sich seine eigenen Gedanken macht, die vielleicht über den Platz hinausgehen, den man billigerweise in einem Kommentar beanspruchen kann: Aber sei es drum.
Ich bin der Meinung, dass man über das Thema Islam und Religion reden muss. Folgende Argumente habe ich dazu beizutragen:
1. Eine Islamkonferenz kann hilfreich sein, wenn nicht nur mit den großen Verbänden gesprochen wird, die höchstens 10 bis 20 Prozent der Muslime in Deutschland erreichen.
2. Muslime als Ganzes als Problem darzustellen ist meiner Ansicht nach nicht nur verantwortungslos,sondern verbrecherisch. In Deutschland ist aufgrund der Entstehung von Parallelgesellschaften, die wiederum vielfältige Ursache hat, das Problem der Radikalisierung des Islam teilweise gegeben, in Nordirland wären es die radikalen Christen, die ein Problem von größerer Bedeutung wären.
3. Wir dürfen nicht multikulturell glauben, alles sei in Ordnung. Dieser Glaube führt nämlich zum aneinander vorbei Leben, zum nicht-miteinander-reden, und das müssen wir unbedingt tun.
Ich war überrascht, dass die Welt Schäuble mit der Aussage zitiert, dass gerade in Sicherheitsfragen die Zusammenarbeit mit den Moslemorganisationen sehr gut sei. Die Welt würde ich allerdings deswegen kein mutiges Organ nennen, hier wird eine Meinung vertreten, wenn auch nach meiner Ansicht eine, die heute etwas weniger scharf macht als üblicherweise.
Wie gesagt: Schäuble weist zurecht darauf hin, dass man nicht nur mit den großen Verbänden sprechen kann. Seit dem Ende des ersten Kalifats ist der Islam eine dezentrale Religion, die einzelnen Gemeinden sind in der Regel selbstständig. Dem muss man Rechnung tragen.
Religionsfreiheit gehört zur Weltanschauungsfreiheit. Die hat da ihre Grenzen, wo sie Gewalt billigt oder befürwortet, oder wo andere Menschen in ihren Menschenrechten beschnitten werden. Das gilt für Christen, Moslems, Juden, Volksgruppen, Familien, Stämme usw. – Für Sozialdemokraten, Grüne, Kommunisten und Liberale auch. Wir wären gut beraten, wenn wir den Religionsunterricht, der eine Bevorzugung bestimmter Weltanschauungen n der Schule darstellt, ganz abschaffen und durch einen Weltanschauungsunterricht ersetzen würden, der unterschiedliche Weltanschauungen darstellt und erläutert.
Der Islam als Weltanschauung kann so und so ausgelegt werden. Die Gefahr geht, da hat Marcel recht, immer von Einzelpersonen aus. Es darf aber kein Verbrechen sein zu sagen, dass es bestimmte Strukturen innerhalb des Islam gibt, die Radikalität begünstigen, wie es das, siehe Irland, im Christentum auch geben kann. Das muss sich jede Religion gefallen lassen, diese Toleranz muss sie aufbringen. Ich bin wirklich kein FReund von Schäuble oder der Welt, ich bin eher links angesiedelt. Ich finde eben nur, man muss ausführlich miteinander reden und politische Korrektheit aufgrund von Ängsten über mögliche Reaktionen zurückstellen. Eine Ordnung, in der Weltanschauungsfreiheit gilt, darf erwarten, dass die Träger dieser Freiheit sie nicht gegen die Ordnung richten, die ihnen diese Freiheit gewährleistet. Wenn sich alle daran halten, ist Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein hohes Gut, das jeder und jede schützen sollte.
@ Jens:
1. Zunächst danke ich dir für deine Stellungsnahme; sie trifft im wesentlichen meine Ansicht; ich bin mir aber darüber klar, dass ich mich als Schreiber nicht wichtig nehmen sollte, sondern lediglich einen Anstoß zur Diskussion gebe. Wichtig ist der Leser, sind die Bürger, die diskutieren und sich hoffentlich einen Millimeter neues Gedankenfeld erschießen.
2. Track- und Pingbacks, ja, richtig, dass sie sein müssen, um vielleicht auch eigene Schwerpunkte zu entwickeln; ich bitte nur zu bedenken, dass DD um Diskussion aufgerufen hat. Eine Situation, in der ein Einladender seine Gäste empfängt und die Gäste beschließen, eine eigene Veranstaltung zu machen, ist eine schon etwas bedauerliche Situation für den Einladenden; ich denke, das ist auch common understanding in der Presselandschaft.
3. Hier http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,5270914,00.html findet sich der Satz: „Die großen islamischen Verbände repräsentieren nur eine Minderheit der organisierten Muslime“, insofern volle Übereinstimmung; deckt sich vollständig mit deiner Ergänzung. Problem dabei ist also, wie kann man das, was auf der Islamkonferenz erarbeitet, in eine Allgemeingültigkeit überführen? Wenn wirklich nur 10-20% Beteiligte am Tisch sitzen, können die, da hat Schäuble ja nun Recht, nicht für alle Muslime sprechen.
4. „Muslime als Ganzes als Problem darzustellen ist meiner Ansicht nach nicht nur verantwortungslos“, diesen Satz möchten wir besonders unterstreichen. DD hat dieses jedenfalls nachweisbar nicht getan; dennoch muß man auf die Befindlichkeit nicht weniger Bürger eingehen und sich um Aufklärung und Differenzierung bemühen; das genau ist unser Anliegen.
Aus DD- Sicht die Lage in Deutschland mit der in Nordirland zu vergleichen ist ein wenig oberflächlich, weil die religiösen Konflikte in Nordirland doch uralt sind und der religiöse Streit eigentlich eine Frage der Majorisierung war, während das Thema Zuwanderung bei uns immer nur unter dem Aspekt, billige Arbeitskräfte zu bekommen gesehen wurde. Integration, dass diese Bürger sich in Deutschland auch wohl fühlen sollten, gibt es erst in jüngster Zeit, als ein Bezirksbürgermeister in Neukölln mal deutlichere Worte sprach und plötzlich aus dem geordneten Stall ein heillos zerstrittener Hühnerhaufen wurde. In der fehlenden Integration, da liegt das eigentliche Problem der Parallelgesellschaften.
Leider kommen in der heutigen Wirtschaftssituation noch ganz neue Problemfelder dazu: die Beschäftigungslosigkeit der Jugend und insbesondere, dass bei den wenigen angeboteten Arbeitsplätzen die Arbeitgeber kanllhart selektieren; leider fallen dabei viele unserer ausländischen Mitbürger durch den Rost, mit allen weiterführenden Konsequenzen. Es ergibt sich also seit ein paar Jahren zunehmend der Link zwischen der Arbeitslosigkeit und dem Trend zur Fortsetzung der Parallelgesellschaften.
5. „Wir dürfen nicht multikulturell glauben, alles sei in Ordnung. Dieser Glaube führt nämlich zum aneinander vorbei Leben, zum nicht-miteinander-reden, und das müssen wir unbedingt tun.“ Absolutely no comment, except as follows: die Grünen postulierten vor Jahren einfach nur Multikulti und meinten, damit sei es getan. Dass sich diese Denkweise als Fehler herausstellt, beginnen wir vielleicht heute zu begreifen.
6. „Die Welt würde ich allerdings deswegen kein mutiges Organ nennen“, sollte das falsch angekommen sein, dann bitte ich um Entschuldigung, den Mut, überhaupt Kommentare zu freizügig zuzulassen, den meinte ich.
7. „Religionsfreiheit gehört zur Weltanschauungsfreiheit. Die hat da ihre Grenzen, wo sie Gewalt billigt oder befürwortet, oder wo andere Menschen in ihren Menschenrechten beschnitten werden“, mit anderen Worten „Freiheit hört da auf, wo sie die Freiheit des anderen beschneidet“, dass die Anwendung von Gewalt vielleicht nur in Extremsituationen zulässig ist, gehört meines Erachtens zum allgemeinen Konsens, wenngleich auch hier einige Ausnahmen sind. Ich bin gerade seit 6 Wochen in einem Land, in dem Moral als Schulfach gelehrt wird. Eine interessante Variante, vielleicht mit dem Ethik- Unterricht in Berlin vergleichbar. Hier werden zwar keine uniformen Menschen durch die Schule gebildet, aber es entsteht doch ein gewisses Grundverständnis in diesem Land. Weltanschauungsunterricht anstelle des Religionsunterrichts einzuführen, den in Verbindung mit Ethik und Moral, das wäre eine gelungene Kombination, die weiterführt. Im übrigen: wenn Schäuble kritisiert, dass „im Islam die religiöse und politische Ordnung nicht so getrennt sei wie im deutschen Verfassungssystem“ dann soll er sich gerade beim Thema Religionsunterricht an die eigene Nase packen! Die Schule ist, wenn mich nicht alles täuscht, eine staatliche Einrichtung!
8. „Der Islam als Weltanschauung kann so und so ausgelegt werden“; ich habe in dem Artikel geschrieben, dass wir alle viel zu wenig über den Islam wissen, um eine Sachdiskussion über den Islam, seine Inhalte und Ziele zu beginnen. Auf dieses schwankende Terrain begebe ich mich nicht! Man muß andererseits auch sagen, dass es einzelne, sicherlich aus dem Zusammenhang gerissene Sätze sind, die einen doch nachdenklich machen. Auch macht mich besonders nachdenklich, dass es in der islamischen Welt zwar genügend Damen und Herren gibt, die behaupten, die Gotteskrieger würden nicht auf dem Boden des Islam kämpfen, dass es aber andererseits weder seitens der islamischen Regierungen noch islamischer Organisationen Bestrebungen gibt, über ein paar Fensterreden hinaus wirkungsvoll Einhalt zu gebieten. Einzelpersonen? Wer das sagt, verkennt die Al-Quaida Organisation oder welche Sub- oder Parallelorganisation auch immer, die von sich behaupten, des Islams Willen zu kämpfen, die Kampfverbände in fast allen Nationen zu haben scheinen. Wer waren denn die Personen im Personenzug im Ruhrgebiet? Einzelpersonen? Wer waren die Personen in London oder Madrid? Einzelpersonen ( um nur die naheliegenden Fälle aufzuzeigen )? Man sollte es sich nicht zu einfach machen zu behaupten „Einzelpersonen“, „Einzelfälle“.
„Es darf aber kein Verbrechen sein zu sagen, dass es bestimmte Strukturen innerhalb des Islam gibt, die Radikalität begünstigen“, nein, sagen kann man alles. Nur ist es eine Frage, ob man Verbrechen sanktioniert! DD wird es nicht tun, sei es in Irland, Sri Lanka, Afghanistan oder sonstwo auf der Welt.
„Ich finde eben nur, man muss ausführlich miteinander reden und politische Korrektheit aufgrund von Ängsten über mögliche Reaktionen zurückstellen“, miteinander reden, vollkommen richtig, ob sich aber politische Korrektheit von Ängsten zurückstellen lassen, wage ich zu bezweifeln, weil es gerade die sind, die viele Bürger überhaupt zu diesem Thema zu bewegen scheinen.
Insgesamt, Jens, dein Kommentar trägt viel zur verbesserten Sachlichkeit bei. Danke
@DD: Danke. Das war eine Kurzzusammenfassung meines Wa(h)renhausartikels, drum ging ein Teil meiner Kritik nicht direkt an DD, sondern auch ans Parteibuch. Was den Vergleich der Situation in Irland und Deutschland angeht, so meinte ich das ausschließlich in dem Sinne, dass ich sagte, von welcher Seite in welchem Land eher ein Sicherheitsrisiko ausgehe, damit man nicht sagt: “Du schaust ja einseitig nur auf den Islam.” Eine Analyse der beiden Situationen im Vergleich war in keiner Sekunde meine Absicht.
Was die politische Korrektheit betrifft, so denke ich, dass man sich manchmal auch trauen muss, unangenehme Dinge zu sagen, weil nur so die Debatte weiterkommt. Man sollte es nicht deswegen unterlassen, weil man befürchtet, es gibt heftige oder gewalttätige Reaktionen.
Ja, den Bezirksbürgermeister von Neukölln habe ich auch schon mehrfach im Fernsehen und Radio gehört, und er tut das, was ich meine, er beschreibt die Situation so, wie sie sich aus seiner Sicht einfach darstellt.