ÖR- Medien und Presse zur Hure der Politik verkommen?
Angela Merkel meinte vor wenigen Monaten: ‘ Als ehemalige Bürgerin der DDR wisse sie die Pressefreiheit besonders zu schätzen.’ Dieser Satz enthüllt auch, dass sie sehr genau weiß, welche Macht eine gelenkte Medienlandschaft haben kann.
‘Diese starke Wirkkraft von Radios in Konfliktzonen veranlasst politische und militärische Akteure auch dazu, sie zu Propagandazwecken einzusetzen oder die Medienvielfalt rigoros einzuschränken’ erkennt Founadation Hironelle.
Der Schweizer Bundespräsident Kaspar Villiger am Tag der Schweizer Presse vom 13. September 2002 in St. Moritz äußerte sehr klar:“Ohne Vertrauen funktioniert keine Gesellschaft und keine Wirtschaft. Ich muss darauf vertrauen können, dass andere die Wahrheit sagen, im Verkehr rechts fahren, Gesetze und Verträge einhalten, einigermassen fair sind.
Wie wahr! >Ich muss darauf vertrauen können, dass andere die Wahrheit sagen<. Wie ehrlich ist aber diese öffentlich geäußerte so genannte Wahrheit wirklich? Endet sie dort
- wo Verlegerinteressen kollidieren?
- wo Verlags- Wirtschaftlichkeitsinteressen in Gefahr sind?
- wo politische so genannte übegeordnete Belange zur Konfliksituation führt?
- wo informelle Machtstrukturen selektive Informationsfreigaben ermöglichen?
Immerhin, die Konrad Adenauerstiftung ( CDU ) bekannte: “Die Medien verlieren zunehmend ihre Funktion als Spiegelbild des Lebens”. Gerade auch dieser Tage kann man ein hervorragendes Beispiel dafür erleben:
Der Iran – Irak – Konflikt.
Britische Soldaten zu falschen Geständnissen gezwungen.
In derselben ePrintausgabe heißt es eine Zeile später:
Pentagon-Memo zeigt, wie US-Regierung Kriegsgründe konstruieren ließ.
Dass diese von der Presselandschaft größtenteils kritiklos übernommen wurde, gesteht fast jeder, weil Informationen, über angebliche Geheimdienstkanäle zu Entscheidern gelangt, selbstverständlich nicht öffentlich sind, sonst wären es nur dann keine Geheimdienstkanäle, wenn Indikretionen gezielt die öffentliche Meinung beeinflussen sollen, wie das im Anfang nicht nur in Amerika war.
Dies wirft wirklich die Frage auf, was kann man als Bevölkerung über den Medientransfer gelangte Informationen noch glauben
- von Politikern
- von statischischen und wirtschaftswissenschaftlichen Instituten
- von Ämtern
- insbesondere von Interessenverbänden …
Anders gesagt: wie wertvoll im Prinzip ist, dass man im Internet mittels einer solchen Publikation noch Pressefreiheit wirklich wahrnehmen kann!



