Liebe Leser: bitte lesen Sie einen Zeitungsbericht über den Nutzen der Gentechnik, die von der FDP und CDU als Zukunft angesehen wird: http://www.chiemgau-online.de/portal/lokales/trostberg-traunreut_Landwirt-hat-alles-verloren-_arid,125370.html => üblicherweise wird in unserer Parteiendiktatur alles als "Zufall", "Sonderfall", "ein kleines Problem", "Fehler passieren immer" abgetan. Die Knechte der Industrieverbände sind im Vertuschen und Verharmlosen nicht zimperlich!

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Berater der Regierung: Arbeitszwang für Arbeitslose einführen! Teil 3

Bisher erschienen:

Berater der Regierung: Arbeitszwang für Arbeitslose einführen! Teil 1

Berater der Regierung: Arbeitszwang für Arbeitslose einführen! Teil 2

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Zusammenfassung Teil 1 und 2:

  • Arbeitslosenbashing verschlimmert sich
  • Arbeitslosigkeit, weil Qualifizierungsniveau, Antriebsniveau oder Arbeitsplatzangebot nicht ausreichen
  • Berufsfindung staatlich ohne Hilfe
  • Arbeitslosigkeit hat viele Ursachen, Ursachen, die auf den Arbeitnehmer, Arbeitgeber zurückgehen, Ursachen, die in systemischer Fehlkonstruktion ( Staat, Unternehmerverbände ) zu suchen sind.

Wir müssen, das ist Realität, das ist Fakt, feststellen, dass der Umbau des Arbeitsmarktes zu Niedriglohnarbeitsplätzen eine dramatische Langzeitwirkung  haben wird.

Schauen Sie doch in die Statistiken des Statischen Bundesamtes: dort ist ausgewiesen, wie sich die Niedriglohnarbeitsplätze rasant vermehren.

4. Die Veränderung der Unternehmerkultur/-strategie und Arbeitslosigkeit

Früher waren Arbeiter in Unternehmen das wichtigste “Gut”. Der Patriarch als Unternehmer sah seine Mitarbeiter als Lebensverpflichtung. Er identifizierte sich mit seinen Beschäftigten so weit, dass er alles daran setzte, seinen Mitarbeiterstamm zu halten und auszubauen! Wenn man diese Philosophie mit heute vergleicht: “Hire and Fire”, das amerikanische Prinzip, ist Standard geworden, verbrämt dadurch, dass behauptet wird, lieber einer weg, als dass man die gesamte Belegschaft aufs Spiel setzt! So wurden Mitarbeiter auch mit Hilfe der betriebswirtschaftlichen Fakultäten zu reinen Produktionsfaktoren. Den Menschen wurde Seele für Sache, Faktoren, ersetzt. Mit diesem verbalen Wandel ist auch ein mentaler Wandel eingekehrt: die Beschäftigten werden zur Dispositionsmasse, wie man leicht am Thema Leiharbeit und Niedriglohnarbeit sehen kann. Leiharbeit war einmal definiert worden als vorübergehende Beschäftigung im Falle der Abdeckung von Auftragsspitzen; Ziel war, dass Unternehmen nicht Mitarbeiter vorhalten mussten ( Überbeschäftigung ), wenn das Auftragsvolumen geringer wurde. Die Politik erhoffte sich damit eine ruhigere Beschäftigungslage. Lediglich ein Teil der Beschäftigten, so der Gedanke, ist zur Flexibilität an wandelnden Einsatzorten eingesetzt.

Thema Leiharbeit: Wir müssen schlichtweg feststellen, dass gebrochene Berufs- Lebensläufe Normalität geworden ist. Wer aber Normalität quasi als gottgegeben ansieht, der begibt sich in die Gefahr, nicht ändern zu wollen.

Thema Niedriglohnarbeit: Die heutige Wirtschaftsordnung bringt es mit sich, dass der Zwang zur laufenden Kostensenkung beinhaltet, dass Unternehmen die Personalkosten weitestgehend reduzieren müssen. Ein Teil ist durch Einsatz von Niedriglohnarbeit erfüllbar. Wird in einem Unternehmen diese Strategie gefahren, dann findet ein breiter Austausch statt: der Hochlöhner gegen den Niedriglöhner. Von seiten der Arbeitsinhalte ist ein solcher Prozess gerichtlich nie aufzuhalten. Im schlimmsten Falle kostet es eine Kündigung; für den Unternehmer ist im Extremfalle eine Kündigung oft “billiger” als das Schließen ganzer Standorte.

4.1 Leiharbeit und Niedriglohnjobs

Dieser christsoziale flachköpfige Märchenwald:

Sozial ist, was Arbeit schafft!

Mit diesem Unsinn kann man selbst Sklavenarbeit rechtfertigen! Der DGB schreibt auf der Basis der Daten der Hans-Böckler Stiftung:

Die Leiharbeit in der Metall- und Elektroindustrie hat im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. In der Metall- und Elektroindustrie gibt es rund 215.000 Leiharbeitnehmer, in der Gesamtwirtschaft sind es rund 730.000. Jüngste Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) belegen, dass gerade in der Metall- und Elektroindustrie Leiharbeit besonders stark genutzt wird. Im Jahr 2007 gab es gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 40.000 (plus 25 Prozent) Leiharbeitnehmern. In der Gesamtwirtschaft nahm die Leiharbeit um 22 Prozent zu. Im Durchschnitt kommen in der Metallbranche auf 100 Beschäftigte sechs Leiharbeitnehmer.

Die Hans-Böckler Stiftung schreibt in einer weiteren Analyse:

  • Anwachsen eines Sektors von Niedriglöhnen in Deutschland
  • die Tarifbindung der Beschäftigten in Deutschland zwischen 1995 und 2003 auf etwa 62 Prozent – und damit um 10 Prozent – zurückgegangen
  • Mehr und mehr Beschäftigte arbeiten im tariffreien Raum
  • Niedriglöhne existieren aber auch innerhalb der tariflichen Vergütungsstrukturen für bestimmte Berufsbilder und Branchen
  • Teilweise liegen hier die von den Gewerkschaften mit ausgehandelten Stundenlöhne weit unter dem geforderten Mindestlohnniveau
  • Viele Faktoren haben zu einem Anwachsen des Niedriglohnsektors geführt. Die Gründe reichen vom Strukturwandel mit weniger Industrie- und mehr Dienstleistungsbeschäftigten bis hin zur Privatisierung öffentlicher Dienste … mit den Hartz-Reformen die Zumutbarkeitskriterien für Arbeitslose verschärft … Sie können auch zur Annahme von Stellen verpflichtet werden, deren Entgelt bis zu 30 Prozent unter dem üblichen Tarifniveau liegt
  • geringfügige Beschäftigungsverhältnisse durch Mini-Jobs und Midi-Jobs ausgeweitet
  • Niedriglöhne beziehen 16 bis 24 Prozent der Beschäftigten
  • 60 Prozent der Beschäftigten mit Niedriglohneinkommen haben eine Berufsausbildung, 10 Prozent eine Fachhochschul- oder Hochschulausbildung
  • 13,7 Prozent der in Deutschland beschäftigten Frauen und 6,1 Prozent der männlichen Beschäftigten beziehen Armutslöhne (weniger als die Hälfte des Durchschnittslohns)

Und ein Henkelmann könnte dazu sagen: ‘wenn die Kündigungsschutzgesetze handhabbarer wären, dann würden die Unternehmen deutlich weniger Leiharbeiter einsetzen’.

Und was macht eine Regierung, die IHR alle gewählt habt: “Sozial ist, was Arbeit schafft”, verkündet die Mutter der Nation, die Inge Meisel der Neuzeit, von der hohen Kanzel. Einem Stück Schmierseife ist es weniger gleichgültig, welche Konsequenzen dieser Satz “Sozial ist, was Arbeit schafft” als der Inge Meisel der Neuzeit. Dieser Dame ist doch völlig gleichgültig, ob die Bürger am Existenzminimum  leben; dieser Dame ist doch völlig gleichgültig, ob die Bürger Probleme mit Altersarmut haben! Dieser Dame ist doch völlig gleichgültig, ob die Bürger tagtäglich mit einem Bein in der weiteren Arbeitslosigkeit stehen!

Und auch hier muss man wieder Ross und Reiter nennen: Wer hat jenen Leiharbeitern das eingebockt? Diese verdammte SPD, die dies der SPD ihr Leben lang nicht mehr vergessen können – ich schwöre es Ihnen Herren Steinmeier, Gabriel und so weiter. Da können die hohen Herren der SPD noch so gesundbeten: Die Schröder’schen “Reformen” haben Millionen Bürger ins Elend geführt.

Millionen Bürger sind betrogen worden, weil es an Ehrlichkeit und Klugheit in der Politik schon lange mangelt: niemand sagt, die Arbeitsplätze werden weniger, niemand sagt offen, dass die EU in ihrer Diktatur die Devise herausgegeben hat, dass die Volkswirtschaften zu Dienstleistungs- Volkswirtschaften umgebaut werden sollen. Dort, wo Industriekultur bestand, dort soll Dienstleistung entstehen! Einen schlimmeren Fehler kann man nicht machen!

Die Hans Böckler Stiftung schreibt: “Ende Juni 2008 gab es in Deutschland so viele Leiharbeiter wie nie zuvor: Gut 700.000 Menschen arbeiteten nach der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit bei Zeitarbeitsfirmen – 84 Prozent mehr als 2005″.

Der DGB schreibt “Leiharbeit in Deutschland Fünf Jahre nach der Deregulierung … Seit der Reform wächst die Leiharbeit in zweistelligen Prozentsätzen pro Jahr bis zum Beginn der Wirtschaftskrise. Gleich im ersten Jahr nach der Reform lag die Zuwachsrate bei über 20 %, obwohl die Konjunktur zu dieser Zeit noch am Boden lag. Der Höchststand wurde zunächst im Sommer 2008 erreicht. Zu dieser Zeit waren fast 800 000 Beschäftigte als Leiharbeiter tätig; das sind knapp 3 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Mit der aktuellen Krise ist der Boom zunächst beendet. Der DGB befürchtet aber, dass nach Ende der Beschäftigungskrise die Leiharbeit den bisherigen Höchststand schnell wieder erreicht und weiter zunimmt … Durch Ausweitung der Leiharbeit werden vor allem die Chancen spezifischer Beschäftigtengruppen auf eine reguläre dauerhafte Vollzeitbeschäftigung deutlich eingeschränkt. Es ist zu befürchten, dass der Arbeitsmarkt für Geringqualifzierte bald überwiegend von der Leiharbeit dominiert wird. Dies wird die dauerhafte Eingliederung von Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt weiter erschweren. Schon heute sind 40 % der „Hilfsarbeiter ohne Tätigkeitsangabe“ als Leiharbeiter beschäftigt. Gerade junge Menschen stehen zunehmend vor dem Problem, dass es einen regulären Arbeitsmarkt für sie nicht mehr gibt und sie vielfach mehrere Jahre in Leiharbeit oder anderen prekären Arbeitsformen tätig sein müssen.”

Analyse zu den Branchen der Geringverdiener nach Hans-Böckler Stiftung:

Deutschland wird brutal umgebaut: von einem Hochlohnland auf ein deutlich niedrigeres Lohnniveau. Von einem Vollbeschäftigungsland zu einem Arbeitslosenland! Das ist die wahre Veränderung unserer Politik, weil Globalisierung und die Unternehmensfreiheit die Taktgeber dieses Prozesses sind. Sollten Sie sagen ‘die Beschäftigten haben sich ihre Arbeitsplätze doch selber ausgesucht’, dann berücksichtigen Sie nicht, dass es keine Angebote in der Hochlohnindustrie ohne Leiharbeit gibt. Die von den Arbeitgebern dargestellten offenen Arbeitsstellen können genau so gut auch manipulierte Zahlen sein, weil eine hohe Anzahl prima ins politische Konzept ( Stimmung ) passt.

Leiharbeiter, das weiß man jetzt in der Krise, sind die ersten, die gefeuert werden! Leiharbeiter sind die freie Dispositionsmasse von Unternehmen, zum Niedriglohntarif. Und was machen Sie, die hohen Politiker, die Klügsten der Klugen, die wir ständig wählen, die jene in der Krise gefeuerten Leiharbeiter in Lohn und Brot bringen wollen? NICHTS! Schwätzen, Gelder kürzen. Die Bürger unwürdig darben lassen.

Und dann kommt ein Koch und sagt: Zwangsarbeit! Wer mit einigen Leuten “vom Land” spricht, der wird auch eine andere Sichtweise hören: ‘Warum soll der Staat nicht auch Leistungen verlangen können?’

Lesen Sie bitte hier:

Langzeitarbeitslose – Sklavenarbeit ohne reelle Chance

An der Stelle ein kleiner HALT:

Warum sollte der Staat nicht die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung gänzlich streichen ( es ist ja ohnehin keine Versicherung im eigentlichen Sinne ) und statt dessen mit denen, die dann staatlicherseits Gelder zum Leben beziehen, in einer Art “staatlicher Beschäftigungsgesellschaft” jene Arbeitslosen beschäftigen? Das Modell “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” wird später eingehend behandelt. In dem Falle sind alle Seiten die Gewinner:

  • der abhängig Beschäftigte hätte einen höheren Nettolohn
  • der Unternehmer spart Kosten
  • der Staat könnte auf vielfältige Weise Arbeitslose beschäftigen
  • die Arbeitslosen könnten, würden sie das Modell “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” ernst nehmen, eine neue Identität und ein neues Selbstbewusstsein aufbauen.

Leiharbeit und Niedriglohnjobs und deren schnelle Arbeitslosigkeit müssen, im Falle des Aufbaus “staatlicher Beschäftigungsgesellschaften” nicht unbedingt etwas Negatives bedeuten. Fragen Sie sich selber: bedeutet eine “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” wirklich Zwangsarbeit? Zu erinnern sei, dass 90 Prozent der Arbeitslosen gern schnellstmöglichst eine neue Arbeit haben wollen!

4.2 Wandel der Unternehmerkultur/-strategie und Arbeitnehmer- Konsequenzen

4.2.1 Arbeitgeberstandorte

Während früher Unternehmen dort angesiedelt wurden, wo die besten Mitarbeiter zu finden waren, optimiert wurden Anforderungs- Qualifikationsprofil, Anforderungen der Arbeitsinhalte und Lohnhöhe, sind mit steigendem Automatisierungsgrad und externer Zulieferantenbeschaffung die Bedeutung der Standorte- Rahmenbedingungen gewachsen. Wie man an NOKIA sehen kann, wird mal eben ein neues Werk im Rumänien aufgebaut, weil dort die Rahmenbedingungen den betriebswirtschaftlichen Anforderungen eher entsprechen als in Deutschland. Vielfach wird bei solchen Ausgliederungen von den Unternehmen erwartet, dass die Mitarbeiter zum Teil den Umzug mitmachen.

Was die Politik, gemeint ist insbesondere das Familienministerium mit der Dauerpredigerin von der Leyen, Vorkämpferin für allgemeine Frauenarbeit, nicht bedenken ist, dass bei gleichzeitiger Beschäftigung von Mann und Frau im Falle eines Arbeitsplatzwechsels einer die Familienbande auseinander reißt. Unklar ist die Präferenz der CDU: Frauenarbeit oder intakte Familien. Bei der heutigen Unternehmerkultur ergibt sich ein Widerspruch, der viele Familien in einen nicht lösbaren Konflikt führt. Dieser Konflikt ist im Falle der Entscheidung für die Familie nur dadurch lösbar, dass Mann oder Frau arbeitslos werden!

Was ergibt sich daraus? Kopf in den Sand stecken? Nein:

An der Stelle ein kleiner HALT:

Warum sollten der Staat nicht die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung gänzlich streichen ( es ist ja ohnehin keine Versicherung im eigentlichen Sinne ) und statt dessen sollten die Städte/Landkreise mit denen, die dann staatlicherseits Gelder zum Leben beziehen, in einer Art “staatlicher Beschäftigungsgesellschaft” jene Arbeitslosen beschäftigen? Das Modell “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” wird später eingehend behandelt. In dem Falle sind alle Seiten die Gewinner:

  • die Familien haben eine Zukunft
  • die Familien haben Existenzsicherheit und könnten “kinderfreundlicher” werden
  • der Unternehmer spart Kosten
  • die Städte/Landkreise könnten auf vielfältige Weise Arbeitslose beschäftigen
  • die Arbeitslosen könnten, würden sie das Modell “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” ernst nehmen, eine neue Identität und ein neues Selbstbewusstsein aufbauen.

Unternehmensverlagerungen und deren schnelle Arbeitslosigkeit müssen, im Falle des Aufbaus “staatlicher Beschäftigungsgesellschaften” nicht unbedingt etwas Negatives bedeuten. Fragen Sie sich selber: bedeutet eine “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” wirklich Zwangsarbeit? Zu erinnern sei, dass 90 Prozent der Arbeitslosen gern schnellstmöglichst eine neue Arbeit haben wollen!

4.2.2 Arbeitgeber- Strategieänderungen

Wir verschließen unseren Blick gegen die Realitäten der Wirtschaft. Gern lassen wir den Pawlow raus: die bösen Unternehmer! Deutlich muss man sagen, in diesem Wirtschaftssystem überleben Unternehmer über Preis und Qualität. Punkt! Dass hier diese die Rahmenbedingungen bestimmen, sollte doch nicht wirklich wundern! Man stelle sich nur einmal vor, ein Unternehmer aus einem Schwellenstaat, beispielsweise Indien, würde ein Konkurrenzprodukt auf dem Weltmarkt anbieten, dann aber zu den Standort- Rahmenbedingungen von Indien. Die Reaktion des Deutschen Unternehmers wäre eindeutig: Kosten senken, auf Teufel komm raus! Klappt das nicht, dann kann ein Unternehmen sich von einer Sparte verabschieden; das Schließen ganzer Standorte wäre die Folge:

Und wie werden Kosten gesenkt?

  • Durch Verbesserungen der Fertigungstiefe ( geringere Eigenfertigung )
  • durch Splitten der Branchenlöhne ( Fremdvergaben von Serviceleistungen )
  • durch Optimierung der Abläufe
  • durch höhere Mechanisierung.

Und was heißt das bezüglich der Beschäftigung? Reduzierung der Mitarbeiter! Arbeitslosigkeit! Und dann waren Sie 20, 30 Jahre in dem Unternehmen und werden keinen neuen Arbeitsplatz finden, Sie sind zu alt ( Sie kosten zu viel )! Und hinter Ihnen steht Ihre Familie, die Anforderungen hat

  • an Sie als Vater/Mutter
  • an Sie als Einkommensträger.

Und Sie können aufgrund der Arbeitgeber- Strategieänderungen diese Funktionen nicht mehr erfüllen: Ihr Lebensplan ist dahin! Unschuldig arbeitslos geworden ( beide Seiten sind die Getriebenen des definierten Systems ) und jeder muss einen eigenen Weg gehen!

Dass sich darüber SPD und CDU keine Gedanken machen, ist doch klar. Eine Anpassung würde brutale Änderungen hervorrufen!

Aber Sie kennen es bereits: An der Stelle ein kleiner HALT:

Warum sollten der Staat nicht die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung gänzlich streichen ( es ist ja ohnehin keine Versicherung im eigentlichen Sinne ) und statt dessensollten die Städte/Landkreise mit denen, die dann staatlicherseits Gelder zum Leben beziehen, in einer Art “staatlicher Beschäftigungsgesellschaft” jene Arbeitslosen beschäftigen? Das Modell “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” wird später eingehend behandelt. In dem Falle sind alle Seiten die Gewinner:

  • die Familien haben eine Zukunft
  • die Familien haben Existenzsicherheit und könnten “kinderfreundlicher” werden
  • Unternehmer können von der Gesellschaft voll akzeptiert IHRE Strategie fahren
  • der Unternehmer spart Kosten
  • die Städte/Landkreise könnten auf vielfältige Weise Arbeitslose beschäftigen
  • die Arbeitslosen könnten, würden sie das Modell “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” ernst nehmen, eine neue Identität und ein neues Selbstbewusstsein aufbauen.

Unternehmens- Strategieänderungen und deren schnelle Arbeitslosigkeit müssen, im Falle des Aufbaus “staatlicher Beschäftigungsgesellschaften” nicht unbedingt etwas Negatives bedeuten. Fragen Sie sich selber: bedeutet eine “staatliche Beschäftigungsgesellschaft” wirklich Zwangsarbeit? Zu erinnern sei, dass 90 Prozent der Arbeitslosen gern schnellstmöglichst eine neue Arbeit haben wollen!

( Fortsetzung )

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Filminhalt: Geheimakte Kunduz - Protokoll eines tödlichen Fehlers (1)


Berater der Regierung: Arbeitszwang für Arbeitslose einführen! Teil 2

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Frau Merkel, die DDR, die FDJ und ihr Verhalten in der Politik.

Die ersten drei Lebensjahre sollen mit die wichtigsten sein,ob man ein Urvertrauen in sich selbst und die Welt entwickeln kann . Unsere Bundeskanzlerin ist selbstbewusst! Dann folgt der Schritt in die Gemeinschaft: Der Kindergarten, die Schule und das politische System, in dem man lebt, bekommt Einfluß. Nun stelle man sich vor, in einer Diktatur aufzuwachsen, wo der [...]

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UNVERSCHÄMT: LEERE KASSEN,ABER DER PHARMA-MARKT WÄCHST WEITER. 24,7 Milliarden bis 11/09.

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Finanzmarkt- Regulierung: Anleiheumwandlung

“Es gibt aber auch pfiffige Ideen. Eine davon stammt von Dennis Snower, dem Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Der Amerikaner wirbt bei Regierungen, wie er uns erzählte, für ein recht einfaches Modell: Per Gesetz sollte man vorschreiben, dass sich Anleihen von Banken (und im Kern nichts anderes waren rechtlich alle diese “toxischen” Wertpapiere ohne [...]

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Der deutsche Arbeitsmarkt eine Insel der Glückseligkeit? Sicher nicht !!!

Arbeitsmarkt Januar 2010: Der deutsche Arbeitsmarkt eine Insel der Glückseligkeit? Mittwoch, 27. Januar 2010 – Weltweit habe es noch nie so viele Arbeitslose gegeben wie im vergangenen Jahr. Oder doch nur das Ergebnis von kreativer Statistik? Offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen 3.617.485 + 1.543.888 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen JANUAR 2010 == [...]

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Das Mindestlohn- Drama in Deutschland

Die WELT schreibt: Der Mindestlohn für Briefträger ist gekippt. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass diese Lohnuntergrenze nicht auf gesetzlich einwandfreie Art und Weise zustande gekommen ist. Das Urteil freut die privaten Briefdienste im Lande, weil sie ihren Mitarbeitern nun weniger zahlen müssen und dadurch wettbewerbsfähiger werden … Anders aber werden in neuen Dienstleistungsberufen auch keine Arbeitsplätze entstehen. Genau [...]

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Nachrichtenflut überschaubar machen

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Eine Leserin und die Deutschland-Debatte fragten sich, wie kann man eigentlich die tägliche Nachrichtenflut überschaubarer machen? Wir haben festgestellt, dass wir etliche Internetseiten anspringen, zum Beispiel Alternative Europa Plattform BILD Politik Deutschland Debatte FOCUS Online – News law blog Mittelschicht Weblog Mobbing, Recht & Politik n-tv.de – Startseite NachDenkSeiten – Die kritische Website POLILOG Politik – FAZ.NET RSS-Feed Politik – die neusten Meldungen zum Thema Politik von [...]

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Die Klientelpartei FDP

“Die niedrigere Mehrwertsteuer hat nicht zu flächendeckenden Preissenkungen in Hotels und Pensionen geführt. Das Gegenteil ist der Fall: In einigen Bundesländern wurde im Januar für eine Übernachtung mehr Geld verlangt als ein Jahr zuvor. In Hessen stiegen die Kosten im Schnitt um 4,5 Prozent, in Bayern um 2,4 Prozent und in [...]

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Hat Obama verstanden?

Still, after a year of working to get health care passed, Mr. Obama said his No. 1 issue is now the economy and jobs. “Jobs must be our No. 1 focus in 2010,” Mr. Obama said, adding “People are out of work. They are hurting. They need our help.” ( New York Times ) Nach einem [...]

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Nun ist es raus: mehr Soldaten – mehr Krieg

Der FOKUS schreibt: “Immer wenn es für Angela Merkel ernst wird, faltet sie auf eine bestimmte Art die Hände”. Die Deutschland-Debatte sagt hingegen: Immer wenn es für Angela Merkel ernst wird, faltet sie auf eine bestimmte Art die Hände, weil sie um göttlichen Bestand bittet, dass auch diesmal das verdummte Volk dem engelsgleichen Gesäusele Glauben [...]

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Praktiken der Pharma Industrie Teil 1

Ein weltweit bekanntes Unternehmen entwickelte einen Wirkstoff in einem der größten Marktsegmente. Aber es gab ja schon so viele Präparate und wie die Ärzte für dieses nun noch begeistern? Zuerst werden Krankenhaus-Ärzte bestochen, aber die gewünschten Umsätze lassen trotzdem noch zu wünschen übrig. Dann wird die Substanz gleich an zwei Firmen verkauft, zu unrentabel. Das Unternehmen, von dem ich [...]

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Achtung, neue Methode zum Internetangriff!

Gerade folgendes “nettes” Mail mit einem angeblichen Bild erhalten, das durch den Virenscanner durch ging: “Hallo! Ich bin verwundert, deine Mitteilung zu bekommen. Ich habe uber mein Profil in der Webseite asdfjklö.de vergessen. Aber ich bin froh, deine Mitteilung zu [...]

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Der Konjunkturdurchbruch ist geschafft

YES WE CAN – LIE “Das Konjunkturpaket der Regierung in Washington hat nach Ansicht von Hatzius erheblich dazu beigetragen, dass sich die Wirtschaft wieder fängt. “In den vergangenen sechs Monaten dürfte die staatlichen Maßnahmen zwei bis drei Prozentpunkte zum aufs Jahr hochgerechneten Wirtschaftswachstum beigetragen haben”, sagte Hatzius”, schreibt n-tv. Zwar liegt der Arbeitsmarkt am Boden Zwar befinden sie [...]

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Dreijährige Online-Demonstration gegen Schwarz-Gelb hat begonnen

Unsere befreundete Seite, der Mittelschichtblog, schreibt: Dreijährige Online-Demonstration gegen Schwarz-Gelb hat begonnen Michael Niklas, Mitinitiator der virtuellen MMN-Demonstration jetztausrufezeichen.de im Interview mit Knut Karnann (Mittelschicht Weblog) Knut Karnann: Michael, schön dass wir uns hier im Ruhrkristall direkt über den Wassern des schönen Mülheimer Ruhrabschnitt zu einem Interview für den Mittelschicht Weblog treffen. Was ist überhaupt eine MMN-Demonstration? Michael Niklas: [...]

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Arbeitsmarkt heute, berichtet

Damit das, was in Deutschland passiert, nicht untergeht, folgender Bericht einer Leserin: Ist unser Beamtenstaat Idiotie oder Erbsenzählerei? Ein Beispiel: Ein Mann vollendetes 60. Lebensjahr ständig in Vollzeitbeschäftigung, also fleißiger Zahlemann&Söhne, geht nebenher auf 200 Euro arbeiten. Nun, im April 09, geht seine Firma (Vollzeit) in Insolvenz, Kündigung am 02.04.2009 geschrieben. Da aber noch Zahlungen und Verhandlungen zwecks [...]

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Kapitalflucht ins Ausland in Frankreich dramatisch

Auch Sarkozy hat verstanden: Autos kaufen keine Autos! Und allem Wissen zu Trotz: die großen Automobilhersteller, gestern wegen ihrer Konzentration auf Kleinfahrzeuge und Niedrigpreissegment noch beneidet, machen das, was auch in Deutschland massiv üblich wurde: Auslandsflucht. Unlängst schrieb n-tv: “Nach heftigen Protesten der französischen Regierung hat der Autobauer Renault von Plänen Abstand genommen, den Kleinwagen Clio künftig nur [...]

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Deutschland – erfasst von der Lobbyitis

Der ARD- Pressespiegel beschäftigte sich mit der Frage: Von Spenden und anderen Zuwendungen – Wie käuflich ist die Republik? Mutig, diese Frage offen auszusprechen: gleich wird auch der Lobbyismus als fünfte Gewalt definiert. “Allein in Berlin soll es rund 5000 Lobbyisten geben – das sind acht für jeden Bundestagsabgeordneten. Eine wirkliche Kontrolle, wer wie eng mit wem [...]

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Afghanistan- Strategie verdeutlicht den Gipfel der Dummheit

Das sind die unumstößlichen Tatsachen: Die Taliban, das ist Fakt, sind die Herrscher in Afghanistan. El Kaida – eine Suborganisation in Afghanistan – finden in diesem unwegsamen Land beliebigen Unterschlupf. Kein Zentimeter Boden ist trotz unglaublichem Kriegsmaterialeinsatz sicher, den Beteuerungen der Bundeswehr zum Trotz. Keine zusätzliche Maßnahme ( mehr Soldaten, AWACS, … ) hat die desaströse Lage verbessert! Jede Seite [...]

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Konjunkturausblick Januar 2010

Die Deutschland-Debatte kommt der Forderung eines Lesers nach, in einer eigenständigen Arbeit eine Zukunftsaussage zu machen, zu schreiben, was vielleicht “morgen” sich in Medien findet. Wurzel der Kritik war, dass etliche Internetseiten sich mit der Vergangenheit beschäftigen, während die Zukunft bereits in Planung oder sogar Umsetzung ist. Welcher Gedanke steckt hinter dem Konzept “für morgen”? Wie [...]

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Statistik der Deutschland-Debatte 10-01

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DD Statistik Die Deutschland-Debatte hat … 2,684 Artikel und 9,520 Kommentare und besteht seit dem 25.2.2007, also  1064 Tage. “Most users ever online were 61, on 18. Januar 2010 @ 09:48″ Der erste Artikel war: Die Industrialisierung, Klimawandel, Desaster als Chance? Wie kommt heute die Deutschland-Debatte beim Leser an? 1. Besuchertreue Jeder 5. Besucher kommt kontinuierlich zur Deutschland-Debatte. 2. Vergleich: Alle Websites ähnlicher Größe 2.1 [...]

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Krankenkassen- Sonderbeitrag wird zum Streitobjekt

Steigende Kassenbeiträge: SPD macht Rösler verantwortlich so unser regierungseigenes Fernsehen. Es darf daran erinnert werden, dass die Ära der Dienstwagen- Ulla noch nicht allzu lange her ist. Und genau aus diesem Grunde darf daran erinnert werden, dass diese SPD- Dame nicht mehr im Sinn hatte, als die Pharmaindustrie zu päppeln. Einen dringenden Rat sollte man der SPD geben: [...]

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Wie gefährlich (für das GG) sind Koch, Kauder und Konsorten?

Ich denke, es wäre ein sehr grosser Fehler, wenn die Öffentlichkeit die “kämpferischen” Äusserungen von populistischen Demagoge wie Koch, Kauder und Konsorten verniedlichen oder verharmlosen würde. Was diese Herren sagen, dass meinen diese Herren durchaus ernst. So muss der ZDF – Chefredakteur Nikolaus Brender gehen.Roland Koch und die Unionsmehrheit im ZDF Verwaltungsrat haben sich durchgesetzt. Roland [...]

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Die Vereinigten Staaten von Europa II.

Unser Autor Ben schrieb bereits: Die Vereinigten Staaten von Europa I. Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass Vervielfältigungen unter folgender Restriktion stehen: Der Text dieses Werkes ist unter der Creative Commons Licence lizensiert: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/ Sie dürfen den Text unter den folgenden Bedingungen vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen: Sie müssen den Namen des Autors in der von ihm festgelegten [...]

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